Frage von Ahluh1995, 286

Wenn Allah jede Sünde vergibt, wieso gibt es dann die Todesstrafe im Islam?

Es heißt ja, dass Allah alle Sünden vergibt, sogar Mord und Götzenanbetung.

Nach islamischen Recht werden aber Mörder und Götzenanbeter und Abtrünglinge hingerichtet. Somit wird doch diesen Menschen die Gelegenheit genommen, Allah um Vergebung zu bitten und sich doch noch zum guten zu wenden! Das wäre doch sehr widersprüchlich.

Antwort
von saidJ, 100

Esselamu alejkum
Die Todesstrafe dient einerseits zur Abschreckung und anderer seits gibt es für manche Taten die Strafe auf dieser Welt und im Jenseits .

Kommentar von clemensw ,

Dass die Abschreckung durch die Todesstrafe nicht funktioniert, ist hinlänglich bewiesen.

Deswegen haben zivilisierte Länder diese auch schon längst abgeschafft.

Kommentar von saidJ ,

Was für dich zivilisiert ist spiel keine Rolle .

Kommentar von JoJoPiMa ,

Natürlich spielt das eine Rolle. Die Bedeutung und Tragweite der Rolle hängt von der Funktion, die er/sie im Leben ausübt oder ausüben wird. 

Antwort
von Giustolisi, 129

Mit dem Problem haben auch die Christen zu kämpfen. Für was man alles sterben soll, steht ja in den heiligen Büchern. Ich finde es nur ein klein wenig merkwürdig, dass ein allmächtiger Gott Menschen als Erfüllungsgehilfen braucht. Was für ein jämmerlicher, schwächlicher, armseliger Gott hätte das nötig? Würde ein mächtiger, souveräner Gott wollen, dass jemand stirbt, würde diese Person doch einfach auf der Stelle tot umfallen.

Eine logische Erklärung ist, dass die erfundenen Götter den Menschen schon immer als Rechtfertigung für die grausamsten Abscheulichkeiten gedient haben. Die erfundenen Götter waren und sind Projektionsfläche für die Wünsche der Menschen. 

Antwort
von clemensw, 72

Zum einen vergibt Allah alles außer Shirk und Apostasie.

Zum anderen: Selbst wenn Allah vergibt - der Mensch vergibt oftmals nicht. Wir sind leider eine rachsüchtige kleine Spezies.

Kommentar von furzbock300 ,

Islam - Sch**sse hoch 3.

Antwort
von WhiteX6Panda, 143

Die Exekutionen durch Rechtskräfte im Irak, Iran, Saudi Arabien, .. haben genauso wenig mit dem Islam zu tun wie die Exekutionen durch Rechtskräfte in Amerika, Russland, ... mit dem Christentum zu tun haben. Es entscheidet an all diesen Orten ein Gericht und kein Gott.

Kommentar von furzbock300 ,

Islam - der allerletzte Dreck.

Kommentar von JoJoPiMa ,

Das ist eine unvollständige Theorie, die nichts mit der Realität zu tun hat.

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 87

Nicht die Religion richtet hin, es sind die Menschen, die für sich in Anspruch nehmen, den alleinigen Willen ihres Gottes zu kennen und zu vollziehen. Es ist nicht nur die Todesstrafe, es sind auch terroristische Anschläge, die im Namen Gottes durchgeführt werden. Die Religion wird von Menschen für ihre Zwecke missbraucht, der tatsächliche Wille Gottes interessiert schon lange niemanden mehr.

Antwort
von Nitarius, 48

Ich bin kein Muslim, aber ganz simpel ausgelegt bedeutet es vermutlich; Allah vergibt alle Sünden, die Menschen nicht.

Antwort
von CubeNoob, 96

Soweit kann man dem muslimischen glauben nur mit den Tod austreten. Wenn sich jetzt jemand als Ketzer rausstellt ist das gegen den Gott sie verbannen ihn aus dem glauben und richten ihn hin. So stelle ich mir das vor. Kann ich dir aber nicht versichern

Antwort
von jimpo, 59

Frag Deine Glaubensbrüder.

Antwort
von LiLaEngel, 127

Allgemein bei den Religionen wird alles so gemacht wie es für die, die für sowas Verantwortlich sind am Besten ist. Es hat meistens gar nichts mehr damit zutun was in dem Koran oder in der Bibel steht. Die Menschen drehen es so hin, wie es für sie 'richtig' ist. Gutes Beispiel auch bei Christen, der Pfarrer vergewaltigt Kinder aber keiner redet darüber.. 

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