Frage von tamarak111, 49

wenn man einspruch bei gericht erhebt gibt es noch chance?das man freigesprochen wird...

gericht einspruch

Antwort
von landregen, 10

Du meinst vermutlich die Revision.

Ob eine Revision noch Chancen birgt, kann vielleicht ein Rechtsanwalt einschätzen. Es kann auch dabei herauskommen, dass das Strafmaß in zweiter Instanz noch drastischer ausfällt.

Antwort
von Kreidler51, 26

Mit dem Einspruch sagt du dass du mit der Entscheidung nicht einverstanden bist dann entscheidet dass nächst höhere Gericht  dabei entstehen aber weiteren Kosten


Antwort
von wilees, 32

Einen Einspruch erhebt man.

Ohne Kenntnis zur Sache kann eine solche Frage nicht beantwortet werden.

Kommentar von tamarak111 ,

der  jenige  hat  26   monate  bekommen  gibt  es  noch  chance

Kommentar von wilees ,

In einem ergangenen Urteil, kann nur innerhalb weniger Tage        " Einspruch " erhoben werden, bzw. in Revision gegangen werden.

Und das wird der RA, in Absprache mit seinem Mandanten, auch tun, wenn es Aussicht auf Erfolg hat.

Antwort
von Funfroc, 30

Hallo,

du verwechselst Einspruch mit Revision bzw. Berufung.

Einspruch ist ein Verfahrensmittel während der Verhandlung. Den kann ein Anwalt z.B. erheben, wenn er der Meinung ist, dass eine Frage an einen Zeugen nicht zulässig ist.

Berufung und Revision sind die Rechtsmittel, die nach dem Urteil eingelegt werden können.

Revision bedeutet, dass von der nächsthöheren Gerichtsbarkeit nur Beurteilung der Faktenlage nochmals geprüft wird. Es gibt keine neue Verhandlung.

Berufung bedeutet, dass es eine neue Verhandlung vor der nächsthöheren Gerichtsbarkeit gibt.

Natürlich kann dann das Urteil anders ausfallen. Das Urteil des höherrangigen Gerichtes ist dann das entscheidende.

LG, Chris

Kommentar von tamarak111 ,

ich   weiß  es  nicht  ob  ich  jetzt  richtig  verstanden  habe   der  jenige hat  26  monate  bekommen gibt  es  noch  chance  das  freigelassen  wird...oder  es   zu  spät

Kommentar von Funfroc ,

Das kommt wohl auf viele verschiedene Faktoren an.

Zum einen ist die Frage, ob der Straftatbestand und die Beweislage eindeutig ist. Ggf. hat er ja auch gestanden.

Wenn die Beweislage nicht eindeutig ist, kann man natürlich hoffen über eine Berufung/Revision, dass der nächsthöhere Richter zu einem anderen Urteil kommt.

Ist die Beweislage eindeutig, stellt sich die Frage, welches Strafmaß für das Delikt vorgesehen ist.

Beginnt das Strafmaß bei 2 Jahren, wäre 26 Monate ja nur knapp über dem Minimum, da wäre also mit einer Berufung nicht viel zu erreichen.

Sieht das Strafmaß auch Geld- oder Bewährungsstrafen vor, kann eine Revision/Berufung sinnvoll sein, muss aber nicht.

Dafür hat man im Zweifelsfall ja einen Anwalt, der die Situation einschätzen kann, ob eine Berufung/Revision sinnvoll ist und Aussicht auf Erfolg hat.

Wichtig ist halt, dass es Fristen dafür gibt, die Revision/Berufung einzureichen. Ich meine das ist meist 1 Woche, kann ich mich aber irren.

Und da jemand, der seine Frage so verschachtelt und unklar ausdrückt, meist selbst betroffen ist, hier mein Rat: Frag deinen Anwalt, was du machen kannst.

Antwort
von Mignon4, 29

Ja, nein, vielleicht. Meine Antwort ist wie deine Frage unverständlich, da ohne Erklärung.

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