Frage von frax18, 372

Wen würdet ihr bei der nächsten Bundestagswahl lieber wählen... AfD oder die Linke?

Die Bundestagswahl ist ja erst 2017... aber mich würde es trotzdem aktuell schon mal interessieren: Welche der beiden Parteien ist euch sympathischer (und warum)? Wenn ihr keine der beiden Parteien wählen würdet, welche käm dann für euch in Frage?

Antwort
von ceevee, 170
Keine der beiden

Du denkst aber ziemlich in Extremen... dass ich mit der AfD nicht warm werde, hab ich hier auf GF schon öfters erläutert - schon alleine wegen des rassistischen Mülls, den einige Mitglieder von denen so von sich geben, würde ich die niemals wählen, das Parteiprogramm spricht mich aber auch überhaupt nicht an. Die Linke auf der anderen Seite denkt in einigen Punkten mMn. aber auch zu naiv. Da bin ich dann wahrscheinlich doch wieder etwas zu konservativ, ich wähle eher irgendwas zwischen Linke und AfD. ;)

Kommentar von Chris10021999 ,

Deutsche Mitte^^

Kommentar von frax18 ,

Naja, ich könnte mir SPD und CDU in der Oposition mal ganz gut vorstellen.

Ich bin bei der AfD immer so ein bisschen hin- und hergerissen. Ich werde mich mit dieser Partei sicher noch ein bisschen näher befassen müssen. Björn Höcke ist ein Vollidiot, aber das muss ja nicht gleich die komplette Partei repräsentieren. Frauke Petry z.B. konnte ich bisher noch nicht so richtig durchleuchten. Es geht mir nicht darum dem Kram im Fernsehen zu folgen und blind zu glauben. Ich versuche mir auch eine eigene Meinung zu bilden, indem ich verschiedene Pro- und Contra-Argumente der jeweiligen Lager abwäge, hinterfrage etc. ...

Was an der Linke ist denn bitte naiv? Könntest du einige Beispiele nennen? Ist der Stop von Aufrüstung, sinnlose Einsatz von Militär im Ausland und Waffenexport naiv? Ist es naiv einen Mindestlohn zu wollen? Ist es etwa naiv den Reichen Aktionären und Banken etwas mehr auf die Finger zu hauen?

Wie gesagt, angesichts der aktuellen Lage könnten genau diese Faktoren gebraucht werden... Es wird sicher nicht mehr den Finanzcrash verhindern, aber man könnte die Volksparteien ruhig mal eins, zwei Runden aussetzen lassen. Die Linke wird ihr Parteiprogramm ohnehin nur in kleinen Schritten durchbekommen... die Oppostion wird dafür schon sorgen...

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 74
Die Linke

Seit nunmehr über dreißig Jahren wird die Welt und damit auch Europa und Deutschland neoliberal umgestaltet. Das ist mit der zunehmenden Aufkündigung sozialer Politik, der Absenkung sozialer Standards, der massiven Umverteilung des Reichtums von unten nach oben und vor allem auch mit der Aushebelung echter demokratischer Mitbestimmung zugunsten einer die Banken und Konzerne hätschelnden Politbürokratie verbunden.

Diese Neoliberalisierung beschert nicht nur Demokratiedefizite, sie bedroht auch die sozio-ökonomischen Grundlagen weiter Schichten der Bevölkerungen in allen Industrieländern. So geschaffene Abstiegsängste und politische Ohnmachtserfahrungen haben die rechten Bewegungen, zu denen auch die AfD gehört, stark gemacht. Menschen werden in Konkurrenzsituationen gezwungen und so gegeneinander ausgespielt. Das Ergebnis ist Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus, Rassismus und der Wunsch nach Rückkehr zu den alten nationalstaatlichen Konzepten. Dieser Neoliberalismus bedroht nicht nur die EU, sondern in der Konsequenz den Frieden in der Welt.

Die AfD ist eine straff neoliberal ausgerichtete Partei. Aus dieser Ecke kommt sie und es ist ihr Zweck und ihr Ziel, diese von mir beschriebene Entwicklung voranzutreiben. Die Flüchtlingsdebatte ist für die AfD lediglich das Vehikel, auf dem sie sie zu Macht und Einfluss gelangen möchte. Hinter ihr stehen maßgebliche Eliten in unserem Land. Deshalb wird sie auch nicht so schnell wieder verschwinden.

Deshalb ist die AfD auch keine wirkliche Alternative zu dem zerstörerischen Kurs, den CDU/CSU, SPD, Grüne und bald auch wieder FDP fahren. Die AfD wird nur noch die Geschwindigkeit erhöhen.

Die einzige politisch relevante Partei, die (noch) in echter Opposition zu diesen Entwicklungen steht, ist DIE LINKE.

Antwort
von FrageAntwo, 50
Keine der beiden

Beide Parteien mag ich nicht. Die AfD ist eine rechtspopulistische,rassistische Partei die in Teilen die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnt die Linke eine sozialistische Partei die jegliche Leistung und Individualität ablehnt. Beide Parteien haben gemeinsam dass sie nur Modernisierungsverlierer auffangen wollen aber keinerlei realistische und pragmatische Lösungsvorschläge anbieten.

 Beide Parteien würden erhebliche Grundfreiheiten dem Menschen nehmen. Die Linke würde durch ihre Umverteilungspolitik die Entscheidung wer wieviel hat aus der aktuellen Situation (Markt entscheidet das bei groben Fehltendenzen angemessenes Eingreifen des Staates) immer mehr in die Hände des Staates legen was die Grundfreiheit der Wirtschaft nehmen. Jegliche Form Leistung,Eigeninitiative und gesellschaftlichen Fortschritts lehnt die Partei ab. Damit würde das Recht des Menschen auf persönliche Selbstentfaltung eingeschränkt werden. Zudem scheint man die deutsche Rechtsordnung auch nicht ganz zu akzeptieren. So forderte neulich die thüringer Fraktionsvorsitzende Susanne Henning-Welsow dazu auf Abschiebungen zu verhindern also gegen das Gesetz zu verstoßen und den Vollzug von in demokratisch gewählten Parlamenten beschlossenen Gesetzen zu verhindern. 

Die AfD dagegen lehnt die europäische Einigung als wichtiges Projekt des gesamteuropäischen Wohlstandes und Sachen wie offene Grenzen,Personenfreizügigkeit etc ab die gerade jungen Menschen erhebliche Chancen nehmen. Zudem spricht man immer von einer "deutschen Kultur" die man den Menschen aufzwingen möchte. Dafür nimmt man Einschränkungen in Persönlichkeitsentfaltung,Rechtsstaatlichkeit,Kunstfreiheit,Sozialstaat,Gleichberechtigung  und weiterer elementarer Grundrechte in Kauf. Zudem sind die teils extrem rassistischen Äußerungen einfach inakzeptabel. Insgesamt sehe ich daher die Linke als wesentlich weniger gefährlich als die AfD an auch wenn ich beide nicht mag. 

Ich bin aktuell persönlich für die SPD. Diese bietet aktuell finde ich programmatisch den besten Mix aus wirtschaftlicher Förderung und sozialer Gerechtigkeit. Zudem befürworte ich das von ihr befürwortete liberale und offene Gesellschaftsbild. 

Kommentar von JBEZorg ,

Vielen Dank für einen Abriss des Standarddenkens eines mediengesteuerten Wählers.

Antwort
von Machtnix53, 71
Die Linke

Wer nicht zurück will in die Zeiten der Weltkriege und davor, für den ist die AfD sowieso nicht wählbar.

Bei der Linken mag ich zwar nicht alles, aber sie ist die einzige Partei, die den neoliberalen Konsens nicht mitträgt und damit eine echte Opposition ist.

Antwort
von Lelelovegood, 3
Keine der beiden

Ich würde auf keinem Fall die AFD wählen, schon eher die Linke, allerdings hat die seltsame Punkte auf ihrem Wahlprogramm, die für mich fraglich sind (Planwirtschaft einführen)... Ich sympathisiere mit der Grünen, einfach weil ich denke, dass Klimaschutz unendlich wichtig ist...

Die CDU ist mir zu konservativ (Homosexuelle dürfen nicht heiraten?!) und ich mag den Sigmar nicht so...

Antwort
von valvaris, 177

Es gibt keinen Grund die Nazis von der AfD oder die, die nicht mal merken, dass sie Nazis hinterher rennen, irgendeine Stimme zu Geben.

AfD will
* Arbeitsbedingungen verschlechtern und Mindestlohn wieder Abschaffen
* Gez abschaffen (Die es schon ne Weile nicht mehr gibt - und die meinen Gez und NICHT Rundfunkbeitrag)
* Frauenarbeit verbieten und häusliche Gewalt gegen Frauen legalisieren
* Ich sag nur Schießbefehl an Grenzen auf Frauen und Kinder

Und und und... Man lese sich nur mal das Parteiprogramm durch.
Die betreiben Augenwischerei und viele fallen drauf rein

Kommentar von wobfighter ,

Das stammt nicht aus deren Wahlprogramm sondern sind Anschuldigungen und Meinungsmache von Gegner der AfD aus der linken Ecke.. Und das Schießbefehl Zitat wurde falsch dargestellt, es wurde auf die aktuelle Gesetzeslage im Ernstfall des Grenzschutzes Bezug genommen. Ultima Ratio sollte man doch verstehen können. Im Falle der Verteidigung des Landes wäre der Schießbefehl also böse und total rechts, dann könnte man jedes Sicherheitsorgan sofort entwaffnen und die Beamten entlassen.

Kommentar von valvaris ,

Dass Frau Storch den Schießbefehl gefordert hat ist Fakt und kam in einem öffentlichen Interview, sofern da niemand die Lippenbewegungen nachsychronisiert hat. Auf die Nachfrage ob dieser auch für Frauen und Kinder gelten sollte, murmelte sie ein verhaltenes "ja". Später hat Frau Petry erkannt, dass das von ihrer Vize evtl. ne hirnverbrannte Aussage sein könnte und alles relativiert und revidiert

Antwort
von Sylhouette, 111

Das geht dich einen feuchten Kehricht an :-D schon mal etwas von Wahlgeheimnis gehört?

Kommentar von frax18 ,

Du bist hier doch anonym. Absolute Anonymität gibt es sicherlich nie, aber hey... wenn du solch' eine Paranoia pflegst, empfehle ich dir besser erstmal damit anzufangen Anwendungen wie Google, Facebook, Whatsapp und Twitter zu schließen... ich wette deine politische Gesinndung steht schon irgendwo in dreifacher Ausführung im Web.

Wenn du mir nicht gerade deinen vollen Namen und deine Adresse dazu verrätst bleibt dein Wahlgeheimnis also bestehen. ^^

Antwort
von rotesand, 137
Keine der beiden

Keine der beiden.

Beide Parteien stehen für nicht mehrheitsfähige und nicht zu realisierende, teilweise extreme Klientelpolitik, wobei man bei der AfD durch die vielen Frustwähler, die nicht wissen wofür diese Partei überhaupt steht, trotzdem stark aufpassen muss.

Die Linkspartei ist auf ihre Weise nicht besser, aber im gegensatz zur AfD absolut keine Gefahr, da die meisten auch wissen, dass deren Politikvorstellungen absolut irreal sind und nicht durchsetzbar bzw. der Untergang Deutschlands wären. 

Kommentar von valvaris ,

Inwiefern würde der Mindestlohn zum Untergang beitragen ?

Viele Sachen, die von der Linken gekommen sind, wurden erstmal pauschal abgelehnt, anschließend jedoch von anderen Parteien wieder aufgewärmt und dort bejubelt.

Kommentar von frax18 ,

Einige bezeichnen es als irreale Politikvorstellungen, andere als gesunden Menschenverstand...

Dass der Mensch der größte Biest ist, dass es zu überlisten gilt, damit es funktioniert, wissen die sicherlich auch...

Und dass Deutschland keiner mehr retten kann sollte auch klar. Den Schuldenberg kann keiner mehr tilgen. Was meinst du wie lange unsere gute Konjunktur noch hält? Was meinst du wird passieren, wenn Deutschland plötzlich an Liquidität verliert?

Du magst recht haben mit dem was du sagst--- wir haben uns einem System verschworen, dass nur durch das Schulden machen weiterbestehen kann und aktuell unumkehrbar ist. Damit der Zinseszinseffekt weiterhin ausgeglichen werden kann, müssen mehr Menschen für weniger Lohn arbeiten und mehr konsumieren... richtig so. Ich glaube diese Politik ist realer und wird uns noch lange aufrecht halten.


Antwort
von wickedsick05, 39
Keine der beiden

Ich würde nur eine ideologiefreie Partei wählen. Bin gegen linken und rechten rassismus. da fallen beide weg...

Antwort
von Apfelkind86, 108
Keine der beiden

Wenn das die Wahlmöglichkeiten wären würde ich ein trauriges Smiley auf meinen Wahlschein malen und meine Stimme damit ungültig machen.

Kommentar von frax18 ,

Hue, es geht ja darum wer dir lieber wäre. Auch wenn beide nicht so überzeugen...

Könntest du deine Aussage vllt. noch etwas mehr begründen bitte? :D

Antwort
von DerKleineRacker, 133
AfD

Ist mir nicht sympathisch, aber die einzige annehmbare Partei die nicht dafür ist hier jeden auf unbestimmte Zeit reinzulassen. Ich wähle sie nur wegen ihrer Flüchtlingspolitik und sehe auch nichts schlimmes darin. Sie werden die Mehrheit nicht erlangen und sowieso keines ihrer Programme in vollem Umfang umsetzen können. Leider verstehen die meisten Dummköpfe und Panikmacher dieses demokratische Prinzip nicht und meinen wenn die AfD über 20% kommt, darf sie auf einmal Diktator spielen. Nein, darf sie nicht. Ein intelligenter Wähler wählt nicht einfach seine Lieblingspartei, er trifft eine Prognose, inwieweit seine Wahl die Zusammensetzung der Regierungsmacht in seinem Interesse beeinflussen könnte. Die AfD muss hohe Zahlen erreichen damit sie in der Migrationspolitik auch nur ansatzweise irgendetwas bewirken kann, denn es ist bereits absehbar dass es zur Blockbildung gegen sie kommen wird.

Deswegen wähle ich sie als mäßigenden Einfluss in die Opposition. Denn ja, unsere derzeitige Flüchtlingspolitik ist absolut radikal, und alle Parteien schwimmen mit, ein völliges Unding in einer Demokratie. Selber schuld wenn euch die Wähler davonrennen sage ich nur, ich hätte liebend gerne eine Partei gewählt mit der ich innenpolitisch mehr auf einer Linie bin.

Kommentar von AalFred2 ,

Welche Partei, ausser vielleicht in Teilen Der Linken, ist denn dafür jeden hier reinzulassen?

Kommentar von DerKleineRacker ,

Das war offensichtlich überspitzt formuliert, die Kriterien sind viel zu lasch und es werden zahlenmäßig viel zu viele hereingelassen, von denen viele aus Staaten kommen in denen sie nicht wirklich verfolgt werden und gar kein Asylrecht haben, aber es wird trotzdem ein zähes Verfahren eingeleitet das Monate dauert und durch Krankheitsbescheide in die Ewigkeit verzögert werden kann. Die Abschiebungszahlen sind im Vergleich zu den abgelehnten Bewerbern lächerlich klein, dies ist ein faktisches Reinlassen auf unbestimmte Zeit, ganz zu schweigen davon dass sich Abgeschobene einfach erneut auf den Weg machen können mit neuem Pass, genug Zeit um sich Kapital dafür zu erbeuten hat man ja.

Und außerdem es ist doch Praxis, erst einmal jeden hier reinzulassen, obwohl die Flüchtlinge in den Erstankunftsländern ihr Asyl beantragen müssten. Stattdessen setzt man sich über diese Reglung hinweg (da geht es dann auf einmal unbürokratisch, seltsam) und öffnet die Grenzen, was natürlich noch mehr anlockt.

Kommentar von AalFred2 ,

Blöderweise ist die von der AFD geforderte Obergrenze aber nicht mit dem GG vereinbar.

Kommentar von DerKleineRacker ,

Das Grundgesetz ist aber nicht in Stein gemeißelt, nicht gottgegeben und auch nicht unfehlbar. Das Asylgesetz wurde schon einmal 1993 modifiziert. Ganz einfach weil die Welt sich verändert und nicht statisch ist. Aber das wollen viele deutsche Sesselfurzer einfach nicht wahrhaben, sie meinen die Welt wäre noch die gleiche wie vor 20 Jahren.


Dazu fällt mir spontan dann auch noch Art. 16a Abs. 2 im GG ein:

"Ausländer, welche über einen Staat der Europäischen Union oder einen sonstigen sicheren Drittstaat einreisen, können sich nicht auf das Asylrecht berufen"

Was ist denn damit? Wieso schreit da niemand nach dem GG? 

Außerdem wäre ein Land ohne Obergrenze rein hypothetisch dann dazu verpflichtet unendlich viele Flüchtlinge aufzunehmen, sogar wenn es zu viele werden und das den Staat zerstört. Das zeigt doch eindeutig, dass das Asylgesetz unzureichend ausformuliert, und bloß auf niedrige Flüchtlingszahlen ausgelegt ist.

Kommentar von AalFred2 ,

Dazu fällt mir spontan dann auch noch Art. 16a Abs. 2 im GG ein:

"Ausländer, welche über einen Staat der Europäischen Union oder einen sonstigen sicheren Drittstaat einreisen, können sich nicht auf das Asylrecht berufen"

Was ist denn damit? Wieso schreit da niemand nach dem GG? 

Deren Asylantrag wird dann ja auch abgelehnt. Wo ist das Problem?

Außerdem wäre ein Land ohne Obergrenze rein hypothetisch dann dazu verpflichtet unendlich viele Flüchtlinge aufzunehmen, sogar wenn es zu viele werden und das den Staat zerstört.

Ja, rein hypothtisch wäre es das. rein praktisch kommt das ber nicht vor. Insofern benötigt man dafür eben auch keine Regelung.

Das zeigt doch eindeutig, dass das Asylgesetz unzureichend ausformuliert, und bloß auf niedrige Flüchtlingszahlen ausgelegt ist.

Nein, es zeigt, dass es nicht norwendig ist, jede blödsinnige hypothetisch denkbare Situation rechtlich zu regeln.
Nein, es zeigt

Kommentar von DerKleineRacker ,

Deren Asylantrag wird dann ja auch abgelehnt. Wo ist das Problem?

Dass dies eben nicht geschieht. Jeder der zu Fuß über einen sicheren Drittstaat wie Ungarn o.ä. hier hin marschiert, dürfte sich hier laut GG gar nicht aufs Asylrecht berufen, es müsste alles im Ankunftsland abgewickelt werden, und dann eventuell über Umverteilung geregelt werden. 

Im übrigen wüsste auch gerne einmal wie du darauf kommst dass die Obergrenze gegen das GG verstößt.



Ja, rein hypothtisch wäre es das. rein praktisch kommt das ber nicht vor.

Was aber vorkommt ist, dass die Zahl der Menschen ohne Erwerbstätigkeit so hoch wird, dass es für den Staat zu einer hohen Belastungssituation kommt, und das kann man den Menschen nicht einfach aufzwingen. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist auch hierzulande ein Grundrecht:

"Alle Völker können für ihre eigenen Zwecke frei über ihre natürlichen Reichtümer und Mittel verfügen, unbeschadet aller Verpflichtungen, die aus der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf der Grundlage des gegenseitigem Wohles sowie aus dem Völkerrecht erwachsen. In keinem Fall darf ein Volk seiner eigenen Existenzmittel beraubt werden."


Nein, es zeigt, dass es nicht norwendig ist, jede blödsinnige hypothetisch denkbare Situation rechtlich zu regeln.

Das war ein Extrembeispiel um dir aufzuzeigen, dass eine Obergrenze diskutabel sein muss, dass das Setzen dieser Belastungsgrenze im eigenem Ermessen liegt, ist klar. Der Fall der gesellschaftlichen und finanziellen Belastung ist bereits real.



Kommentar von AalFred2 ,

Dass dies eben nicht geschieht. Jeder der zu Fuß über einen sicheren Drittstaat wie Ungarn o.ä. hier hin marschiert, dürfte sich hier laut GG gar nicht aufs Asylrecht berufen, es müsste alles im Ankunftsland abgewickelt werden, und dann eventuell über Umverteilung geregelt werden. 

Natürlich muss der Antrag erst geprüft werden. Asyl erhält derjenige dann auch nicht.

Im übrigen wüsste auch gerne einmal wie du darauf kommst dass die Obergrenze gegen das GG verstößt.

"Politisch Verfolgte genießen Asylrecht."

Wo übersehe ich da die Einschränkung durch eine Obergrenze?

Was aber vorkommt ist, dass die Zahl der Menschen ohne Erwerbstätigkeit so hoch wird, dass es für den Staat zu einer hohen Belastungssituation kommt, und das kann man den Menschen nicht einfach aufzwingen.

Wann kommt das wo vor?

Das war ein Extrembeispiel um dir aufzuzeigen, dass eine Obergrenze diskutabel sein muss, dass das Setzen dieser Belastungsgrenze im eigenem Ermessen liegt, ist klar.

Ja, theoretisch kann es auch vorkommen, dass unser Land von hunderten Wirbelstürmen verhhert wird. Vorsorge treffen wir dafür trotzdem nicht. Und diskutieren tun wir solchen Quatsch auch nicht.

Der Fall der gesellschaftlichen und finanziellen Belastung ist bereits real.

Aber nicht in wirklich bedeutender Relevanz.

Kommentar von DerKleineRacker ,

Natürlich muss der Antrag erst geprüft werden. Asyl erhält derjenige dann auch nicht.


Bitte?? Du musst doch sicherlich mitbekommen haben wie zahlreich Flüchtlinge zu Fuß hierher marschiert sind, einmal quer durch halb Europa? Die wenigsten haben sich in einen Flieger gesetzt oder brav im Ankunftsland Asyl beantragt.


Wann kommt das wo vor?

Hier z.B.? Durch die Flüchtlinge wird es zu einer hohen Belastung der Sozialkassen kommen. Darüber hinaus habe ich mich auf keinen konkreten Fall bezogen, wir sprachen über "kommt vor" im Sinne von "ist möglich". Ich habe letzten Endes deine Formulierung aufgegriffen, ich zitiere: "Ja, rein hypothtisch wäre es das. rein praktisch kommt das ber nicht vor. Insofern benötigt man dafür eben auch keine Regelung." Und der Fall "ist möglich" würde eben eine weitere Ausformulierung des Asylrechts notwendig machen.


Ja, theoretisch kann es auch vorkommen, dass unser Land von hunderten Wirbelstürmen verhhert wird. Vorsorge treffen wir dafür trotzdem nicht.

Das ist formal nicht einmal im Ansatz vergleichbar. Der Fall der Überbelastung eines Staates durch Flüchtlinge ist eine reale Grenze die man ermitteln kann. Er ist außerdem keine Frage der Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit. Wir treffen keine Vorsorge für Wirbelstürme weil es als höhere Gewalt eine nicht beeinflussbare Zahl ist.


Aber nicht in wirklich bedeutender Relevanz.

Sprich für dich selbst.

Kommentar von AalFred2 ,

Bitte?? Du musst doch sicherlich mitbekommen haben wie zahlreich Flüchtlinge zu Fuß hierher marschiert sind, einmal quer durch halb Europa? Die wenigsten haben sich in einen Flieger gesetzt oder brav im Ankunftsland Asyl beantragt.

Ja, die haben dann in Deutschland einen Asylantrag gestellt, der natürlich geprüft werden muss. Dann wird er abgelehnt.

Das ist formal nicht einmal im Ansatz vergleichbar. Der Fall der Überbelastung eines Staates durch Flüchtlinge ist eine reale Grenze die man ermitteln kann. Er ist außerdem keine Frage der Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit. Wir treffen keine Vorsorge für Wirbelstürme weil es als höhere Gewalt eine nicht beeinflussbare Zahl ist.

Inwiefern würde dir eine Grenze von 10 Millionen helfen, die ja doch nie erreicht wird? Da sie nie erreicht wird, ist sie eben überflüssig.

Sprich für dich selbst.

Inwiefern ist sie für dich relevant?

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ist mir nicht sympathisch, aber die einzige annehmbare Partei die nicht dafür ist hier jeden auf unbestimmte Zeit reinzulassen.

Ich kenne keine Partei, die dafür wäre.

Sie werden die Mehrheit nicht erlangen und sowieso keines ihrer Programme in vollem Umfang umsetzen können.

Erinnert mich an manche Brexit Wähler:

"Ich wollte ja nur meinen Protest ausdrücken und hätte nie gedacht, dass wir die Mehrheit bekommen. Ich wollte gar nicht raus aus der EU!" -_-

Kommentar von DerKleineRacker ,

Ich kenne keine Partei, die dafür wäre.

Ach bitte, alle Entscheidungen die bisher einvernehmlich getroffen worden sind, laufen darauf hinaus dass alle aufgenommenen Menschen auf unbestimmte Zeit hierbleiben und hier Nachwuchs zeugen. Schau dich einmal um und sage mir ernsthaft dass man solche Familien wieder abschiebt sobald sie ein Kind bekommen haben. Es wird sich gleiche Geschichte wie mit den türkischen Gastarbeitern wiederholen. Das ist eine Realität die einfach verschwiegen wird, nach dem Motto "darüber reden wir dann später".

Erinnert mich an manche Brexit Wähler

Hm, das ist ja traurig dass dich das daran erinnnert. Naja, nicht jeder ist dazu in der Lage zu differenzieren , da muss man sich dann halt mit so simplen Analogien zufrieden geben.

Kommentar von AalFred2 ,

Schau dich einmal um und sage mir ernsthaft dass man solche Familien wieder abschiebt sobald sie ein Kind bekommen haben.

Ja, tut man.

Es wird sich gleiche Geschichte wie mit den türkischen Gastarbeitern wiederholen.

Das ist nicht einmal eine simple Analogie, sondern einfach völliger Quark. Auch wenn die AFD nicht in der Lage ist, zu differenzieren, besteht doch ein erheblicher Unterschied zwischen Kriegsflüchtlingen und freiwllig ins Land geholten Gastarbeitern.

Kommentar von DerKleineRacker ,

Ja, tut man.

Träum weiter.

besteht doch ein erheblicher Unterschied zwischen Kriegsflüchtlingen und freiwllig ins Land geholten Gastarbeitern.

Aber nicht in den Dingen die entscheidend für die Integration sind. Und darüber reden wir hier ja schließlich. 

Und das Wörtchen "freiwillig" würde ich darüber hinaus auch mal mit einem ganz großen Fragezeichen versehen.

Kommentar von AalFred2 ,

Träum weiter.

Blabla blabla. Wie viele Beispiele abgeschobener Familien soll ich dir liefern?

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/fluechtlinge/...

Aber nicht in den Dingen die entscheidend für die Integration sind. Und darüber reden wir hier ja schließlich. 

Doch, auch da.

Und das Wörtchen "freiwillig" würde ich darüber hinaus auch mal mit einem ganz großen Fragezeichen versehen.

Offensichtlich ist dein Geschichtswissen beschränkt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anwerbeabkommen_zwischen_der_Bundesrepublik_Deutsc...

Kommentar von DerKleineRacker ,

Blabla blabla. Wie viele Beispiele abgeschobener Familien soll ich dir liefern?

Die in dem Artikel beschriebene Familie war erst seit einigen Jahren in Deutschland und hat ihren Asylantrag 2015 gestellt - fällt also gar nicht in die Personengruppe über die wir hier reden. Darüber hinaus interessieren mich Einzelfälle nicht. Wenn in vielleicht 10-30 Jahren (rein hypothetisch) Syrien wieder sicher ist und zahlreiche Familien mit in Deutschland geborenem Nachwuchs abgeschoben werden sollen, wird das eine ganz andere gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, was gibt es denn da zu leugnen? Selbst in den vergleichsweise konservativen Vereinigten Staaten ist die Abschiebung von Kindern illegaler Einwanderer ein großes Thema. Die dauerhafte Duldung der vormals angeblichen "Gast" Arbeiter in Deutschland ist auch ein großer Referenzpunkt.

Offensichtlich ist dein Geschichtswissen beschränkt.

Achja ist das so? Interessant. Es gibt zahlreiche Unterlagen der damaligen Zeit, untersucht von der Wirtschaftshistorikerin Heike Knortz, die belegen dass die Aufnahme der Gastarbeiter keineswegs bloß ein kollektiv beschlossener Akt der Notwendigkeit war. In damaligen Bevölkerungsumfragen war die Mehrheit der Deutschen bereits bei der Aufnahme italienischer Gastarbeiter einige Jahre zuvor eindeutig dagegen gewesen, bei den Türken kam dann noch mehr Gegenwind auf, es wurden zahlreiche Bedenken ob der großen kulturellen Unterschiede geäußert.

Auch kann man davon ausgehen, dass auf Deutschland hoher diplomatischer Druck ausgeübt worden ist, vor allem von Seiten der USA. Die Türkei hatte in der Nachkriegszeit mit extrem hohen Arbeitslosenzahlen zu kämpfen und drohte sich zu destabilisieren. Die Türkei ist geostrategisch aber von hoher Relevanz für die USA aufgrund seiner Lage zu den Sowjets. Die Staaten waren also an der Stabilisierung der Türkei und der Anbindung an den Westen mehr als interessiert. 

Kommentar von AalFred2 ,

Die in dem Artikel beschriebene Familie war erst seit einigen Jahren in Deutschland und hat ihren Asylantrag 2015 gestellt - fällt also gar nicht in die Personengruppe über die wir hier reden. Darüber hinaus interessieren mich Einzelfälle nicht. Wenn in vielleicht 10-30 Jahren (rein hypothetisch) Syrien wieder sicher ist und zahlreiche Familien mit in Deutschland geborenem Nachwuchs abgeschoben werden sollen, wird das eine ganz andere gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen, was gibt es denn da zu leugnen? Selbst in den vergleichsweise konservativen Vereinigten Staaten ist die Abschiebung von Kindern illegaler Einwanderer ein großes Thema. Die dauerhafte Duldung der vormals angeblichen "Gast" Arbeiter in Deutschland ist auch ein großer Referenzpunkt.

Du bist also irgendwie der König der wilden Spekulationen auf die du deine Ansichten gründest. Das mag in deiner Privatwelt funtkionieren, kann aber kaum eine Grundlage für eine allgemeine Diskussion sein. Wenn du mal über deinen Tellerand hinausschauen würdest und deine ideologischen Scheuklappen abnehmen, dann würdest du feststellen, dass in deutlichem Masse Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Kriegsende wieder in ihre Heimat abgeschoben oder anderweitig zur Rückkehr bewegt wurden. Warum das bei den syrischen Flüchtlingen anders sein sollte, erläuterst du nicht.

Achja ist das so? Interessant. Es gibt zahlreiche Unterlagen der damaligen Zeit, untersucht von der Wirtschaftshistorikerin Heike Knortz, die belegen dass die Aufnahme der Gastarbeiter keineswegs bloß ein kollektiv beschlossener Akt der Notwendigkeit war. In damaligen Bevölkerungsumfragen war die Mehrheit der Deutschen bereits bei der Aufnahme italienischer Gastarbeiter einige Jahre zuvor eindeutig dagegen gewesen, bei den Türken kam dann noch mehr Gegenwind auf, es wurden zahlreiche Bedenken ob der großen kulturellen Unterschiede geäußert.

Aha, die völlig unumstrittene Frau Knortz mit ihren völlig unumstrittenen Thesen. Ansonsten wurden die Anwerbeabkommen meines Wissens nach auch nicht von der Bevölkerung abgeschlossen, so dass deren Position jetzt nicht so wirklich grosse Relevanz besitzt.

Kommentar von DerKleineRacker ,

Du bist also irgendwie der König der wilden Spekulationen auf die du deine Ansichten gründest. Das mag in deiner Privatwelt funtkionieren, kann aber kaum eine Grundlage für eine allgemeine Diskussion sein. Wenn du mal über deinen Tellerand hinausschauen würdest und deine ideologischen Scheuklappen abnehmen, dann würdest du feststellen, dass in deutlichem Masse Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Kriegsende wieder in ihre Heimat abgeschoben oder anderweitig zur Rückkehr bewegt wurden. Warum das bei den syrischen Flüchtlingen anders sein sollte, erläuterst du nicht.

Zukunftsprognosen sind in ihrer Natur spekulativ. Risikomanagement ist spekulativ. Du bist derjenige mit Scheuklappen wenn du dein Handeln stets nach dem best case ausrichtest. Was macht dich glauben dass deine Zukunftsprognose weniger spekulativ ist? Der Jugoslawien Konflikt dauerte um die 8 Jahre, zumindest was die Flüchtlinge angeht. Die Problematik von hier geborenen Flüchtlingskindern dürfte sich damit extrem in Grenzen halten. Wieso es bei syrischen Flüchtlingen anders ist, habe ich sehr wohl erläutert. Du hast meine Erläuterung sogar wortwörtlich zitiert. Und wenn man sich die Struktur des dortigen Konflikts anschaut, ist auch absehbar dass der Konflikt bedeutend länger andauern wird. Und muss ich wiederholen dass die Thematik auch in anderen Ländern bereits real ist, und in der Vergangenheit auch bereits real war? Meine Prognose ist alles andere als "wild". 

Aha, die völlig unumstrittene Frau Knortz mit ihren völlig unumstrittenen Thesen. Ansonsten wurden die Anwerbeabkommen meines Wissens nach auch nicht von der Bevölkerung abgeschlossen, so dass deren Position jetzt nicht so wirklich grosse Relevanz besitzt.

Kleiner Tipp, lies mal das Buch oder auch nur eine Kritik richtig durch und verlasse dich nicht auf eine bloße schnelle Google Suche nach Schlagwörtern. Während ihre These des Primats der Außenpolitik selbstverständlich eine These bleibt, sind die Quellen und Dokumente auf die sie sich beruft doch wasserdicht und liefern ein ausgewogeneres Bild als das der derzeitig vorherrschenden Legendenbildung. Unter anderem eben jene Bevölkerungsumfragen. Wenn über die Hälfte der Bevölkerung gegen eine Entscheidung ist, dann würde ich das doch nicht wirklich "freiwillig" nennen. 

Achso, und wenn du so weiter machst mit deinen giftigen Unterstellungen, dann hat sich diese Diskussion erledigt, mit so jemandem brauche ich nicht diskutieren. Ich bin schließlich sachlich geblieben, während ich bei dir zunehmend den Eindruck habe du betreibst bloß Missionsarbeit.

Kommentar von AalFred2 ,

Zukunftsprognosen sind in ihrer Natur spekulativ. Risikomanagement ist spekulativ.

Ja, und Risiken betrachtet man nach zwei Kriterien, nämlich Eintrittwahscheinlichkeit und Schadenshöhe. Liegt die Eintrittswahrschenilichkeit nahe Null, wie im von dir beschriebenen Fall, darf man es ignorieren.

Du bist derjenige mit Scheuklappen wenn du dein Handeln stets nach dem best case ausrichtest. Was macht dich glauben dass deine Zukunftsprognose weniger spekulativ ist?

Dass es keinerlei Anhaltspunkte dafür gibt, dass dein Worst-Case Szenarion eintritt.

 Der Jugoslawien Konflikt dauerte um die 8 Jahre, zumindest was die Flüchtlinge angeht. Die Problematik von hier geborenen Flüchtlingskindern dürfte sich damit extrem in Grenzen halten.

Wie kommst du darauf? Zudem werden die Familien trotz hier geborener Kinder zu Ausreise bewegt oder abgeschoben. Das widerlegt schlichtweg deine Behauptung, es würde nicht geschehen.

Wieso es bei syrischen Flüchtlingen anders ist, habe ich sehr wohl erläutert. Du hast meine Erläuterung sogar wortwörtlich zitiert.

Ich habe deine Behauptung zitiert. Einen Anhaltspunkt für deine 10-30-Jahre-These hast du nicht geliefert.

 Und wenn man sich die Struktur des dortigen Konflikts anschaut, ist auch absehbar dass der Konflikt bedeutend länger andauern wird.

Nö.

Und muss ich wiederholen dass die Thematik auch in anderen Ländern bereits real ist, und in der Vergangenheit auch bereits real war?

Was genau meinst du?

Meine Prognose ist alles andere als "wild". 

Doch.

Während ihre These des Primats der Außenpolitik selbstverständlich eine These bleibt, sind die Quellen und Dokumente auf die sie sich beruft doch wasserdicht und liefern ein ausgewogeneres Bild als das der derzeitig vorherrschenden Legendenbildung.

Es geht doch bei der Kritik nicht um die Quellen, sondern um deren Bewertung.

Wenn über die Hälfte der Bevölkerung gegen eine Entscheidung ist, dann würde ich das doch nicht wirklich "freiwillig" nennen. 

Der Wille der Bevölkerung spielt doch für die Freiwilligkeit der Regierungshandlung keine Rolle.

Achso, und wenn du so weiter machst mit deinen giftigen Unterstellungen,

Was genau meinst du damit?

Kommentar von frax18 ,

Aja, du hast du ja schön ferngeguckt... Keine Frage, ein paar Flachzangen gibt es immer, aber das natürlich ausgerechnet diese wieder vor die Kameralinse gezogen wurden, um den Brexit so zu verunglimpfen, hat mich wenig überrascht. Wenn du den Briten nun wirklich zutraust, dass sie ihre eigene Stimme nicht ernst nehmen und nicht dahinterstehen können, dann solltest du dich mal ernsthaft fragen, was mit dir falsch läuft, wenn de es nicht mal hinterfragst...

Kommentar von frax18 ,

de* = du

Kommentar von MickyFinn ,

Danke DerKleineRacker... noch jemand der genug Hirn hat^^

Antwort
von KaiMaluschka90, 144
Die Linke

Ich würde bzw. werde demnächst Die Linke wählen weil sie
1. für Erbschaftssteuer
2. höhere Steuereinnahmen f. die Reichen
3. für Mindestlohn (wird ja bereits umgesetzt)
4. gegen Waffenexport
5. für eine Veränderung der EU
6. gegen Ttip bzw. Transparent bei der Verhandlungen sind

Kommentar von frax18 ,

Zur Linken tendiere ich auch eher. Aber es spricht ja jetzt auch erstmal konkret nichts gegen die AfD.

Kommentar von PatrickLassan ,

Abgesehen von ihrem Programm, dass du anscheinend nicht gelesen hast, und den verbalen Ausfällen einige ihrer führenden Mitglieder.

Kommentar von frax18 ,

Ich bin für alle Arten von Argumenten offen, um meine Ansichten zu überdenken.

Wenn du sie nur hervorbringst...

Kommentar von Schnoofy ,

Das sehe ich genau umgekehrt. Ich kann nichts erkennen was für die AFD sprechen sollte.

Kommentar von frax18 ,

Tja, und ich sage beides: Es gibt nichts, was für oder gegen die AfD spricht. Zumindest nichts Konkretes.

Vergiss nicht! Es geht darum eine alternativ Partei zu finden und um die Frage, lieber AfD oder Linke, wenn's dicke kommt. :)

Kommentar von wobfighter ,

und wer bekommt die gesparte Kohle? glaubt jemand ernsthaft die Linken legen sich mit den Geldgebern aus der Wirtschaft an? Wer sorgt denn dafür das der Futtertrog in Berlin prahl gefüllt ist. wieder trifft es die Mittelständischen Unternehmen, Großkonzerne werden weiter auslagern, das Sozialsystem weiter aufgebläht während die Einzahler weniger werden. Mehr Arbeitslosigkeit und die Verschuldung steigt während die Linke den Robin Hood probiert und noch mehr Flüchtlinge aufnehmen wird und deren Versorgung sich teuer kosten lassen wird ähnlich die Grünen.

Antwort
von jimmy2111, 83
Keine der beiden

Sind beides populistische Parteien.

Kommentar von frax18 ,

Mir doch Wurst. Wenn sie eine sinnvolle Linie vertreten, dann sind sie durchaus nennenswerte Alternativen. Eine Nachdenkpause bzw. ein Wechsel zur Oppositionsbank könnte den Mainstream-Parteien CDU und SPD für begrenzte Zeit auch mal ganz gut tun...

Antwort
von Torrnado, 14

Die Linke natürlich !!!!

alle anderen Parteien sind meiner Meinung nach unwählbar.

wir brauchen endlich mehr soziale Gerechtigkeit !

Antwort
von Geraldianer, 102
Keine der beiden

Keine der Beiden, weil man mit den Methoden des 19. Jahrhunderts nicht im 21. Jahrhundert Politik machen sollte.

Kommentar von frax18 ,

Was sind denn die Methoden des 21. Jahrhunderts?

Kommentar von Geraldianer ,

Die Frage ist, welche Politik ins 21. Jhrd. passt. Die muss eben berücksichtigen, dass es internationale Verflechtungen gibt. Virtuell und real. Und das Europa ein verdammt kleiner Kontinent ist.

Wenn wir unsere Werte erhalten wollen, müssen wir in Europa zusammen arbeiten. Abschottung nach außen und im Inneren eine verklärte Welt der Vergangenheit zu beschwören ist für mich keine Lösung für aktuelle Probleme.

Kommentar von simferopol ,

Wenn wir unsere Werte erhalten wollen

Nachschenken könnte da helfen.

Antwort
von MickyFinn, 121
AfD

Auf jedem Fall !

Durch die Linke hätten wir deutlich weniger Netto vom Brutto, da die Sozialabgaben durch deren ,,Flüchtlingspolitik ohne Grenzen" deutlich steigen. Für Bund und Länder steht weniger Geld zur Verfügung, das wiederum schadet dem Bildungswesen, Infrastruktur, öffentliche Sicherheit etc.

Sie denken auch tatsächlich, wir hätten unbegrenzt Mittel zur Verfügung und weigern sich zu glauben, das diese endlich sind. Das ist im höchsten Maße realitätsfern und werden das Land im Namen der ,,Humanität" schnell zu Grunde richten.

 

Kommentar von ceevee ,

Sie denken auch tatsächlich, wir hätten unbegrenzt Mittel zur Verfügung und weigern sich zu glauben, das diese endlich sind.

Haste für diese steile These auch eine Quellenangabe? 

Kommentar von MickyFinn ,

Nein.. die Linke haben sich doch dafür ausgesprochen ,,Kein Mensch ist Illegal" im Zusammenhang mit grenzenloser Flüchtlingsaufnahme (egal ob Wirtschaftsflüchtling oder nicht). Sie verurteilen die Obergrenze scharf, aber sind sich nicht im klaren, was dies alles kostet.

Kommentar von MickyFinn ,

http://www.fr-online.de/politik/fluechtlingspolitik-der-linken-katja-kipping-geg...

Ich wurde doch schnell fündig^^

,,Die Linke ist sich uneins über ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik. Parteichefin Katja Kipping distanzierte sich am Montag nach den Verlusten ihrer Partei bei den Landtagswahlen von Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, die am Wochenende in einem Zeitungsinterview gesagt hatte, es könnten nicht alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen.

Kipping sagte, die Partei lehne Obergrenzen für die Aufnahme von Flüchtlingen klar ab. "Diese Position wird bei uns breit geteilt", sagte sie. "Das andere, muss man sagen, ist eben nicht die Position der Partei."

Kipping warnte davor, sich Positionen der rechtspopulistischen AfD anzunähern. Dies sei "ganz bewusst auch eine Warnung an uns selber", sagte sie. "Wenn wir jetzt auch noch auf AfD light gemacht hätten, müssten wir vielleicht über ganz andere Wahlergebnisse reden."
Wagenknecht hatte im "Berliner Kurier" von "Kapazitätsgrenzen und Grenzen der Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung" gesprochen. "Es können nicht alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen", sagte sie."


Kommentar von valvaris ,

Neben der Flüchtlingspolitik bietet die Linke aber zahlreiche alternative Einnahmemöglichkeiten an, allen voran kritisiert sie die Steuererleichterungen (sagen wir mal lieber 100%igen Steuererlässe) für Hochverdiener und fordern einen einheitlichen Steuersatz für alle.

Das Geld würde 100x reichen, um die Flüchtlings"kriese" zu finanzieren, aber das findet die Wirtschaft und deren Bosse oder die Politischen Großverdiener mit mehreren Millionen Monatseinkommen nicht ganz so toll.

Kommentar von MickyFinn ,

Die Steuergesetze sind schon einigermaßen fair und auch die Hochverdiener leisten ihren Beitrag. Ein einheitlicher Steuersatz für alle ist vollkommener Unsinn. Schön das du das ansprichst... davon habe ich noch mehr Ahnung, da ich in einer Steuerkanzlei arbeite.

Die Steuerpolitik der Linken ist ja eine wahre Katastrophe... Herr im Himmel, lass sie nicht an die Macht.

Kannst du mir einen Link mit den von dir beschriebenen Informationen schicken? Vielleicht kann ich da was aufklaren und verständlicher umschreiben.

Kommentar von frax18 ,

Nun steht die Frage was versteuert wird... Das Privateinkommen von Hochverdienern in gleichen Anteilen (prozentual) zu versteuern, wie bei Gering- und Mittelverdienern... Wo genau wäre da das Problem?! Dass das Unternehmenskapital davon unberührt bleiben sollte, ist klar, aber bis dato habe ich nirgends derartiges dazu gelesen, dass dem nicht so wäre.

Antwort
von KDFRUT, 42
Die Linke

Ich wähle Die Linke, immerhin versuchen die für die kleinen Leute einzusetzen.

Antwort
von KaiMaluschka90, 38
Die Linke

Die Linke haben schon gute Ansätze, aber wird ja eh im Bundestag nur ausgebuht, wie im Kindergarten.

Antwort
von Omikron6, 88
Keine der beiden

Geafllen mir nicht!

Antwort
von Zytglogge, 48

Was geht denn hier ab? AfD? Dummheit stirbt wohl echt nie aus...

Kommentar von frax18 ,

Ich bin der Überzeugung, dass sie sich sogar reichlich vermehrt... 99,9% der Menschen wissen nicht was los ist. Und da will ich mich nicht mal unbedingt ausschließen.

Antwort
von teletobbi, 1
Die Linke

Die AfD ist wie Donald Trump. Faktenresistent und rassistisch.

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