Frage von Madschaffts, 98

Wen sollte man als Bundeskanzler(in) wählen? Ich seh Niemanden, den ich wählen würde.. selbst beim kleinsten Übel wüsste ich nicht wen? Tipps?

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 29

(keine Option)

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"Merkel" kann, abgesehen von den Wählern in ihrem Wahlkreis, nicht "direkt" gewählt werden. Damit bliebe als Option nur die CDU. Und die steht für verkrampfte Stagnation in einer Zeit, in der es Lösungen für die unzähligen Probleme braucht.

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"Alles, bloß nicht Merkel" ist eine Verzweiflungstat. Dazu gehe ich zu überlegt an die Sache heran. Immerhin ist "Wählen" so ziemlich das einzige demokratische Mittel, das man mir lässt. Das verschwende ich nicht sinnlos.

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"Ich wähl das kleinste Übel" ... Was ist das denn? Die neoliberale FDP, die stets die Reichen bevorzugt? Weil sie mit ihren 6 Prozent kaum eine Chance zum Regieren hat? Oder die Grünen, die sich als Große-Koalition-Königsmacher positionieren und damit Merkel zementieren? Oder die durch und durch verlogene SPD? Oder vielleicht die AfD? Damit am Ende dann eine große Koalition von CDU/CSU + SPD herauskommt und Merkel triumphiert? 

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"Ich wähle lieber gar nicht" ... Das ist ja nun der dümmste Quark. Nicht nur, dass es zutiefst infantile Züge trägt ("Die geben mir mein Spielzeug nicht. mimimi"); es zeigt auch die Demokratie-Unwilligkeit dieser Leute (immerhin ist "Wählen" so ziemlich das letzte Mittel, das man dem Wähler noch lässt, um sich demokratisch zu beteiligen und ein Zeichen zu setzen). Und mehr noch: Nicht-Wählen zementiert die aktuellen politischen Verhältnisse. Wer also nicht wählt, der sagt damit "Super! So soll es weitergehen!"

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Nein, KEINE der zur Auswahl stehenden Optionen ist für mich gültig. Am allerwenigsten "Nicht-Wählen"...

Ich bin einfach nicht bereit, mich der Diktatur der Parteien zu beugen. Denn wenn ich nicht wählen gehe, dann bescheinige ich dem Pack nur: "Macht weiter so! Es passt schon!" ... Und nein; mir passt es nicht.

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Tatsächlich gibt es aus taktischen Gründen nur eine einzige logische Option für die Wahl. Das hat auch nichts mit "geringstem Übel" zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand:

  • CDU = verkrampfte Stagnation. Das Versagen ihrer Politik ist Legende und hat uns in die gegenwärtige Situation geführt. Die Krise, die im Jahr 2007 begann, ist immer noch nicht zu Ende und wird im Wahl-Jahr 2017 ihr 10-jähriges Jubiläum feiern. Diese Partei fällt also aus.
  • SPD = Lügner und Betrüger durch die Bank. Hartz IV, Agenda 2010, Mitgliederbetrug bei der Koalitionsabstimmung, ... man kann hinschauen, wo man will: Dieser Verein hat sich dauerhaft völlig unwählbar gemacht. Nicht mal mit Bauchschmerzen oder wenn es die einzige Partei auf der Wahlliste wäre, würde sie noch meine Stimme bekommen. 
  • FDP = Lobby-Partei. Man muss ihr aber zugute halten: Daraus hat sie nie einen Hehl gemacht. Doch ich bin nicht reich genug, um sie sinnvollerweise wählen zu können. Und ich bin nicht morbid genug, um sie wählen zu wollen.
  • GRÜNE = CDU light. Wenn ich konservativ wollte, würde ich das Original nehmen; nicht die billige Kopie um Cem Özdemir und seine verlogenen Apologeten.
  • AfD = Merkel-Garant & Stimmenlieferant für die CDU. Da alle Parteien angekündigt haben, dass sie in der kommenden Legislatur-Periode nicht mit der AfD koalieren werden, ist jede Stimme für die AfD zugleich auch eine Stimme für Merkel. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern, denn die AfD liebäugelt mit einer Koalition mit der CDU/CSU. Sobald die CDU/CSU über ihren Schatten springt - und Seehofer hat mit dem Orban-Besuch ja das erste Eis bereits gebrochen - wird aus der konservativen CDU/CSU-Politik eine reaktionäre Koalitionspolitik von CDU/CSU + AfD. 

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Es bleibt nur eine einzige Partei übrig: Die LINKE. Sie ist die EINZIGE PARTEI, die Merkel verhindern kann. Wenn Rot-Rot-Grün rechnerisch die Mehrheit schafft, muss die SPD Farbe bekennen, ob sie will oder nicht. Lehnt sie dann das Rot-Rot-Grüne Bündnis erneut ab, verspielt sie ihre letzten Karten und wird noch schneller in der Bedeutungslosigkeit versinken. 

Doch das kann NUR eine starke LINKE erreichen, die die SPD vor sich hertreibt. Denn "starke GRÜNE" würden wegen des starken rechten Flügels innerhalb der Partei an Merkel kleben bleiben. Und eine "starke SPD" würde erst recht die große Koalition betonieren. Dazu ist die Führungsriege der SPD viel zu sehr auf die Zeit nach der Politik fixiert: Die Zeit, in der hohe Spezialdemokraten typischerweise in neoliberale Nester kriechen, um sich ihren Lebensabend vergolden zu lassen, weil sie zeit ihrer Partei-Arbeit stets brav die Arbeitnehmer verraten und verkauft haben...

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Wen sollte man als Bundeskanzler(in) wählen? Tipps?

Mal ernsthaft: Wäre es in unserer Parteien-Diktatur möglich, den Kanzler direkt zu wählen: Wäre dieser Mann hier wirklich so schlecht? 

Kommentar von supersuni96 ,

Deine Liste hat durchaus viele logische Punkte. Aber mal Hand auf's Herz: Auch wenn Gregor Gysi ein sehr guter Redner ist, trägt er doch sein Herz zu sehr auf der Zunge. Er ist nicht so "diplomatisch" wie Merkel und eckt gerne überall an. Das kommt bei den meisten Menschen nicht so gut an, insbesondere bei der Mehrheit unserer Nachbarländer. Ob man so einen impulsiven Menschen als Kanzler wählen sollte ............?

Kommentar von Unsinkable2 ,

Aber mal Hand auf's Herz: Auch wenn Gregor Gysi ein sehr guter Redner ist, trägt er doch sein Herz zu sehr auf der Zunge.

Ja und nein.

Die meisten Leute kennen Gysi nur als "Bundestags-Redner aus Youtube oder Phönix". Die Vehemenz, die er in den Reden dort zeigt, hat auch damit zu tun, dass seine Redezeit extrem begrenzt ist; dass er also als geübter Rhetoriker auf mehreren Ebenen, darunter eben auch der emotionalen, kommuniziert. 

Bei der Ausübung von Ämtern verhalten sich die Menschen aber anders. Sie passen sich an. Das galt nicht nur für Gauck, dessen leidige "Freiheits-Schwadroniererei" mittlerweile fast völlig verstummt ist. Das gilt auch für Gysi, wenn du dir beispielsweise mal bei Youtube Podiumsdiskussionen mit ihm heraussuchst.

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Abgesehen davon: Ich bin davon überzeugt, dass es endlich wieder Politiker braucht, die Emotionen - vor allem aber FAKTEN - in die Sache bringen. Die verlogen-propagandistisch technokratische "Super-Coolness" der Berufspolitiker wirkt auf die angeblich vertretenen Menschen abstoßend und distanzierend. 

(Das ist übrigens durchaus gewollt: Die Partei-Eliten verstehen sich als der "politische Adel". Und genauso verhalten sie sich auch. Der Pöbel muss nicht verstehen. Er soll gehorchen. Zumindest, solange es noch Wahlen gibt. Sobald man auch diese endgültig sinnlos gemacht hat - und man ist bereits kurz davor -, wird aus "soll" ein "muss notgedrungen".)

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Er ist nicht so "diplomatisch" wie Merkel und eckt gerne überall an.

Schwierige Formulierung. Er eckt sicherlich nicht unbedingt gern an (was ihn zu einem politischen Troll machen würde), er vertritt eine Meinung. Und das ziemlich konsequent. 

Ich muss nicht in allem seiner Meinung sein; aber ich WEISS IMMER, welche Meinung er vertritt. Das ist bei Merkel völlig anders ("Mit mir wird es keine Maut geben!", "Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie", etc.). Und über Gabriel & Co. brauchen wir sicherlich gar nicht reden. 

Da Wahlversprechen rechtlich keinen Wert besitzen, bleibt mir, als Wähler, letztlich nur festzustellen, welche Meinung ein Politiker bzw. eine Partei vertritt, um eine Wahlentscheidung zu treffen. Und hier brauche ich Kontinuität. Ich muss darauf vertrauen können, dass Gesagtes mindestens 4 Jahre vorhält oder - gut & nachvollziehbar, also FAKTENBASIERT begründet! - geändert wird. 

Und auch hier fällt Gysi auf: Praktisch alle seine Reden sind mit prüfbaren Fakten gespickt. Er verschwendet seine Redezeit nur äußerst selten mit anstößigen Bemerkungen auf persönlicher Ebene.

Das honorieren übrigens auch seine politischen Gegner. Selbst Seehofer sagte mal, dass er Gysi zwar persönlich nicht leiden könne (was mich persönlich nicht die Bohne interessiert, weil ich sie ja nicht zum Heiraten wähle); dass er aber die ausgesprochene Fakten-Bezogenheit der gysi'schen Reden zu schätzen wisse.

Er gilt seit gut 10 Jahren - parteiübergreifend! - als "der anständigste Berufspolitiker im deutschen Bundestag". 

Insofern könnte er dazu beitragen, den politischen Diskurs von "Partei-Beleidigungen", wie sie im Bundestag immer üblicher werden, weg; hin zu "Fakten-Schlachten", wie sie in einer Demokratie zwingend erforderlich sind, zu führen.

Und ja, dabei verlasse ich mich auf die Obrigkeitshörigkeit der Konservativen: Mehr Redezeit für fakten-orientierte Beiträge Gysis sorgt automatisch für einen Erziehungseffekt. Es wird anstrengender, wenn man sich entscheiden muss, ob man die geschrumpfte Redezeit wahlweise für Beleidigungen gegen den politischen Gegner oder für faktenbasierte Beiträge zur Überzeugungsarbeit (dafür war die parlamentarische Debatte einst gedacht) verwenden will.

Antwort
von MrHilfestellung, 50
Ich wähl das kleinste Übel

Man wählt den Bundeskanzler*in sowieso nicht direkt, denn auch wenn du FDP wählst, unterstützt du eine mögliche schwarz-gelbe Regierung unter Merkel, auch wenn schwarz-gelb momentan sehr unwahrscheinlich ist.

Man wählt nämlich Parteien und Abgeordnete in den Bundestag, die dann die oder den Kanzler*in wählen.

Ich wähle Linke, also keine Partei, die Chance hat den oder die Kanzler*in zu stellen und bei der ich auch nicht denke, dass sie überhaupt mitregiert. Selbst wenn es für Rot-Rot-Grün vielleicht reichen sollte.

Aber die Linke vertritt eben meine Positionen am besten und ich möchte, dass diese auch im Parlament vertreten sind.

Kommentar von supersuni96 ,

Hättest du denn für Butterwegge gestimmt oder lieber für Wagenknecht? Die Wagenknecht ist mir irgendwie sympathisch. Die ist nur in der falschen Partei.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Auf jeden Fall lieber Butterwegge als Wagenknecht.

Aber der stellt sich ja nur symbolisch für die Bundespräsidentenwahlen auf, ich glaube nicht, dass der irgendwelche Ambitionen hat Spitzenkandidat zu werden.

Antwort
von Dxmklvw, 19

Die Kanzlerschaft wird nicht vom Wahlvolk bestimmt. Das Volk wählt nur Parteien und Mandaten.

Ich habe noch nie das gewählt, was ich auf keinen Fall haben will.

Antwort
von wilees, 51

Bei the way - Du wählst sowieso keine/n Bundeskanzler/in, sondern lediglich eine Partei.

Nicht wählen ist immer kontraproduktiv.

Antwort
von Hupfdohler, 48

Da ich nicht im Bundestag sitze und auch nach der nächsten Bundestagswahl nicht dort sitzen werde, habe ich auch keine Stimme bei der Kanzlerwahl. Was den Bundestag angeht, werde ich wohl nicht die CDU, Merkels Partei, wählen, sondern eine andere im Bundestag auch jetzt schon vertretene Partei. Welche, weiß ich allerdings jetzt noch nicht.

Antwort
von Crywolffe3636, 51
Ich wähle lieber gar nicht

Also ich weiss auch nicht so Recht. Wenn die Politiker Mal ihr Versprechen halten würden, waere keine Wahlverdrossenheit hier in Deutschland. Dann müssten wir Schlange stehen wie vor 2 Wochen die in Amerika. Und was mich noch stört ist, dass es den Politikern immer so kurz vor der Wahl einfällt, wo ihre Wähler sind. Sind sie gewählt sieht man von denen 3 Jahre nichts mehr. Solche Politiker die nach der Wahl auch sich um das normale Volk bemüht und kümmert sind sehr rar geworden. Leider!😡 Ich komme mir verar***t vor.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Als ob amerikanische Politiker*innen alle ihre Versprechen halten.

Merkel wirbt damit, dass alles so bleibt und das hält sich auch größtenteils ein.

Trotzdem muss man in Deutschland Kompromisse finden, wenn man regieren will, da man meistens eine Koalition eingehen muss.

Kommentar von Crywolffe3636 ,

Sorry hab mich falsch ausgedrückt. Ich bin deiner Meinung was das Versprechen von Politikern ist. Ist doch auf der ganzen Welt so! Ich meinte eigentlich, dass die Menschen endlich Mal ihr Wahlrecht nehmen sollten und waehlen gehen sollen. Man kann ja ohne Kreuzchen waehlen. Ich nehme mein Wahlrecht als deutsche Mitbürgerinnen sehr ernst und bin stolz waehlen zu dürfen! Aber es gibt im Moment keinen glaubhaften Politiker, der die Wähler von den Stühlen reisst...

Kommentar von Apfelkind86 ,

waere keine Wahlverdrossenheit hier in Deutschland. Dann müssten wir Schlange stehen wie vor 2 Wochen die in Amerika

Die Wahlbeteiligung in den USA lag knapp über 50%, also deutlich niedriger als in Deutschland.

Dass die anstehen müssen, liegt an deren sehr schlechtem Wahlsystem sowie dem Versuch der Republikaner, Minderheiten am Wählen zu hindern.

Kommentar von Crywolffe3636 ,

Danke. Das hab ich nicht berücksichtigt.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Die geringe Wahlbeteiligung dort ist übrigens sehr verständlich:

Würde ich als Wähler der Demokraten in Texas leben, wo die Republikaner ohnehin gewinnen und meine Stimme somit verfällt, wüsste ich mitten in der Woche auch was Besseres, als mich stundenlang anzustellen.

Kommentar von Crywolffe3636 ,

Ja ich auch. Danke dir! War sehr inspirierend mit dir zu plaudern. Schade dass wir uns nicht alle an einen Tisch sitzen können und das friedlich miteinander ausdiskutieren können. Das wäre interssant die verschiedene Meinungen zu hören!😄

Antwort
von Schnoofy, 10

Du darfst ohnehin keinen Bundeskanzler wählen, es sei denn, Du bist Mitglied des Bundestages.

Aber das schließe ich bei Deiner Unkenntnis aus.

Antwort
von archibaldesel, 32

Du kennst doch noch gar nicht alle Kandidaten. Insofern kannst du doch noch gar nicht sagen, dass niemand dabei ist, den du wählen könntest.

Antwort
von teafferman, 11

Die Frage stellt sich ja gar nicht für uns Wähler. Sie stellt sich den Gewählten. Schaust Du im Grundgesetz nach und erfährst, wer tatsächlich in unserem Staat den Bundeskanzler wählt. 

Von daher zeigt Deine Frage nur, dass Du die Verfassung unseres Staates nicht kennst. Kannst Du aber online lesen. 

Antwort
von Apfelkind86, 31

Da wir den Kanzler nicht wählen, ist die Frage hinfällig. Oder hast du realistische Chancen, nächstes Jahr MdB zu werden?

Antwort
von DiceCon, 20
Alles, bloß nicht Merkel

Das muss jeder für sich entscheiden. Schau einfach, welcher Kandidat deine Meinung am meisten vertritt. Ich denke aber mal, Merkel wird von niemandem die Meinung vertreten...

Antwort
von wfwbinder, 8

Leider fehlt bei Dir: "andere Meinung"

Ich wähle nämlich keine(n) Kanzler/Kanzlerin, weil ich keine der beiden Parteien wähle, die einen Kanzlerkandidaten aufstellen.

Aber wenn man die Alternativen bedenkt:

1. GroKo = Kanzlerin Merkel

2. Rot, rot, grün = Kanzler Gabriel, oder Schulz

3. Jamaica = Kanzlerin Merkel.

Dann wäre mir 3, oder ersatzweise 1 am liebsten.

Antwort
von Subohmdampfe, 39

kannste eh nicht wählen als Bürger, das macht der Bundestag unter sich aus
(inklusive Einfluss von Lobbys).

Wenn das ginge würde ich Ulrich Schneider wählen

Antwort
von skminga, 10

Martin Schulz ist meiner Meinung nach neben Steinmeier der einzige, gegen den ich persönlich keine Einwände bringen kann.
Und das, obwohl ich mit der SPD nichts am Hut habe.

Antwort
von voayager, 4

Das Wahlvolk hierzulande ist garnicht berechtigt einen Kanzler oder Kanzlerin zu wählen, lediglich eine Partei, mehr iss nicht drin.

Antwort
von NUTZ3RNAME, 54

Seehofer. Die AfDler sind zu unerfahren für so ein großes Amt und die restlichen Parteien kann man sowieso vergessen..

Kommentar von Crywolffe3636 ,

Würde ich auch wählen, aber ich kann die CSU in meinem Bundesland nicht waehlen.

Kommentar von supersuni96 ,

Da die CSU nur in Bayern wählbar ist, ist ein Horst Seehofer als Kanzlerkandidat ausgeschlossen.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Wer in Bayern CSU wählt, wählt indirekt auch Merkel als Kanzlerin.

Seehofer als Kanzler kann man nicht wählen, da er nicht antritt.

Kommentar von supersuni96 ,

Es wäre ja nur der Fall, wenn die CSU in ganz Deutschland vertreten wäre. Du kannst sicher sein, dass Seehofer dann Kanzlerkandidat geworden wäre.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Was hindert die CSU dann daran, in ganz Deutschland anzutreten?

Vielleicht die Tatsache, dass es das Ende dieser Partei wäre, dann ist nämlich Schluss mit bayrischer Lobbypolitik auf Bundesebene und damit auch mit der absoluten Mehrheit in Bayern...

Kommentar von NUTZ3RNAME ,

Wäre es Seehofer nicht theoretisch möglich Kanzler zu werden, wenn er wollte. Klar, er müsste dann für ganz Deutschland als CDU Kandidat antreten, aber das sollte ja eigentlich kein Problem sein

Kommentar von Apfelkind86 ,

Doch: Die CDU will den AfDler im CSU-Gewand nicht!

Antwort
von supersuni96, 31
Merkel

Frau Dr. Merkel wird wieder gewählt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Zum einen gibt es in Deutschland einfach viel zu viele reiche Leute, die ihren Reichtum Frau Dr. Merkel verdanken. Zum anderen hat sie die Arbeitslosenquote von 11,7 % (unter Schröder rot-grün) auf 6,2 % gesenkt. 

Das hat in der Geschichte der BRD noch niemand geschafft. Alleine aus diesem Grund sollte man sie wieder wählen. Außerdem ist sie die erste Kanzlerin, die es geschafft hat, die Neuverschuldung zu stoppen. Und wenn hier jeder mal ehrlich ist: So gut, wie es der deutschen Wirtschaft unter Frau Dr. Merkel gegangen ist und noch geht, wird es unter keinem anderen Kanzler funktionieren.

Antwort
von Adrian593, 29

Dürfte ich bereits wählen, dann wäre es definitiv sie hier:


Nach einigen Minuten werden mal Merkel und Gabriel eingeblendet, dieses arrogante Verhalten, lächerlich! Armes Deutschland!
In diesem Sinne eine gute Nacht,LG:)

Kommentar von Apfelkind86 ,

Da merkt man, dass Populismus für die Linken genauso gut funktioniert wie für die Rechten. Mit dieser lächerlichen Rede hat die Linke sich von jeglicher Regierungsoption 2017 verabschiedet.

Freut mich, denn auf den von der CSU forcierten lächerlichen Angstwahlkampf "Wir müssen R2G verhindern" hätte ich echt wenig Lust.

Kommentar von supersuni96 ,

Apfelkind: Du hast dir nicht mal die Mühe gemacht, das Video anzuschauen, und zwar GANZ! Frau Wagenknecht hat da durchaus einige richtige Fakten zur Sprache gebracht. Dumm ist die jedenfalls nicht. Von der könntest du dir eine Scheibe abschneiden.

Antwort
von NewKemroy, 11

Du kannst ja mal abwechseln.

Statt kleinstem Übel, könntest Du es diesmal mit dem größtem Übel probieren.

Antwort
von atzef, 6
Merkel

Überraschung!

DU kannst niemaden zum Bundeskanzler wählen. Das können nur Abggeordnete des Bundestages. :-)

Als Bundestagsabgeordneter würde ich Merkel meine Stimme geben.

Antwort
von stargatecommand, 34

Du kannst keinen Bundeskanzler wählen. Das hat seinen Grund.

Antwort
von julius1963, 39

Würdest Du bitte mal die übrigen Kandidaten nennen???

Kommentar von supersuni96 ,

Es gibt noch keine "übrigen Kandidaten". Außer CDU hat noch keine andere Partei den Kanzlerkandidaten nominiert. Es ist erschreckend, dass du so wenig Ahnung von Politik hast. 

Ich lasse Butterwegge von den Linken mal außen vor. Die Linke ist für mich keine ernst zu nehmende Partei.

Kommentar von julius1963 ,

Es ist erschreckend, wie wenig Du aus einem Satz herauslesen kannst.

Kommentar von SchIaufuchs ,

Der supersuni96 ist ja noch Politik-Anfänger, achte Klasse vielleicht ... Man sollte ihm das also nicht so übelnehmen.

Kommentar von supersuni96 ,

Ich habe mehr Ahnung von Politik als ihr alle zusammen hier. Keiner von euch weiß, was "nominiert" heißt, demnach sind eure Beiträge einfach nur bullshit. Ihr kennt ja nicht mal die möglichen Kandidaten. Armes Deutschland bei solchen Nichtwissern wie euch. 

Kommentar von julius1963 ,

Das Gute-Frage-Team sollte für Dich eine neue Auszeichnung verleihen... Selbstüberschätzer/in.

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