Frage von ReginaDowney, 250

Wen seht ihr als Gott an?

Wen betet ihr an oder würdet ihr anbeten und warum??

Antwort
von Chaoist, 63

Wen würdet ihr anbeten?

Also entweder bete ich jemanden an oder eben nicht. Beten ist nicht einfach das selbe wie Bitten. Zum Beten gehört immer auch die Demut. Es entspricht nicht meiner Persönlichkeit leicht in Demut zu verfallen. Da müsste schon ein wahrhaft göttliches Wesen vor mich treten.

Es gibt tatsächlich "Götter". Sehr viele sogar. Ich kenne auch einige. Diese Götter verlangen mir aber keine Demut ab. Ich kann mit ihnen in Kontakt treten; man könnte auch kommunizieren dazu sagen. Aber alle Götter wurden direkt oder indirekt von Menschen geschaffen, weshalb ich es ablehnen vor ihnen zu knien oder sie an zu beten.

Ehre wem Ehre gebührt, selbst wenn es ein Gott ist. Aber selbst wenn es ein Gott ist, sollte man sich selbst niemals erniedrigen.

Antwort
von Zicke52, 13

Keinen der bis jetzt bekannten, und auch keinen vorstellbaren. Angesichts des Zustandes dieser Welt ist ein guter Gott nicht vorstellbar, deshalb ist ein vorstellbarer Gott nicht anbetungswürdig.

Antwort
von omikron, 34

Der Götterhimmel der Menschheit war in der Geschichte recht wechselhaft. Immer hat man nach Göttern gesucht, die dem Zeitgeist genehm waren. "Gott" ist jemand oder etwas, für das Menschen bereit sind, alles zu tun, auch alles zu opfern. Da wären dann vor allem zwei Götter zu nennen:

So ein Gott, der angebetet wird, kann Geld sein: ich denke, die meisten Menschen sind zu sehr vielem bereit, wenn sie Geld bekommen, Mord und Totschlag nicht ausgenommen, andere verkaufen ihren Körper, wieder andere überwinden Grenzen, die ihnen die Angst steckt, sie übertreten Gesetze, klauen, zerstören Familien, zerstreiten sich hoffnungslos.

Ein anderer aktueller Gott ist die Freiheit. Aktuell huldigen viele diesem Gott, der ihnen erlaubt, einfach alles tun zu dürfen, bis hin zu extremen Provokationen, die zu Staatsaffären und Terroranschlägen führen. Aber das nehmen sie aus Gründen der Anbetung in Kauf.

Antwort
von Hamburger02, 38

Unabhängig ob und wen man anbetet, an der Wirklichkeit ändert das gar nichts.

Antwort
von stubenkuecken, 98

Ein Wesen das über mich steht gibt es nicht und Selbstanbetung brauch ich nicht.

Antwort
von Meatwad, 104

Wirklich anbeten im Sinne eines Gottes? Niemanden. Und schon gar keine Götter. Begeisterung empfinden? Die Liste wäre zu lang. Würde man mir die Pistole auf die Brust legen, käme vielleicht ein spontanes "Patrick Stewart" über meine Lippen.

PS: Kudos für diese Themengebiete! In dieser Kombination noch nicht gesehen. :D

Kommentar von Meatwad ,

Also normalerweise kann ich mir die Pfeile nach unten ja selbst erklären. Aber in diesem Fall bräuchte ich doch ein wenig Hilfe. Was habt ihr gegen Patrick Stewart?

Antwort
von Reika96, 138

Hmmm, ich würde wohl die ägyptischen Götter anbeten, weil mir die Geschichten und alles drum herum sehr gut gefällt. ;) 

Ich bin agnostisch und bete keinen Gott an, weil wir Menschen leider mit unseren "Götter" nur Theorien aufstellen und nicht in der Lage sind, die Realität zu verstehen. 

Manchmal gehe ich mit meinen Eltern in die Kirche, falls das zählt. Grund dafür ist, dass sie sehr chrsitlich sind. :) 

Kommentar von Tursikussi ,

Ich kann dir nur sagen, das zählt! Halte dich an deine Eltern - sie führen dich an einen guten Ort.

Kommentar von Ryuuk ,

Nein, nein das tun sie nicht. Ein guter Ort wär ein Ort der einem Gutes tut. Und angelügt zu werden ist nichts gutes.

Kommentar von Reika96 ,

Angelügt zu werden.... Natürlich fungiert die Kirche auch als Unternehmen. Aber ein Pfarrer stellt sich nicht mit den Grundsatz "ich lüge die jetzt alle an" an den Altar und predigt, manchmal sogar gute Dinge, über die es sich nachzudenken lohnt. Egal, an welchen Gott und ob man an Gott glaubt. 

Auch wenn ich nicht den christlichen Glauben übernommen habe, haben mich meine Eltern mit ihren christlichen Wertvorstellungen zu einem Menschen erzogen, der von sich aus Orte aufsucht, wo er etwas Gutes tut. 

Ich habe gelernt mich für Umwelt und Tiere einzusetzen sowie Menschen mit Respekt gegenüberzutreten. 

(Mein Bruder hingegen wurde zu einem überzeugten Christenhasser.)

Ich sehe nichts schlechtes daran, in die Kirche zu gehen und an einem Gott zu glauben, wenn man es aus einer guten Intention heraus macht. Bei manchen Kirchengänger denk ich mir auch nur meinen Teil....^^

Kommentar von Ryuuk ,

Es ist unehrlich etwas als Tatsache darzustellen, wenn dies nicht auch objektiv wahr ist.

Und da der Christliche Glaube nicht objektiv wahr ist, ist ihn zu predigen nichts anderes als zu lügen.

Der Priester mag vielleicht ein paar gute Dinge sagen, aber solange er versucht dir die Existenz seines Gottes als Tatsache zu verkaufen, lügt er dich an.

Kommentar von Reika96 ,

Manchmal geht man selbst auch von etwas aus und es stellt sich erst später heraus, dass dies gar nicht der Wahrheit entsprach. 

Ist etwas eine Lüge, wenn man glaubt, es entspräche der Wahrheit? Ich 'glaube' beim Glauben kann man nicht von "Lüge" sprechen, da jeder Mensch, der glaubt, überzeugt ist. 

Zumal niemand weiß, was die objektive Wahrheit ist. 

Kommentar von Ryuuk ,

Ich rede nicht von "der" objektiven Wahrheit. Sache ist, dass das Christentum nicht objektiv, faktisch als wahr bewiesen wurde.

Ob der Priester überzeugt ist oder nicht ist dabei irrelevant.

Kommentar von EnelTired ,

Das ist nun einmal der Grund, warum manche Menschen glauben und andere eben nicht:

Es gibt keine Beweise. Aber der springende Punkt ist: Es gibt auch keine Gegenbeweise! Niemand konnte beweisen, dass Jesus nicht auferstanden ist. Gleichzeitig konnte niemand beweisen, dass er lebt. Und das wird auch nie im Leben irgendwer klar stellen können.

Es heißt schließlich GLAUBEN und nicht WISSEN. Aber du kannst den Glauben nicht als Lüge abstempeln, weil du keine Beweise dagegen hervorbringen kannst.

Ich bin übrigens Christin und FÜR MICH besteht der Beweis für die Existenz Gottes in der Schöpfung. Beschäftige ich mich einmal bis ins Äußerste mit der Natur und den genialen, minikleinen Mechanismen, Vorgängen, Teilen eines Ganzen oder schaue ich mir einfach einmal eine Blüte ganz genau an, dann kann mir niemand erzählen, dass das einfach so entstanden sein soll. Das muss sich jemand ausgedacht haben, so gigantisch und gleichzeitig detailreich, da muss ein Denker dahinterstecken!

Kommentar von Ryuuk ,

Es gibt keine Beweise. Aber der springende Punkt ist: Es gibt auch keine Gegenbeweise! Niemand konnte beweisen, dass Jesus nicht auferstanden ist. Gleichzeitig konnte niemand beweisen, dass er lebt.

Wenn das der einzige Grund ist warum du ans Christentum glaubst, hab ich eine Frage: Glaubst du an UFOs, Astral Projektion, Telepathie, ESP, Spirituelle Medien, das Monster von Loch Ness oder die Theorie von Atlantis?

Weil das sind auch alles Dinge, für die es weder Beweise, noch Gegenbeweise gibt.

Und das wird auch nie im Leben irgendwer klar stellen können.
"Es sind die die wenig Wissen, nicht die, die viel wissen, die so überzeugt behaupten, dass diese oder jene Frage nie beantwortet werden wird."

Es heißt schließlich GLAUBEN und nicht WISSEN.

Was ist so toll daran, blind an etwas zu glauben? Warum willst du an etwas glauben, was wahrscheinlich überhaupt nicht wahr ist? Für dessen Wahrheit es keinerlei Beweis gibt?

Aber du kannst den Glauben nicht als Lüge abstempeln, weil du keine Beweise dagegen hervorbringen kannst.

Positive Behauptungen brauchen positive Belege. Außergewöhnliche Behauptungen brauchen außergewöhnliche Belege. Das was ohne Belege behauptet wird, kann ohne Belege zurückgewiesen werden.

Es gibt keine Beweise für die Richtigkeit des Glaubens. Ergo ist es nicht nötig Beweise dagegen vorzubringen.

Die schiere Tatsache, das absolut Nichts, die Behauptung stützt, ist ausreichend Grund sie zurückzuweisen.

Die Beweislast liegt auf der Seite derer, die die Behauptung aufstellen.

`
Beschäftige ich mich einmal bis ins Äußerste mit der Natur und den genialen, minikleinen Mechanismen, Vorgängen, Teilen eines Ganzen oder schaue ich mir einfach einmal eine Blüte ganz genau an, dann kann mir niemand erzählen, dass das einfach so entstanden sein soll.
Wenn überhaupt, ist es das Christentum, das behauptet, dass all diese Dinge einfach so erschaffen wurden.

Wenn du dich mit der Wissenschaftlichen Seite beschäftigst wird dir sehr schnell auffallen, niemand dort sowas behauptet. Der Entstehungprozess von all dem ist komplex und manigfaltig. Kein "einfach so" in Sicht.

Das muss sich jemand ausgedacht haben, so gigantisch und gleichzeitig detailreich, da muss ein Denker dahinterstecken!

Nö. Das ist ein Fehlschluss.

Kommentar von EnelTired ,

Ich habe nie behauptet, dass ich den christlichen Glauben vertrete, weil es keine Gegenbeweise gibt. Ich möchte nur ausdrücken, dass diese ganze Disskusion ob es Gott gibt oder nicht endlos und nicht zu beantworten ist, weil diese Frage auf Grund von mangelnden Beweisen niemals klar und zweifellos beantwortet werden kann.

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er nun glaubt oder nicht. Ständige Disskusionen können eventuell den ein oder anderen von der jeweiligen Gegenseite überzeugen, sie werden das Ganze jedoch niemals ohne Zweifel aufklären können.

Das rechtfertigt den Glauben als Glauben. Niemand zwingt dich.

Außerdem hast du mit deiner Behauptung begonnen, die nicht mit Beweisen gestützt werden kann: Der christliche Glaube ist eine Lüge.

Ich habe nur erläutern wollen, dass du diese Behauptung nicht treffen kannst, ohne den Beweis dafür zu erbringen. Niemand kann den Glauben GENERELL als Lüge abstempeln und niemand kann ihn ALLGEMEINGÜLTIG als die absolute Wahrheit hinstellen.

Was der Glaube für dich ist, entscheidest du selbst. Wenn das Christentum für dich eine einzige große Lüge ist, ist das eben so. Allerdings gilt das dann nicht für jeden Menschen, sondern vorerst nur für dich allein. Genauso umgekehrt.

Kommentar von Ryuuk ,

weil diese Frage auf Grund von mangelnden Beweisen niemals klar und zweifellos beantwortet werden kann.

Ich denke es kann beantwortet werden. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber irgendwann.

Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er nun glaubt oder nicht.

Für mich ist überzeugung keine Wahl. Ich kann mich nicht einfach willkürlich entscheiden, dass diese Religion jetzt glaube. Ich brauche überzeugende Beweise, um überzeugt zu sein.

Außerdem hast du mit deiner Behauptung begonnen, die nicht mit Beweisen
gestützt werden kann: Der christliche Glaube ist eine Lüge.


Das habe ich nie gesagt. Ich habe gesagt, dass es unehrlich ist, etwas als Tatsache darzustellen, wenn dies nicht auch erwiesenerweise wahr ist.

Und das Christentum ist nicht erwiesenerweise wahr. Ergo ist es unehrlich, es anderen als Tatsache zu verkaufen.

Kommentar von EnelTired ,

Das meine ich ja: Für mich ist der christliche Glaube Tatsache. Für dich vielleicht nicht... Ich denke, dass Christen oder "Prediger" ihren Glauben nun einmal als Tatsache ansehen und ergo auch als Tatsache davon reden. Heißt nicht, dass es für jeden gleich Tatsache ist.

So wie ich das sehe, sind wir im Prinzip der gleichen Meinung, positionieren uns nur unterschiedlich.

Kommentar von Zicke52 ,

Die Kirche sagt aber nicht, dass die Frage, ob es Gott gibt, nicht zu beantworten ist. Das wäre tatsächlich keine Lüge.

Sie sagt: es gibt Gott! Das ist eine Lüge, weil sie etwas behauptet,  was sie nicht wissen kann.

Kommentar von illerchillerYT ,

finde ich auch.

Kommentar von ReginaDowney ,

bin auch agnostic und gehe nicht in die Kirche. Finde ich gut.

Kommentar von anonyme14 ,

Würde man wirklich glauben wäre das Wort glauben überflüssig.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 64

Ich bin Buddhist und glaube daher an keinen allmächtigen Schöpfergott, oder ein übernatürliches Wesen mit Wunderkräften. Von "Personenkult" halte ich auch nichts.

Antwort
von Philipp59, 13

Hallo ReginaDowney,

ich glaube an den Gott...

...der eine wirkliche Person ist

Einige meinen zwar, Gott stehe für das Gute im Menschen, doch zeigt die Bibel, dass Gott ein real existierendes Wesen, eine Person, ist. In dem Bibelbuch "Hebräer" heißt es: "Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen." (Hebräer 9:24).

Er ist natürlich nicht wie wir aus Fleisch und Blut, besitzt also keinen materiellen Leib. Die Bibel sagt: "Gott ist ein Geist" (Johannes 4:24) Das bedeutet nichts anderes, als dass Gott einen Körper besitzt, der sich in seiner Art von dem materieller Geschöpfe unterscheidet und für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Seine Macht und Kraft ist zwar unendlich größer als die von uns Menschen, dennoch ist Gott nicht nur eine unpersönliche Kraft. Er ist ein Wesen mit menschlichen Gefühlen wie wir.

Das geht z. B. aus folgender Aussage der Bibel hervor: "Wie oft rebellierten sie gegen ihn in der Wildnis, Immer wieder kränkten sie ihn in der Wüste! Und immer wieder stellten sie Gott auf die Probe, Und dem Heiligen Israels bereiteten sie Schmerz." (Psalm 78:40,41) An anderer Stelle heißt es: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her. (Jesaja 63:9)

...der ohne Anfang und ohne Ende ist

In den Psalmen steht: "Ehe selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, Ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott. (Psalm 90:2) Wir können zwar nicht völlig begreifen, was es bedeutet, dass Gott ohne Anfang und ohne Ende ist, dennoch ist das kein Grund, es abzulehnen. Denke nur einmal an die Zeit. Niemand könnte sagen, es gäbe irgendwann keine Zeit mehr. Wir lehnen also den Begriff Zeit nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte begreifen können.
Ähnlich ist es mit dem Weltraum. Astronomen finden dort weder Anfang noch Ende, so dass viele glauben, der Weltraum sei unendlich.

...der einen Namen hat

Viele denken, Gott besitze keinen Eigennamen und bezeichnen ihn daher nur als "Gott", Herrn" oder "Allmächtigen". In der Bibel sagt jedoch Gott über sich selbst: "Ich bin Jehova, das ist mein Name" (Jesaja 42:8) In den meisten modernen Bibelübersetzungen erscheint der göttliche Name nicht, da er durch die Titel "Herr" oder "Gott" ersetzt wurde. In den ursprünglichen Texten der heiligen Schrift stand der Name Gottes etwa 7.000 mal in der Form "JHWH" (hebräische Konsonanten des Gottesnamens) Zwar ist im Laufe der Jahrhunderte die genaue Aussprache des Namens verloren gegangen, doch ist im Deutschen schon sehr lange der Gottesname "Jehova" bekannt. Einige Gelehrte bevorzugen die Form "JAHWE", doch ist das Entscheidende nicht die Form, sondern der Gebrauch des Namens Gottes. Wie wichtig der Gebrauch des Gottesnamens ist, lassen folgende Worte Jesu erkennen: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.“ (Johannes 17:26)

...der sich an einem festen Ort befindet

Manche denken zwar, Gott sei allgegenwärtig, doch zeigt die Bibel, dass Gottes Wohnsitz "in den Himmeln" ist. Das bestätigen drei nachfolgende biblische Aussagen:

König Salomo betete: „Mögest du deinerseits von den Himmeln, deiner festen Wohnstätte, her hören“ (1.  Könige 8:43).

Jesus Christus lehrte seine Nachfolger, zum „Vater in den Himmeln“ zu beten (Matthäus 6:9).

Über den auferstandenen Jesus wird gesagt, er begab sich "in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen" (Hebräer 9:40).

Das sind nur einige wenige Wahrheiten über den Gott, der sich in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, uns Menschen geoffenbart hat. Es ist sogar möglich, diesem Gott sehr nahe zu kommen, denn die Bibel fordert uns dazu auf: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Einer der vielen treuen Diener Gottes nennt er sogar "seinen Freund" (Jakobus 2:23).

LG Philipp

Antwort
von LisanneVicious, 131

Niemanden.
Ich brauche niemanden, den ich anbeten kann...
Aber warum steht bei den Tags Robert Downey Jr.? xD

Kommentar von ReginaDowney ,

😏

Antwort
von nowka20, 26

mein spiegelbild, da es exakt so aussieht wie ich selber

Antwort
von JTKirk2000, 84

Ich bete zum himmlischen Vater entsprechend der Bibel. Und diesen sehe ich auch als Gott an. Jesus Christus sehe ich als seinen Sohn an, ebenso wie es in der Bibel steht. 

Mit der Frage bezüglich dem warum stellt sich mir die Frage, was meinst Du mit dem warum? Meinst Du, weshalb ich den himmlischen Vater anbete oder weshalb ich ihn als Gott ansehe?

Das erste Mal als ich zu ihm gebetet hatte, ging es mir um eine Antwort als einfache Entscheidungshilfe - nicht dahingehend, für mich zu entscheiden, sondern was für mich der richtige Weg wäre. Im Laufe der Zeit habe ich erfahren, dass Gebete entsprechend der Verheißungen der Bibel durchaus ihren Sinn haben können. Wichtig daran ist aber, dass man sich dann nicht nur die "Rosinen [aus der Bibel] heraus pickt", sondern ebenso auch darauf achtet, worauf die Schriften der Bibel sonst noch hinweisen. Beispielsweise wird es kaum etwas bringen, den himmlischen Vater um etwas zu bitten, was entgegen der Entscheidungsfreiheit und/oder der Nächstenliebe stünde.

Kommentar von illerchillerYT ,

:) sehe ich auch so

Kommentar von anonyme14 ,

Wie antwortest du auf die Frage, wie Gott Leid zulassen kann?

Kommentar von 666Phoenix ,

anonyme, das kann er nicht!

Kommentar von JTKirk2000 ,

anonyme, das kann er nicht!

Das habe ich schon - und sogar mehrfach bei verschiedenen Fragen. Mein Kommentar zu dem von anonyme14 ist ebenfalls eine Antwort auf diese Frage. 

Wenn Du meine Antwort nicht akzeptieren kannst oder willst, ist das nicht mein Problem.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wie antwortest du auf die Frage, wie Gott Leid zulassen kann?

Und wie würdest Du auf diese Frage antworten? Du behauptest doch, Gott zu sein.

Andererseits bietet die Bibel bereits darauf eine Antwort. Man muss sie nur lesen und sollte im Glauben konsequent sein. Also entweder an Gott und das ewige Leben glauben, oder beides bleiben lassen.

Kommentar von Ryuuk ,

Dann sei so gut und nenn mal die Antwort. Ich hab nicht wirklich die Zeit, die ganze Bibel danach abzuklappern.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wie ich bereits geschrieben habe, steht es in der Bibel. Und wenn Du zu faul bist, "die ganze Bibel danach abzuklappern", ist das Dein Problem.

Kommentar von Ryuuk ,

Ernsthaft was ist es mit euch Gläubigen und dieser unglaublich unhöflichen, arroganten Art?

Was ist euer Problem damit eine einfache Frage zu beantworten?

Glaubst ihr es ist eurer deiner Würde euer Wissen mit uns Normalsterblichen zu teilen?

Weil das passiert ständig mit Typen wie dir. Ich stell eine einfache Frage und ihr schlagt mir die sprichwörtliche Tür vor der Nase zu, als wäre ich der letzte Dreck, weil ich das alles nicht selbst schon weis.

Ich sag dir eins Kirk, in deine Kirche gehe ich jetzt defintiv nicht.

Kommentar von anonyme14 ,

Mir macht Leid Spaß. Ich lese die Bibel nicht, da sie in meinen Augen quatsch ist.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Da haben wir etwas gemeinsam, denn Deine Äußerung, dass Du Gott seist, ist in meinen Augen ebenso großer Quatsch.

Kommentar von illerchillerYT ,

14jährige Jungs machen eben gerne auf 9malklug und Obergangster

Kommentar von JTKirk2000 ,

14jährige Jungs machen eben gerne auf 9malklug und Obergangster

In der Tat. Und dabei haben sie keine Ahnung.

Kommentar von anonyme14 ,

Das ist mir egal, ich weiß lediglich, dass ich recht habe. Und illlerchillerYT ist der wohl dümmste Mensch, den ich im Internet kennen lernen durfte.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das ist mir egal, ich weiß lediglich, dass ich recht habe. Und illlerchillerYT ist der wohl dümmste Mensch, den ich im Internet kennen lernen durfte.

Und wenn Du ernsthaft glaubst, was Du schreibst, dass Du Gott seist, dann bist Du mit Abstand der größte Klapsmühlenkandidat zumindest unter all den Antwortgebern und Kommentatoren bei dieser Frage.

Kommentar von anonyme14 ,

Wie gesagt, ihr könnt nicht belegen, dass ich nicht Gott bin.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wie gesagt, ihr könnt nicht belegen, dass ich nicht Gott bin.

Als Gott müsstest Du unsterblich sein. Selbst Jesus ist als Sohn Gottes zwar gestorben, aber wiederauferstanden. Wenn Du das hinbekommst, dann, aber auch erst dann, glaube ich, dass Du ein Gott bist, und nicht eine einzige Sekunde vorher. Um an Gott zu glauben, brauche ich keine Beweise, aber wer von sich aus behauptet, Gott zu sein, der muss es beweisen können.

Kommentar von anonyme14 ,

Die Antwort zu was?

Kommentar von anonyme14 ,

,,Um an Gott zu glauben, brauche ich keine Beweise..." Du sagst selbst, dass du keine Beweise brauchst, warum sollte ich dir dann welche liefern?

Antwort
von Andrastor, 58

Wen seht ihr als Gott an?

Niemanden. Es gibt keinen Gott

würdet ihr anbeten und warum?

Jemanden der/die mir seine/ihre Göttlichkeit unmissverständlich beweisen und mich davon überzeugen kann ehrwürdig genug zu sein um angebetet zu werden.

Antwort
von comhb3mpqy, 57

Ich bin Christ. Hier mal einige Gründe, warum ich an Gott glaube:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht,
dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Wissen Sie, wie gering die
Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht? Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.


In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z.b. zum Gebiet, was aus
unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt auch noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Soweit ich weiß belegen Funde, dass die Bibel gut überliefert wurde.


Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die auch von Ärzten
untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum
ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder
auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre
Untersuchungen für die Kirche sind. Es kann sein, dass es eine Bedingung
ist, dass ein Wunder passiert sein muss, damit ein Mensch von der
katholischen Kirche heilig gesprochen werden kann.

Zum Leben nach dem Tod: man kann im Internet ja mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).





Kommentar von anonyme14 ,

Das erste Argument finde ich schon sehr schwach. Wir wissen, dass es sehr viele Planeten gibt. Irgendwann musste diese geringe Chance mal Wirklichkeit werden. Auch dir stelle ich die Frage, warum lässt Gott Leid zu?

Kommentar von EnelTired ,

Die Leidfrage beschäftigt mich auch heute noch. Ich bin ebenfalls Christin, was aber nicht bedeutet, dass ich in Gottes Kopf schauen kann. D.h., ich denke, es ist immer schwierig von Christen, sobald sie sich zu dieser Glaubensrichtung bekannt haben, die Antworten auf die komplexesten und schwierigsten Fragen den Glauben betreffend zu erwarten. Wir sind alle nicht Gott und können sein Handeln also auch nicht vollständig und fehlerfrei nachvollziehen.

Ich versuche einmal zu erläutern, was für Gedanken ich mir über diese Frage gemacht habe. Die Antwort wird dich höchstwahrscheinlich nicht vollkommen zufrieden stellen, denn wie gesagt: Ich bin nicht mit Gottes Gehirn verkabelt ;)

Also vorerst: Leid, Schmerz und Böses kommt nicht von Gott. Der Bibel nach sind diese Dinge mit dem Sündenfall in die Welt gekommen, es muss also einen Punkt gegeben haben, an dem der Mensch sich- bewusst oder unbewusst- für die Sünde und damit auch für das Leid entschieden hat. Theoretisch hätte schon hier Gott eingreifen können, hätte verhindern können, dass die Menschen diesen Weg wählen.

Was wäre der Mensch in diesem Fall gewesen? Ganz einfach: eine willenlose, fremdgesteuerte Marionette. Und eben das will Gott nicht. Er hat den Menschen als sein Gegenüber erschaffen und möchte, dass dieser einen freien Willen besitzt.

Und so ist es auch noch heute. Allzu oft entscheiden wir uns für Sünde, Falsches und böse Taten. Selbst gemeine Hintergedanken, die du eventuell hast, können schon als Sünde aufgefasst werden. Und so wählt der Mensch ständig den Weg des Leides und der Not.

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will nicht sagen, dass Gott als strenger Richter die bösen Taten der Menschen mit Elend straft. Ich denke nur, dass Sünde mit Leid einhergeht. Das ist wiederum eine rein logisch Überlegung, denn die Sünde fügt schließlich meistens anderen Leid zu (klauen, beschimpfen, verletzen, töten,...).

Gott greift also nicht direkt ein. Aber meinem Glauben nach hat er uns schon geholfen, also errettet: Mit dem Tod Jesu am Kreuz, der alle Sünden auf seine Kappe genommen hat. Und so haben wir im christlichen Glauben die Hoffnung auf eine sündenfreie und damit auch leidlose Welt.

Theoretisch hat Gott also schon längst eingegriffen und geholfen. Es liegt nun an jedem Einzelnen, diese Hilfe anzunehmen oder eben nicht.

Soviel zu meinen Gedanken dazu, ich hoffe, du kannst mein Geschreibsel nachvollziehen und ich langweile dich nicht mit dieser allzu langen Antwort... :)

Kommentar von Zicke52 ,

EnelTired, doch, genau das wollte Gott, dass der Mensch eine willenlose, von ihm gesteuerte Marionette ist, deshalb hat er Adam und Eva verboten, vom Baum der Erkenntnis zu essen. Sie haben sich bloss nicht daran gehalten. Nur Erkenntnis ermöglicht es, eigene, bewusste Entscheidungen zu treffen. Nur durch das Übertreten dieses Verbotes erlangten sie Bewusstsein (sie sahen, dass sie nackt waren). Ein Tier sieht nicht, dass es nackt ist. Für mich symbolisiert diese Legende den Übergang vom Tier (Instinkt) zum Mensch (Bewusstsein). Also: Danke,  Eva!

Kommentar von Ryuuk ,

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde,

Und warum sollte das Gott und nicht Aliens gewesen sein?

ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist

Wenn du glaubst das Gott die Erde erschaffen hat, tust du das aber. Er hat sie einfach so aus dem Nichts gepufft.

Die Wissenschaft hingegen nennt einen wesentlich komplexeren Ablauf. Kein "einfach so" dabei.

Wissen Sie, wie gering die
Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht?


Weißt du wie viele Planeten es gibt? Die schiere Größe des Universums spottet jeder Statistik.

Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Und genau wie bei Wind und Wetter, wird sich auch diese Meinung als falsch herausstellen.

Soweit ich weiß belegen Funde, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Eher das Gegenteil eigentlich.

Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die auch von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind. Es kann sein, dass es eine Bedingung ist, dass ein Wunder passiert sein muss, damit ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden kann.
Nenn mir irgendjemandem dem auf wundersame Weise fehlende Gliedmaßen oder andere Körperteile nachgewachsen sind.

Antwort
von fricktorel, 9

Unseren geistigen Vater natürlich, der uns das (ewige) Leben gibt (Jes.45,22; Röm.6,23; Offb.20,4).

Antwort
von chrisbyrd, 36

Ich glaube daran, dass es einen Gott gibt, der sich uns in der Bibel offenbart und bin davon überzeugt, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und  Offenbarung für die Menschheit (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr interessant und empfehlenswert dazu finde ich die folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Kommentar von Ryuuk ,

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.


Ich kapier den Anreiz nicht.

Kommentar von chrisbyrd ,

Mit anderen Worten: Es gibt einen Gott, der uns erschaffen und einen Plan für unser Leben hat, der über dieses Leben hinaus bis in die Ewigkeit reicht (Himmel, Paradies).

Das Problem: Unsere Sünde trennt uns von Gott. Auch wenn Gott uns liebt, kann er Sünde nicht tolerieren, da wir alle in Worten, Taten und Gedanken sündigen und Gott heilig, gerecht und rein ist. Also sind alle Menschen von Gott getrennt und hätten nach ihrem Tod die Hölle verdient.

Der Ausweg: In Jesus ist Gott selbst Mensch geworden, um zur Vergebung unserer Sünden zu leiden und zu sterben. Wenn wir an Gott glauben und das stellvertretende Opfer von Jesus am Kreuz für uns annehmen, erhalten wir die Vergebung unserer Sünden und das ewige Leben geschenkt.

Das Ziel: Das ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott im Himmel. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns nicht annähernd vorstellen können, wie schön dieses Leben sein wird. Weder unsere Vorstellungskraft noch unsere Sprache reichen dazu aus, den Himmel zu beschreiben.

Schlussfolgerung: Es lohnt sich, an Gott zu glauben und das wirkliche und eigentliche Leben zu ergreifen. Schon im irdischen Leben hilft Gott uns und gibt uns durch sein Wort (die Bibel) Anleitung und Hilfe im Leben. Aber das eigentliche Leben, für das wir bestimmt sind und erschaffen wurden, findet erst im Himmel bei Gott in Herrlichkeit statt. Jeder hat die Möglichkeit, in den Himmel zu kommen und das ewige Leben bei Gott geschenkt zu bekommen. Dazu muss man nur an Gott glauben und um Vergebung der Sünden bitten. Einen bessern "Deal" gibt es nicht...

Kommentar von Ryuuk ,

Danke, endlich jemand hier der bereit ist, zivilisiert über seinen Glauben zu reden.

Ich hätte nämlich ein paar Fragen zu dem was du gesagt hast:

Der Teil mit Herrlichkeit und Himmel klingt ganz nett, aber das mit der Hölle leuchtet mir wirklich nicht ein. Wie kann der Otto Normalverbraucher derart hart sündigen, das er eine Ewigkeit an Qualen in der Hölle verdient?

Ich mein, die meisten Menschen sind nicht gerade Heilige, aber sie sind auch keine babyfressenden Monster oder so. Die alle einfach in die Hölle zu werfen, erscheint mir nicht gerade gerecht.

Warum wird Vergebung einfach so ausgehändig? Warum müssen sich die Menschen ihren Platz im Paradies nicht verdienen?

Und was ist mit Menschen die Jesus nicht akzeptiert haben aber trotzdem gut waren? Kriegen die einen Platz im Himmel als Belohnung?

Kommentar von chrisbyrd ,

Diese Gedankengänge kann ich aus menschlicher Sicht gut verstehen. Aber nehmen wir mal an, Gott kann gar keine Sünde tolerieren, weil er ein heiliger, gerechter und reiner Gott ist. In diesem Fall wären alle Menschen verloren, da wir alle in Worten, Taten und Gedanken sündigen.

Können gute Taten schlechte Taten aufwiegen? Wenn ich über eine rote Ampel fahre und von der Polizei erwischt werde, muss ich die Konsequenzen tragen. Der Polizei ist es dabei relativ egal, ob ich vorher bei dieser Ampel immer korrekt verhalten habe.

Im Garten Eden gab es nur eine Regel: Die ersten Menschen sollten nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen essen. Ein einziger Verstoß führte dazu, dass Adam und Eva aus dem Garten Eden verstoßen wurden und die ganze Schöpfung, die vorher sehr gut, friedlich und ohne Leid war in eine "gefallene Schöpfung" verwandelt wurde.

Kann dann nicht auch eine Sünde ausreichen, um nicht zu Gott gelangen zu können? Doch wenn wir in unser Leben schauen, müssen wir feststellen, dass wir öfter mal sündigen - in Worten, Taten oder auch "nur" in Gedanken.

Deshalb hat Gott uns dieses wunderbare Rettungsangebot gemacht, dass Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Gott zwingt aber niemandem und lässt jedem seine persönliche Freiheit. Warum sollte Gott einem Menschen, der nichts mit ihm zu tun haben möchte, in den Himmel "zwingen"?

Die Bibel macht an vielen Stellen deutlich, dass Errettung nur durch den Glauben allein geschieht und nicht durch unsere Werke. Deshalb kann man den Himmel nicht durch (vermeintlich) gute Werke verdienen, sondern nur durch den Glauben aufgrund von der Gnade und Barmherzigkeit Gottes.

In Hebräer 11,6 steht: "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist, und daß er die belohnen wird, welche ihn suchen."

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,23).

"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns" (1. Johannes 1,9).

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

Kommentar von Ryuuk ,

Aber nehmen wir mal an, Gott kann gar keine Sünde tolerieren, weil er ein heiliger, gerechter und reiner Gott ist.

Okay, nehmen wir das mal an. Ich sehe zwar nicht warum Gott unfähig sein sollte Sünde zu tolerieren, aber okay.


In diesem Fall wären alle Menschen verloren, da wir alle in Worten, Taten und Gedanken sündigen.

Natürlich, wenn Gott von einer unperfektion Schöpfung Perfektion verlangt, ist das zu erwarten.

Er hätte uns einfach der Sünde unfähig schaffen sollen. Dann wäre das ganze Problem von Anhieb an gelöst gewesen.

Wirklich, warum haben wir die überhaupt die Fähigkeit zu Sündigen, wenn Gott Sünde unter keinen Umständen tolerieren kann?


Können gute Taten schlechte Taten aufwiegen? Wenn ich über eine rote Ampel fahre und von der Polizei erwischt werde, muss ich die Konsequenzen tragen. Der Polizei ist es dabei relativ egal, ob ich vorher bei dieser Ampel immer korrekt verhalten habe.

Das Gesetz ist wirklich keine gute Analogie für Moral. Moral ist nicht schwarz und weiß. Es gibt Nuancen und Grautöne.

Das Gesetz mag sich nicht kümmern, aber eine schlechte Tat macht all deine guten Taten nicht ungeschehen. So funktioniert das Leben nicht.

Es macht Sinn wenn du Gott mehr als ein System siehst, als eine Person. Aber wenn Gott gut und gerecht ist, dann wird er wohl kaum eine seelenlose Rechenmaschine sein, die nur das Schlechte aufzählt das Gute ignoriert.


Im Garten Eden gab es nur eine Regel: Die ersten Menschen sollten nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen essen. Ein einziger Verstoß führte dazu, dass Adam und Eva aus dem Garten Eden verstoßen wurden und die ganze Schöpfung, die vorher sehr gut, friedlich und ohne Leid war in eine "gefallene Schöpfung" verwandelt wurde.


Warum wurde die ganze Schöpfung für die Taten von zwei Individuen verflucht? Das ist nicht gerecht. Außer Adam und Eva hatte niemand gegen die Regel verstoßen.


Kann dann nicht auch eine Sünde ausreichen, um nicht zu Gott gelangen zu können? Doch wenn wir in unser Leben schauen, müssen wir feststellen, dass wir öfter mal sündigen - in Worten, Taten oder auch "nur" in Gedanken.


Und Gott hat kein Verständnis dafür, das wir nicht perfekt sind?

Das wäre irgendwie wie einen Hund zu kritisieren weil er nicht mit Messer und Gabel isst. Er kann ja nichts dafür das er keine Hände hat.

Und wir können doch nichts dafür, dass Gott uns nicht als perfekte Wesen erschaffen hat, oder?


Deshalb hat Gott uns dieses wunderbare Rettungsangebot gemacht, dass Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist.

Und was mit all den Menschen die nie von Jesus gehört haben? 

Die keine Schuld daran haben, das sie nie von ihm gehört haben?

Gott zwingt aber niemandem und lässt jedem seine persönliche Freiheit.

Nur bedeutet diese Freiheit eine Ewigkeit von Qual und Folter. Und wie gesagt, die meisten Menschen sind keine babyfressenden Monster. Die haben sowas nicht verdient. Es ist nicht gerecht sie derart zu bestrafen.

Warum sollte Gott einem Menschen, der nichts mit ihm zu tun haben möchte, in den Himmel "zwingen"?

Warum sollte Gott einen Menschen der nichts mit ihm zu tun haben möchte, auf alle Ewigkeit foltern?

Du musst zugeben, wenn ein Mensch so etwas tun würde, wäre er ein Monster. Wie ist es dann gerecht wenn Gott es tut?


Die Bibel macht an vielen Stellen deutlich, dass Errettung nur durch den Glauben allein geschieht und nicht durch unsere Werke. Deshalb kann man den Himmel nicht durch (vermeintlich) gute Werke verdienen, sondern nur durch den Glauben aufgrund von der Gnade und Barmherzigkeit Gottes.

Das macht auch keinen Sinn für mich.

Warum hat Gott es so gemacht das wir uns durch unsere Taten nur verdammen aber nicht erretten können?

Damit sind wir ja vollkommen unfähig überhaupt gut zu sein, wenn Gott unsere guten Taten nicht akzeptieren will.

Du sagst es ist Gnade und Barmherzigkeit, aber für mich klingt es mehr nach Grausamkeit und Böswilligkeit. Gott gibt uns ja garnicht erst die Möglichkeit gut zu sein.

Du beschreibst deinen Gott wirklich als eine seelenlose Rechenmaschine.

Kommentar von chrisbyrd ,

Auf jeden Fall gibt Gott uns die Möglichkeit, gut zu sein. In der Bibel stehen viele Anweisungen und Hilfestellungen, die uns gutes Verhalten vorstellen und empfehlen. Gott möchte, dass wir uns gut verhalten und freut sich auch darüber.

Gute Werke müssen auch die Folge von Glauben sein. Im Jakobusbrief steht, dass Glaube ohne Werke tot ist.

Auch steht in der Bibel: "Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde" (Jakobus 4,17).

Gott ist keine seelenlose Rechenmaschine, ganz im Gegenteil. Durch seine Liebe, Gnade und Barmherzigkeit macht er uns das Rettungsangebot, durch Glauben und die Annahme des stellvertretenden Opfers von Jesus am Kreuz gerettet zu werden und das ewige Leben zu bekommen.

Gott möchte, dass wir uns in Freiheit für ihn entscheiden. Ansonsten hätte er auch Roboter erschaffen können, die sich wegen ihrer Programmierung immer für Gott entscheiden. Doch Gott hat freie Menschen mit einem freien Willen erschaffen, die sich ganz persönlich für oder gegen ihn entscheiden können. Diese Entscheidung respektiert Gott.

Im Endeffekt entscheidet natürlich Gott allein, wer unter welchen Kriterien in den Himmel kommt und wer nicht. Wir sind nur seine Geschöpfe und können uns nicht anmaßen, Gott etwas vorschreiben zu können.

Allerdings hätte Gott nach dem Sündenfall die Menschheit auch gänzlich vernichten können, da sich Adam und Eva bewusst gegen ihn entschieden haben und selbst wie Gott sein wollten. Doch Gott hat uns in Jesus einen Rettungsanker ausgeworfen. Vielleicht bzw. wahrscheinlich ist das viel mehr als wir eigentlich verdient hätten...

Kommentar von Ryuuk ,

Auf jeden Fall gibt Gott uns die Möglichkeit, gut zu sein. In der Bibel stehen viele Anweisungen und Hilfestellungen, die uns gutes Verhalten vorstellen und empfehlen. Gott möchte, dass wir uns gut verhalten und freut sich auch darüber.

Er "freut" sich darüber, aber es hat keinen Einfluss auf seine Meinung über uns. Nur unsere schlechten Taten zählen für ihn. Das ist was du sagst.

Gott ist keine seelenlose Rechenmaschine, ganz im Gegenteil. Durch seine Liebe, Gnade und Barmherzigkeit macht er uns das Rettungsangebot, durch Glauben und die Annahme des stellvertretenden Opfers von Jesus am Kreuz gerettet zu werden und das ewige Leben zu bekommen.

Wenn er so gnädig ist, warum besteht er dann darauf uns überhaupt zu verdammen? Warum nicht einfach ein neutrales Jenseits? Warum eine unvorstellbar, schreckliche Hölle?

Die Strafe muss dem Verbrechen entsprechen. Die Hölle entspricht keinem Verbrechen.

Gott möchte, dass wir uns in Freiheit für ihn entscheiden. Ansonsten hätte er auch Roboter erschaffen können, die sich wegen ihrer Programmierung immer für Gott entscheiden. Doch Gott hat freie Menschen mit einem freien Willen erschaffen, die sich ganz persönlich für oder gegen ihn entscheiden können. Diese Entscheidung respektiert Gott.

Wenn er wirklich eine freie Entscheidung haben wollte, würde er uns nicht mit der Hölle bedrohen. 

Und es ist eine Drohung. Es ist schließlich Gott der entscheidet das die Hölle überhaupt existiert.

Im Endeffekt entscheidet natürlich Gott allein, wer unter welchen Kriterien in den Himmel kommt und wer nicht. Wir sind nur seine Geschöpfe und können uns nicht anmaßen, Gott etwas vorschreiben zu können.

Nur ein Monster würde sich so wenig um seine Geschöpfe kümmern, dass er ihnen gegenüber keinerlei Verantwortung fühlt sie gut zu behandeln.

Wir sind denkende, fühlende Wesen. Nur ein absolut kranker Psychopath würde denken, das wir keinerlei Rechte haben.

Allerdings hätte Gott nach dem Sündenfall die Menschheit auch gänzlich vernichten können, da sich Adam und Eva bewusst gegen ihn entschieden haben und selbst wie Gott sein wollten.

Würdest du deine Kinder umbringen, nur weil sie so sein wollen wie du?

Und überhaupt, wo ist hier die Logik? Gott möchte das wir uns frei entscheiden. Aber wenn wir uns für etwas entscheiden was er nicht will, wäre er im Recht uns zu vernichten?

Das macht absolut keinen Sinn.

Doch Gott hat uns in Jesus einen Rettungsanker ausgeworfen. Vielleicht bzw. wahrscheinlich ist das viel mehr als wir eigentlich verdient hätten...

Und erneut, wie ist es gerecht das die gesammte Schöpfung wegen der Tat von zweien verflucht ist? Ich hab nie vom Baum der Erkenntnis gegessen. Warum soll ich jetzt dafür büßen? Wie ist das Gerechtigkeit?

Kommentar von chrisbyrd ,

Unsere schlechten Taten zählen nicht für Gott - sie werden uns vergeben, wenn wir Vergebung wollen (1. Johannes 1,9).

Wer keine Vergebung will, bei dem reicht schon eine sündige Tat aus - und davon hat jeder Mensch in seinem Leben mehr als genug.

Deshalb ist Gott keine Rechenmaschine. Er muss weder die guten noch die schlechten Taten zusammenrechnen und gegeneinander aufwiegen. Durch seine Gnade und Barmherzigkeit gibt es Vergebung umsonst und dann sind wir von allen unseren Sünden reingewaschen.

Entscheidend ist, dass es nicht möglich ist, Gott zu gefallen, ohne an ihn zu glauben (Hebräer 11,6). Das ist auch verständlich, da er der Schöpfer ist und wir nur seine Geschöpfe. Deshalb sollten wir versuchen, Gott vorschreiben zu wollen, wie er sich zu verhalten und welchen Plan er mit der Welt und seinen Geschöpfen haben soll. Das wäre eine zutiefst menschliche Sichtweise, die uns als den Geschöpfen nicht zusteht und die wir in unserer Unwissenheit und Beschränktheit nicht begreifen können.

Im Endeffekt bleibt es dabei, Gott zu glauben und ihm und seinem Wort, der Bibel, zu vertrauen. Alle weiteren offenen Fragen wird Gott vielleicht später beantworten...

Antwort
von kinglion6200, 29

Ich glaube erst an Gott wenn seine Existenz bewiesen ist :)

Antwort
von realsausi2, 21

Niemanden. Niemals.

Antwort
von ilinalta, 30

Niemanden. Aber Darth Revan und Darth Marr würde ich zumindest anhimmeln :P

Wer die zwei nicht kennt: Google.

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