Wem soll ich jetzt glauben, wer sagt die Wahrheit?

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6 Antworten

Schau Dir allein mal die ganze Sozialgesetzgebung an.

In ziemlich vielen Fällen waren es immer wieder kirchliche Organisationen, Gemeinden, Klöster, Vereine, Einzelpersonen, die auf eine konkrete Not reagiert, um Spenden gesammelt und einfach geholfen haben. (Das haben andere Organisationen auch, und auch das ist in die Gesetzgebung eingeflossen.)

Das beginnt bei Krankenhäusern, Pflegeheimen und es endet nicht erst bei Kindergärten.

Der Ehrlichkeit halber muss man hinzu fügen, dass die Kirche manchmal auch ganz schön gebremst hat. Anfangs haben sich die Kirchen gegen Hospize gewehrt, weil sie befürchteten, dass Sterbende dort ausgegrenzt und abgeschoben würden.

Das Engagement hat in vielen Fällen dazu geführt, dass Sozialleistungen per Gesetz zur staatlichen Aufgabe wurden und entsprechend finanziert werden.

Ich denke, dass z.B. auch das Asylrecht christliche Wurzeln hat und nicht zuletzt auch die allgemeinen Menschenrechte, dass etwa jeder Mensch eine unveräußerliche Würde hat, die staatlich geschützt werden muss.

Auch im Negativen hatte das Christentum Einfluss. Etwa beim noch bis vor kurzem (verhältnismäßig wenige Jahre) geltenden Verbot gleichgeschlechtlicher sexueller Kontakte. Wobei meine eigene Landeskirche im Januar mit dem Beschluss zur Kirchlichen Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren positiver Vorreiter für den Staat werden könnte: http://www.ekir.de/www/ueber-uns/pm-themen-der-rheinischen-landessynode-2016-vorgestellt-19568.php (vorletzter Absatz)

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Ich denke eher nein. Einander nicht töten und beklauen versteht sich von selbst für Menschen die in Frieden miteinander leben wollen.

Ansonsten sind in der Bibel allerhand Regeln bzw. Gebote aufgestellt worden die mit dem deutschen Recht (zum Glück) nichts zu tun haben.

Wie z.B. Verbot von Sexuellem Begehren, Verbot von Neid, man soll nur an den christlichen Gott glauben uvm.

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Gesetze werden von der Gesellschaft festgelegt. Sie folgen den gesellschaftlichen Rechtsemfinden und Moral. Genau das selbe machen Religionen auch. Sie beinhalten stehts auch Moralvorstellungen, aus denen sich auch Gesetze ableiten lassen.

Man muss sagen, dass das Christentum die deutschen Gesetze sehr beeinflusst hat. Zum Beispiel ist der Sonntag mit der Sonntagsruhe ja ein besonderer Tag.

Viele andere Gesetze, die man aus den 10 Geboten ableiten könnte, ist das natürliche Moralverständinis unserer Kultur. Zum Beispiel würde ein Mord-Verbot auch ohne das Christentum (oder eine andere Religion) entstehen.

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Denk mal an die 10 Gebote... Wenn man's genau nimmt haben wir also keine Gesetze übernommen... Da die 10 Gebote ja nun mal Gebote sind und keine Gesetze

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Kommentar von Suggerl
24.12.2015, 01:04

Und was ist mit diese Aussage hier?

"In der Präambel des Grundgesetzes steht "in Verantwortung vor Gott und den Menschen" also ist das Grundgesetz in sich christlich geprägt "...

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Kommentar von Ryuuk
24.12.2015, 01:07

Eben. Die 10 Gebote überlappen nur an 3 Stellen mit dem Gesetz. Mord, Diebstahl und Falschaussage. Und auch nur, weil das sind so grundlegende Dinge, das sie schon tausende von Jahren vor den Geboten existiert haben. Einander nicht zu töten und zu bestehlen sind die grundlegensten Vorraussetzungen um jegliche Form von Gesellschaft überhaupt zu haben.

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Die Würde des Menschen hätte sich ohne einen christlichen Einfluss in Europa so nicht entwickelt. In anderen hochentwickelten Zivilisationen kennt und schätzt man sie weniger bis gar nicht.

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wahrheit findet der mensch nur in der eigenen seele, wenn das schicksal gnädig ist

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