Wem geht es ungefähr genau so?

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3 Antworten

Auch wenn es schwer fällt, betrachte das alles doch einmal bewußt aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Ein großes Artensterben gab es nach mehr oder weniger langen Zeiträumen schon immer. Der Natur selbst kann es deshalb egal sein, ob so etwas durch einen Kometeneinschlag oder durch etwas ganz anderes ausgelöst wird.

Und am Ende der Kette (in 4 bis 4,5 Mrd. Jahren) wird die Erde ohnehin nach einem vorangehenden 100-Prozent-Artensterben von der Sonne verschluckt.

Des weiteren macht es keinen großen Sinn, sich als Einzelner einen Kopf über etwas zu machen, das man nicht im Alleingang verhindern kann und bei dem es auch noch offensichtlich ist, daß die weltweit verbreiteten Strukturen und die dahinter steckenden Macher es längst erreicht haben, daß nichts mehr zu verhindern ist.

Das tröstet zwar nicht über das hinweg, was real ist, aber es kann helfen, daß man sich selbst zumindest so verhält, daß es dieses Artensterben nicht geben würde, wenn es alle so machen würden. Auf jeden Fall wäre das besser, als am eigenen Leben zu verzweifeln.

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Vielleicht solltest du es mal so sehen: Artensterben hat es immer wieder im Laufe der Erdgeschicht gegeben. Die Erde hat weit Schlimmeres verkrafte müssen als uns Menschen, und auch nach jeder Katastrophe hat das Leben einen Weg gefunden, neu anzufangen und in kurzer Zeit wieder eine neue Artenvielfalt hervorgebracht. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass es dieses Mal nicht wieder so sein wird. Jeden Tag sterben zwar 300 Arten weltweit aus, aber es entstehen auch täglich neue. 

Du hast als einzelne Person wenig Möglichkeiten, die Situation auf der Erde zu verbessern. Aber wenn du dich umweltbewusst verhältst und andere Menschen auch positiv beeinflusst, tust du dein Möglichstes. Darauf solltest du eigentlich stolz sein!

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Auf dieser Welt gibt es so viele Probleme, die wirst du nicht alle lösen können. Verhungernde Kinder in Nigeria, Kriege, Umweltzerstörung etc.
Es ehrt dich, dass es dir bewusst ist. Aber du darfst diese Probleme nicht zu deinen eigenen machen.
Spenden ist gut. Und selbst wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Wenn nur ein paar mehr Menschen in Ländern, in denen es einem gut geht, so handeln würden, könnte das tatsächlich vieles verbessern.
Gib dein bestes, aber verzweifle nicht an dem, dass es scheinbar nichtig ist.
Vielleicht kannst du ja vor Ort helfen, wo es um Tiere geht? Tierheim oder so? Das ist was greifbares und gibt einem Genugtuung.

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