Frage von Tiimii92, 58

Weltreise, Liebesaus, FragenachdemSinn?

Hey ich bin Tim 23 Jahre alt.

Kurz vorab:

Meine ExFreundin hat sich Ende April von mir getrennt nach einer 5 Jährigen beziehen, Wir hatten 4 Jahre ein Fernbeziehung und dann wa rich für 5 Monate im Ausland und dann bin ich zu Ihren Eltern mit eingezogen und im Dezember 2015 haben wir eine Wohnung gefunden, die direkt in dem Ort von Ihren Eltern liegt. Ich bin dafür 150 Km zu Ihr gezogen.. Grund fürs Aus ist, Sreitigkeiten und die Liebe ist nicht emhr "so" da. Zu Ihrem Eltern hatten ich immer ein super verhältmnis und es hat sich angefühlt wie eine zweite Famille.

Jetzt ist Sie aus der Wohnung ausgezogen und hat ab 01.06.2016 wohl eine eigene Wohnung, habe ich so gehört. Seit der Trennung hab ich natürlicher weise auch kein Kontakt mehr zu der Famile (wie gesagt leben alle im Dort, Oma, Opa, Onkel, Tante, Coueng und Cousinen(war die ganzen 5 Jahre immer ein super Verhältnis))

Desweiteren habe ich auch kein Kontakt mehr zu Ihr, auser wenn man sich mal sieht ein "HI". z.b. beim Fußball. Ansich haben wir die 5 Jahre immer viel mit ihren Eltern gemacht oder zu zweit, daher eher keine Freunde vorhanden, Sie hatte ihre vernachlässigt und ich habe einige "Bekannte" keine Freunde in meiner Heimat.

Wie ihr schon merkt, es ist für mich noch Schwierig damit umzugehen, kam sehr spontan nach 3 Monate zusamen leben, eigentlich hatten wir eine Zukunft geplant... Mir macht es zuschaffen das ich alles in dem Dort verloren habe auser das ich hier Fußball spiele, kein Kontakt mehr zur Familie, Kein Kontakt im Dorf, nichts eigentlich. Mir fällt es schwer die ganze Familie bei einem Grillabend, oder bei einer Geburstagsfeier bei dem lieblingsitaliner zusehen.

Dennoch habe ich hier Arbeit daher auch der Grund warum ich die Wohnung übernommen habe.

Heute hat mich Ihre Mutter besucht, um mir mit zuteilen, dass die Vermieterin sich das auf Dauer nicht mit mir vorstellen kann, da ich hier vereinsame und die Kosten alleine auch "hoch" sind. (ich könnte das Händlen)..

Zusammenfassung, fühle mich wie aus der einegenen Familie geworfen.

Zu mir, ich bin Sportlich, finde Fotografie interessant, finde Reisen sehr interessant und die neuen Medien wie Internet. ** Ich frage mich jetzt, ob ich nicht alles hinwerfen soll und einfach abhauen soll, ja, abhauen. Ich bin sehr Insperiert von Felix Starck , http://www.pedal-the-world.com Der ist mit seinem Fahrrad einfach um die Welt gefahren, weil er sicht die Frage gestellt hat, - Ist das schon alles gewesen?-

Wenn Ihr mir sowas raten sollten, worauf muss ich da achten, was muss ich da vorher alles Planen.

------------Wäre auch für weitere Vorschläge sehr offen.------ Die Arbeit kündigen ist wäre ein großer Schritt, weil es dann kein Arbeitslosengeld geben würde, da die Kündigung von mir kommen würde.(Arbeite da seit 4 Monate.)

Möchte die Welt sehen und mi Ihr habe ich alles verloren, was mit irgendwas bedeutet hat. **

P.s. Ich bin gerade ein wenig in Rage, daher verzeiht diese Sprünge und Rechtschreibfehler.

Antwort
von elevenmoons, 26

Also erstmal, tut mir leid, wenn es dich momentan so aus der Bahn wirft.
Das Leben besteht aus Hochs und Tiefs.

Wenn du eine Reise machen möchtest, dann solltest du das tun. Es ist dein Leben, du lebst nur ein Mal und das solltest du nutzen.

Bei solch einer Reise wäre ein Startkapital sinnvoll vor allem für Krankheit und den Fall, dass du mal keine Arbeit findest.
Dann solltest du zumindest gut Englisch können, besser aber mehrere Sprachen.

Bei so einer Weltreise muss man meist auch arbeiten, da kommt dann die Sprache zum Einsatz. Einen englischsprachigen Job zu finden grenzt das Ganze ein, geht aber bestimmt auch.

Dir muss klar sein, dass die Weltereise kein Wellnessurlaub wird, sondern eine Reise bestehend aus Arbeit und Abenteuer. Deine Freizeit wird geringer sein als deine Arbeitszeit.

Auf der anderen Seite ist das eine Erfahrung fürs Leben.

Mach dir vorher bitte viele Gedanken und schreibe eine Liste mit Peo und Contra.

Und zu deiner zweiten Familie: Du solltest dich damit anfreunden, dass eine Familie immer zu seinem Mitglied hält, in diesem Fall zu deiner Ex.
Mit der Zeit distanziert man sich immer mehr und in einiger Zeit ist deine zweite Familir ebenso nur noch ein "Hi" auf der Straße.
Es ist Anfangs schwer aber man lernt damit zu leben und dann ist es gar nicht so schwer, wie du noch denkst.

Klammer nicht an der Vergangenheit sondern mach was aus deiner Zukunft

Kommentar von Tiimii92 ,

Dankeschön, die Worte taten gerade gut. Aber dennoch ändert sich leider nichts bei mir.

Ich weiß, dass so eine Weltreise viele Kostennachteile haben wird, daher ist auch die Frage, ob ich alles aufgebe und aus der eigenen Kraft (mit einem Fahrrad) diese Reise mache.

Oder wie es jetzt mit meiner Zukunft weitergehen soll.

Ich weiß gerade einfach nicht wo lang.

Ich habe schmal alles verloren in meiner Jungend Zeit, daher fällt es mir umso schwere, nein, ich möchte einfach nicht. los lassen, obwohl die andere Seite schon losgelassen hat.

Kommentar von elevenmoons ,

Das Loslassen kommt mit der Zeit, ohne dass du es merkst. Gib dir einfach noch etwas Zeit. Niemand verlangt von dir, dass du das ohne Probleme wegsteckst. Du bist ein Mensch mit Gefühlen und diese wurden verletzt. Es ist schlichtweg normal zu trauern (in diesem Fall um deine zweite Familie) Wie wäre es mit einer neuen Wohnung in einem anderen Ortsteil? Immerhin wäre das eine Veränderung, die du auch als Neuanfang bezeichnen könntest. Gönn dir einen Urlaub, vielleicht zwei Wochen Backpack in Irland oder was ähnliches. Das kommt deiner Weltreise nahe und du kannst mal schnuppern, wie es ist durch ein Land zu ziehen. Hast du Freunde dort, wo du jetzt bist? Wenn ja, dann unternimm was mit ihnen. Geh raus, zieh dich nicht zurück! Sonst fällst du in ein Loch. Wenn du keine Freunde hast, dann solltest du welche finden. Je nach deinen Typ fällt dir das Leicht oder auch schwer. Ein Verein kann da helfen. Ob Kampfsport oder Angeln. ..ganz egal, was dir liegt. Dort knüpft man leichter Kontakte. Es ist okay, traurig zu sein, aber irgendwann musst du dann wieder geradeaus blicken und glücklich werden :)

Antwort
von Pusteblume8146, 24

Ich kann gut nachvollziehen, dass du sehr entmutigt bist und dich "leer" fühlst.

Ich bin grundsätzlich ein Bauchmensch, aber bei solchen wirklich großen Entscheidungen muss man schon auch den Verstand miteinbeziehen ;) Ich würde mich Folgendes fragen: Macht mir mein Job Spaß? Wie viel habe ich investiert? Komme ich damit dorthin, wo ich im Leben stehen will? Was sagt mein Bauch? Will ich nur leichtfertig alles aus Frustration hinwerfen, oder ist es ein Herzenswunsch? Was soll nach einer Weltreise kommen? Wie ist die Umsetzung? Angenommen ich entscheide mich für den job: Wie fühle ich mich? Angenommen ich entscheide mich für Reisen: Wie fühle ich mich?

Es ist immer eine Ermessenssache, es ist deine persönliche Entscheidung. Keiner kann dir einen eindeutigen Rat geben, die Entscheidung liegt ganz bei dir. Wobei ich sagen muss, Reisen ist toll und würde dich sicherlich auch persönlich weiterentwickeln lassen ;) Viel Glück bei der Entscheidung :)

Kommentar von Tiimii92 ,

Ich versuche die Fragen zu beantworten...

Meine Kollege meintee zu mir, wenn du es jetzt nicht amchst, dann endest du so wie ich, mit 30 Jahren Arbeit Arbeit Arbeit und du fragst dich ist das alles.

Macht mir mein Job Spaß?
Naja, es ist kein Traum und die Bezahlung ist wirklich nicht gut.

Wie viel habe ich investiert?
Ich war 5 Monate Arbeit suchend und habe mit ein wenig angespart.

Komme ich damit dorthin, wo ich im Leben stehen will?
Ich möchte mein Leben nicht im alter Bereuen, von daher ja. Und das mit der Familienzukunft hat sich ja, für den Moment zerschlagen.

Was sagt mein Bauch?

Bitte komm zurück zu mir, ich tue alles was du willst ?! :S

Will ich nur leichtfertig alles aus Frustration hinwerfen, oder ist es ein Herzenswunsch?

Ich mag Landschaftsfotografie und möchte irgendwan überall mal gewesen sein und die Welt gesehen haben.

Was soll nach einer Weltreise kommen?

Ich lebe dann erstmal wieder bei den Eltern und fange dann von neu an, oder das was sich ergbit durch die Reise.

Wie ist die Umsetzung?

Leider noch überhaupt keine Plaung..

Angenommen ich entscheide mich für den job: Wie fühle ich mich?

Willst du das wirklich, wie lange soll das hier gut gehen.

Angenommen ich entscheide mich für Reisen: Wie fühle ich mich?

Packst du das, du hast nichts zuverlieren.

Vielleicht bringt ihenen das nochmal input.

Gruß,

Tim

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Ich habe jetzt einmal durchgelesen,was du geschrieben hast und mein erster Eindruck ist, dass dein Bauch Gefühl dir sagt, dass das Reisen der richtige Weg für dich ist. :) ich denke, das weißt du auch, vielleicht traust du dich noch nicht, den Schritt zu wagen. Aber ich denke nicht, dass das nicht zu bewältigen ist, wenn du vorher einen Plan machst und wenn du es wirklich willst. Vielleicht bringt dir die Reise ja ganz neue Einsichten? Möglichkeiten? Vielleicht entdeckst du noch einmal etwas völlig Neues? Wenn es dein Wunsch ist, traue dich! Ich würde mich freuen für dich, und bin gespannt, wie du dich entscheidest ;)

Antwort
von vierfarbeimer, 13

Du verfällst gerade arg in Selbstmitleid ("habe ich alles verloren, was mir irgendwas bedeutet hat."). Damit schwächst du dein Selbstvertrauen. 

Es ist deshalb notwendig, dass du dein Selbstvertrauen neu inspirierst und stärkst. Du solltest dem Verlust und der Sorge lebewohl sagen und dich neuen Freuden öffnen.

Wenn es Dich ärgert, dass Deine Absicht und die aufgewendete Mühe nicht die erwünschte Wirkung hat, dann ist es wichtig, dass Du vor allem eine innere und, wenn nötig, auch eine äußere Distanz zu der ganzen Angelegenheit schaffst.

Stell Dich vor allem richtig und angemessen auf die gegebene Situation ein. Ändere entweder Deine Absicht oder wenigstens Dein Vorgehen.

Damit Du Deine eigene Kraft spürst, solltest Du Dir erreichbare Ziele setzen. Es ist nützlich, wenn Du Dich forderst und Sport treibst.

Leitsatz:

Ich darf keinen Zustand hinnehmen, unter dem ich dauernd leide. Statt mich ins Selbstmitleid fallen zu lassen, werde ich versuchen, mein Ziel aus eigener Kraft zu erreichen.

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