Weltgebetswoche für die Einheit der Christen: 18. bis 25. Januar?

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3 Antworten

Hallo

Nun ja, es ist eigentlich nicht meine Art auf eine Frage etwas zu antworten, was nicht gefragt ist. Hier drängt es mich davon abzuweichen.
Für mich sind solche Gebetswochen ein Aktionismus, welcher an der Sache vorbei geht. Da geht es eben mehr um schöne Worte - wie dein Anliegen ja belegt oder die Menge der Gebete. Gott erhört diese Gebete nicht, hat er auch bisher nicht.
Jesus sagt ja auch, daß Gebete ohne rechte Gesinnung nicht erhört werden.
Gott schafft diese Einheit sowieso nicht, da müssen die Christen was dafür tun. Ebenso ist es mit der Gebetswoche für den Frieden. Hat sich da je was durch "Gebet" geändert ?
Wie dem auch sei - du wirst hier für dein Anliegen schon Anregungen bekommen, aber nachdenken wäre schon angebracht wie Verständigung der Christen erreicht werden könnte, was man tun kann. "Einheit" muß nicht unbedingt sein.

Gruß Viktor

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Kommentar von Ichthys1009
20.01.2016, 17:59

Danke für deine interessante Antwort. Dass du ein wenig von meiner Fragestellung abweichst, ist durch den spannenden Inhalt, den du anbietest, schon wieder wettgemacht.

Zum einen nennst du eine solche Gebetswoche einen "Aktionismus" (man tut also unheimlich viel), weiter unten betonst du dagegen, dass wir etwas "tun" müssen. Ich weiß nicht genau, wie du diese beiden in Spannung zu einander stehenden Verhaltensweisen gemeint hast.  Wird nun zu viel getan oder zu wenig oder das Falsche?

"Verständigung" ist eine gute Anregung, um diese zu beten. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um nicht an einander vorbei zu reden. Also gut, damit wir beide hier schon mal nicht an einander vorbeireden:

-Wie kommst du darauf, dass die Christen, die in dieser Woche um die Einheit beten, (nur) viele Worte machen - und dass sie nichts tun (oder: dass Beten kein "Tun" ist) und dass es eher um Quantität als um Qualität geht? Ist das ein Vorurteil von dir oder hast du das in deiner Gemeinde so erfahren? Oder schließt du das daraus, dass es bisher eben noch nicht zu dieser Einheit gekommen ist?

-Ist es für dich ein Gegensatz, ob Gott die Einheit schafft oder ob die Menschen es tun? Kann es nicht auch ein Zusammenwirken von beiden geben?

-Müssen sich Beten und Tun ausschließen? Kann Beten (also sich erstmal im Gespräch mit Gott darüber klarwerden, was man eigentlich möchte) vielleicht zum rechten Tun hinführen?

-Was verstehst du unter "Einheit", die "nicht sein" muss? Was wäre denn stattdessen für dich wünschenswert? Ist Einheit gleichbedeutend mit Gleichmacherei, Uniformität, Einheitsbrei? Und wie verstehst du dann die Worte Jesu, der selber um die Einheit der Christen gebeten hat: "Ich bitte ...dass sie alle eins seien..." (Johannes 17 Verse 20 und 21)?

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In Eigenen Worten kannst du am erlichsten ausdrücken, was dir auf dem Herz ist.

Gott will nicht, dass du ein möglichst perfektes und schönes Gebet sprichst.
Was er sich von Herzen wünscht, ist, dass du eine persönliche Beziehung zu ihm pflegst. Vor Gott kannst du dich selbst sein. Er kennt deine Schwächen und Stärken.

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Einheit der Christen wäre schon eine tolle Sache, wenn es so etwas gäbe. Es gibt so viele unterschiedliche christliche Religionen mit vielen verschiedenen Standpunkten der christlichen Lehre, dass man weder von Einigkeit, noch von Einheit schreiben kann. 

Ich bete, wie Christus laut der Bibel gelehrt hat, mit eigenen Worten zum himmlischen Vater und im Namen des Sohnes. Das Vaterunser ist ein Mustergebet und nicht mehr und ich werde nie verstehen, warum manche meinen, dass sie nur vorgefasste Gebete sprechen dürfen.

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Kommentar von reisil95
19.01.2016, 22:17

trotz verschiedener (teils unwichtigen) ansichten haben wir den selben Gott!
Formen, Methoden, Traditionen spielen doch keine Rolle! Ist sich nicht für jede Gemeinde und Person das selbe richtig! Wichtig ist das unser Fokus auf Gott gerichtet ist! Dann wird alles andere automatisch klein und unwichtig!

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Kommentar von RandyLadholz
19.01.2016, 22:47

Was alle Christen zur Einheit macht, ist der Glaube daran, dass Jesus unsere Sünden getragen hat, auferstanden ist und uns somit ein Ewiges Leben ermöglicht. Wie man diesen Glauben leben will, muss jeder selber entscheiden.

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