Welpe jagdtrieb?

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6 Antworten

Jeder Hund hat einen angeborenen Jagdtrieb, der eine mehr, der andere weniger.

Lernen oder viel mehr üben müssten sie ihre Jagdstrategien damit sie erfolgreich bei der Jagd sind, wenn sie sich davon ernähren müßten.

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Nahezu jeder Hund hat Jagdtrieb, Jagdhunde erst recht. Das ist angeboren und wird duch Zuchtwahl verstärkt. Das hat nix damit zu tun, ob die Eltern jagdlich geführt werden, das ist Genetik.

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Einem Hund muss man den Jagdtrieb nicht beibringen.

Je nach Rasse und Erziehung haben manche Hunde einen stärkeren Jagdtrieb als andere.

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Der Jagdtrieb ist angeboren.  Jagdhunde, die gehorsam sind, sind sehr sorgfältig ausgebildet. Sind sie das nicht, jagen sie wie die Wilden. Den Jagdtrieb muss man ihnen nicht beibringen, sondern im Gegenteil durch eine sorgfältige Schulung kanalisieren.

Darum gibt es ja Jagdhunderassen für die Jäger.

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Hi,

Ja, der Jagdtrieb ist bei Hunden angeboren.

Das Futter spielt dabei gar keine Rolle!


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Der Welpe hat das noch nicht.. aber wenn er Erwachsen wird kommt das von ganz alleine. Es ist ein angeborener Instinkt.. logisch der Hund stammt ja auch vom Wolf ab und dieser wird verhungern wenn er nicht Jagd. Bei manchen Rassen wurde dieser Instinkt weg gezüchtet oder. umgeleitet...

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Kommentar von Bitterkraut
11.06.2016, 18:11

Weggezüchtet?

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Kommentar von Pudelcolada
11.06.2016, 18:31

Kleine Korrektur: Es ist ein Trieb, kein Instinkt.

Nach der Instinkttheorie, die inzwischen auch kritisch betrachtet wird, ist ein Instinkt eine zwar angeborene, aber nicht steuerbare körperliche Reizreaktion, etwa das Aufstellen der Rückenhaare.
Konrad Lorenz z.B. brachte als Beispiel für einen Instinkt die Übersprunghandlung eines Hahns, der einen Kampf mit einem anderen Hahn abbricht und imaginäre Körner pickt.
Inzwischen wird dieses Verhalten aber als triebhafte, soziale Geste verstanden.

Ein Trieb dagegen ist zwar ebenfalls angeboren, stellt aber ein teilweise bewusstes und auch bedingt steuerbares Handlungskonzept dar.
Ein Hund kann also durchaus seinen Jagdtrieb steuern und durch bewusste Lernerfolge beeinflussen.
Dazu gehört zum einen die erlernte Impulskontrolle wie etwa die Abrufbarkeit, also das Abbrechen des Jagdverhaltens, als auch der Einsatz erlernter Strategien, die sich als erfolgreich erwiesen haben.
Ein erfahrener Jagdhund legt ein anderes Jagdverhalten an den Tag als ein Junghund, der seine Erfahrungen erst noch machen muss.

Beispiele:
Ein erfahrener Labrador berechnet die Wasserströmung und kürzt den Weg ab, ein unerfahrener schwimmt noch viel weitere Wege.
Ein erfahrener Mäusejäger behält beim Wühlen den "Notausgang" der Maus im Auge, ein unerfahrener gräbt sich noch halbtot und legt doch nur das ganze Gangsystem frei.

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Kommentar von Boxerfrau
12.06.2016, 10:56

und was war an meiner Antwort jetzt Falsch bitte... Es gibt Rassen die so gut wie keinen Jagttrieb mehr haben. denen kann Wild direkt vor der Nase aufspringen und es juckt sie nicht... Beim Hütehund oder Herdenschutzhund wurde der Jagttrieb umgeleitet...

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