Frage von annie305, 66

Welpe aggressiv?

Wir haben seit einer Woche einen 6 Monaten alten Dalmatiner Welpen aus zweiter Hand. Aber wenn wir spielen wird er aggressiv das heißt wenn ich sein Spielzeug in der Hand hab und ihm werfen will springt er mich an und beißt mir in den Arm und ich bekomm ihn da fast nicht mehr ab. Kann mir da vlt jemand helfen der mal ein ähnliches Problem hatte?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Hullewusch, 58

Ich will das Problem nicht unterschätzen und ich weiß natürlich nicht wie euer Hund dabei aussieht, deswegen kann ich es nicht ganz beurteilen ob es ein ernst gemeintes, bösartiges und wütendes Beißen ist, oder er es vor lauter Spaß macht.

Ich nehm aber mal an, dass ein ernsthaftes Beißen seeehhr schmerzhaft wäre.Beim Spielen machen gerade Welpen das oft, ob in die Leine, an einen Stock oder sogar am Arm.

Unser Hund hat uns in jüngeren Jahren immer beim Spielen in den Arm "gebissen" oder an unseren Klamotten geknabbert.

Das tat eher selten weh, es war sogar ein Ausdruck der Zuneigung. Wenn es doch weh tat, haben wir sofort klar gemacht, dass es weh tut und, dass er das nicht tun soll.

Wenn ihr nicht wollt, dass euer Welpe das tut (was ja verständlich ist :D), scheut euch nicht ihn durch lautes  "Nein" zu sagen, dass er es lassen soll (oder welchen Befehl auch immer ihr benutzt um eurem Hund zu sagen, dass er mit etwas aufhören soll)  Ihr müsst ihn in der Hinsicht erziehen, wie ein kleines Kind.

Hoffe ich konnte helfen ^^

Kommentar von annie305 ,

Dankeschön:) wir wollten morgen den hundetrainer in der hundeschule mal um Rat fragen wir haben wenn er uns im Haus gebissen hat einfach mal probiert das wir ihn einfach mit einer sprühflasche abgespritzt haben das hat ihm im ersten Moment auch erschreckt das er aufgehört hat aber nach 5 Minuten hat er es wieder probiert:(

Kommentar von Hullewusch ,

Haha unser Hund wäre vor Schreck wahrscheinlich in die Luft gegangen :D immerhin habt ihr dann wahrscheinlich einen wasserfreundlichen Hund.. Ja fragt mal den Hundetrainer, der hat garantiert einen guten Tipp

Kommentar von Sissy1957 ,

@annie305

Das mit der Sprühflasche würde ich bleiben lassen.

Mein Tip wäre : sobald er " an die Haut " geht ein  bestimmtes Nein , weggehen / umdrehen und den Hund kurz ignorieren.

Jede " Korrektur " sollte emotionslos erfolgen , der Halter soll keinesfalls ärgerlich , nervös ,frustriert oder aufgeregt sein und auch keinesfalls laut werden , da sich diese Stimmung dann auf den Hund überträgt .

Souveränität ist immer ruhig und bestimmt.

Ich beobachte das auch mit meinen 2 Hunden und es fasziniert mich immer wieder.

Wenn der Kleine( 6 Monate) dem Großen  ( 5,5 Jahre ) auf den Keks geht  (Anspringen , Zwicken ) knurrt er kurz und geht dann ruhig weg.

Der Große spielt nur , wenn ER den Kleinen auffordert. Wenn der Kleine auffordert ignoriert er ihn.

Ich spiele nur wenn sich der Kleine in einem ruhigen , unaufgeregtem Zustand befindet.

So junge Hunde fahren oft noch hoch , das soll heißen sie sind dann manchmal so überdreht wie kleine Kinder die totmüde sind und trotzdem nicht schlafen wollen.( Hund zur Ruhe kommen lassen .)

Die Impuls / Selbstkontrolle muß natürlich geübt werden , das hat Naninja  ja schon beschrieben.

Ich mache das auch bei der Fütterung : "Sitz " "Schau "

 (Augenkontakt mit mir ) "Nimms " dann darf erst gefressen werden.

LG

Sissy

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 66

Woher hast Du den Hund denn?

Zwei Gedanken zu Deinem Problem: 1. Würde ich solche Wurfspiele sein lassen, weil sie den Hund momentan zu sehr pushen und aufdrehen. Wenn der Stress im Hundekopf steigt (und Wurfspiele können Stress sein), schalten die Hundeohren auf Durchzug. Nicht aus böser Absicht, sondern aus für den Hund nicht steuerbaren Gründen. Du hast in diesem Zustand kaum eine Chance, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz zu üben. Setz zunächst auf ruhigere Spiele, wie z.B. Suchspiele/ Nasenarbeit

2. würde ich dem Hund grundsätzlich beibringen, dass er nach keinem Spielzeug zu schnappen hat, das Du in der Hand hast. Fang aber nicht mit dem höchsten Reiz an (das Spielzeug, das ihn so pusht), sondern z.B. mit Futter. Nimm Futter in die Hand, lass den Hund an der geschlossenen Hand riechen, gib ihm das Kommando sitz, lass ihn einen Moment warten und belohn ihn für die Ruhe mit dem Futter. Das Ganze steigerst Du zunächst zeitlich, dann hinsichtlich des Reizes (Attraktivität dessen, was Du in der Hand hast).

2. ist ein Mini- Ansatzpunkt für den Anfang, denn das Training ist wesentlich komplexer. An Deiner Stelle würde ich mir eine Hundeschule suchen (Kurse für Junghunde) und ganz generell an der Grunderziehung arbeiten.

Kommentar von annie305 ,

Dankeschön das werde ich morgen mal direkt mit ihm ausprobieren das Problem ist das es bei uns in der Nähe keine junghundeschulen gibt und wir aber in eine hundeschule gehen wo halt nur erwachsene Hunde sind aber ich denke das ist ja besser als garnichts zu machen:)

Kommentar von Naninja ,

Viel Erfolg! :-)

Antwort
von Weisefrau, 29

Hallo, das Problem kommt häufiger bei Dalmatinern vor. Lass den Hund zuerst untersuchen. Besonders die Nerven, Hörvermögen und Reflexe.

Wenn alles OK ist dann in eine gute Hundeschule und zwar lange. Da wird ein Kurs nicht reichen. Der Dalmatiner ist keine Einfache Hunderasse.Für Familien mit kleinen Kindern nicht geeignet.

Antwort
von NalaLilly, 50

Hundeschule. Er ist noch kein und Welpen wollen nun mal spielen unser Hund hatte 9 Welpen und die haben das auch immer gemacht. Immer wenn er das macht sag in einem ernsten Ton nein wenn er es nicht macht lobe ihr RICHTIG art. Wo du Ein Mann oder Frau?

Kommentar von Rothskuckuck ,

...obwohl ich denke, mit 6 Monaten geht es schon eher Richtung Junghund.😉

Antwort
von FrauFriedlinde, 20

Mit 6 Monaten ist er kein Welpe. Sondern ein evtl schon pubertierender  Junghund. Wenn dich dringend an eine Hundeschule und auch an der Züchter. Die helfen!

Antwort
von Goodnight, 40

Das ist ein bereits verzogener Junghund kein Welpe. Die Hundeschule ist unumgänglich.

Antwort
von brandon, 32

Geh mit Deinem Hund in einen Hundeverein oder eine Hundeschule oder zu einem Hunde Trainer dort sind Leute die Dir zeigen können wie man so ein Hundeproblem in den Griff bekommt.

LG

Antwort
von User1998, 42

Du musst mit dem Hund in die Hundeschule gehen. Der Hund "aus zweiter Hand" hat keine Erziehung und ihr offenbar keine Ahnung. Das arme Tier wird von einem unerfahrenen Besitzer zum nächsten gereicht. Solche Tiere können einem nur leid tun.

Kommentar von annie305 ,

Danke für das Kommentar ersten wir hatten vorher schon hundeerfahrung und zweitens hat er bei uns schon mehr gelernt als bei den Vorbesitzern 

Kommentar von User1998 ,

Wenn ihr Hundeerfahrung HÄTTET, wäre diese Frage in jeder Hinsicht ÜBERFLÜSSIG. 

Kommentar von Rothskuckuck ,

@user1998

warum so aggressiv, stammst du auch aus nicht artgerechter Haltung? Du scheinst ja deeer Profi zu sein. 

Kommentar von User1998 ,

Ich ärgere mich über diese Kinder, die sich Hunde anschaffen und sich vorher nicht informieren, wie ein Hund überhaupt gehalten wird. Ich arbeite seit Jahren ehrenamtlich im Tierheim und sehe da die armen Viecher, die aus solchen Haushalten abgegeben werden, weil die Kiddies sie "versaut" haben, dann keinen Bock mehr auf den "zickigen" und "beißenden" Hund haben  und wir wochenlang Mühe haben, aus einer armen Kreatur wieder einen vernünftigen Hund zu machen, damit er dann gleich wieder in Hände von dummen Kiddies abgegeben wird. 

Ja, das ärgert mich maßlos und macht mich wütend. Es sollte einen Führerschein für Hundebesitzer und Tierbesitzer im Allgemeinen geben. Damit sich nur noch derjenige einen Hund oder ein Tier anschafft, der VORHER einen Sachkundenachweis abgelegt hat.

Kommentar von Rothskuckuck ,

Ich kann deine Wut verstehen, aber in diesem Fall scheint der Fehler nicht vom Fragesteller/-in sondern deren Vorgängern gemacht worden zu sein.

Wie ich oben gelesen habe, hatte der/die Fragesteller/-in schon Hundeerfahrung.

Aber ich muß dir beipflichten, daß sich viel zu oft blauäugig Tiere angeschafft werden, ohne jegliche Erfahrung hinsichtlich finanzieller Belastung, Zeitaufwand und fachlichem Wissen.

Zur Sachkundeprüfung kann ich nur sagen, daß bei uns die 40/20 Regelung greift. Das heißt, jeder, der sich einen Hund, der schwerer wird/ist als 20kg und/oder größer als 40cm, eine Sachkundeprüfung ablegen muß.

Zum Schluß möchte ich dir danken, daß du dich im Tierschutz engagierst. Wir haben unsere zwei Fellnasen nebst zwei Meeris auch aus dem TH.

Kommentar von brandon ,

Ich ärgere mich über diese Kinder, die sich Hunde anschaffen und sich vorher nicht informieren, wie ein Hund überhaupt gehalten wird. Ich arbeite seit Jahren ehrenamtlich im Tierheim und sehe da die armen Viecher, die aus solchen Haushalten abgegeben werden, weil die Kiddies sie "versaut" haben, dann keinen Bock mehr auf den "zickigen" und "beißenden" Hund haben.



Das ist nicht die Schuld von Kindern sondern die der Eltern die ihren Kindern lernen müssen wie man mit einem Hund umgeht.

Aber oft schenken Eltern dem Kind einen Hund damit sie ihre Ruhe haben oder um bei ihren Kindern zu punkten.

Dabei denken sie nicht mehr darüber nach wie wenn sie den Kindern ein lebloses Spielzeug schenken.

Kommentar von brandon ,

@ User

Es gibt sehr viel mehr dumme Erwachsene die ihren Hund “versauen“.

Ich kann mich immer wieder nur darüber wundern wie gemein hier manchmal mit Kindern umgegangen wird die etwas fragen. 

Es scheinen hier besonders viele Menschen zu geben die Erwachsen und allwissend auf die Welt gekommen sind.

Kommentar von brandon ,

Korrektur:

Es scheint hier viele....

Kommentar von User1998 ,

Die meistens Fragen in diese Richtung werden seltsamerweise von Kindern und Jugendlichen gestellt. Das Motto der meisten Erwachsenen: Jetzt hast du den Hund, den du dir gewünscht hast, also kümmere dich auch alleine drum. Nur das 90 % aller Kinder und Jugendlichen damit überfordert sind.

Kommentar von Einafets2808 ,

***damit er dann gleich wieder in Hände von dummen Kiddies abgegeben wird. **

Hallo User1998

Ich kann deine Wut wirklich verstehen, auch das die Hunde im Tierheim von einem zum nächsten Unfähigen Halter kommt.

Dennoch wenn du schon dort arbeitest frage ich mich, warum Hunde in ahnungslose Haushalte kommen? Wieso lässt das Tierheim das zu?

Nichts desto trotz ich verstehe deinen Ärger und ich teile deine Wut.

@rothskuckkuck

***Ich kann deine Wut verstehen, aber in diesem Fall scheint der Fehler nicht vom Fragesteller/-in sondern deren Vorgängern gemacht worden zu sein.***

wenn der Fragesteller wirklich so viel Erfahrung hat, dann wäre die Frage unnötig gewesen. Der Junghund hat keine Grunderziehung genossen, keine Impulskontrolle oder weiß sich zu benehmen. Bestimmt auch noch nicht die Beißhemmung, sonst würde er nicht in den Arm zwicken.

Bei Ahnung des Fragestellers,wäre er mit ausreichend Erfahrung von alleine auf diese Sachen gekommen. Also hat da User1998 vollkommen recht.

Kommentar von Rothskuckuck ,

@Einafets2808

Hundeerfahrung heißt nicht, alles, aber auch alles über Hunde wissen zu müssen. Weißt du alles, aber auch alles über Hunde, auch wenn du gewisse Verhaltensweisen noch nicht gesehen, geschweige denn beim eigenen Hund erlebt hast?

Lieber nachgefragt als noch mehr Fehler zu machen.

Ich denke wohl eher nicht.

Ich habe KFZ-Mechaniker gelernt, scheue mich aber nicht hier im Forum um Rat zu fragen, wenn mir ein Problem unbekannt ist. Bin ich deswegen ahnungslos?

Mich kotzt die Überheblichkeit mancher hier total an.

Kommentar von brandon ,
Mich kotzt die Überheblichkeit mancher hier total an.

Mich manchmal auch. 😕

Kommentar von User1998 ,

Leider sind die Tierheime und auch unseres hoffnungslos überfüllt, weil eben so viele Leute sich ein Tier anschaffen, dann nicht mit ihm zurecht kommen und es im Tierheim abgeben. Häufig geben sie das Tier auch dann ab, sobald es krank wird und die Tierarztkosten steigen. Ein Teil der Tiere sind Fundtiere und ein anderer Teil Tiere, bei denen die Besitzer verstorben sind, ins Pflegeheim gekommen sind oder sich plötzlich "Allergien" eingestellt haben. 

Leider ist das Tierheim nicht in der Lage, jeden Haushalt, in den ein Tier abgegeben wird, zu kontrollieren und die Erfahrung der Tierhalter eingehend zu prüfen. Es werden nur Stichproben gemacht - und auch das ist kosten- und zeitintensiv. Geld, das die meisten Tierheime gar nicht haben. Denn die vorhandenen Mittel werden natürlich zunächst in die Haltung und Pflege der Heiminsassen investiert.

Kommentar von Rothskuckuck ,

...und was hat das noch mit der ursprünglichen Frage zu tun?

Antwort
von wotan0000, 51

Mit 6 Monaten ist es kein Welpe sondern ein Junghund.

Hat wohl seinen Grund, dass er abgegeben wurde. Suche Dir einen GUTEN Hundetrainer.

Antwort
von froeschliundco, 46

hundeschule

Antwort
von forrestkid, 53

Unsere Vizslahündin war und ist immer noch so. Dieses 'Beißen' ist eine Art Umarmung, Kuscheln sofern es nicht wirklich richtig wehtut. Aber wenn man weiss, dass ein Hund, der es 'ernst' meint, schreckliche Bisse austeilen kann, dann sieht man auch den Unterschied..

Das könnt Ihr dem Hund natürlich abtrainieren oder abschwächen. Wir haben das nie geschafft. Bis heute beisst unsere Hündin leidenschaftlich in die Unterarme ihrer Lieben. :)

Ihr könnte auch zur Hundeschule gehen. Die haben sicher auch super Tipps und Wege, das für Euch angenehm zu gestalten.

Zum Schluss noch: Hunde machen alles richtig. Wenn sie sich 'nicht richtig' in unseren Augen verhalten, dann sehen wir die Ursache entweder nicht oder sind sogar schuld.


Kommentar von annie305 ,

Dankeschön für deine Antwort.:) also anfangs hat es noch nicht wehgetan aber ich hab das Gefühl das es die letzten Tage schlimmer geworden ist da es heute sogar geblutet hat. Morgen wollten wir in die hundeschule gehen wo wir auch mit dem Vorgänger von dem kleinen Mann waren und ihn auch mal fragen was man da am besten macht.

Kommentar von forrestkid ,

Ja, geht auf jeden Fall dahin. Es kann nämlich auch sein, dass der Hund 'beisst' als Verlustsymptom.

Denn er kommt ja von anderen Leuten. Wisst Ihr denn, was für Leute das vorher waren? Daran kann man meist schon sehen, ob der Hund auffällig werden musste oder nicht.

Unsere Hündin hat die ersten 4 Monate auf einem Bauernhof bei ihrer Mutter verbracht. Das hat mir gefallen. Sie war rundum gesund. Sozial, körperlich und seelisch.

Kommentar von User1998 ,

Dieses 'Beißen' ist eine Art Umarmung, Kuscheln 

Noch jemand ohne Ahnung. Facepalm!!!

Kommentar von forrestkid ,

Ups. Zu früh gelobt. Doch etwas drunter.. naja, man kann sich mal irren..

Kommentar von annie305 ,

Danke unsere kam von einer jungen Familie der Mann war den ganzen Tag arbeiten die Frau war daheim und hatte ein ungefähr 4 Monate altes Kind daheim die hatten auch garkeine Zeit für den Hund die haben ja auch in einer kleinen Wohnung gelebt mitten in der Stadt wo man nicht wirklich draußen mit ihm spielen konnte oder spazieren gehen

Antwort
von Rothskuckuck, 46

Viele Welpen werden viel zu früh von den Eltern und Geschwistern weggenommen. Dadurch lernen sie nicht, wann sie aufhören müssen, wie wild sie spielen dürfen und wann sie aufhören müssen. 

Vielleicht liegt da ja eine Ursache.

Ein guter Hundetrainer/rin könnte da helfen.

Kommentar von Rothskuckuck ,

...sorry,

ich habe zweimal aufhören lassen.🙄😄

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