Frage von MultiKulturell, 96

Kann man sich einen Welpen mit 5 Monaten, bei einer 40st Arbeitswoche behalten?

Hallo, ich habe vor einem Monat noch mit meiner Freundin zuhause gewohnt und wir haben uns einen Welpen angeschafft weil immer jemand zuhause war (meine Mutter & ihre beiden Hunde). Jetzt unser Problem, sie kann nicht alleine bleiben weil sie schreckliche Verlustängste hat und am jaulen und bellen ist bis wieder jemand da ist! Sie liebt uns so und wir sie auch, was es extrem schwer macht sie abzugeben, aber wir wollen es uns nicht mit dem neuen Vermieter direkt verkac*en! Habt ihr vielleicht Vorschläge wie wir das am besten regeln können ohne die kleine abzugeben ? Man weiß ja auch nie wie es ihr im neuen Zuhause geht ..
Danke im Voraus

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 59

Mit 5 Monaten sollte man erstmal anfangen dem Hund, das Alleinsein beizubringen.

Bis der Hund mal 2-3 Stunden alleine bleiben kann, kann es viele Trainingsmonate dauern. Für mich macht es den Anschein, das der Hund einfach ins kalte Wasser geworfen wurde.

***Sie liebt uns so***

Auch hat das nichts mit Liebe zutun, der Hund vertraut euch nicht , das ihr wieder kommt. Dazu muss es dem Hund beigebracht werden, das der Hund Während euer Abwesenheit zuverlässig Ruhe hält.

Weder Zweithund , noch andere Haustiere , Spielzeug , Kauknochen ersetzen während des Alleinseins eine Bindungsperson.

Entweder ihr trainiert dem Hund das über viele viele viele Monate BEHUTSAM an, mit ausreichender Betreuung, oder ihr gebt den Hund ab.

Ich habe um die 8 Monate das Alleinsein trainiert für 4-5 Stunden, mit vielen Rückschlägen.Das ist auch das Maximum was ein Hund Alleinsein sollte.  
Da muss man sich eben den Lern-Tempo des Hundes anpassen und nicht umkehrt. Ach den lasse ich jetzt mal alleine.

Möglichkeiten: zur Mutter, Hundesitter oder abgeben.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 48

Hallo,

bei einer 40 Std.-Woche geht das ohnehin nicht! Selbst, wenn man den Hund daran gewöhnen kann, alleine zu bleiben (das dauert!!), dann kann er keine 9 Std. am Tag alleine bleiben - das wäre Tierquälerei.

Für solche Fälle gibt es Hundesitter oder Tagesbetreuungen, die allerdings teuer sind. Ob man sich das leisten kann und mag - muss jeder selbst entscheiden.

Ansonsten solltet ihr für den Kleinen schnellstmöglich ein neues gutes Zuhause suchen - noch ist er jung genug, um sich schnell umzugewöhnen und hat auch noch keine bleibenden Schäden davongetragen.

Alles Gutes für den kleinen Hund

Daniela

Antwort
von MrMo85, 71

Ich hatte genau das gleiche Problem. Such dir einen privaten Trainer wenn du selbst unsicher bist. Ansonsten hilft für den Anfang bis es komplett klappt wirklich nur eine hundepension oder eine Tagesbetreuung von Privatleuten (ebaykleinanzeigen)

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 32

So geht das wenn man zu Lasten Dritter einen Hund anschafft = der Hund ist oder wird der Dumme, muss es ausbaden.

Einzige Möglichkeit:

- Hundesitter welcher den Hund zuverlässig auf Dauer betreut (Hundetagesmutter). Vertrauenswürdige Hundesitter kann Euch der Tierschutzverein nennen an welchen ihr Euch, zwecks beratender Hilfe wenden solltet.

Sonst bleibt nur den Hund, bitte über den Tierschutzverein in zuverlässige und kontrolliert gute Hände vermitteln zu lassen.

Antwort
von Mewchen, 59

Auf den Deckel für eure dämliche Entscheidung hast du ja schon genug bekommen.
Ich fasse die Lösungen mal zusammen:
- Hundesitter (wird garantiert teuer)
- bei Freunden unterbringen oder bei den Eltern deiner Freundin, anderen Verwandten etc.
- Hund trainieren allein zu bleiben, plane dafür mal ein paar Wochen ein. Also entweder ihr nehmt euch abwechselnd Urlaub und trainiert ihn auf das Alleinbleiben oder geht in eine Hundeschule. Am besten kombinieren.
- auf Arbeit mitnehmen, wenn er sich benehmen kann und der Arbeitgeber damit einverstanden ist.
- Hund abgeben, wenn ihr nichts von dem genannten umsetzen könnt.
Andere Möglichkeiten habt ihr nicht.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 95

Hundesitter, oder weiterhin zur Mutter geben über den Tag, was ja aufs gleiche rauskommt.

Kommentar von MultiKulturell ,

Mit meiner Mutter habe ich Stress & ein Hundesitter kosten allein 6st 12€

Kommentar von azmd108 ,

6h für 12€ ist doch günstig

Kommentar von MultiKulturell ,

Rechne das mal auf Monat oder Jahr :/

Kommentar von friesennarr ,

Das macht rund 250 Euro - ist dir das dein Hund denn nicht wert, du willst sie doch unbedingt behalten - oder habe ich das falsch verstanden.

Kommentar von MultiKulturell ,

Ja klar, aber sind beide in der Ausbildung und haben Miete zu bezahlen (360€)

Kommentar von azmd108 ,

Sorry, aber da kann ich wieder nur auf meinen Post verweisen - sowas überlegt man sich vorher. Ein Hund ist ein Lebewesen, der das Leben auf den Kopf stellen kann. Man sollte jede Eventualität durchrechnen und schauen, ob man eine Lösung parat hat. Wenn nicht, ist ein Hund in der Lebensphase nicht angebracht.

Kurzfristig gibt es keine andere Lösung, als den Hund betreuen zu lassen - ob nun von einem Bekannten oder professionell.

Übrigens hat das alleine bleiben können nichts mit dem Alter zu tun. Ein Hund muss sowas lernen

Kommentar von friesennarr ,

Dann finde jemand, der es umsonst macht oder für sehr wenig. Ich hab auch gerade den Hund einer Freundin zum sitten.

Kommentar von MultiKulturell ,

Gebe ich dir vollkommen recht ! Keine Diskussion ES WAR UNÜBERLEGT. Jetzt sind wir aber an dem Punkt wo man es nicht mehr änder kann oder WILL! Also suche ich eine Lösung & dafür bin ich hier. Vorwürfe kann ich mir auch selbst machen :)

Kommentar von azmd108 ,

Und die Lösung hast du schon mehrfach erhalten. Betreuung. Sollte es dein Arbeitgeber erlauben, kannst du ihn vllt auch mit zur Arbeit nehmen. Gibt es vllt in deiner Umgebung eine Hundehalter, der tagsüber zuhause ist? Möglicherweise würde dieser ja deinen Hund während der Arbeitszeit zu sich nehmen, vllt gibt es ansonsten jemand in deiner Umgebung/Freundes-/Bekanntenkreis der den Hund tagsüber zu sich nehmen würde?

Kommentar von MultiKulturell ,

Höre und schaue mich danach um

Antwort
von azmd108, 96

Sowas überlegt man sich vor der Hundeanschaffung. Wenn der Hund nicht alleine bleiben kann, bleibt wohl nur übrig ihn in die Tagesbetreuung zu geben. Was soll es denn sonst für eine Möglichkeit geben, wenn ihr den Hund nicht abgeben wollt?

Man sollte übrigens einem Hund immer beibringen, auch wenn man 24h am Tag zuhause ist, eine gewisse Zeit alleine bleiben zu können. Das gehört in meinen Augen zur Erziehung. Allerdings dauert dieser Prozess oft Wochen bis Monate, erst recht wenn er es von Anfang an nie kennengelernt hat.

Kommentar von MultiKulturell ,

Es war nicht geplant auszuziehen bevor der Hund alt genug ist, aber es gab eben Zwischenfälle zuhause dass wir früher ausziehen mussten

Kommentar von azmd108 ,

Korrekt, genau aus solchen Gründen bringt man dem Hund es auch immer bei. Aber egal, das soll jetzt nicht das Thema sein.

Es gibt ganz einfach als kurzfristige Lösung keine andere, als den Hund tagsüber betreuen zu lassen, von wem auch immer.

Antwort
von Gartenzwerg94, 51

Genau deswegen, sollte man sich nicht einfach ein Tier zulegen.
Der weint nicht, weil er euch sooo sehr liebt, sondern weil der alleine ist. Ist mit kleinen Kindern genauso. Welpen gewöhnt man schrittweise daran allein zu bleiben.
Ihn in verantwortungsvolle Hände zu geben, wird das Beste für ihn sein. Solche zu finden kann aber dauern!
Bis dahin kann der auf keinen Fall stundenlang alleine bleiben!
Und 8 Stunden oder mehr sollte KEIN Hund alleine sein!

Antwort
von PapstPeinlich, 87

Also, ihr könnt versuchen es dem Hund bei zubringen ruhig zu bleiben... geht ihr mit dem Hund in die Hundeschule?

Kommentar von friesennarr ,

Bei einem 4 Monate alten Hund wird es wohl noch eine weile dauern, und danach sind 8 Stunden dauerhaft unmöglich.

Kommentar von PapstPeinlich ,

Richtig, aber Welpen lernen auch leichter.... also sollte man direkt damit anfangen... In der Hundeschule spielen die dann auch mit einander und da kann man dann zum Beispiel mit anfangen das man außerhalb des Sichtfelds des Hundes geht während er spiel..

Kommentar von MultiKulturell ,

Hundeschule wäre wirklich eine gute Möglichkeit

Kommentar von PapstPeinlich ,

Unbedingt, man sollte mit jedem Hund in die Hundeschule gehen. Erziehung und Training sind sehr wichtig.. sonst hast du mehr ärger als Freude mit dem Hund..

Womit ihr auch direkt anfangen könnt.. wenn ihr zuhause seit.. nicht jedes mal wenn der Hund auf euch zukommt ihm sofort die volle Aufmerksamkeit zu geben.. (also mit bellen, kratzen, anspringen mit euch spielen will) sondern warten bis er irgendwann aufgibt sich einsetzt/legt..

Kommentar von wotan0000 ,

**Unbedingt, man sollte mit jedem Hund in die Hundeschule gehen. Erziehung und Training sind sehr wichtig.. sonst hast du mehr ärger als Freude mit dem Hund..**

Man kann einen Hund auch ohne Hundeschule erziehen.

Kommentar von Mewchen ,

die Hunde meiner Familie habe ich schon als 10jährige allein ausgebildet. Ich denke, eine Hundeschule ist wirklich nur für Leute gedacht, die absolut keine Erfahrung mit Hunden haben.

Kommentar von PapstPeinlich ,

Genau! Richtig! Was ja hier der Fall ist sonst würden wir hier gar nicht kommentieren :-D

Daher ab in die Hundeschule, Grundlagen lernen und sich Tipps holen. Gegeben falls noch Literatur ausleihen.. Joah.

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