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Wellencharakter bewegter Teilchen - Hypothese von de Broglie

gefragt von provax am 03.11.2008 um 20:03 Uhr

Kurze Historie zu de Broglie:

Man hat zunächst Photonen auf einen Doppelspalt geschickt und gemerkt, dass sich auf dem dahinterliegenden Schirm auf dem die Photonen durch geeignetes Material dargestellt werden, ein Interferenzmuster ergibt. Dadurch konnte man auf den sogenannten Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts schließen.

Zwei andere Wissenschaftler probierten selbiges Experiment nun auch mit Elektronen und beobachteten ein ähnliches Interferenzmuster wie bei den Photonen. Sie konnten es sich allerdings nicht erklären, da Elektronen Teilchen sind. Sie rätselten weswegen sich dieses Muster ergeben könnte und wurden dann von anderen Wissenschaftlern darauf aufmerksam gemacht, dass es wohl einen Franzosen namens De Broglie (ausgespr. de Broi) gäbe, der bewegter Materie (Teilchen) Wellencharakter zuordnete, allerdings noch keinen Beleg für diese Hypothese hätte.

So fanden die zwei Wissenschaftler ihre Erklärung für das seltsame Verhalten der Elektronen und de Broglie hatte seinen experimentellen Beleg für seine Hypothese.


Angenommen die Farbteilchen einer Spraydose würden auf einen Doppelspalt treffen. Würde man dann auch ein solches Interferenzmuster bekommen wie bei den Elektronen?

Wer Seiten/Wissen über Quantenphysik etc. hat, immer her damit (auch Email, ICQ) ;)

Mfg Simon

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Technik x 28.922 physik x 3.954 quantenphysik x 45 Hypothese x 4 de Broglie x 1 Wellencharakter x 1

anonym
beantwortet von weckmannu am 4. November 2008 17:54
0x
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@provax: Sie haben mit Ihrer Rechnung ja die Antwort gegeben. Wenn die Wellenlänge 10 hoch(-32) m ist, dann müßte man schom genau hingucken,damit man an den Farbklecksen das Interferenzmuster erkennt. Mit anderen Worten, bei makroskopischen Objekten ist die de brogli-Wellenlänge so klein, daß der Effekt nicht merkbar ist. Die Theorie ist nur bei atomaren Dimensionen von Belang. Analog gilt dies für die meisten Aussagen der Quantenphysik.


anonym
beantwortet von Konflikthelfer am 3. November 2008 20:46
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Hallo Simon, ja, man bekommt auch bei Farbklecksen Interferenzringe. Man muss nur kurz die richtige Geschwindigkeit erreichen, und genau genug hinsehen. Kannste ja mal ausrechnen :-)

Kommentar von provax am 3. November 2008 21:36

Also nach meiner Rechnung hätte das Farbteilchen mit m = 1,3 * 10^-10 kg die De-Broglie-Wellenlänge  (Lambda) = 2,93 * 10^-32 m

Was kommt bei dir raus?



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