Welche Gründe sprechen für dieses Verhalten?

Piratenpartei vielleicht eine Überlegung wert..

Ich fördere nicht auch noch das Pack, das mich nach der Wahl ohnehin nur über den Tisch zieht!
chilledkroete09 am 16. August 2009 01:07 Dann wähle das kleinste Übel.
RuleBritannia am 16. August 2009 01:08 Die NPD? Nee, dann bastle ich lieber einen Flieger aus der Wahlkarte!
Wählt meine Mutter! Büdde?
RuleBritannia am 16. August 2009 01:11 Und außerdem, stelle Dir vor, alle Unzufriedenen wählen zufälligerweise das selbe kleinste Übel... Willst Du eine NPD oder eine Pogopartei mit absoluter Mehrheit? Ich nicht!
chilledkroete09 am 16. August 2009 01:11 Die NPD ist das größte Übel. Geh lieber wirklich nicht wählen :D
RuleBritannia am 16. August 2009 01:13 Ach sooo. Ich habe nicht aufgepasst... Ich dachte, Du meinst die Partei mit den geringsten Siegchancen wählen. Nee, selbst das kleinste Übel hat nach der Wahl die größten Lügen parat!
chilledkroete09 am 16. August 2009 01:19 Auch wenn die Parteien nicht immer das durchsetzen (können), was sie versprechen.. so hoffe ich doch immer, dass eine die Macht erhält, deren Einstellung ich teile.. wenn du selbst eine Meinung zu heiß diskutierten Themen hast.. dann such dir die Partei, mit der du Gemeinsamkeiten hast.. denn wo die eine pro steht.. steht die andere contra.. und irgendwo wirst du dich doch sehen? Oder hast du keine Meinung?
RuleBritannia am 16. August 2009 01:26 Doch, natürlich habe ich eine Meinung. Aber sie erstreckt sich themenabhängig von ganz links bis ganz rechts. Da kann man es doch nur versemmeln... Naja, zum Glück habe ich als EU-Ausländer das Problem bzw. eben nicht das Problem nur bei Kommunal- und Europawahlen.

nicht wählen gehn ist grundsätzlich keine sogute lösung
heureka47 am 16. August 2009 01:19 WAS ist denn eigentlich das Problem - und WAS wäre eine - gute - Möglichkeit, es zu lösen??

man muss die ziele jeder partei bei jeder wahl kennen, sich mit ihnen identifizieren können und sollte dann wählen...!!

ich mache meinen wahlzettel ungültig,somit bekommt niemand von den idioten meine stimme
Rudi2009 am 16. August 2009 01:09 tolle Lösung
spinatlover am 16. August 2009 01:11 und as brign dir das?
dadurch unterstützt du die großen...
Protest! Ich gehe ins Wahllokal und gebe einen ungültigen Stimmzettel ab.
heureka47 am 16. August 2009 01:17 Und was tust du außerhalb des Wahllokals für die Veränderung der Verhältnisse?
Wir gründen Netzwerke - Menschen, die sich gegenseitig helfen, Talente austauschen, weg vom Geldsystem, Selbstversorgung, Freie Energien, Eigenverantwortung usw.

Wen Du aufhörst Dich zu informieren, verlierst Du den Überblick und wirst unkritisch. Demokratie lebt aber von konstruktiver Kritik. Das ist nicht nur Dein recht, sondern Deine Pflicht als mündiger Bürger.

heureka47 am 16. August 2009 01:21 Mit welcher Zielsetzung?

Was denn sonst?
heureka47 am 16. August 2009 01:20 Vielleicht EINMAL grundsätzlich und tiefgehend überlegen, was WIRKLICH das Problem ist und WIE es gelöst werden könnte...
vitessa am 17. August 2009 22:47 So einfach ist das aber nicht. Was gestern noch gut war, kann heute schon sehr in Frage gestellt werden, dem Fortschritt sei Dank. Darum lieber JEDES MAL neu überlegen, welche Partei das derzeit beste Programm hat.

Auf nichts festlegen!
Es stehen immer neue Problema an
heureka47 am 16. August 2009 01:23 Vielleicht sind die "immer neuen Probleme" nur die vielen Kinderchen eines immer gleichen - unterschwelligen - Problems, das noch gar nicht wirklich öffentlich erkannt wurde??

yepp........

Man sollte immer die mit den vernünftigsten Plänen wählen.

Allerdings ist die Auswahl hierzulande ja nicht besonders hoch!
ich glaub die auswahl ist ZU groß

komme jedoch immer zum gleichen ergebnis

Ich halte einer Partei die Treue, begleite sie aber gleichzeitig kritisch. So vermeide ich in der Politik Konsumentenverhalten und Supermarktmentalität und versuche mich stattdessen als mündiger Staatsbürger.
heureka47 am 16. August 2009 01:26 Ein WIRKLICH "mündiger" Bürger würde sich informiert haben und die Grundlagen der - kranken - Gesellschaft kennen und WISSEN, daß KEINE Partei und KEINE Koalition im Parlament die Kernproblematik zu lösen bereit oder imstande ist!
Die "Kernproblematik" scheint bisher auch außerparlamentarisch noch keiner Lösung nähergebracht worden zu sein - und ich habe mich nicht wenig umgehört. Oder wo könnte ich meine Wissenslücke schließen?
... und dann die gleiche Partei wie immer wählen, weil die Alternativen nicht besser werden.
Das was im mom am besten is.

Ich würde zur Wahl gehen, wenn auf dem Wahlzettel die Möglichkeit gegeben wäre, Veränderungen des bestehenden Systems zu wählen.
.
Ich gehe schon seit Mitte der 90er nicht mehr wählen, weil ich erkannt habe, daß das System einen "Webfehler" hat. Mit diesem System kann der Kardinalfehler der zivilisierten Gesellschaft nicht behoben werden. Schon das prägende Mehrheitsprinzip steht voll dagegen. Die Abgeordneten sind großmehrheitlich betroffen von der "Kollektiven Zivilisations-Neurose" (siehe mein GF-Tipp) und müssen zwanghaft krankheitsbedingt ihre Betroffenheit und ihr Beeinträchtigtsein leugnen.
Deshalb sind sie nicht fähig, sich um Veränderungen in der Gesellschaft zu kümmern, die die Behebung der Kollektiven Z.-Neurose zum Ziel hat.
Bei politischen Fragen medizinisch ("Neurose", "krankheitsbedingt") statt politisch zu argumentieren, scheint mir schon einmal völlig danebenzuliegen. Oder möchtest du deine politischen Gegner am liebsten "einweisen". Schon das Sowjetsystem pflegte seine Dissidenten in die Psychiatrie zu stecken. So wird genau der Streit unterbunden, durch den so etwas wie zivilisierte Politik überhaupt erst zustandekommt - wie weit dann auch die zur Wahl stehenden "Menschheitsbeglückungsprogramme" auseinander liegen mögen.
ungültigen stimmzettel abgeben

Mit dem Thema beschäftige ich mich auch..

die Parteien mit den offensichtlichsten Lügen nicht wählen: SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke -> no!!!!
Piraten: setzen sich als einzige für Bürgerrechte ein. Zensursula läßt grüßen!
Keine Partei wählen, die vollmundige Versprechungen macht.
Keine Partei wählen, die vollmundige Versprechungen macht.

Ich war früher nicht nur Anhänger und treuer Wähler einer der demokratischen Parteien, sondern auch aktiv darin tätig. Nach einige Vorkommnissen und Irritationen habe ich meinen Austritt erklärt und eine neue politische Heimat gefunden, bei der FDP und dazu stehe ich.