Frage von PoWeR1309, 52

Welches Teleobjektiv bis 1000€ für die Canon EOS 5D mark iii?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Skinman, 20

Als leichtes Telezoom kriegst du für das Geld oder knapp drüber das "alte" 70-200 f2.8 L USM, ohne IS. Gibt es sogar noch neu. Aber das ist an der EOS etwas doof, weil dann hast du keinen IS. Hättest du eine Sony A7 II genommen mit Metabones Adapter, hättest du eine in vielen Belangen überlegene Kamera für nen Tausi weniger bekommen UND hättest jetzt einen stabilisierten Sensor, so dass der fehlende IS egal wäre. Aber ok. Hätte hätte Fahrradkette.

Das Canon EF 70-200mm f/4 USM L IS ist für viele Einsatzbereiche eine sehr schlaue Alternative. Das 2.8er ist zwar auch ganz offen schon saugut, aber man wird es doch in der Regel zumindest leicht abblenden... das 4.0 L IS USM ist HALB so schwer, etwas dünner, 2cm kürzer UND hat IS. Und man kann es bedenkenlos für fast jedes Motiv ganz offen nehmen. Andererseits kann man das 2.8er auch super mit den Telekonvertern verwenden, auch noch mit dem 2x.

Das wäre dann zugleich eine Alternative, wenn du auch längere Brennweiten brauchst. Und sei es später mal.

Wenn du dagegen nur die längeren Brennweiten brauchst, gibt es praktisch nur das EF 70-300mm 4.0-5.6 L IS USM. Aber auch das ist streng genommen schon überm Budget. Da könnte man dann gleich Nägel mit Köpfen machen und das ("alte") EF 100-400mm 4.5-5.6 L IS USM nehmen. Ist zwar ein Schiebezoom... die Alternative wäre höchstens noch ein gebrauchtes EF 35-350/3.5-5.6 L USM, die gehen so für 800, 900 Euro her. Sehr cooles Trumm von einem Schiebezoom, aber die sind dann auch meist irgendwann bei Presseheinis im Hardcore-Einsatz gewesen und sind entsprechend runtergeritten.

Oder natürlich mit den billigeren dunkleren L-Festbrennweiten leben, das 300 F/4.0 ist super, das 400 f/5.6 ebenfalls. Kommt dann auf die Motive an. Da man den Bildausschnitt nicht beim Knipsen exakt festlegen kann, wird man wohl meist eher zum 300er tendieren und dann den Überschuss wegschneiden. Pixel genug spuckt die 5D ja eh aus. Bei Flugzeugen und dergleichen natürlich das 400er, und selbst dann muss man noch meist einiges croppen.

Antwort
von Skinman, 10

Sollte es sich um wilde Tiere handeln, die womöglich noch kleiner als Pferde sind, geht der Spaß allerdings gern erst bei 500mm und aufwärts los. Jedenfalls unter der Voraussetzung einer formatfüllenden Abbildung, was je nach Verwendungszweck des Fotos natürlich nicht immer erforderlich ist.

http://www.bodovanlaak.de/photo/Berechnungen/Gegenstandsweite.aspx

Sagen wir mal mittelgroßes Waldreh, Rumpflänge 110 cm, Fluchtdistanz nicht unter 35 Meter. Da braucht man mal locker schon 1000mm Brennweite, selbst wenn man optimal rankommt.

Mit einem 400er muss man einem Wesen in Größe einer Katze bereits auf weniger als fünf Meter auf den Leib rücken.

Richtig hoch werden die Anforderungen bei Vögeln.

Und übers Stativ haben wir noch gar nicht gesprochen.

Antwort
von torfmauke, 21

Dazu müsstest Du erst einmal offenbaren, wofür Du das Objektiv verwenden möchtest. Willst Du Tiere fotografieren? Soll auch Makro möglich sein, willst Du auch astronomisch arbeiten usw.

Teleoblektive nennen sich alle Objektive über 50 mm bis weit über 1000 mm Brennweite auf Kleinbild bezogen. Was darf es da sein? Festbrennweite oder Zoom von bis? Lichtstark oder lieber kompakt?

Du siehst, Deine Frage lässt sich mit den wenigen Informationen beim besten Willen nicht beantworten!

Kommentar von torfmauke ,

Da keine Antwort von Dir kommt, schätze ich mal, Du willst Dich wichtigmachen. Wer sich eine 5D Mark III kauft, hat in der Regel Ahnung von dem was er tut und was er braucht.

Wenn Du wirklich ein 300er oder 500er Tele bis max. 1.000 Euro an diese Kamera schrauben willst, hast Du keine Ahnung von der Fotografie. Bei 22 MP und Vollformat brauchst Du schon ein Objektiv aus der L-Reihe, wenn Du sie ausreizen willst.

Bei der Kamera finanziell das Geld raushauen und am Ende beim Objektiv sparen wollen, ist schon eine merkwürdige Taktik. Ich hätte mir da lieber eine APS-C Kamera mit einem wirklich guten Objektiv gekauft und insgesamt auch noch weniger bezahlt.

Kommentar von PoWeR1309 ,

Ich möchte Tiere Fotografieren und es soll so 70mm biss ... sein .

Kommentar von torfmauke ,

Das Canon EF 70-200mm 1:2,8L IS II USM wäre ideal, aber liegt schon weit über 1.000 € und ist nur für Tiere geeignet, an die Du nah genug ran kommst!

Das Canon EF 70-300mm 1:4-5,6 L IS USM wäre schon
mal ein Anfang, aber besser wäre lichtstärker! Dieses kostet
allerdings auch schon etwas mehr als 1.000 Euro.

Tamron hat auch eines, das optisch noch so einigermaßen geht: Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD für unter 500 Euro, passt aber qualitativ schon nicht mehr zur Kamera.

Kommentar von torfmauke ,

PS: Ausser bei dem 70-200mm kannst Du auch keinen Brennweitenverdoppler mehr sinnvoll einsetzen. Wenn Du aber ersteinmal Wildtiere fotografiert hast, wirst Du sehr schnell nach mehr Brennweite schreien.

Antwort
von EFabian, 20

Wieviel Brennweite, wieviel Lichtstärke?

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