Mein Neffe ist sehr an Philosophie interessiert und zum Geburtstag würde ich ihm gern ein gutes philosophisches Werk schenken- etwas wie einen Überblick. Was ist Eurer Meinung nach am besten geeignet? Er ist erst siebzehn, aber schon sehr clever.

"Die philosophische Hintertreppe" (von Wilhelm Weischedel, gerade noch mal nachgesehen...).
Hatten wir in der Oberstufe begleitend im Philosophie-Kurs. Und es muss immerhin so gut gewesen sein, dass ich mich da heute noch dran erinnere...;-)
Jostein Gardner: Sophies Welt!
wandpilz am 2. September 2008 23:04 mit 17?
wann denn?? Meinst Du, dass das zu früh sei???? Zu spät kann es nie sein!
wandpilz am 2. September 2008 23:07 Das würde ich vielleicht jemandem empfehlen, der 13 oder 14 ist....
Ich habe es später gelesen. Und Du?
wandpilz am 2. September 2008 23:08 mit 13.
wandpilz am 2. September 2008 23:09 okay, war´n witz. ich habe es mit 23 gelesen, aber nur, weil ich wissen wollte, ob es tatsächlich eine gute einführung wäre.
wandpilz am 2. September 2008 23:09 und meine Meinung: das ist ein Buch, welches ich 10 Jahre vorher hätte lesen sollen...
Und es ist eine gute Einführung, oder? Und eine Einführung, die man auch mit 23 (ich war 26) lesen kann.
Kann man für ein gutes Buch "zu alt" sein?
Der aktuelle Bestseller "Wer bin ich- und wenn ja, wie viele?" gibt einen super guten Überblick über alle philosophischen Richtungen. Sehr empfehlenswert!
Ich hab damals "Siddhartha" von Hermann Hesse verschlungen.
Hätt auch gesagt Sophies Welt wobei es bei heranwachsenden und philosophischen büchern immer so eine sache ist ;)
Ich kann Sofies Welt auch nur empfehlen, und zwar egal, für welches Alter! Ich habe es mit 20 und mit 34 nochmal gelesen, klar ist es auch für (einige) 13jährige lesbar, aber in anderen Altern erkennt man andere Ebenen des Buches, ganz zu schweigen von den philosophischen Ebenen! Die kleine Weltgeschichgte der P. ist auch gut, "Die philosophische Hintertreppe. Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken" von Wilhelm Weischedel, ein anderer Zugang ist: "Die Simpsons und die Philosophie: Schlauer werden mit der berühmtesten Fernsehfamilie der Welt" von William Irwin, Mark T. Conrad, Aeon J. Skoble, und Nikolaus de Palézieux, gern gelesen habe ich auch: "Wer bin ich - und wenn ja wie viele?"Eine philosophische Reise von Richard David Precht. Viel Vergnügen, Stellaris

würde von Michael Wittschier das Buch "Abenteuer Philosophie" als Schnellkurs für Einsteiger empfehlen!

Ich denke dass es kaum Bücher gibt, die für einen 17-jährigen, der seinen Altersgenossen voraus ist, zu schwer sind.

"Demian" von Hermann Hesse & "Murphy" von Samuel Beckett.

Hans-Joachim Störig: Kleine Weltgeschichte der Philosophie.
Dazu das philosophische Wörterbuch.
wandpilz am 2. September 2008 23:05 Dazu vielleicht noch Platons Dialoge...
Ich kann vorbehaltlos "Epikur - Philosophie der Freude" empfehlen, erschienen im Kröner Verlag, von Johannes Mewaldt. Selbstverständlich empfehle auch ich Jostein Gaarder´s Buch "Sofies Welt". Es handelt sich um eine Erzählung, quasi einen Roman über die Geschichte der Philosophie mit ihren verschiedenen Schulen und Ausrichtungen. Das zweitgenannte Buch war international sehr erfolgreich.

Ja, genau: "Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?" würde ich auch empfehlen, da gebe ich meiner Vorrednerin völlig recht. Übrigens ist auch das Hörbuch dazu klasse, hatte ich selbst kürzlich "auf den Ohren".

Per Anhalter durch die Galaxie. Hat was von Relativitäts-Theorie!
Finde ich passend DH
Jepp!