Frage von TomNook, 23

Welches Objektiv für die Canon EOS 100D?

Ich suche ein Objektiv für meine Canon EOS 100D. Ich würde es hauptsächlich zum filmen benutzen. Der Preis sollte nicht über 200€ sein. Das Objektiv sollte möglichst einfach zu bedienen sein. Außerdem bin ich ehr der Typ, der alles im Fokus haben möchte (also nicht so viel mit scharfstellen arbeiten). Dazu eignen sich glaube ich Weitwinkelobjektive. Vielleicht könnt ihr mir noch eine Einstellung empfehlen, welche ich zum filmen benutzen kann. P.S. Es sollte auch nicht so groß sein (habe nicht umsonst die 100D gekauft) Hoffe, dass mir jemand helfen kann.

Expertenantwort
von IXXIac, Community-Experte für Fotografie, 12

Hallo

- EFS 24/2.8 STM

Kommentar von TomNook ,

Eignet sich für Videos ganz schlecht. Das Objektiv hat keine Stabilisierung. Das erkennen schon Amateure wie ich.

Kommentar von IXXIac ,

Hallo

das 24STM passt optimal zu deinem Anforderungskatallog.

Es soll nix kosten, soll winzig sein und mit einem grossen Schärfentiefenfeld so dass man mit hyperfocaler Distanz ohne AF zurecht kommt.

AF sollte es als 100D User haben weil die Kamera ja keine Mattscheibe hat und man damit nicht die Schärfe-Lage und -Ausdehnung im Sucher erkennt (Deswegen kauft man eigentlich ein DSLR aber Pentprisma und Mattscheibe haben bei Canon nur noch die Profigeräte).
Anderst gesagt das Canon EF 24/2.8 IS ist relativ "gross" und kostet um 550€. Das 28/2.8 IS und das 35/2 IS sind 50€ günstiger und das 24/1.4L für 1400€ und 700 Gramm kein Thema.

Das Tamron 35/1.8 ist noch grösser und teuerer (700€) und ob Tamron ein 24 oder 28er mit VC bringen wird ist noch in der Gerüchteküche.

Ausser Canon und Tamron baut noch kein Hersteller eine Stabislierung in eine Weitwinkelfestbrennweite weil der Bedarf (abseits der Noobs, welche aber nur Taschengeldlaufkraft haben) dafür nicht so gross ist und es andererseits recht aufwändig ist und die Optiken teuer macht oder deren Lichtstärke beschränkt.

Lichtstärke verkauft sich immer besser als IS Krücken. IS nimmt man mit wenn es wenig oder nix kostet.

Abgesehen von den Fujion Cabrios, diversen Sony NEX und den neuen Canon Cine Optiken kenne ich gerade keine aktiv stabilsierte Optik für Profi Filmkameras. Auch elektromotorische Zooms, Autdooffocus oder gar eine elektrische Blende wird im Profibereich selten gebraucht und dann bei Bedarf seperat an der Optik angebaut.
So was brauchen nur die ENG/EFP Kamerateams (Inzwischen ja meist Einzelkämpfer) und eben die Knopfdruckknipser.

Seit rund 125 Jahren werden Filme gedreht obwohl aktive "Objektivstabilsierungen" erstmals vor etwa 40 Jahren beim Militär sowie in denn 80ern im High End TV Bereich eingeführt wurden (ua von Keisei/Tamron).
Erst vor 15 Jahren sackte es langsam in denn Amateurbereich und ist seit 2010 quasi "Standard" (Wenn auch in der Billigklasse oft noch Pixelrechner verbaut werden).

Die Frage ist; wie hat man zuvor Filme ohne Autofocus und ohne Objektivatsbilsierng gedreht ? Klar da waren Profis am Werk die denn Quatsch nicht brauchten und nicht jeden Bockmist der Werbung glaub(t)en sondern einfach "Machten" was ging und sich entsprechende Hilfsmittel bauten oder eben Trockenübten bis es passte.

Sieh dir mal Petersens "Das Boot" von 1983 an. Dort ist der Kameramann (Jost Vocano) mit einer modifizierten Arri 35BL (aber immer noch um 8kg schwer und mit Filmkasette so gross wie ein Aktenkoffer) durch ein U Boot gesprintet und hatte für die Scene nur Filmmaterial für 3 Durchgänge (Hochempfindlicher Prototypenfilm von Fuji). Da ist die Filmführung ruhiger als bei vielen gescripteten Dokus die im TC laufen und denn meisten DSLR Amateuerfilmen mit Objektivstabilsierung (Weil die meisten DSLR Sensoren keine Bewegung vertragen).

Wo wir beim Knackpunkzt sind DSLR taugen nur für Statische Motive und dafür braucht man keine Objektivstabilsierung. Und sobald man schwenkt funkt  einem die IS dazwischen also muss man die abschalten oder auf 1ner Ebene fixieren (Panningfunktion)

Das EFS 24/2.8 von Canon ist eine billige Optik und in Relation der Leistung zu teuer. Dummerweise hat dass Canon 18-55 STM um 24mm denn "Sweet Spot" und ist nur unwesentlich schlechter als das 24 STM und in etwa bei Blende 4. (Oder anderst gesagt das 24STM ist keine TOP Optik aber beim Filmen in HD spielt das eh keine Rolle). Eigentlich kann sich ein 18-55 TSM Besitzer das 24er sparen"

Aber das 24STM hat ein brauchbares Bokeh und an der 7D funktioniert der AF recht zackig und treffsicher (klar bei dem Schärfentiefenfeld).

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