Welches Kameramodell?

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4 Antworten

Zuerst mal ein Kommentar zu deinen Anforderungen:

Jede Kompaktkamera > 200 Euro wird sich deutlich von einem Handy-Foto abheben. Die meisten Kompakten können HD-Videos in akzeptabler Qualität aufnehmen. Das externe Mirko kannst du bei einer sehr preiswerten Kamera trotzdem notfalls durch einen externen Rekorder (oder Handy) ausbügeln, indem du es mit dem Eingebauten Mikro synchonisierst. Du musst also nicht gleich richtig viel investieren, um zum ziel zu kommen.

Es kommt natürlich auch darauf an, unter welchen Lichtbedingungen du fotografierst/filmst. Bei sehr schlechten Lichtverhältnissen kommen halt auch teilweise nur Fotos raus, die eine Handy-Kamera bei etwas besseren Lichtverhältnissen machen würde. Die Frage ist immer, wofür brauchst du die Kamera.

Mach dir also mal Gedanken, wo dein Schwerkpunkt liegt.

Möchtest du viele Videos machen, dann solltest du meiner Meinung nach eher in Richtung einer Panasonic-Kamera denken. (Ohne Wechselobjetkiv FZ-1000, mit Wechselobjektiven Panasonic G70). Positiv ist bei diesen Kameras auch noch ein hervorragender Autofokus, dafür schlechtes Freistellungspotential (Tiefenschärfe) und schlechte Low-Light Performance. Und sie können halt richtig gut und komfortabel filmen. Außerdem managens sie den Pegel beim Sound sehr gut.

Wenn du Wert auf gute Fotos legst und Video nur so nebenbei machen möchtest, dann solltest du dich wahrscheinlich eher in Richtung A6000 bewegen (die A6300 ist gerade auf den Markt gekommen, viel zu teuer für den Mehrwert den sie bietet). Die A6000 solltest du ohne Objektkiv jetzt für etwas mehr als 400 Euro neu kriegen. Wenn du eine kleine Kompaktkamera suchst, dann sei dir die RX100 ans Herz gelegt. Die RX100 III (650 Euro), hat zwar einen großen Sensor, leider ist aber die Möglichkeit eines externen Mirkos weggefallen. Die RX100 II (500 Euro) bietet das meines Wissens aber über den Multi-Interface-Schuh. Das Sony-Lager hat tentendtiell einen etwas schlechteren Autofokus, die Dinger sind unkomfortabler in der Bedienung, dafür sind die Sensoren und damit die Bildqualität deutlich besser.

DSLR's im Einsteigerbereich empfehle ich Grundsätzlich nicht mehr, weil der einzige Grund für DSLR's ein sehr guter Autofokus bei großen Sensoren ist. Bei den klassischen herstellern Canon/Nikon hast du aber im Einsteigerbereich auch nur APS-C und der Autofokus ist bei diesen Kameras auch noch unterirdisch schlecht.

Den Einstieg in das Ökosystem anderer Hersteller (z.B. Pentax) empfehle ich auch nicht, weil du dort oft sehr beschränkt bist. (Die Kameras im Einsteigerbereich sind dort m.M. aber besser).

Mit den Infos geh doch einfach mal in ein Geschäft und schau sie dir an. Aber nicht gleich kaufen, danach noch mal sorgfältig für dich abwägen und nicht auf das gequatsche vom Verkäufer reinfallen. Die wollen halt auch oft nur dein Bestes: Dein Geld!

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Kommentar von tgel79
27.05.2016, 21:14

Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis des Panasonic/Olympus "Öko-System" für Systemkameras (Kameras mit wechselbaren Objektiven) deutlich schlechter ist als das von Sony, dass das Panasonic/Olympus-System aber deutlich kleiner und handlicher ist. (Wobei das beider G70 auch nicht so ganz zutrifft, aber eine GX8 liegt außerhalb des Budgets)

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Wenn Video so wichtig ist, wuerde ich gar keine DSLR nehmen. Dieses Spiegelgeklapper ist doch dann Krampf fuer deine Zwecke.

Wenn es unbedingt ein groeßeres Format sein soll, weil du gerne mit der Schaerfesetzung spielen moechtest, dann schau mal bei Panasonic, Olympus oder Sony. Wenn das nicht der Fall ist, sind Kameras mit kleinerem Format sehr viel leichter zu haendeln. (und guenstiger und kleiner und leichter)  

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Kommentar von Cori13Karasu
27.05.2016, 16:52

Video und Foto hat etwa gleichwertige Wichtigkeit. ^^
Deshalb finde ich es so schwer etwas zu finden, weil meist nicht beides in etwa gleich gut ausgeprägt ist (wenn man den Erfahrungsberichten glauben darf).

Auf jeden Fall danke für deine Antwort, werde mich auch da mal umsehen. :)

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Was würde gegen einfach eines der Nachfolgermodelle aus dieser Reihe sprechen (700D, 750D)? Diese würden deine Kriterien erfüllen. 

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Kommentar von Cori13Karasu
27.05.2016, 16:30

Meist ist es die naheliegendste Lösung auf die man nicht kommt. ^^'
Danke für die Antwort, werde mir gleich mal Testberichte zu den Modellen durchlesen. 

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Fangen wir doch mal bei den Basics an:

  • Wieviel Geld willst Du ausgeben für Kamera, Objektive, Stativ(e), etc.? Das ist sehr wichtig zu wissen, denn je nach Kameratyp (Kompakt / System / DSLR) hast Du entweder ein in sich abgeschlossenes System oder wirst Dir Kamera / Objektive / unmittelbares Kamerazubehör zusammenstellen und später erweitern bzw. komplektieren müssen oder wollen.
  • Soll es ein intensives Hobby werden oder willst Du nur mal ab und zu ein Bild schießen oder Videos erstellen oder willst Du vielleicht sogar prüfen, ob die Fotografie eine berufliche Hauptbeschäftigung werden soll?
  • Bist Du geduldig und experimentierfreudig oder nerven Dich Misserfolge und Du machst dann nicht weiter?
  • Willst Du Dich fotografisch ständig weiterbilden (inklusive Fachliteratur / Foren / ...) oder möchtest Du nur eine Ausrüstung dabei haben, wo Du einfach draufhältst auf das Motiv, auslöst und es soll einigermaßen gut werden (was dann aber meistens nur Durchschnitt wird, weil die Kamera ,im Automatikmodus, ja nicht weiß, was Du warum und mit welcher Stimmung und bildlicher Aussage rüberbringen willst)?

Das sind aus meiner Sicht Dinge im Vorfeld, die Einfluss auf Deine Entscheidung nehmen sollten. Schreib mal, was Du so denkst...

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