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Welches ist die Energiquelle der Zukunft?

gefragt von Nemo48 am 23.01.2007 um 12:13 Uhr

An alle Ingenieure und Technikfreaks!


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Betty
beantwortet von Betty am 23. Januar 2007 12:55
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Mir scheint dass wir unsere Energiequellen sehr bald selbstbestimmen werden muessen. Dabei werden wir von mikroklimatischen Faktoren abhaengig, eine ganz individuell angepasste Loesung finden muessen, ob Sonnen, Wind, thermale Quellen (ich beneide die Islandbewoelkerung) oder biochemische Umwandlung der Energie unter gleichzeitigen Zersetzung von Abfaellen, alles wird benutzt. Eine verflechtung wird statfinden, aber es wird sich wahrscheinlich positiv auswirken. Darauf hoffe ich. Es waere auch net wenn irgendjemand die von N. Tesla beschriebenen Ideen verwirklichen konnte. Er stellte sich vor mann konne die potenzielle Energie der Erde zur Energiegewinnung im Haushalt nutzen, wobei jedes Haus eine "Antenne" ins Erde stecken soll - also science fiction - oder auch nicht? Tesla und Seine Plaene sind bei einem nie geklaerten Feuer verbrannt....

Kommentar von Emil59 am 13. März 2007 10:23

Kleiner Diskusionsbeitrag - ich wär mal darauf gespannt, was es für Auswirkungen hat, wenn wir z.B. nicht regenerative Energien, wie Wind, Licht und Wasser verwenden, sondern die geothermale Energie quasi als Ersatz für die fossilen Brennstoffe verwenden, ob der Energie-Eintrag in unseren Lebensraum nicht auch negative Folgen haben könnte, auch ohne CO2 Eintrag in die Athmosphäre ...

Kommentar von 7e754adda86a60e0a39d7204ba604243smallBetty am 14. März 2007 19:19

ja, Emil, aber sicher hat alles eine negative Auswirkung. Das Gute und das Boese sind immer miteinander fest verbunden und nur Maessigung kann den Gleichgewicht schaffen. Relativ ist alles um uns herum. Fuer jeden guten Ergebniss unserer Einwirkung kriegen wir, mit Sicherheit, mindestens eine schlechte Folge...


anonym
beantwortet von einem Gast am 23. Januar 2007 17:51
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Jede Wette: Künstliche Photosynthese – mit drei Kommentaren: 1) Das wird noch 60-90 Jahre dauern 2) Mir ist völlig unverständlich, warum die Bill-und-Ehefrau-Gates-Stiftung ihr meistes Geld für Malariabekämpfung in Afrika verpulvert statt für Forschung auf diesem Gebiet 3) Da ich noch sehr jung bin, freue ich mich schon auf die Zeit, in der niemand mehr den Arabern ihr Erdöl abkaufen wird


Floyd3i
beantwortet von Floyd3i am 23. Januar 2007 12:19
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Natürlich bin ich kein Hellseher, aber meine Favoriten sind Sonnenlicht, das derzeit noch wenig effektiv genutzt wird und Methan vom Meeresboden, wobei dessen Abbau ziemlich schwierig und gefährlich ist. Was ich aber unbendingt los werden möchte, ist die Tatsache, dass m. E. das größte aktuelle Potenzial in der Energieeinsparung liegt. Angefangen von schlecht gedämmten Häusern bis hin zu Riesen-SUVs wie Audi Q3, die irrsinnig viel Energie verbraten und CO2 erzeugen. Warum wird eigentlich die Steuer nicht (auch) am EU-Verbauch orientiert? DAS wäre dann doch mal ein Ansporn für die Hersteller, sparsame Autos zu bauen.

Kommentar von Emil59 am 13. März 2007 10:26

Methan ist nicht ohne, ist auch ein Treibhausgas ... energie sparen, Nutzung der regenerativen Energien wird wohl die einzige Lösung bleiben, um unere Umwelt dauerhaft zu erhalten. Die Verringerung der Erdbevölkerung, auf lange Sicht, ist übrigens auch zielführend ...

Kommentar von 1d41d8a61d5dfffa20a6dc0aca7735e3smallkrueschahn am 15. Juli 2007 01:08

ja stimmt, es soll schon dezentrale Bewegungen geben, die an der Dezimierung der Menschen arbeiten.


anonym
beantwortet von Emil59 am 7. Februar 2007 14:41
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1) Geothermik Nuzung der Erdwärme durch Tiefbohrungen, in die man z.B. Wasser pumpt, dass dann erwärmt wird.

2) Solarenergie Nutzung der Sonneneinstrahlung durch Kollektoren (elektrische und/oder Wärmeenergie) oder photosynthetische Prozesse.

3) Energie aus athmosphärischer Energie Wind-, Gezeiten-, und Wellenkraftwerke verarbeiten direkt die kinetische Energie unserer Athmosphäre.

Von der Kernverschmelzung halte ich persönlich gar nichts, weil auch hier durch enegetische Prozeße strahlenbelastete Abfälle entstehen. Da hätte man genau so die Entwicklug der schnellen Brüter forcieren können. Und einer der Gründe für die geringe Akzeptanz der Kernenergie sind letztlich die radioaktiven Abfälle, deren Verfall einfach eine unkalkulierbare lange Zeit dauert. Nicht zu vergessen, es sind Halbwertszeiten. An dem Müll, wie an der Umweltzerstörung, sowie an dem Treibhausklima werden die Generationen nach uns lange was haben!


rolve
beantwortet von rolve am 23. Januar 2007 12:56
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Auch ich sehe sehr viel mehr Potenzial im Energiesparen als im noch-mehr-Energie-erzeugen.

Zufälligerweise hatten war ich schon an einem Energie-Projekt beteiligt, bei dem es genau um diese Frage ging. Sonnenlicht wird tatsächlich sehr uneffizient genutzt.

Als die grosse Lösung wird die Kernfusion angesehen:

"Bei der Kernfusion wird Energie durch die Verschmelzung zweier Atome frei, ein Teil ihrer Masse wird in Energie umgewandelt. Dies geschieht etwa in der Sonne und ist somit die Quelle unseres Sonnenlichts. Im Moment ist man noch nicht in der Lage, die enormen Temperaturen von 100 Mio. °C ganz zu erreichen und aufrecht zu erhalten, doch mit dem Bau der ITER-Forschungsanlage für Kernfusion rückt dieses Ziel näher. An dieser internationalen Anlage beteiligt sich auch die Schweiz. Seit Jahren werden stetig Fortschritte gemacht, und im Moment geht man von einer Nutzung der Kernfusion ab 2050 aus."




Kommentar von Emil59 am 13. März 2007 10:29

Na ja, und ohne die magnetische Abschirmung des Erdmagnetfeldes würden wir durch die sonne ganz schön bestrahlt ... das können Fusionskraftwerke auch ... ich denke, dass die große Hoffnung auf diese Dinger sich genau so erledigt, wie die Hoffnung auf die schnellen Brüter?


waldmeister
beantwortet von waldmeister am 20. Februar 2007 22:10
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warum erfindet keiner etwas womit man menschliche endprodukte(pfrt!-verzeihung) in energie umwandeln kann. da wären die resourcen nahezu unerschöpflich. und teure kläranlagen gehörten der vergangenheit an...;-)

Kommentar von Emil59 am 13. März 2007 10:19

Gibts schon, ist schon erfunden - der Klärschlamm aus Kläranlagen wid schon lange energetisch genutzt ... aber ohne die teueren Anlagen lönntest du ihn nicht nutzen. Also kann man aus Sch... doch Geld machen ...

Kommentar von 00b109e35d80737b7a255a5c95e263b6smallwaldmeister am 13. März 2007 21:30

man lernt halt nie aus. is aber vermutlich nicht besonders effektiv?


HirnClaudia
beantwortet von HirnClaudia am 20. Februar 2007 23:14
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Neue Energien und Technologien sind für die Menschen immer gefährlich. Statt diese sinnvoll einzusetzen, steht in erster Linie immer, dass andere damit unterdrückt werden.

Ich denke, jeder Rohstoff hat seinen Sinn. Da wir Menschen aber unser Hirn nur knapp zu 10 % nutzen oder nutzen können, sind wir nur noch nicht dahinter gekommen, wozu und wofür alles vorhanden ist. Ausreichend ist diese Kapazität aber, um zerstörend zu wirken.




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