Ich will mir eine gute Kamera kaufen, mit der ich wenn es mir Spass macht auch mehr machen kann, also eine Art Hobby! Welche Art Kamera ist da besser geeignet. Wo liegn die Hauptunterschiede und wieviel muss man in der Einsteigerklasse ausgeben?
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für/gegen DSLR spricht (in relation zu kompakten Digicams)
'+ Wechselbare Optiken
'+ großer, rauscharmer Chip
'+ volle Kontrolle über Bildeinstellungen
'- rel. teuer
'- groß, schwer
'- um die Vorteile nutzen zu können, braucht man lichtstarke (=teure) Objektive
'- entweder Du bist mit einem Objektiv (z. B. Macro) unterwegs - dann kannst Landschaftsaufnahmen vergessen, oder du hast den ganzen Objektivpark dabei (--> Gewicht)
Vor/Nachteile Kompakt: (außer oben)
'+ "einal 500,- ausgeben - alles dran"
'+ Kompakte können praktisch "immer alles" (Tele, Weitwinkel, Macro) - aber nicht so gut, wie eine DSLR mit dem entsprechenden Objektiv!
'+ klein, leicht
'- neigen früher zu Bildrauschen als DSLR
'- keine optischen Sucher, wenn auch die "pseudo-DSLR-Sucher" recht brauchbar sind
Es gibt auch digitale Spiegelreflexkameras. :-) Du meinst sicherlich den Unterschied zwichen Kleinbildkamera und Spiegelreflex. Ganz einfach bei einer Spiegelreflexkamera kannst Du die Objektive wechseln und das ist der beste Vorteil. Du kannst durch die wechselbaren Objektiven das ganze Deinen Wünschen anpassen, was Du am liebsten fotografierst. zBsp. Insekten oder Blumchen = Makroobjektiv, Landschaften = Weitwinkel, Konzerte oder Sport = Teleobjektiv, etc.
rorahoch am 23. April 2008 13:15 ich glaube gemeint ist der unterschied zwischen kompaktkameras und spiegelreflexkameras.

Man sieht genau den Bildausschnitt, der dann auch fotografiert wird. Bei unserer Digital-Spiegelreflex sind die Auslösezeiten auch super kurz. Nachteil: groß.
rorahoch am 23. April 2008 13:17 stimmt nicht. auch spiegelreflexkameras zeigen in der regel nicht 100% das im sucher an, was dann auf dem bild zu sehen ist. mittlerweile gibt es auch dslr mit sog. liveview, aber die displays der kompaktkameras zeigen auch meist das an, was photographiert werden soll.

auf alle Fälle solltest du dich fragen - ist es "ein Hobby" oder "eine Art Hobby" - was immer du darunter verstehst.
Du solltest dir bewusst sein, dass bei einer DSLR das Gehäuse (die Kamera an sich) nur der Anfang ist und du dein Hauptaugenmerk auf gute Objektive richten musst - eine DSLR mit 18-200 mm-Objektiv ist Geld zum Fenster rausgeschmissen, das können Bridges genauso gut; das ist wie 'ne 5.000 EUR-Stereoanlage und Baumarktboxen an Klingeldrähten.
Wenn Du 400-500,- für eine Bridge oder Kompakte zahlst, hast sicher ein sehr gutes Gerät in der Hand; bei einer DSLR rechne mal mit 400-500 fürs Gehäuse + Normalobjektiv ab 300,- + weitere Objektive.

Hallo @CarlaBruni: Fotografie ist für mich etwas mehr als ein Hobby. Und trotzdem arbeite ich mehr mit meiner kleinen (guten) Kompaktkamera als mit der DSLR.
Ich sag das nur, damit du überdenkst, ob du die Vorteile einer DSLR wirklich nutzen kannst, und ob du die Nachteile in Kauf nehmen möchtest.
Vor- und Nachteile wurden ja hier schon ausreichend beschrieben. Was aber noch relevant ist: Um eine DSLR richtig zu nutzen, muß man wirklich lernen mit ihr umzugehen. Die meisten Amateure die ich kenne, sind mit der Funktionsvielfalt überfordert.
Eine Style- oder Kompaktkamera kann man immer in der Tasche mitführen, während eine DSLR meistens zu Hause liegt, wenn man unterwegs ein tolles Motiv sieht.
fender am 22. April 2008 10:47 Korrekt!
hallo zunächst ist es so: Bilder werden im Kopf gemacht. Zweitens Man muß zunächst sehen können. Mit der teuersten und besten Kamera der welt ist es nicht möglich gute bilder zu machen wenn sie das nicht können.
frage: haben sie schon mal fotos gemacht? Ich meine nicht tante berta beim kaffee trinken. für diese art bilder langt jede Kamera.
Was für Bilder wollen sie machen. Natur, Menschen, Portraits, Tiere auch das ist wichtig beim Aussuchen der richtigen Kamera für sie. Es gibt nämlich keine eierlegendenwollmilchschweine. Beantworten sie mir am besten diese Fragen und wenn möglich schicken sie mir ein foto aus ihren werken, oder eins wie sie es machen wollen. t.freitag@freitag-online.de dann kann ich sie besser beraten. Mit allgemeinem Blabla ist ihnen nicht geholfen. Eine kamera ist wie ein Maßanzug.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Th-Freiag
rorahoch am 23. April 2008 13:19 nice one ... das mit dem kopf stimmt, aber ich denke, man muss sich nicht auf ein thema von anfang an festlegen.
Na hier ist ja eigentlich schon alles gesagt. Möchte also nur noch anmerken,daß man mit jeder besseren Markenkamera, egal ob Bridge oder DSLR, spitzen Bilder machen kann. Wenn mans denn kann. Denn das Auge des Fotografen bestimmt immer noch zu einem großen Teil das Endergebnis.
Um kreativ in die Bildgestaltung eingreifen zu können, muß man seine Kamera beherrschen, sie am besten in- und auswendig kennen. Dann ist es eigentlich egal, ob man eine gute Megazoom- Kamera oder eine DSLR verwendet.
Gruss Uwe Eden
Sehr gute Antwort! DH
Zu erwähnen ist vielleicht auch noch die geringere Schärfentiefe bei DSLRs, bedingt durch den größeren Sensor. Man kann also den Hintergrund bewusst unscharf erscheinen lassen, was oft zu besser und professioneller aussehenden Bildern führt, andererseits muss man mehr auf Blende und Fokussierung achten damit das nicht unbeabsichtigt passiert.
Und manuelles Fokussieren ist vernünftig eigentlich nur mit DSLRs möglich.
was hat die tiefenschärfe mit der sensorgrösse zu tun? woher kommt die erkenntnis?