Häufig wird ja die Blockflöte als Einstiegsinstrument empfohlen, aber ist es wirklich das beste Einstiegsinstrument? Wenn ja warum? Womit habt ihr eure Kinder anfangen lassen?

Eine Blockflöte ist schon gut geeignet, aber falls Du die nicht magst, dann versuchs doch mal mit einem Xylophon - das ist ebenso leicht zu spielen.

Die Blockflöte (Sopranflöte in C) wird wohl hauptsächlich deswegen als Einstiegsinstrument empfohlen, weil
Ich habe auch mit 5 Jahren mit Blockflöte begonnen und konnte noch vor der Schule Noten lesen.
Die Empfehlung, das Kind an einem "Tag der offenen Tür" in der örtlichen oder Kreismusikschule mal alle Instrumente ausprobieren zu lassen die ihm gefallen, ist natürlich ebenso wichtig!
Und es gibt tatsächlich Kinder, die wollen von Anfang an Saxophon oder Tuba spielen. Da wird die Instrumentallehrerin meist darauf hinweisen, dass Kinder für bestimmte Instrumente eine bestimmte Körpergröße oder Reife (z.B. bei diversen Blasinstrumenten fertiges bleibendes Gebiss) haben müssen.

die Kinder probieren lassen, was ihnen am meisen spass macht, geht in den meisten Musikschulen. Die Kinder sollen ja Spass haben am Musizieren, mit dem Instrument ihrer Wahl geht das leichter. Meine Tochter ist ein Gitarrenfan. Sie hat eine Spielzeuggitarre und ich denke, das wird auch ihr ertses richtiges Musikinstrument werden. Ist nicht unpraktisch, da ich selber etwas spielen kann.
Unser Sohn hat mit Gitarre angefangen, weil er das nun mal am liebsten spielen wollte und es hat auch geklappt.Ich denke es liegt hauptsächlich daran, wie sehr man das Instrument spielen möchte. Wenn dein Kind garkeine Blockflöte mag, dann wird es auch wenig bringen es zu lernen.

Kommt auch ein bisschen auf den Charakter an. Ich habe Blockflöte immer gehasst, habe dann so mit 7 Jahren mit der Gitarre angefangen.
Mein Sohn spielt mit seinen 2 3/4 Jahren am liebsten Rhytmusinstrumente, trommelt auf Waschtrommeln zur Musik, setzt sich an Papas Schlagzeug und hat auch noch so Schelleninstrumente. Der wird später mit Sicherheit Schlagzeuger, wenn er denn dann mit richtigem Unterricht anfängt.
Mein großer Sohn wollte nie ein Musikinstrument spielen. Er sagte immer: Ich spiele CD .... :-D... nun er tanzt. Das ist auch musikalisch.
Meine Nichte ist mit Klavier angefangen, als sie so ca. vier Jahre alt war. Dann folgten Geige, Gitarre und Orgel... Nun spielt sie alles vier und wird wohl später Musik studieren.
Alle Menschen sind unterschiedlich. Nicht jeder will musizieren, nicht jeder kann mit der Blockflöte was anfangen. Meine Schwester hat nach einem halben Jahr Blockflötenunterricht nie wieder ein Musikinstrument angerührt...

Meine Tochter hat mit dem Akkordeon im Alter von 6 Jahren angefangen. War zum Anfang gar nicht so einfach, da sie ja noch nicht lesen konnte und auch keine Noten kannte. Sie erhielt Einzelunterricht und hat dann im Akkordeonorchester mitgespielt. Sie war zu Gastspielreisen nach Dänemark, Frankreich und Karelien mit und es hat ihr sehr viel Spass gemacht. Sie spielt heute noch und erinnert sich gern zurück an diese Zeit.

Die Antwort eines ehemaligen Gitarrenlehrers : laßt die Kinder das spielen, was sie möchten, irgend was bleibt hängen und sollte gefördert werden.Zwang ist nicht angebracht.Rythmik haben die Kids von Natur und Harmonielehre kann warten.
DH.

Meine Tochter hat auch mit der Blockflöte angefangen. Die lässt sich leicht spielen, d.h. die Grundgriffe lassen sich einfach auf die Noten übertragen. Und wenn man erstmal die Noten kann, steht der Weg zu anderen Instrumenten offen.

Meine Kinder haben mit Flöte angefangen
Sie spielt jetzt Oboe
Er spielt jetz Klavier
Wichtig ist der Spass für die Kinder, nicht der Ehrgeiz der Eltern...
Mein Sohn hat mit Geige angefangen - damals auf eigenen Wunsch und weil ihm Blockflöte gar nicht gefiel. Das klappte in den ersten Jahren auch ziemlich schnell ziemlich gut. Später hat er leider aufgegeben.
Geige ist auch ein Instrument, mit dem in Japan oft mit Kindern begonnen wird, nach Gehör - also ohne Notenlernen - zu musizieren. Wenn Du einen Lehrer oder eine Schule findest, bei der diese Methode praktiziert wird, halte ich das für einen guten Einstieg, da die Kinder ziemlich schnell Spaß daran bekommen und außerdem das Gehör ausgezeichnet geschult wird.
Ich habe mir darüber bisher noch gar keine Gedanken gemacht. Wollte ihn aber demnächst im KIga bei der musikalischen Früherziehung mitmachen lassen. Seit wir Silvester auf einer Party waren wo Musiekr waren trommelt mein 4 jähriger Sohn wie wild auf allem was er findet. JEDEN Tag nimmt er seine china-Sticks (zum Essen) und die Kochplattenaufsetzer und macht Musik! Er sagt nun fast jeden Tag er will so eine Trommel (er meint Schlagzeug) wie der Trommler vond er Party!
Ich glaube im Grunde ist die musikalische Früherziehung geeignet um herauszufinden welches Instrument für die Kinder tatsächlich Interessant ist! Nur zwingen oder überreden sollte man kein Kind!!! Wenn ein Kind Interesse hat wird man es als Eltern schon spüren.
Ich würde am besten mit einer Flöte anfangen, damit das Kind einmal das Gefühl und das Wissen für Noten bekommt. Am besten schickt ihr das Kind in die Früherziehung, da ist es am Besten aufgehoben und kann auch ausprobieren, was am Besten passt und was dem Kind auf Dauer auch Spaß machen könnte.

Man empfehlt meistens die Blockflöte aber das ist ja ziemlich schwer. Ein elektrisches Klavier ist eine alternative, da sind die Tasten in Ordnung und ist für ein 4-5 Jähriges Kind nicht physisch zu schwer wie ein richtiges Klavier sein kann.

Blockflöte ist gut und meistens als erstes Instrument empfohlen aber ein elektrisches Klavier ist auch sehr gut weil das physisch nicht zu schwer für die Finger eines 4-5 jährigen Kindes ist wie ein richtiges Klavier sein kann und dort sind die tasten in Ordnung und leicht zu lernen.
ALLES, ABER NICHT BLOCKFLÖTE!!! Sollen die Kids nicht erst einmal Spaß am Musik machen bekommen? Also gebt ihnen Instrumente, mit denen sie die Musik machen können, die sie selber hören und mögen. Keyboard oder Gitarre und dann bitte, bitte! mit einem Lehrer, der auch Kindermusik machen kann! So toll wie klassische Musik auch ist - den Kids kann man die Musik genau damit verderben!