Henri am 26.03.2008 um 20:25 Uhr
Mich würden Eure Erfahrungen interessieren, wie verhält es sich z.B. mit Pappel, Weide oder Obstbäumen? Welche Eigenschaften hat das Holz und wie schnell trocknet es unter "normalen" Bedingungen?

Genau, was meine Vorgänger beschrieben haben. Und auf keinen Fall behandeltes Holz oder sogar Sperrholz!

Pappel kannst Du vergessen.Ist wie Papier.Brennt in Nu weg.
Ich nehme Alles, wenn es nur lange genug gelagert ist !
Am besten ist Birke, das flackert zwar nicht so schön hell, hat aber die beste Brenndauer.

Jede heimische Sorte sollte etwa ein Jahr trocknen, bevor man es für Kamine benutzt.
Ich mag harzige Hölzer, weil das Knistern und Knacken und der Geruch sehr angenehm sind. Aber das ist eine rein persönliche Ansicht.
Mit Pappel und Weide habe ich keine Erfahrungen, aber gut getrocknet kann man jedes saubere Holz eines Baumes für den Kamin nehmen.

Jedes Holz solte vor dem Verbrennen mindestens 2 Jahre trocknen. Manche Bundesländer schreiben auch 3 Jahre vor. Verbrennen kann man alles, nur muß man berücksichtigen, daß Buche eine besonders dichtes und ergiebiges Holz liefert und Eiche ein noch festeres und energiereiches. Leichtere Hölzer und besonders Nadelhölzer eignen sich bessr zum Anheizen als zum Erhalten einer guten Glut.
es kommt nicht auf die Trocknungszeit an sondern auf die Restfeuchte. Die kann man messen und sollte ungefähr 20% betragen.
raubkatze am 27. März 2008 08:02 Danke ,daß Du mich daran erinnerst. Stimmt! Es gibt entgegen der landläufigen Meinung kein Gesetz das die Trockendauer vorschreibt. Sie wird nur vielerorts bei einer Trocknung an einem mäßig luftigen Ort draussen empfohlen, damit das Holz den Verordnungen des Bundesemissionsschutzgesetzes genügt. Ich lagere das vorgetrocknete Holz im großen Heizkeller, wo es schon nach 2-3 Monaten eine so geringe und daher nicht mehr meßbare Restfeuchte hat, daß ich es verbrennen kann. Es gibt in Deutschland mehrere Vorschriften und DIN-Normen, die den Begriff "luftrocken" definieren. Die stengste Definition, die jedoch aus dem Baubereich kommt definiert "lufttrocken" mit einem max. Sättigungsgrad von 18 - 22 % Restfeuchte. Andere Definitionen geben Werte von 25 - 28% bzw. von 30 % und darüber an. Dabei wird beispielsweise Bauholz im Außenbereich für Hütten, Gartenhäusern und auch für den Bau von Pergola genannt. - Eine gesetzliche Definition gibt es nicht. - Ein Wert unter 20 % Restfeuchte sollte aber das Ziel eines jeden Ofen- / Heizungsbetreibers sein - aus Kostengründen! http://www.brennholzmichel.de/kamin.html

jedenfalls hartholz u langegenug getrocknet nuß es sein