Welches grundsätzliche Problem gibt es bei der Geschwindigkeitsmessung auf See?

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6 Antworten

Das Problem gegenübert einer Messung an Land ist die Frage nach dem Bezugssystem. Geschwindigkeiten benötigen immer ein Bezugssystem, zu dem sie sich bewegen.

Auf hoher See hat man zwei Bezugssysteme: das Wasser und den Grund. Da sich das Wasser gegenüber dem Grund bewegen kann (Strömung) muss man entscheiden, welches Bezugssystem man wählt.

Bezugssystem Wasser: Fahrt durchs Wasser FdW
Bezugssystem Grund: Fahrt über Grund FüG

Durch eine vektorielle Addition von Strömungsversatz und Fahrt durchs Wasser erhält man die Fahrt über Grund.

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Es gibt "Fahrt über Grund" (FüG), das ist die Geschwindigkeit in Relation zum Meeresboden. Also das, was Dein GPS ausgibt.

Es gibt "Fahrt durchs Wasser" (FdW), das ist die Geschwindigkeit, die Du durch das Wasser machst und die Dir zum Beispiel Dein Log angibt.

Der Unterschied kommt durch Strömung und Abdrift (also Verschiebung durch den Wind) zu Stande.

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das Wasser hat Strömung. Du kannst entweder Geschwindigkeit relativ zu Wasserposition oder zu GPS Positionierung messen

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Die See bewegt sich meist mit ... Heute misst man aber zuverläsig per Satellit die Fahrt über Grund.

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Ich würde sagen, das Problem liegt darin, dass man nicht so einfach den Weg bestimmen kann, den ein Wasserfahrzeug zurückgelegt hat. Bei den Knoten ist es ja so, dass man gezählt hat, wie viele Knoten in einem Seil man quasi zurücklegt in Abhängigkeit der Zeit. Das kommt aber auch auf die Strömung an.

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keinen (Erdplatten-) Refenzpunkt

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