Frage von Joey73, 11

Welches Gehalt des privat versicherten Ehepartners (z.B. Familienzuschläge) wird zur Feststellung der Familienversicherung bei Kindern herangezogen?

Meine Krankenkasse hat rückwirkend zum 31.08.2015 das Ende unserer Familienversicherung festgestellt und fordert nun Beiträge für meine über mich mitversicherten Kinder nach. Angeblich liegen die Einkünfte meines verbeamteten Mannes nun über der Beitragsbemessungsgrenze. Sein Grundgehalt beträgt 4.331 € und die Familienzuschläge betragen 676 € also gesamt 5.007 €/Monat. Daher nun meine Frage: Zählen die Familienzuschläge überhaupt zur Berechnung mit dazu? Lt. anderer Internetquelle (http://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/jahresarbeitsentgeltgrenze) finden diese nämlich keine Anwendung und dann hätten wir doch noch Anspruch auf Familienversicherung, oder?

Antwort
von Altersweise, 5

Bei einem Beamten  zählen alle Besoldungsbestandteile zusammen, also Grundbetrag, Verheiratetenzuschlag, Kinderzulagen und sonstige regelmäßig gezahlten Zulagen.

Hier will die gesetzliche Kasse ganz einfach verhindern, dass Kinder beim schlechter verdienenden Ehepartner kostenlos mitversichert werden.

Dein Mann dürfte als Beamter aber wohl privat versichert sein und unterliegt nicht der Beitragsbemessungsgrenze, die nur auf gesetzlich Versicherte zutrifft. Als Privatversicherter zahlt er üblicherweise keine einkommensabhängigen Beiträge, sonder ganz normale Versicherungsprämien.

Ich bin da jetzt einfach davon ausgegangen, dass dein Mann privat und du gesetzlich versichert bist. Normalerweise prüft eine gesetzliche Krankenkasse einmal jährlich die Voraussetzungen für eine kostenlose Familienversicherung ab.

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