Frage von Jana88, 420

Welches Futter für Großen Schweizer Sennenhund Welpen?

Hallo!

Mein Freund und ich bekommen in 10 Tagen endlich unseren langersehnten Scheizer Sennenhund Welpen. Der Kleine soll Leo heissen und ist bei Abgabe knapp 10 Wochen alt.

Wir haben schon alles vorbereitet, allerdings kann ich mich bei dem Trockenfutter nicht recht entscheiden, gerade weil die Meinungen da sehr stark auseinandergehen.

Ich würde gerne 50 % Nassfutter und 50 % Trockenfutter füttern. Als Nassfutter möchte wir MAC's füttern. Eignet sich das auch gleich jetzt zu Anfang? Oder benötigt ein Welpe da doch lieber noch ein Welpenfutter? Hier einmal die Zusammensetzung vom Nassfutter:

Kopffleisch & Karotten: Fleisch (min. 70% Rind, davon 30% Kopffleisch) und tierische Nebenerzeugnisse (Rinderherz, Rinderpansen, Rinderleber, Rinderlunge), Karotten (5%), Seealgen, Mineralstoffe. Rind & Kürbis: Fleisch (min. 70% Rind) und tierische Nebenerzeugnisse (Rinderherzen, Rinderlunge, Rinderpansen, Rinderleber), Kürbis (5%), Mineralstoffe, Leinöl (0,2%), Rosmarin (0,1%), Grünlipp-Muschel (0,1%).

Zusatzstoffe: Vitamin D3 (200 IE/kg), Vitamin E (30 mg/kg), Zink [als Zinksulfat, Monohydrat] (15 mg/kg), Mangan [als Mangan-II-sulfat, Monohydrat] (3 mg/kg), Jod [als Calciumjodat, wasserfrei] (0,75 mg/kg), Selen [als Natriumselenit] (0,03 mg/kg).

Rohprotein 10.5 % Rohfett 7.0 % Rohfaser 0.5 % Rohasche 2.5 % Feuchtigkeit 76.0 %

Beim Trockenfutter hatte ich viele im Auge, die gut waren, allerdings war der Proteingehalt immer sehr hoch. Am besten gefällt mir nun das Rinti Max-i-mum. Hier die Zusammensetzung:

Zusammensetzung Frisches Rind (min. 35%), frisches Huhn (min. 30%), Kartoffelstärke, Fleischhydrolysat (3%), Geflügelfleischmehl (2%), Erbsen (getrocknet), Kartoffeleiweiß, Flohsamenschalen (Psyllium), Fischöl, Bierhefe (getrocknet), Karotten (getrocknet). Zusatzstoffe: Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Vitamin A (15.000 IE/kg), Vitamin D3 (1.200 IE/kg), Vitamin E (als all-rac-alpha-Tocopherylacetat) (150 mg/kg), Kupfer (als Kupfer-II-Sulfat, Pentahydrat) (10 mg/kg), Zink (als Zinkoxid) (90 mg/kg), Zink (als Aminosäure Zinkchelat, Hydrat) (45 mg/kg), Jod (als Calciumjodat, wasserfrei) (2 mg/kg), Selen (als Natriumselenit) (0,2 mg/kg). Technologische Zusatzstoffe: Antioxidationsmittel.

Analytische Bestandteile Rohprotein 23.0 % Rohfett 16.5 % Rohfaser 1.2 % Rohasche 6.5 %

Meint Ihr, ich kann ihm das nach der Entwöhnung seines gewohnten Futter geben? Momentan bekommt er beim Züchter Barf und Trockenfutter von Royal Canin Maxi Junior.

Vielen Dank schon mal für's lesen :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TheFreakz, 225

Nur mal so nebenbei:

Immer darauf achten, dass das auch gutes Futter ist!

Also, das gehört eigentlich nicht ins Futter:
• Am besten keine pflanzlichen Nebenerzeugnisse (da das meist nur minderwertige Abfälle sind.)
• Getreide 
(Ist nur ein "Füllstoff" für den Magen. Hunde brauchen kein Getreide!!) 
Viele Hersteller versuchen dies zu "verstecken" blöd gesagt. Deshalb steht manchmal in mehreren Auflistungen "Mais, Maismehl, Reis, Gluten, .." womit das dann nicht so viel aussieht, wie es wirklich ist.
(Unsere 2. Hündin ist zB gegen Getreide allergisch - Sie bekommt Durchfall und erbricht das Futter nach einer gewissen Zeit!)
• Zucker
Zucker sollte in keinem Hundefutter drinnen sein.. Ist es aber vor Allem in Hundefutter aus Lebensmittelläden. (Vor Allem in Leckerlies, Kauknochen, Trocken- und Nassfutter..)
• Farb - und Aromastoffe
Braucht auch eigentlich kein Hund! 
Da immer auf die Verträglichkeit achten - als wir unserer Hündin zB das billige Nassfutter fütterten, war ihr Fell total "stumpf" und Sie hatte Schuppen.


Als wir dann langsam auf "gutes" Futter umgestiegen sind, bekam Sie ein wirklich sehr schönes, glänzendes Fell und die Schuppen verschwanden auch. :)
Ein hochwertiges Futter sollte eigentlich genaue Angaben haben, wie viel Fleisch von was drinnen ist und welche Pflanzlichen Erzeugnisse.
Also zB dies wäre ungenau:
Pflanzliche Nebenerzeugnisse, Öle und Fette, Getreide
Und dies Genau:
Fleisch (56% Rind, 11% Büffel)

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.
Barfen ist natürlich immer noch das Gesündeste bzw das Natürlichste. 
Aber das muss jeder selbst wissen!

Kommentar von Jana88 ,

Die genannten Punkte finde ich auch sehr wichtig und gerade wenn ein Futter die erfüllt, ist das finde ich ne gute Alternative zum barfen.

Ich wollte ja hier eigentlich auch keine Grundsatzdiskussion starten, sondern wissen, ob das oben genannte Futter für meinen Welpen zu gebrauchen wäre, weil es eben wenig über die Rasse zu finden gibt.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 207

Kein Welpe braucht "Welpenfutter" und kein Hund braucht Trockenfutter.

Was spricht bei dir gegen reine Nassfütterung? Es ist auf jeden Fall besser als jedes Trockenfutter.

Und Barf ist noch besser als Nassfutter.

Meint Ihr, ich kann ihm das nach der Entwöhnung seines gewohnten Futter geben? Momentan bekommt er beim Züchter Barf und Trockenfutter von RoyalCanin Maxi Junior.

Echt jetzt? Der Züchter kombiniert das Beste in der Fütterung beim Hund mit dem lausigsten das es auf dem Markt gibt? Unmöglich. Wer kann so was verantworten.

Bleib doch bei Barf, wenn der Hund das schon gewohnt ist und lass das Trofu weg.

Ich werde nie verstehen, warum man unbedingt immer Trockenfutter füttern möchte. Wenn Fertigfutter dann doch lieber gutes Nassfutter ohne Getreide, das erspart wenigstens die ganzen trockenfuttererzeugten Krankheiten wie Magenprobleme und späterer Nierenkrankheiten.

Meine bekommt jetzt seit sie bei mir ist (1,5 Jahre mit 9 Wochen alt) nur Barf und die lebt wunderbar und ist gesund.

Kommentar von Jana88 ,

Gegen reine Nassfütterung sprechen die Kosten (Ca.180 Euro) und eben das Gewicht der Dosen im Urlaub. Bei einem kleineren Hund ist das bestimmt alles einfacher lösbar,aber bei einer Futtermenge von 2,4 Kilo Nassfutter, ist das einfach ne andere Hausnummer.

Wie der Züchter auf Royal Canin kommt weiß ich nun auch nicht, find ich auch ne komische Kombination.

Kommentar von friesennarr ,

Dein Hund wiegt 60 kg?

Mein Hund wiegt 22 kg und braucht in Rohfleischfütterung eine Gesamtmenge von 400 g und in meinem Nassfutter (Reinfleischdose im Notfall Premiere) ca. 500 g.

Bei einem Sennenhund der ca. 60 kg Gewicht auf die Waage bringen wird wenn erwachsen also 1200 g Barf oder 1500 g Reinfleischdose.

Wie kommst du da auf 2,4 kg Nassfutter?

Es gibt Nassfuttersorten, die so gut mit Fleisch bestückt sind, da brauchst du nicht die doppelte Menge.

Kommentar von Jana88 ,

Weil ein großer Hund nun mal viel verdrückt und ich mich mit anderen Haltern der Rasse unterhalten habe, bei denen die Menge bei nem ausgewachsenen Rüden in den Napf wandern.

Sogar meine Maine Coon frisst fast 800 g am Tag, da fällt es mir nicht schwer zu glauben, dass mein großer Hund das dreifache braucht.

Kommentar von friesennarr ,

Katzen darfst du nicht mit Hunden vergleichen, die fressen weit mehr als sie brauchen.

Mein Kater wiegt gerade mal 5 kg und bekommt täglich fast 200 g Futter. Mein Collie wiegt 22 kg und ist mit 400 g schon etwas zu gut genährt.

Dein Hund auch wenn er 60 kg hat braucht wie ich geschrieben hab bei Dosenfutter keine 2500 g das frisst ja noch nicht mal eine Tibetdogge.

Kommentar von Jana88 ,

Es Kommt halt auch immer drauf an, welches Futter du dann fütterst. Das Premiere Best Meat liest sich da ganz gut, das hatte ich mir nicht angeguckt, weil ich da mit was anderem gerechnet hatte.

Kommentar von friesennarr ,

Finde das Premiere Meati besser - sind Reinfleischdosen und daher beliebig abänderbar.

Kommentar von Berni74 ,

Echt jetzt? Der Züchter kombiniert das Beste in der Fütterung beim Hund mit dem lausigsten das es auf dem Markt gibt?

War auch mein erster Gedanke. :-)

Die Welpen von klein auf auch an Fertigfutter zu gewöhnen, ist ja grundsätzlich nicht so verkehrt - aber muß es dann wirklich Royal Canin sein? :-)

Antwort
von hoermirzu, 134

Keine Rede, Dosenfutter wird sehr genau kontrolliert, ist also sicher nicht schlecht. Schlachtabfälle, klingt ein wenig nach Müll, sind sie aber nicht. Wenn man sie bekommt, sind sie sehr viel billiger als fertige Dosen und Du weißt genau, was drinnen ist.

Zum friesennarr: Pansen roh zu verfüttern, gibt eine übelriechende Schweinerei. Gekocht, als Patsa für uns Menschen entfernt man die innere grüne Schicht, ist das eine leckere Spezialität, nicht nur in Griechenland. Eine andere Spezialität aus "Schlachtabfall", Herz, Schlund, Lunge, ist das Wiener Salonbeuschel. Selbstverständlich auch mit Salz gewürzt.

Antwort
von T4YFUN23, 174

Es wurden hier schon viele gute Antworten gegeben aber trotzdem würde ich gerne nochmal schreiben wie ich es handhabe.

mein Welpe ist jetzt 17 Wochen alt und entwickelt sich prächtig!

Das du auf Protein achtest ist schon mal sehr gut, denn gerade bei großen Rassen ist zu schnelles Wachstum alles andere als Gesund und du wirst später mal deine Probleme haben wenn du es nicht beachtest.

Erstmal solltest du zumindest in der ersten Woche das weiter füttern, was der Züchter gibt. Der kleine wird genug stress haben das neue Umfeld kennenzulernen, da brauch er wegen Futterumstellung nicht noch zusätzlichen.

Zum Futter selbst habe ich mich auch vorher sehr lange und sehr genau informiert. An Puppysorten habe ich eigentlich keins gefunden das die optimalen Zusammensetzungen aufweist.. entweder zu viel Protein, Getreide oder sogar Zucker. Bei Erwachsenenfutter fehlen dann oft für den Welpen wichtige Vitamine und Mineralien. Selbst hoch gelobte Futtersorten wie z.B. Platinum, versuchen die Kunden mit schön gerechneten Inhaltsangaben zu täuschen!

Ich selbst wollte mich auch erst später mit dem Thema Barf beschäftigen, bin aber nach langem hin und her zu dem Schluss gekommen das es die einzige Ernährung in der so wichtigen Entwicklungszeit ist, bei dem ich mir sicher sein kann, meinem Welpen das best mögliche zu bieten. Ich will mir später nicht den vorwurf machen müssen in dieser Zeit nicht gewissenhaft gehandelt zu haben.

Aber beim Thema barf war ich mir natürlich auch total unsicher, das ich die richtige Zusammensetzung finde und wie ich es am besten mache.

Daher habe ich mich von einer bekannten Hundeernährungsberatung helfen lassen und mir einen Barfplan mit wachstumskurve etc. erstellen lassen. Diese Beratung würde dir auch berechnen was du zu deinem herkömmlichen Futter ergänzen musst um den Welpen gesund zu ernähren, solltest du dich nicht für das Barfen entscheiden.

So eine Beratung ist nicht ganz billig, erspart aber vermutlich viele Tierarztkosten im Hundeleben und du kannst zumindest deinem Hund gegenüber verantworten das Bestmögliche getan zu haben

Kommentar von friesennarr ,

Jeder sollte sich anhand eines guten Barfbuches und den Bedarfsrechnungen mit leichtigkeit einen Futter zusammenstellen können, eine Ernährungsberatung braucht es dazu bestimmt nicht.

Wenn man den Bedarf ermittelt hat, dann ist es ein leichtes mit Nahrungsmitteln diesen Bedarf zu decken - wirklich kein Problem.

Kommentar von T4YFUN23 ,

Natülich muss es jeder selbst entscheiden,

für mich habe ich es als optimalen weg gesehen, klar kann ich meine malzeiten anhand bücher festelgen, aber ist die gewichtszunahme die richtige? Ist der Knochenwachstum nicht zu schnell?

Man hat keine orintierungshilfe, die ich aber benötige, daher die Beratung. Später wenn der Hund ausgewachsen ist würde ich sowas auch nur bei unverträglichkeiten in betrachtung ziehen

Kommentar von friesennarr ,

In den Barfbüchern sind auch Wachstumtabellen mit drin. Und solange man unter dem Mittel bleibt kein Problem.

Ich finde es nur witzig, das man für den Hund einen Ernährungsberater bezahlt, sich selbst und seine Kinder jedoch frei Schnauze ernährt. grins.

Kommentar von T4YFUN23 ,

Du kennst mich scheinbar so gut? 

Natürlich achte ich bei uns Menschen auch sehr nach dem was wir essen...  Deshalb auch beim Hund ;)

Kommentar von friesennarr ,

Echt - rechnest du deine Nahrung aufs Gramm aus, glaube ich dir nicht. Ich hab Ernährungslehre gelernt und ich mach es nicht und alle Leute die ich kenne machens nicht. Außgenommen Diabetiker - aber das ist sowieso eine Sonderform der Ernährung.

Weder für Hund, noch für Katz, noch für Pferd, noch für Mensch berechne ich irgendwas. (Pi mal Daumen Mengen schon ein mal)

Kommentar von T4YFUN23 ,

Hmm wenn du Ernährungslehre gelernt hast, frage ich mich warum du mich so blöd an machst? 

Bleibt ja jeden seine eigene Entscheidung ob man es sich zutraut alles selbst zu berechnen und alles richtig zu machen! Das so ein Held mit der Bildung wie du das auch so kann haben wir alle verstanden ;) 

Antwort
von Nimijole, 185

Schön, dass du dich im Vorfeld schon so gut über das Futter und sogar die Inhaltsstoffe informierst, statt einfach das erstbeste (oder billigste) Futter zu kaufen!

Wir haben einen Berner Sennenhund  (15 Wochen alt) und füttern folgendermaßen:

Morgens gibt es (noch) Trockenfutter von Meradog, Junior 2. Das hatte unser Züchter mitgegeben. Dazu mischen wir einen Esslöffel Naturjoghurt oder Hüttenkäse.

Ansonsten füttern wir nur frisch. Mittags gibt es etwas zum knabbern, zum Beispiel Putenhälse, Hähnchenhälse und abends gewolftes Fleisch, da kochen wir z. B Möhren dazu, ein Mal die Woche auch Kartoffeln. 

Ich kann dir nur empfehlen, dich doch jetzt schon mal ein bisschen mit dem Thema auseinander zu setzen. So kompliziert ist das gar nicht und es gibt in Barf Shops so viel schon fertig gewolftes Fleisch, auch komplette Menüs mit Gemüse usw. 

Gerade im Wachstum bei so großen Hunderassen ist die Ernährung sehr wichtig. 

Ich kann die Barf Broschüre von Swanie Simon für Welpen sehr empfehlen. 

Kommentar von Jana88 ,

Nach Fertigbarf habe ich mich auch schon umgesehen und bin da bei Tackenberg hängengeblieben, das gefiel mir sehr gut soweit, aber es ist natürlich auch immer ein Kostenfaktor.

Ich würde gerne die 100 Euro Futterkosten im Monat nicht überschreiten, wobei wir mit MAC's Nassfutter und dem Rinti da leicht drüberliegen, aber das ist ok.

Fertigbarf in den Mengen ist halt wieder sehr kostspielig und um es selber zu machen habe ich nicht den Platz und finde es eben sehr unpraktisch.

Kommentar von friesennarr ,

Das Macs ist nicht das beste Nafu und obwohl das Rinti Trofu wenigstens gescheite Werte hat, ist es doch viel zu teuer für das was es ist, nämlich ein Trockenfutter.

https://www.barfers-wellfood.de/?gclid=CMv67szTu80CFUI_GwodBt4EnQ

Ich kaufe manchmal auch hier, die haben auch ganze Fleischbrocken und Sondersachen - Qualität ist sehr gut.

Dein Hund wird vermutlich 35 bis 40 kg Endgewicht erreichen, da bist du wärhrend der Aufwuchszeit (besonders in Monat 6 ) vermutlich am teuersten - danach wird es langsam stabiler und mit 1 bis 1,4 Jahren kommt das auf unter 100 Euro raus.

Wobei ich 100 Euro für die qualitätsvolle Ernährung vom Hund nicht für viel empfinde - ich finde 100 Euro Trockenfutter zu teuer.

Kommentar von Jana88 ,

100 Euro würde es kosten für Nassfutter und Trockenfutter. Würden wir nie Trockenfutter füttern,wäre es deutlich weniger.

Kommentar von friesennarr ,

https://www.fressnapf.de/p/premiere-meati-6x800g#huhn

Hab gerade mal ausgerechnet, was eine Fütterung eines 60 kg Hundes rein nur mit Premiere Meati kosten würde

Bei 1,4 kg Futter täglich macht das 91,54 Euro im Monat an Nassfutter.

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundefutter_trockenfutter/reddy_canine_hundefut...

Bei reiner Trofu Fütterung von Rinti wären das beim Sparpaket

Bei 560 g Futter täglich macht das 72,39 Euro im Monat an Trofu.

Du liegst also weit unter deinen 100 Euro. Egal mit welcher Fütterung.

https://www.barfers-wellfood.de/checkout/cart/

Bei Barf wärst du mit dem von mir ausgesuchten Mix bei 129,01 für den Monat - man bedenke, das das 2000 g Packete sind und du nur 1200 g verfüttern mußt.

Man kann natürlich auch günstiger Packetpreise finden, besonders beim Huhn - das ist immer billiger.

Kommentar von Jana88 ,

Lieb von dir, dass du mir das rausgesucht hast.

Auschließlich nur Trockenfutter sollte der Hund ja nie bekommen, aber eben auch nicht auschließlich Nassfutter, weil es sonst ja jedes mal eine Umstellung ist, wenn wir mal in den Urlaub wollen.

Vielleicht minimiere ich dann das Trockenfutter auf 1/3.

Danke für die Futterempfehlung.

Kommentar von Jana88 ,

Kannst du erklären, wieso du MAC's nicht sonderlich gut findest?

Kommentar von friesennarr ,

Morgens gibt es (noch) Trockenfutter von Meradog, Junior 2. Das hatte unser Züchter mitgegeben. Dazu mischen wir einen Esslöffel Naturjoghurt oder Hüttenkäse.

Warum lässt du das nicht gleich weg. Meradog ist das lausigste Trockenfutter das es gibt ist auf gleicher Stufe mit dem Royal Canin.

Wenn du Barf fütterst, warum dann nicht konsequent durch?

Kommentar von Nimijole ,

Ja, das Trockenfutter werden wir auch auf jeden Fall durch frisches Futter ersetzen. Hatten uns da bisher an die Vorgaben des Züchters gehalten, da gab es morgens Trockenfutter und den restlichen Tag Barf. Als Leckerlis zur Belohnung auch vom Trockenfutter. Dass Meradog nicht gut ist, wusste ich allerdings nicht.

Kommentar von friesennarr ,

Zur Info:

Zusammensetzung

Geflügelfleischmehl (25 %, Huhn), Mais, Reis, Gerste, tierisches
Fett, Rübentrockenschnitzel (entzuckert), tierisches Eiweiß
(hydrolysiert), Maiskleberfutter, Leinsamen (2,0 %), Bierhefe
(getrocknet), Eipulver (1,0 %), Natriumchlorid, Lachsöl (0,40 %),
Sonnenblumenöl (0,30 %), Chicorée-Pulver ( = 0,20 % Inulin),
Calciumcarbonat, Hefeextrakt (getrocknet, = 0,05 % beta-Glucane),
Muschelfleischpulver (0,03 %).

Dieses Futter hat einen gesamt Getreideanteil von 70 % (da wo eigendlich ein so hoher Fleischanteil stehen sollte.

Bei diesem Futter denke ich immer an Pferdefutter - Mais, Reis, Gerste Rübentrockenschnitzel, Leinsamen, Maiskleber usw. schrecklich das da überhaupt Hundefutter dran stehen darf.

Das kann unmöglich gut sein, hast du dir die Deklaration schon mal durch gelesen?

Kommentar von Nimijole ,

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich mit dem Trockenfutter noch nicht so beschäftigt habe. Ich hatte Meradog im Allgemeinen mal gegoogelt und da hatte ich nichts schlechtes gefunden. 

Seit ich mich jetzt aber mehr mit dem Thema Barf auseinander gesetzt habe (bin ja noch Anfängerin auf dem Gebiet) wollen wir das auch komplett umstellen. 

Kommentar von friesennarr ,

Aber auch als Rohfleischfütterer kommt man manchmal nicht ganz um Industrienahrung herum, und sei es blos weil man Reserve im Schrank haben will, oder Trofu als Leckerlie reicht.

Ich habe mich mit Barf oder allgemein Rohfleischfütterung erst auseinandergesetzt, als mein letzter Hund eine Getreideallergie entwickelt hat und eben anders ernährt werden musste.

Meine jetztige Hündin kam gleich in den Genuss von gescheitem Futter, ich will nichts mehr mit Getreidepampe im Hundefutter zu tun haben. Es sind doch Hunde und keine Karnickel oder Pferde.

Weglassen kann man übrigens immer sofort. Und wenn dein Hund schon Barf gewöhnt ist, dann dürfte es keinerlei Probleme geben wenn du das Mera dog nur als Leckerlie voll verbrauchst.

Kommentar von Nimijole ,

Eigentlich logisch... Ich hatte so für mich im Kopf, wenn der Sack fast aufgebraucht ist, wird langsam umgestellt. Aber wieso weiss ich gar nicht. Manchmal muss man mit der Nase drauf gestoßen werden ;-) Die Idee das Meradog nur noch als Leckerli zu nehmen ist gut. Und Barf verträgt er ja gut. Danke für den Tipp!

Antwort
von MiraAnui, 186

am anfang sollte er das gleiche wie beim Züchter bekommen. ein guter Züchter gibt Futter für die ersten tagen mit.

Dann solltest du dich entscheiden: Nassfutter oder Trockenfuttrn, obwohl am besten kein Trockenfutter besser wäre.

Welpenfutter ist unnötig... gerade große Rassen wachsen zu schnell und bekommen später Probleme.

Ich füttere nur Rinti und vergleichbares^^

Kommentar von Jana88 ,

Sein gewohntes Trockenfutter bekommt der Welpe auch mit, allerdings möchte ich nicht lange Royal Canin füttern, da ich davon nicht sonderlich viel halte. Ich möchte ihn dann halt langsam umstellen.

Kommentar von MiraAnui ,

Stell auf Nassfutter um und bleib dabei... Trockenfutter braucht der Hund nicht außer als Leckerchen vlt

Kommentar von Jana88 ,

Für den Urlaub zum Beispiel ist es aber unerlässlich, dass er Trockenfutter kennt und verträgt. Bei den Mengen, die er frisst, kann ich kein Dosenfutter im Gepäck unterbringen.

Natürlich ist Trockenfutter nicht das Beste was man füttern kann, aber wenn es kein gutes ist, kann ich erst mal damit leben.

Kommentar von MiraAnui ,

Ich fahr auch in Urlaub mit 2 großen Hunden. In soziemlich jeden Urlaubsland  gibt es Fachgeschäfte mit Futter.

Oder ich schick mir Futter an den Urlaubsort.

Oder ich benutzte Trockenbarf.

Der wechsel zwischen Trocken und Nassfutter kann zu schlimmen Verdauungsproblmen führen. Da beides anders verdaut wird.

Kommentar von Jana88 ,

Der Wechsel zwischen Barf und Trockenfutter ja aber ebenso und das kennt und verträgt er ja.

Es wird sich ja auch erst mal zeigen, ob er das von mir ausgesucht Trockenfutter verträgt, da er im Moment ja eins von Royal Canin bekommt, was ziemlich minderwertig ist.

Ich sehe Grundsätzlich kein Problem darin, dem Hund eine Mahlzeit Nassfutter zu geben und die anderen Trocken, solange man dazwischen genügend Zeit lässt.

Antwort
von hoermirzu, 172

Du musst ja ohnehin beim Tierarzt vorstellig werden, der kann an den Augen, am Fell, .., feststellen, wenn Euer neues Familienmitglied irgendeinen Mangel haben sollte.

Je nachdem wo Ihr wohnt, gibt es möglicherweise auch noch einen Schlachter in der Nähe, dann macht es Sinn, das Futter selber zu kochen und portionsweise einzufrieren, Dosen nur im Notfall füttern und Trockenfutter/Leckerlis werdet Ihr ohnehin für die Erziehung brauchen.

Der Vorteil bei selbst gekochtem Hundefutter ist, dass man viele Gemüse, die man auch selber isst, dem Hund geben kann. Fettanteile im Fleisch, ermöglichen dem Tier auch Vitamine A,E,D und K aufzunehmen.

Über die Verträglichkeit von Gewürzen, besonders Salz, musst Du Dich intensiver informieren, mit Kräutern kann man nicht so viel falsch machen.

Viel Spaß mit dem Bunten!

Kommentar von Jana88 ,

Mit Barf werde ich mich später bestimmt mal auseinandersetzen, aber für den Anfang möchten wir ihm Nass- und Trockenfutter geben. Gerade im Wachstum ist mir das so lieber.

Ans Barfen traue ich mich momentan noch nicht ran und es ist so für den Anfang einfach praktischer.

Und danke, Spaß werden wir bestimmt haben :)

Kommentar von hoermirzu ,

Wenn Du Dich einmal an den Dosenöffner gewöhnt hast, bekommt das arme Tier nie mehr ordentliches Futter ohne Knochenmehl und andere Abfälle, weil`s für Dich bequemer ist.

Kommentar von Jana88 ,

Ich bin beides gewöhnt, Dosen zu öffnen und zu barfen, es hat aber einfach praktische Gründe, wieso barfen jetzt einfach nicht ansteht. Wurde ja nun auch mehrfach von mir erklärt.

Außerdem ist ein gutes Nassfutter nicht so schlecht, wie du es hinstellen magst gerade. Barf ist natürlich immer das Beste, aber es gibt gute Alternativen.

Bei einem großen Schweizer Sennenhund, bräuchte ich täglich etwas mehr als ein Kilo Barf. Um das zu lagern, haben wir abgesehen von den anderen Gründen, nicht mal den Platz.

Kommentar von friesennarr ,

Knochenmehl ist durchaus gut für den Hund - und die anderen Fleischabfälle sind für Hunde leckerbissen - aber halt nicht gekocht.

Kommentar von friesennarr ,
  1. Ein Tierarzt ist nicht der beste Ansprechpartner wenn es um Fütterung geht
  2. Hundefutter kocht man nicht - wenn man das macht, dann sind die meisten wasserlöslichen und hitzeempfindlichen Vitamine futsch und man muß sie mühselig künstlich wieder zufüttern.
  3. Dosen sind das gleiche wie das was du mit der kocherei machst, dann kann man auch gleich fertige Dosenfutter verfüttern = gekocht - künstliche Vitamine zugesetzt.
  4. Man kann auch rohe Gemüse mixen und dem rohen Hundefleisch zugeben - gleicher Effekt.
  5. In deiner Version sind zwar Vit A - aber weder E noch D noch K vorhanden.
  6. Salz ist kein Gewürz
  7. Mit Kräutern kann man sehr viel falsch machen.

Wo hast du bitte Ernährungsphysiologie gelernt??

Wenn man schon beim Metzger oder beim Schlachthaus Schlachtabfälle holt, dann sollte man sie naturbelassen auch so verfüttern, dann hat der Hund wenigstens auch was davon.

Antwort
von sunnyhyde, 177

barft weiter, das ist das beste für den hund

Kommentar von Jana88 ,

Das kommt für uns leider nicht in Frage, zumindest nicht zu 100 %. Eventuell ersetzen wir das Nassfutter später mit Barf, aber das ist noch in Überlegung.

Kommentar von MiraAnui ,

Wenn dann bitte Trockenfutter ersetzen ....

Und selbst Nassfutter und barf muss nicht funktionieren, da die Verdauung bei beiden anders beansprucht wird (mehr Säure etc)

Kommentar von Jana88 ,

Das würden wir dann halt ausprobieren, ob er das verträgt.

Ohne Trockenfutter wird es nicht gehen, da wir ansonsten ca. 3  800 g Dosen am Tag füttern müssen. Das würde bedeuten, dass wir Futterkosten von 177 Euro im Monat haben und dass ich eben die Dosen ständig mit in den Urlaub nehmen muss.

Daher haben wir uns für 50 % Nass- und 50 % Trockenfutter entschieden.

Kommentar von MiraAnui ,

Nur weil euch gesunde Ernährung zu teuer ist soll er dann Trockenfutter fressen? ich zahl 200€ für meine beiden an Futter kosten, klar ist es viel aber es verhindert spät folgen...

Wohin fährt ihr in Urlaub? Immer in den selben Ort? Oder wechselt ihr?

Kommentar von Jana88 ,

Mal langsam. Ein hochwertiges Trockenfutter und Nassfutter ist nicht gleich ungesund. Ein Trockenfutter mit 70 % Fleischanteil und ohne Getreide ist wohl kaum zu vergleichen mit dem Schrott was es sonst oft zu kaufen gibt.

200 Euro für zwei Hunde ist ja auch nicht viel an Kosten. Wir zahlen für unseren ja auch 100 Euro. Ich möchte nur nicht knapp 180 Euro nur für Futterkosten ausgeben, muss ich mich dafür jetzt wirklich bei dir rechtfertigen?

Kommentar von friesennarr ,

Die 180 kommen aber höchstens in der Welpenzeit zusammen. Wenn der Hund ausgewachsen ist, dann frisst er ja wieder weniger.

Ich zahle für meinen Hund mit 22 kg ca. 55 Euro im Monat und die bekommt nur Frischfleisch und Innereien von Real und ab und zu von Barfers Wellfood.

Dann wäre bei deinem Hund mit ca. 35 bis max. 44 kg mit 100 bis 120 Euro zu rechnen.

Allerdings bin ich absolut auch der Ansicht, das jedes Trockenfutter (wenn es dauernd gefüttert wird) viele Nachteile beim Hund auslöst.

Kommentar von Jana88 ,

Der Hund wird aber schon in den ersten Monaten ein Gewicht von 35 Kilo haben. Das Endgewicht liegt eher bei 50-65 Kilo.

Kommentar von Berni74 ,

Nur weil euch gesunde Ernährung zu teuer ist soll er dann Trockenfutter fressen?

Naja, ganz so pauschalieren kann man das ja auch nicht. Meine erste Berner-Hündin bekam ihr Leben lang Trockenfutter und wurde über 13 Jahre alt, die zweite über 10.

Und auch für uns ist sowohl BARF, als auch Dosenfutter im Urlaub nicht immer eine Option, da wir auch mal einen Hüttentour machen, wo es schier unmöglich ist, Dosen mit durch die Berge zu schleppen oder vor Ort zu kaufen. Da muß man schlicht aufs Gewicht achten, das man mit sich rumträgt.

Kommentar von friesennarr ,

Dann im Urlaub Trofu wäre ja o.k. und wenn man kann auch Rohfleisch mit dazu wenn man dran kommt.

Aber nicht immer.

Antwort
von hauseltr, 164

Lass ihn noch 2 Wochen bei der Mutter. Das ist besser für ihn und auch für euch.

Kommentar von Jana88 ,

Wir haben ihn extra zwei Wochen länger bei der Mutter gelassen, als oft üblich. 12 Wochen finde ich aber nicht unbedingt notwendig.

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