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Welches Essensgericht ist typisch für die Bretagne?

gefragt von Kiiwwii am 31.03.2008 um 19:43 Uhr

Habe bekannte zum essen eingeladen. die beiden sind bretagne fans. was kocht man typisch in der bretagne??


Reply


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 31. März 2008 19:45
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Wieso willst du den etwas kochen, was die beiden sich wahrscheinlich auch gut selber kochen können? Koch etwas was typisch für Kiiwwii ist. Verbiege dich nicht, sei Du selbst.


anonym
beantwortet von camiroy am 7. Mai 2008 12:26
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ich bin aus bretagne: crêpes (sarrazin oder weizen), kig ar fars (sorry ich habe die bestandteile vergessen), kuchen wie "quatre-quarts", "gâteau breton", "far breton", chouchen (alkohol getränke) usw.

Kommentar von Marechal am 18. Juli 2008 18:34

Kig ar fars ist aus Galetteteig (der mit Buchweizenmehl oder auch sarrazin auf Franz.) Wird zum Klumpen gemacht und in einer Fleischbeilagensaucezeugs lange gekocht-ist gewöhnungsbedürftig findest du bestimmt ein Rezept für im Internet. Aber ansonsten sind es natürlich die Crepes. Allen voran die Variante complete (Gruyere, Schinken, Ei) der absolute Oberhammer. Meeresfrüchte!!!


anonym
beantwortet von Marechal am 18. Juli 2008 19:01
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Crepeteig besteht aus Mehl, Eiern, Wasser und Salz kein Fett!! Idealerweise nach Gefühl zubereitet. In etwa so: für eine mittlere Rührschüssel von etwa zweieinhalb litern Volumen(Portion für 4 Leute). 2-3 Eier und dann den Teig mit Mehl und Wasser zu einer flüssigen Konsistenz heranrühren (so das der Teig wie Trinkjoghurt ist ;-))dann nur noch Salz dran nicht so wenig sonst schmeckt es nicht. Das mit wichtigste ist, das man diesen Teig noch 4-5 Stunden ruhen lässt, damit das Mehl quellen kann.

Für den Galetteteig, (den nimmt man dann für die nichtsüßen Beläge siehe auch "Complete" z.B.) geht genauso wie der Crepeteig nur das man ca. 3/4 Buchweizenmehl (gibts im Reformhaus) und 1/4 Weizenmehl nimmt. Nur Buchweizenmehl geht nicht, da sonst alles auseinanderfällt. Schmeckt roh sehr merkwürdig und nicht vertrauenserweckend, mit dem Belag dann aber sehr gut.

Als Käse sollte man immer Gruyere nehmen wenn der nicht da ist Emmentaler.

Um die Crepe ohne Profimaterial zuzubereiten: Die größte Teflonpfanne die ihr findet nehmen. Etwas Schmalz (Öl geht notfalls auch) auf ein Zewa geben und damit die heiße Pfanne abreiben.Eine Kelle Teig in die heiße Pfanne geben, vom Herd nehmen und diese dann schwenken bis der Teig verteilt ist. Schnell mit einem Pfannenwender sämtlichen dabei nicht festgewordenen Teig wieder in die schüssel zurückschieben (gibt ne Schweinerei-Vorsichtsmaßnahmen ergreifen). Das ist notwendig, da man nur so die Crepe richtig dünn kriegt und das müssen sie sein. Schnell wieder auf die Herdplatte zurück. Sobald der Crepe Blasen wirft (und das ist sehr schnell der Fall) das Teil wenden. Am besten geht das mit den Fingern, da sich normalerweise der Rand abhebt. Jetzt den Crepe mit was auch immer belegen, also noch in der Pfanne, das Teil wie ein Paket zusammenklappen dabei darf der Belag bzw. die Füllung nicht mehr zu sehen sein und dann das Paket umdrehen um es sozusagen zu verschweißen. So noch ein wenig liegen lassen damit der Käse z.B. im inneren Schmelzen kann- sofort servieren. Bei dem Galete complete (der leckerste) der einfachheit halber die Eier als von beiden seiten kurz angebraten Spiegeleier vorbereiten. Geht auch wie oben beschrieben, aber den Galette dann nicht zu versaubeuteln ist sehr schwierig. Ein bisschen Übung gehört dazu muss ich sagen. Man kann auch schon einmal ein Haufen Crepes/Galettes vorbacken und dann nur noch zum belegen und zusammenfalten in die Pfanne tun. Da kann man bei üben. Also es ist eine Kunst, nicht der Teig aber das zubereiten. Bon apet.


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