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Welches Buch beschreibt einem nicht betroffenen wie es ist mit Depressionen zu leben?

gefragt von BernhardMeyer am 01.12.2007 um 18:23 Uhr

Ich habe eine Bekannte, die an Depressionen leidet. In vielen Situationen bringe ich zu wenig Verständnis für ihre Situation auf, weil ich sie einfach nicht verstehen kann. Ich würde mich gern in die Thematik einlesen. Wer kann mir ein Buch empfehlen? Oder auch eine Internetseite.


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Lissa
beantwortet von Lissa am 1. Dezember 2007 18:27
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Vielleicht findest du hier ein passendes Buch: http://www.angst-und-depri.info/psychbuch.html


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 1. Dezember 2007 19:15
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Es gibt ein sehr gutes Buch von Rüdiger Dahlke, ist allerdings eine ziemlich dicke Schwarte, dafür gut und einfühlsam geschrieben.


kirstenberg
beantwortet von kirstenberg am 1. Dezember 2007 19:24
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DAS ANGSTBUCH, woher Ängste kommen und wie man sie bekämpfen kann, von Borwin Bandelow, Rowohlt Verlag; ist verständlich geschrieben und beschreibt auch gut, woher Ängst kommen, die zu Depressionen führen.


anonym
beantwortet von Rolfe am 1. Dezember 2007 21:28
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Einfach mal unter www.kompetenznetz-depression.de nachschauen. Neben dem dortigen Forum gibt es auch einen Literaturhinweis, der nicht nur für Betroffene, sondern auch für Angehörige geschrieben ist.


lidija02
beantwortet von lidija02 am 2. Dezember 2007 13:40
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¨Finde es ganz toll von Dir,dass Du Dir gedanken daraüber machst.Wäre auch mal froh gewesen Angehörige hätten versucht mich aus meiner Sicht zu sehen.Wirklich schön von Dir.





anonym
beantwortet von chinatsu am 2. Dezember 2007 22:43
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Hallo, mal abgesehen von der tiefen Traurigkeit, der Verzweifelung, der Hilflosigkeit und dem Gefühl des Versagens hier eine Beschreibung der körperlichen Schwäche: Für einen an Depression erkrankten Menschen ist allein das Aufstehen am Morgen ein riesiger Kraftakt, wenn er überhaupt aufstehen kann. Vergleichbar ist die Schwäche mit einer schweren Grippe, wo man sich nur mit Mühe für bestimmte Notwendigkeiten aus dem Bett schafft um danch gleich wieder zurückzugehen. Ein depressiver Mensch lebt quasi in diesem Zustandt Wochen und Monate. Diesem Menschen zu sagen, er soll sich zusammenreißen, ist wie ein Schlag ins Gesicht, denn er braucht das bischen Kraft alleine schon zu Überleben.Dieses Nichtkönnen obwohl man will, schafft erneut Traurigkeit usw. Und so schließt sich der Kreis. Diesen ganzen Beschwerden liegt das Fehlen einiger Neurotransmitter im Gehirn zugrunde.

Gottseidank gibt es Antidepressiva, die dieses Fehlen ausgleichen können. Für Angehörige ist es schwer damit umzugehen. Einfühlungsvermögen ist gefragt, helfen und ermutigen, aber nicht überfordern. Einfach Geduld haben. Es geht meistens vorbei. lg.




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