Da wir selbst und größtenteils mit Biokost versorgen, möchten wir auch, dass unser Hund nur Gesundes bekommt. Mit welchen Bio-Hundefutter-Sorten habt Ihr gute Erfahrungen gemacht? Welche werden gern genommen? Unser Hund frisst sowohl Nass- als auch Trockenfutter.

Hallo Maveric,
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ich kann das Biofutter von Terra Pura sehr empfehlen. Das ist Bioland kontrolliert, somit ist auch Verlass darauf, dass wirklich Bio drin ist. Bei genauer Betrachtung ist die Preisdifferenz für eine Tagesration gegenüber dem vermeintlichen Billigfutter selbst bei einem 30kg Hund sehr gering, der Qualitätsunterschied aber umso größer! Und die wirklich geringen Mehrkosten für ein gutes Biofutter können ganz locker dadurch ausgeglichen werden, dass man dem Hund 1 oder 2 mal pro Woche selbst was kocht. Diese Antwort beruht (im Gegensatz zu manchen anderen) nicht auf Vorurteilen, sondern auf eigenen Erfahrungswerten. ;o)
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Viele Infos zu Biofutter, zum selber kochen für Hunde und weiteren Themen rund um die Hundefütterung findest du hier: http://alexdogblog.blogspot.com/search/label/Hundeern%C3%A4hrung
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Bring etwas Zeit mit, es ist viel Lesestoff und es kommen auch immer mal wieder neue Artikel hinzu. ;o)

Das ist völlig übertrieben. hast Du zuviel Geld?
vollimleben am 2. Oktober 2008 21:58 Danke für die Antwort XDH
DH
Baiana am 3. Oktober 2008 00:11 Quetan - das von Dir - wow. BARF muss nicht teuer sein, wenn man gute Quellen hat.
koira1975 am 3. Oktober 2008 01:03 BARF ist aber nicht gemeint.
1000Fragen am 4. Oktober 2008 14:44 Das kann man von 2 Seiten sehen. Man kann dem Hund auch Dreck füttern und dann später das Geld zum Tierarzt tragen, weil der Müll im Hundefutter ihn krank gemacht hat.
alexanderb am 4. Oktober 2008 16:40 Hi Quetan,
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wir sind ja öfter schon mal einer Meinung, aber in diesem Fall muss ich dir energisch widersprechen. Biofutter ist nicht wesentlich teurer, als vermeintlich billiges Futter. Man darf nicht den Denkfehler begehen die Dosenpreise zu vergleichen, denn ein gutes Biofutter ist mit einer Verdaulichkeit von 80% deutlich ergiebiger, als der Billigschrott! Ich habe das mal genauer nachgerechnet und einen Kostenvergleich Biofutter / Billigfutter aufgestellt: http://alexdogblog.blogspot.com/2008/01/hundefutter-vergleich-hundefuttertest.html
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Bei genauer Betrachtung ist die Preisdifferenz für eine Tagesration sehr gering, der Qualitätsunterschied aber umso größer! (Dabei habe ich für den Vergleich nichtmal das billigste Biofutter genommen.) Und die wirklich geringen Mehrkosten für ein gutes Biofutter können ganz locker dadurch ausgeglichen werden, dass man dem Hund 1 oder 2 mal pro Woche selbst was kocht. Hat also nix mit zu viel Geld haben zu tun, im Gegenteil - mir ist mein Geld ehrlich gesagt zu Schade, um es auszugeben, damit mein Hund auf Kosten seiner Gesundheit den Sondermüll der konventionellen Futterindustrie entsorgt. ;o) Dafür bin ich dann doch zu geizig, da wären mir selbst 2ct pro Dose noch zuviel. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Es gibt nur wenige Sorten ECHTES Biofutter. Das sind eigentlich nur Biopur, Yarrah, Terra Pura und Defu. Es gibt zwar noch einige andere die mit Bio werben, (Herrmanns zu Beispiel), aber das ist dann eher Vertrauenssache, weil sie nicht zertifiziert sind. Ich vertraue den nicht zertifizierten nicht.
Irreführend ist auch die oft benutzte Bezeichnung "Naturfutter" oder "Natur Pur". Diese Bezeichnungen sagen eigentlich gar nichts aus. Wenn schon, dann sollte man also drauf achten, dass es auch echtes Biofutter ist. Wenn du dich selbst gesund ernährst weißt du ja welchen Anbauverbänden man vertrauen kann und welchen nicht. ;-) Was dem Hund am besten schmeckt muss man dann ausprobieren. Mein Hund und Katze kriegen Terra Pura und sind sehr begeistert davon.
Tatjanaaa am 6. Oktober 2008 10:43 Infos: www.bioland.de - www.naturland.de -www.demeter.de
Tatjanaaa am 6. Oktober 2008 14:47 Sorry, ich seh grad ich hab da 'ne Verwechslung drin. Herrmanns ist sehr wohl zertifiziert ( www.biokreis.de ). Ich meinte Marengo, die mit "Naturfutter" werben, aber nicht Bio-Zertifiziert sind. Sorry, kommt davon, wenn man zu schnell tippt...

Bei Euch ist's mir wurscht, aber der arme Hund.
Tatjanaaa am 6. Oktober 2008 10:42 Vorurteile haben nur in den Köpfen Platz, in denen genügend Hohlraum vorhanden ist! Sorry, aber das musste jetzt mal raus. Wenn man nix weiß, einfach mal Klappe halten!

Muss das denn wirklich sein, ist so ein Schei.. Hundeleben.
Tatjanaaa am 6. Oktober 2008 10:42 Vorurteile haben nur in den Köpfen Platz, in denen genügend Hohlraum vorhanden ist! Sorry, aber das musste jetzt mal raus. Wenn man nix weiß, einfach mal Klappe halten!

Wenn Du Deinen Hund gesund ernähren willst, musst Du das Futter eigentlich fast selber kochen. Das ganze Biozeug in den Läden ist unverhältnismässig teuer und oft kann ich auch nicht glauben, dass da wirklich nur tolle SAchen drin sind. Ich hatte mal mehrere Proben von denen meine Hündin tagelang (!!!) (Nassfutter) Durchfall hatte. Als die Firma mich anrief, um nach der Zufriedenheit zu fragen und ich von ihren Beschwerden berichtete, teilte man mir mit, dass das normal sei..... Oder meinst Du diese fleischlose Kost? Das lass ganz bleiben.

wenn Du deinem Hund was gutes tun willst, kaufe ihm Knochen vom Kobe-Rind. Er wird es sicherlich zu schätzen wissen.

Ähm ... michwunderdassdierichtigeantwortnochnichtdabeiwar
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Steig um auf BARF. Fütter ihn roh.
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Kein rohes Schweine- oder Wildschweinefleisch, wegen des Aujeszky-Virus, eine Infektion damit ist für Hunde tödlich und nicht behandelbar.
Jedes andere Fleisch oder Fisch (auch Huhn und Pute!) kann mit Knochen roh gegeben werden, wenn der Hund langsam an diese Art der Ernährung gewöhnt wurde.
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An gängigem Gemüse und Obst KEINE Zwiebelgewächse, Weintrauben, Nachtschattengewächse (Augerginen, Tomaten, Paprika - Kartoffeln nur gekocht) und Avokados.
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Salz kann ein Hund nicht besonders gut abbauen, er braucht es in Maßen, aber das, was er mit dem normalen Futter aufnimmt ist ausreichend.
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Keine erhitzten Knochen oder Gräten (also weder gekocht, gebraten, gegrillt oder gemikrowellt), denn durch das Erhitzen verhärtet sich die Kalziumstruktur und Knochen oder Gräten sind zu hart bzw. können splittern. Rohe Knochen (außer vom Schwein) sind in Ordnung, müssen aber immer zusammen mit Fleisch gegeben werden, um die Produktion der Magensäure anzuregen. Auch hier: Der Hund muss langsam an diese Art der Ernährung herangeführt werden.
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Rohes Obst und Gemüse immer pürrieren, damit die Zellstruktur aufgebrochen wird und der Hund es verwerten kann. Immer einen Esslöffel Öl mit hinzugeben, damit alle Vitamine (einige sind wasser- andere fettlöslich) verwertet werden können.
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Wenn Du Reis gibst, dann koch diesen lange - ca. 30-40 Minuten, damit er sich voll Wasser gesogen hat. Kürzer gekochter Reis entzieht dem Hund Wasser! (Ist also super bei Durchfall)
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Rohe Innereien (Herz, Magen, Niere) nur einmal die Woche, Leber max. alle 10 Tage, da es sonst zu einer Überversorgung mit Vitamin A kommen kann (rohe Leber mögen eh die wenigsten...).
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Hier ist eine schöne Infoseite zum Thema Rohfütterung: www.dergruenehund.de
geheim am 3. Oktober 2008 07:40 Wahnsinn, zwanzig Antworten, aber nur eine ernstgemeinte, qualifizierte...
DH, Baiana, für diese super Antwort!
1000Fragen am 4. Oktober 2008 14:47 Intressante Seite, nur fehlt ein Hinweis auf die Risiken vom BARFen. Hier ist ausnahmsweise mal pro UND contra zum BARFen aufgelistet: http://alexdogblog.blogspot.com/2008/08/hundeernhrung-barf-barfen-pro-und.html

Kann ich mir für mich und erstmal unsere Tiere einfach nicht leisten
Uschke am 2. Oktober 2008 23:10 DH! Und Kopf hoch!
erkläre doch mal bitte was du unter bio futter für hunde verstehst. was soll da drin sein?
nun es scheint das maveric mit anderen, sensationelleren infos gerechnet hat, schade ... für den hund
Tatjanaaa am 6. Oktober 2008 10:27 Das ist einfach erklärt: DRIN IST alles was der Hund braucht. Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, (interessiert Menschen, die nicht nur ihr eigenes Tier lieben) Kohlenhydrate und Gemüse in Bioqualität, alle Vtamine, Mineralien usw. die der Hund braúcht.
NICHT DRIN IST: geschredderte Laborratten, der Kot von sämtlichen Tieren, der abends im Schlachthof zusammengefegt wird, Weizen der entweder so verfault, verschimmelt und verpilzt ist, dass er nicht in den Handel dürfte oder alle Grenzwerte an Pestizidbelastungen übersteigt. Solche "leckeren Sachen" sind nämlich sonst im Hundefutter ganz normal. Fragt sich also wer der arme Hund ist....
Im Jahre 1989 berichtete die deutsche Zeitschrift »Der Spiegel« (Nr.23) über die unglaubliche Geschichte des Magazins »Chancen«, das am Umweltanalytik-Institut Ökolimma 24 Nahrungsmittel für Hunde und Katzen hatten analysieren lassen, mit dem Resultat, daß in allen 24 Mustern schädliche Substanzen vorhanden waren: Blei, Quecksilber, DDT, PCB (Biphenylpolychloat), Kadmium, Lindan, zusammen mit fast allen Umweltgiften, davon einige in beachtlichen Mengen.
Viele dieser Substanzen sind krebserregend, wie zum Beispiel das DDT, das PCB und Lindan; letzteres ist ein Pestizid, das, wie das Insektizid DDT, aus dem Handel gezogen wurde, weil es krebserregend ist. Das PCB wirkt, nebst karzinogen zu sein, schädigend für die Haut (Jucken und Wunden), für die Atmung und im neurologischen Bereich. In den Mustern sind ebenso ansehnliche Mengen von Alpha- und Beta-HCH (Hexachlorcyclohexan), einer ebenfalls sehr gefährlichen Substanz gefunden worden.
In Sachen Tiernahrung sind die Gesetze besonders weitmaschig, es bestand somit keine Gesetzesübertretung. Die betreffende Industrie hatte sich aufgelehnt gegen die Umfrage (Prüfung) von »Chancen«, und hatte das Institut Ökolimma bezichtigt, sich geirrt zu haben. Vom Herausgeber der Zeitschrift wurde eine Wiedergutmachungssumme von 300 Mio. DM verlangt. Auch wurde damit gedroht, der Verlegerkette, der »Chancen« angehört, alle Werbeinserate zu streichen. Der Verleger zog es vor, die ganze Edition von »Chancen« zu vernichten; sie wurde nie herausgegeben.

Meine Hündin hat normales Futter bekommen, das von Schlecker hat sie am liebsten gemocht, und sie ist knapp 17 Jahre alt geworden. Persönlich halte ich von diesem Bio-Wahn nicht allzuviel. Außer ich baue es mir im eigenen Garten an.
Es gibt ja viel Sorten an fertigen Biofutter , nur vertrau ich dem Wort Bio nicht wirklich. Bio ist das was aus meinem Garten kommt.
Baiana hat alles schön beschrieben.
Es gibt auch diverse Kochbücher , wenn du nicht Roh füttern möchtest.
möchtet ihr, dass euer hund euch überlebt??? welch eine geld-verschwendung, wo menschen auf der ganzen welt an hunger sterben! ich finde es echt dekadent!
Tatjanaaa am 11. Oktober 2008 13:15 1.) Beantwortet das nicht die Frage. Für alle, die es noch nicht gerafft haben: Maverick möchte Infos, das hier ist keine Meinungsumfrage.
2.) Wenn du nicht lesen und rechnen kannst und gerne Geld bezahlst, damit dein Hund den Müll der Großkonzerne entsorgt ist das ja deine Sache, aber kein Grund Leute zu beleidigen, die rechnen können und fürs gleiche Geld eben lieber Qualität füttern.
3.) Wird deine Antwort auch nicht sinnvoller, wenn du sie mehrmahls hintereinander postest, darum werde ich die Mehrfachausführung jetzt mal beanstanden. Schöne Grüße!
"möchtet ihr, dass euer hund euch überlebt??? welch eine geld-verschwendung, wo menschen auf der ganzen welt an hunger sterben! ich finde es echt dekadent! "
Da sieht man mal wie unwissend manche Leute sind. Produkte unterscheiden sich nicht nur im Preis und in der Qualität. Es geht hier vor allem auch darum, WIE sind die Produkte entstanden. Herkömmliche Produkte zerstören unsere Umwelt, schädigen das Klima und Mißbrauchen leidensfähige Nutztiere als industriellen Rohstoff! Bio-Landwirtschaft bedeutet einen Beitrag zum Umwelschutz, Klimaschutz und Tierschutz. Hier mal ein Link: http://www.bio-tierkost.de/bio_futter.php
Und diese Grundskepsis "Bio vertrau ich nicht, deshalb kaufe ich es nicht". Ja, das bringt uns weiter! Anstatt man sich informiert und genau hinschaut (also nicht nur den Preis eines Produktes kennt) boykottiert man lieber eine gute Sache, die die Welt nachweislich verbessert. Es gibt noch viele weitere Vorteile der Bio-Landwirtschaft, z.B. ist die benötigte Menge an Arbeitskräften für die gleiche Produktionsmenge größer, d.h. weniger Arbeitslose! Informiert euch mal!
Ergänzend: Warum sind "Billig-Produkte" wirklich billiger? Würde man die Kosten für die entstanden Schäden bzw. für die Wiederherstellung des Ursprungszustandes in die Preise für "konventionell erzeugte Produkte" einberechnen, so wären diese noch teurer als Bioprodukte. Wird aber nicht gemacht, heute gespart und großes Geld verdient. Den Schaden haben nachfolgende Generationen zu tragen, tole Einstellung! Habt Ihr Kinder?
DH! Wenigstens einer, der weiß wovon er redet und auch mal ne INFO gibt, anstatt dumme Vorturteile rauszuhauen.
vielen Dank, super Infos. Bin auch froh, dass noch was hilfreiches zur Sache kam :-)
Gerne Maveric, ich finde es erfreulich, wenn sich wenigstens manche Leute Gedanken drüber machen, was sie dem Hund füttern. Kommen übrigens immer wieder neue Infos hinzu. ;o)
geht mal auf www.tolle24.de hier wird die frage beantwortet hat mir Persönlich sehr gut geholfen