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Welches Bildformat ist das mit der höchsten Qualität, RAW, TIFF oder ein anderes?

gefragt von RonaldinhoRonaldinho am 20.06.2008 um 9:39 Uhr

Meine Kamera kann auf diese Arten Bilder speichern. Welches Dateiformat ist denn nun das beste? vielen Dank


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Reply


anonym
beantwortet von dolabella am 20. Juni 2008 10:00
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RAW und TIFF sind beide verlustfreie Speicherverfahren. Wenn Deine Kamera TIFF unterstützt, nimm das. Damit ist zumindest eine Kompression der Daten möglich. JPEG bietet eine höhere Kompression, ist aber verlustbehaftet (beim Komprimieren gehen Informationen verloren). Für RAW brauchst Du (meistens) Konvertierungsprogramme des Kameraherstellers, TIFF ist auch nicht ganz unproblematisch (herstellerspezifische Erweiterungen), aber zumindest baseline sollte jedes Bearbeitungsprogramm verarbeiten können.

Kommentar von D5ad28ebe4f90d4fd2fdea2691258726smallRingelkatze am 20. Juni 2008 10:33

genauso isses.

Kommentar von 0575f91c1a92ec591d16d28447f3778dsmallWhitefall am 20. Juni 2008 12:14

Aber speichern Kameras TIFFS nicht nur mit 8 bit pro Kanal anstatt der 12 bit o.ä. in RAWs? In dem Fall wäre natürlich RAW besser.

Kommentar von dolabella am 20. Juni 2008 12:56

Ja, sollte man vielleicht noch ergänzen: Wer seine Fotos regelmäßig am PC nachbearbeitet, fährt mit RAW besser. Die Kamera speichert die Daten vor der Bearbeitung durch die Firmware. Weissabgleich, Nachschärfung und Kontrastverbesserung erfolgen am PC.


anonym
beantwortet von gejka am 21. Juni 2008 10:24
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Wenn Deine Kamera im RAW-Format abspeichern kann, ist die Antwort ganz eindeutig RAW.

Raw speichert alle Informationen des Chips in hardwarenaher Form, Informationen zum Weißabgleich, Tonwertumfang, Gradationskurve, Farbsättigung usw. werden lediglich als Einstellungsparameter mit gespeichert, Veränderungen lassen sich deshalb jederzeit verlustfrei revidieren, der eigentliche Datenstamm bleibt stets unverändert.

Man benötigt einen RAW-Converter um die RAW-Datei in ein mit dem Bildbearbeitungsprogramm lesbares Format zu transferieren, also beispielsweise TIF, dabei legt man im RAW-Converter die Bildparameter fest und exportiert das Bild abschließend ins TIFF-Format.

Die beschriebene Vorgehensweise sichert die höchstmögliche Qualität, sie ist auch besser als der intern in der Kamera durchgeführte Datenexport, also wenn man die Kamera direkt im beispielsweise TIFF-Format sichern lässt. Der kamerainterne Export nach TIFF bring häufig keinerlei Vorteile gegenüber JPG, einfach weil er in der Regel so schlecht ist und dabei auch noch mehr Speicherplatz als JPG verbraucht.

Das JPG-Format ist nur als Endablage nach Abschluss jeglicher! Bearbeitung geeignet, da bei jeglicher Veränderung am Bild dieses beim Speichern komplett neu komprimiert wird und damit ein stetig wachsender Qualitätsverlust einher geht.

Das RAW-Format ist vergleichbar dem Negativ oder Dia, der ambitionierte Fotograf archiviert daher stets auch eine RAW-Version seiner Bilder. Adobe hat alternativ das sog. DNG-Format (Digitale Negativ) für diesen Zweck entwickelt, es soll sicherstellen, daß man auch nach vielen Jahren eine Originaldatei mit einem dann standartmäßigem Programm öffnen kann.

Ein anerkannt gutes und kostenloses Bildbearbeitungs-Programm ist Gimp, ob da ein RAW-Converter integriert ist weiß ich allerdings nicht, es gibt auf jeden Fall auch entsprechend freie RAW-Converter.

Auch eine Überlegung wert ist es, an einer Volkshochschule einen Photoshop-Kurs mit zu machen, das kann auch für den routinierten Photoshopler noch was bringen. Mit der Teilnahmebescheinigung bekommt man Photoshop sehr günstig als Studentenversion (vorher an der VHS anfragen). Bei Photoshop ist ein RAW-Konverter mit dabei, mit diesem kann man auch Objektiv-Korrekturen wie Farbversatz, Verzeichnung oder Vignettierungen bearbeiten.

Kommentar von 362a11ba375e2f8eb1e9f1eb17108969smallmikethemike232 am 4. August 2008 23:41

Beeindruckend. DH


Patron
beantwortet von Patron am 20. Juni 2008 09:41
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jpg, weil es am vielfältigsten zu bearbeiten ist, zb mit dem programm von irfanview.de - kostenlos, die pixelzahlen sind mit schieberegler zu verändern, und es konvertiert in sehr viele andere formate.

Kommentar von gejka am 21. Juni 2008 09:33

Ronaldinho ging es um Qualität, nicht um praktikabilität, in Bezug auf Qualität ist JPG einfach nur schlecht.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 20. Juni 2008 09:43
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ich stehe immer noch auf jpeg, da die Dateien relativ klein sind und von sehr guter Qualität..aber m.E. nehmen doch alle Kameras die Bilder im JPEG-Format auf..und wenn nicht kannst du sie über ein Fotoprogramm umwandeln


anonym
beantwortet von ask2knownow am 20. Juni 2008 09:45
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Also die Profis arbeiten mit RAW, aber die Datein sind da riesig und die Bilder nehmen viel Platz weg! Was hast du denn vor? Denn für den Normalnutzer reicht Jpeg aus!





FFFoto
beantwortet von FFFoto am 21. Juni 2008 08:57
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Speicherplatz ist so billig wie nie, deshalb nutze ich IMMER Raw und jpg parallel. ich nutze die jeps zur voransicht und schnellauswahl. alles anere mache ich aus dem raw. bei mir kommt kein unbearbeitetes fotos an die wand, das album, das internet...

lg frank


Wenne
beantwortet von Wenne am 20. Juni 2008 09:47
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Am bestern, aber auch am speicherhungrigsten, wäre .bmp! Da wird jedes einzelne Pixel mit seiner Farbinformation abgespeichert.

.tif und so sind komprimierte Bilder, bei denen gleichfarbige Pixel zusammen gefasst werden.

Gebräuchlicher wäre .jpg mit niedriger Komprimierung. Aber auch .tiff hat eine ordentliche Qualität und von den meisten Bildbearbeitungsprogrammen zu verarbeiten.

Mit .raw hab ich dahingehend leider keine Erfahrung. :-(

Mit .raw


marvodo
beantwortet von marvodo am 20. Juni 2008 12:35
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Das "beste" Format für welchen Zweck? Für haushaltsübliche Amateuraufnahmen ist JPG (in geringster Kompression) das beste Format, da hierbei die meisten Bilder auf die Karte passen und die Weiterverarbeitung am simpelsten ist. Für Profifotografen, die regelmäßig Aufträge von Hochglanzmagazinen bearbeiten, gibt es keine Alternative zum RAW-Format. In welche Kategorie ordnest Du Dich ein?


DerFussi
beantwortet von DerFussi am 21. Juni 2008 09:36
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Die Frage ging um die höchste Qualität. Das heisst für mich verlustfrei. Da kann es also nicht JPG sein. Überhaupt keine Diskussion.

RAW und Tiff sind verlustfrei. Letzteres ermöglicht auch eine Komprimierung (wie z.b. einen verlustfreien ZIP-Algorithmus). Das RAW-Format beinhaltet die nicht entwickelten Rohdaten, die der Chip liefert. Dadurch kann man in der Regel die Bilder mit keinem Bildprogramm ansehen und bearbeiten. (Z.B. die Pentax K10D hat als Option die Möglichkeit, die Rohdaten auch im Adobe-DNG-Format abzulegen, dann sollte es lesbar sein). Ist aber nicht schlimm. Die Kamerahersteller bringen entsprechende Programme zum konvertieren mit.

Wenn du verlustfrei weiterarbeiten willst konvertiere dann deine Rohdaten ins Tif-Format. Dieses beherrscht 8-bit, 16-bit-und 32-bit Farbtiefe. Fetsplattenplatz ist kein Luxus mehr. Lege deine Bilder dann als Tif mit 32 bit Farbtiefe ab. Von dieser Grundlage kannst du dir jederzeit bedarfsgerecht Bilder in anderen geforderten Qualitätsstufen abziehen (Auflösung, Farbtiefe ....je nach Wunsch)

Kommentar von B8429bd7f720b819b229a3aed9fd4b62smallpaterpen am 21. Juni 2008 15:49

DerFussi, Zitat: Dadurch kann man in der Regel die Bilder mit keinem Bildprogramm ansehen und bearbeiten.

Diese Aussage ist definitiv falsch. IrfanView kann auch RAW Format lesen und verarbeiten. Ich habe die K10D und speichere RAW+Jpg.

Gruß Peter

Kommentar von Ff30a730aeae04d1c922b0e64f59d661smallDerFussi am 22. Juni 2008 10:32

Daher habe ich ja auch "in der Regel" geschrieben. Ich weiß ja nicht, was der Fragende auf seinem Rechner installiert hat. Mit Irfanview mag man in der glücklichen Lage sein. Es ist aber nun mal bei weitem nicht Standard. Das sollte der Fragende wissen.

Das zusätzliche Abspeichern als JPG ist aber nicht nötig. Wenn man in einem Laden mal schnell einen Abzug braucht, kann die K10D ja auch nachträglich ein JPG entwickeln.




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