0utlaw am 09.04.2009 um 0:25 Uhr
Wenn es Gott in der Mathematik gibt, welche Zahl wäre Gott?
Kann man mit Gott rechnen?
Mein Tipp ist Null. Denn 0 beinhaltet alles, ist der Ursprung jeder Zahl, ist eigentlich gar nicht definierbar, gleicht positive und negative Zahlen aus und ist das Zentrum der Zahlen, des Raumes und der Zeit (Null-Punkt-Feld). 0 ruht in sich. 0 ist nichts und alles zugleich. 0 schwingt nicht, es gibt keine Frequenz mit 0 Hz. 0 kann man nicht teilen, aber teilt man durch 0 (Gott?) erhält man unendlich, bzw. undefiniert. Alles was man mit 0 multipliziert, wird zu 0. Mit 0 alleine kann man nichts anfangen...
Wobei man sagt aber auch, alles ist EINS (1).
Natürlich ist Unendlich keine Zahl und dennoch scheint Gott unendlich zu sein.
Es kann aber auch sein, dass man das nicht definieren kann, weil es dem Verstand entspringt.
So kann er aber auch gar keine Zahl sein, weil alle Zahlen aus dem Verstand kommen.
Oder aber er ist wirklich ALLES was es gibt und daher auch jede mögliche Zahl (jeglicher Art, komplex, dezimal, usw.) die es nur geben kann.
Was meint ihr?
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Möglich sind eine Anlehnung an religiöse Vorstellungen aus verschiedenen kulturellen Traditionen oder eigene Vorstellungen, was zu einer Gottesidee passend ist.
Zahlen können als bloße Rechengröße und Zahlzeichen genommen oder mehr hineingedeutet werden: Zahlen werden dann allegorisch verstanden, haben eine symbolische Bedeutung, drücken Ideen/Prinzipien/Wesensformen aus.
Zahlensymbolik, die in Religion, Philosophie und Mystik (Gnosis und Kabbala sind dabei z. B. Mischformen) vorkommt ist beispielsweise dargestellt bei: Franz Carl Endres/Annemarie Schimmel, Das Mysterium der Zahl : Zahlensymbolik im Kulturvergleich. Diederichs : Köln, 1984 (Diederichs gelbe Reihe. Weltkulturen 52). ISBN 3-424-00829-X; 3-424-00792-7 (ich habe dieses Buch zum Teil verwendet- siehe auch die Zitate - , aber auch andere Kenntnisse und eigene Überlegungen herangezogen)
Eine informative Internetseite ist beispielsweise: http://www.derkleinegarten.de/600grab/640symbole/zahlen-zahlensymbolik-1-2-3-4-5-6-7-8.htm
In der Null kann das Unendliche, Unbegrenzte, nicht zu erfassende Absolute gesehen werden. In der Kreisbewegung des ewigen Himmels als vollkommene Bewegung (real ist es nur eine Annäherung als Ellipse) kann ein Ausdruck der in sich zurückkehrenden göttlichen Vernunft erblickt werden.
Die Eins eignet sich am besten für eine monotheistische Gottesvorstellung, die im bloßen Singular „Gott“ schon steckt), weil sie Einheit und Einzigartigkeit/Einmaligkeit darstellen kann. Dies entspricht einer Einheitsmetaphysik, die in der antiken griechischen Philosophie mit Parmenides beginnt und über Platon weitergeht (z. B. τὸ ἕν [to hen] als höchstes Prinzip bei Plotin).
Schon von den Pythagoreern wurde die Eins (μονάς [monas]) Gott zugeordnet (vgl. den spätantiken Schriftsteller Iamblichos). S. 56: „Die Eins wurde zum Symbol des Ur-Einen, Nicht-Polaren, Göttlichen, sie umfaßt Zusammenhang, Gesamtheit und Einheit und ruht in sich selbst, doch steht sie hinter allem geschehen.“ Die Drei entspricht einer Gottesvorstellung mit Dreifaltigkeit (Trinität), wie sie in der christlichen Religion auftritt. In gewisser Weise gibt es sie auch in einer Religionsphilosophie mit einer idealtischen Dialektik, z. B. bei Georg Friedrich Wilhelm Hegel.
In einer Entwicklung, die Selbstbewegung des Begriffs und ein Grundvorgang der Wirklichkeit ist, kommt es zu einem Herausgehen (1), Sichauseinanderlegen (2) und zugleich Zusichkommen (3) des Göttlichen/der Gottheit (Gott ist der absolute Geist). Einem unbestimmten Sein (ursprüngliches In-Sich-Sein) wird eine bestimmte Negation als Widerspruch entgegengestellt (sich selbst anschauend erblickt es sich als angeschautes, als Anderes seiner selbst, wie ein Fremdes) und dann vollzieht sich eine vereinigende Rückkehr zu sich selbst mit einem nun vollendeten Bewußtsein. Dies ist eine Verbindung von Transzendenz und Immanenz. Die Drei ist dabei im Grunde eine Eins.
Die Null als Entsprechung Gottes wirkt wie ein Gegenstück zu der negativen Theologie, bei der in einer versuchten Annäherung Gott alle bestimmten Prädikate abgesprochen werden (sowohl eine Aussage über ihn als auch das Gegenteil werden negiert). Der Grundansatz ist, alle Seinsbestimmungen der endlichen Wirklichkeit in Bezug auf Gott zu verneinen. Dies ist dann aber nur ein vorläufiges Ergebnis, keine erreichte Schau Gottes.
S. 57 (zu altchinesischer Religion): „Eins ist ein ideales Symbol der Gottheit, weil es göttlicher Geist ist, der mit materiellen Eigenschaften, die immer in der Mehrzahl erscheinen, nichts zu tun hat. Eine solche Eins hat auch keinen Gegensatz; selbst das der Gottheit widerstrebende Prinzip wird aufgehoben bzw. in die Einheit integriert. Gott ist das Eins sowohl das absolut Eine wie das in seiner Wesenheit Einzige.“
Zahlen sind als etwas Äußerliches nur eingeschränkt geeignet, Ideen/Prinzipien/Wesen darzustellen.

die liegende 8..für unendlich!

er ist null. nicht da
Dafür gibt´s n Dh =D

42
Oubyi am 9. April 2009 00:30 Stimmt. An 42 hatte ich nicht gedacht. DASS IST ES. (Ist der Name Gottes dann auch Douglas Adams? (;-))
Never ever!! Jeder weiß doch das Gott Johnny Depp heisst =.=

weil gott einzigartig ist es gibt ihn nur ein mal es gibt nur einen gott es gibt nur einen der sowas schaffen kann


gOTT IST TOT !
SchwesterEsther am 9. April 2009 00:30 Watum hast du ihn denn getötet? =D
SwordOfRight am 3. Mai 2009 15:59 Wie kannst du sowas behaupten??? Wie soll schon der Schoepfer dieses unendlichen Universiums tot sein??? Ohne ihn waere ganichts da...


Mir kam gerade in den Sinn: Da ja 666 eindeutig die Zahl des Teufels ist, ist die Zahl Gottes das Gegenteil, also 999. (Nicht ganz ernst gemeint, aber vielleicht doch ein Denkanstoss?!
0utlaw am 9. April 2009 00:30 ziffernsumme 27 -> ziffernsumme 9 hm
Wie kommt ihr jetzt auf die 27?
0utlaw am 14. August 2009 15:12 9+9+9

7 (sieben) ist eine schöne Zahl...
Aber Gott ist nicht mit einer Zahl zu definieren, Gott steht über all dem, was er geschaffen hat.
Indigo am 10. April 2009 07:11 Welchen Gott meinst du denn ? Der Lochgott steht nicht über allem !
Hirnlos am 12. April 2009 23:12 Es gibt keinen Gott für Löcher.
NATÜRLICH laber net der Lochgott hat mir erst Heute 10Euro geschenkt XD

NULL finde ich am bestechendsten. Ich kam nämlich auch zu der Überlegung, daß die Ursprungsdimension unserer in der materiellen Welt üblichen drei Dimensionen möglicherweise nicht die vierte Dimension ist, wie ich lange primär dachte, sondern möglicherweise wahrscheinlicher die NULLTE Dimension. Genial - von dir - und mir!!


Weil er größer ist als alles.
Und ja, man kann (und sollte) mit ihm rechnen.
Indigo am 10. April 2009 07:15 Wie kommst du darauf das Gott männlich ist ?
daddysdearest am 10. April 2009 12:54 Das ist er nur grammatisch. Er steht natürlich über solch menschlichen Einteilungen wie Geschlecht etc.
Indigo am 10. April 2009 13:29 Dann mach mal aus deinem persönlichen Gott ein "ES" ,.... so rein grammatisch gesehen, dann liest sich das nicht ganz so schräg ;-)
daddysdearest am 10. April 2009 13:30 Da rebelliert aber mein Sprachgefühl...
Willst du damit sagen Gott ist ein Zwidder? Außerdem muss Gott ein Geschlecht haben wie hätte jesus sonst sein Sohn seien können?
daddysdearest am 1. Mai 2009 11:03 Ich schrieb weiter oben schon, dass Gott über menschlichen Einteilungen steht. Du stellst Dir das alles ein bisschen kindlich vor.
Oubyi am 10. April 2009 12:42 Du widersprichst Dir. Mit Unendlich kann man NICHT rechnen!
daddysdearest am 10. April 2009 12:55 Mathematisch nicht. Im Leben schon.
im Sinne von 100+Gott=101 etc. ???
daddysdearest am 27. April 2009 16:38 Im Sinne dessen, dass man sein Wirken erwarten kann - jedenfalls wenn man zu ihm gehört.

Keine. Das Wort GOTT kommt vom Althochdeutschen "got", was soviel wie "anrufen" bedeutet. Im damaligen Kontext war damit allerdings das Hervorrufen des Verborgenen gemeint. Wenn man keine Lösung hat, geht man in sich und versucht mit Hilfe des Unbewussten (37%-Regel) auf die Lösung für das jeweilige Problem zu kommen.
Eine Eigenschaft wie diese hat keine Zahl. Mag sein, dass diese Erklärung den Gläubigen gar nicht passt. Aber das Problem hat die Wahrheit immer, dass sie einem nicht schmecken will.
0utlaw am 10. April 2009 14:49 Interessante Antwort, danke!
Du wiedersprichst dir... (deine 37!!!% Regel)
deine 37% Regel ist eine Zahl nämlich die 37
0utlaw am 14. August 2009 15:13 Was genau ist diese 37%-Regel?

Hätte jetzt gerne zwei Wahlmöglichkeiten gehabt, nämlich die Null für "Nichts" und Unendlich für "Alles".... Und.... ganz ehrlich.... irgendwie sträubt sich immer mehr in mir, das Wort "Gott" zu gebrauchen... Sooooo viele dogmatische Gedankenkonstrukte, die damit in Verbindung stehen.... "ES", oder "DAS" vielleicht.... hm...
0utlaw am 14. August 2009 15:14 Da hast du natürlich Recht.

Gott ist die Zahl Phi , der GOLDENE SCHNITT
Was laberst du? der Goldene Schnitt liegt laut Schule bei 61,8% und Pi(du meinst doch pi, denn "phi" kenn ich net) bei 3,1.....

Wenn überhaupt dann wohl der R zahlenraum..

Er ist der Allmächtigster!
Unendlich (Euros z.B.) sind/ist aber nicht mächtiger als 1(lächerlicher Euro) =P
das nicht könnt ihr euch wegdenken hab meinen Fehler nicht bemerkt sry

Oder: Gott ist die Mandelbrot-Menge!!
0utlaw am 9. April 2009 20:53 Kannst du das genauer erklären? ^^
heureka47 am 22. April 2009 04:21 Schau dir mal die Grafiken an - und nutze auch mal die höhere Auflösung bei den Vergrößerungen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Mandelzoom14satellitejulia_island.jpg&filetimestamp=20061204215653
Schöneres habe ich draußen in der Natur kaum gesehen. Oder in den Auslagen von guten Juwelieren oder in Bildergalerien. Diese Grafiken - aufgrund von mathematischen Fakten / Gesetzmäßigkeiten - AUCH SIE - lösen in mir Freude und - ja ich hab nicht mal ein Wort für dieses Gefühl von atemloser Bewunderung...
Was ist die "Mandelbrotmenge"?^^

Kabbalistisch gesehen ist die 0 der unendliche und unergründliche Gott, das Ajin Sof, das Unendliche.
Die 1 ist die höchste Krone, Manifestation der Einheit in der Sphäre des Absoluten.
Die 2 ist Gott Vater, Arich Anpin, das lange Gesicht.
Die 3 Gott Mutter, Elohim, die obere schechina, die Glorie Gottes, das passiv weibliche Moment der Gottheit.
Die 4-9 symbolisiert den prototypischen Menschen, den Demiurgen, den Sohn der 2 (das kurze Gesicht)
Die 10 schließlich ist die Braut als passive materielle Welt, in der Gott sich manifestiert, die Tochter Zion, Israel...
Ich antworte kabbalistisch, weil die Kabbala die einzige mir bekannte Zahlenanalyse im Okzident vornimmt.

Das beantworte ich gerne ;-) Es ist und bleibt eine imaginäre Zahl !
Aber ist ja auch einleuchtend !
Les einfach mal ein paar kabbalistisch-magische Werke!! Da wird die Zahl mit 72 angegeben!!! Es kommt aber auch auf den Gott an,welchen Du meinst!!?? Das schöpferische Tetragrammaton-IHVH-hat 72 Namen bzw.Eigenschaften Gottes!!!!

der oben zweimal angegebene link funktioniert nicht. Deshalb:

die liegende acht ist die zahl für unendlichkeit(habe ich mal gehört)...deshalb haben schachspiele auch acht bauern und ein feld von acht mal acht vierecken. Das Pferd kann man in acht verschiedene positienen setzen ebensowie den könig.

ich würde auch unendlich sagen...

keine, es existiert kein gott.
Danke jetzt ist mein Schulaufsatz zu dem Thema fertig ich muss nur deinen Kopieren =P
Danke, für diese ausführliche Antwort.
Mir kommt dazu gerade der Gedanke, dass alles ein Unikat ist. Absolut nichts ist exakt identisch. Jede Form, jeder Gedanke, jede Schwingung, jedes Atom ist anders. Somit ist alles (Gott) einzigartig.