Welcher Weg ist erfolgversprechender, Ausbildung oder Studium?

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6 Antworten

Der Nachteil eines Studiums ist, dass du in der Zeit kein Geld verdienst. Und häufig ist ein Studium so angelegt, dass du die Grundlagen und die Verzahnung in die Praxis selbst mitbringen oder später hart erarbeiten musst.
Auf der anderen Seite ist mit einem Studium die Möglichkeit, einen gutbezahlten Job, der auch noch Spaß macht, bekommen zu können viel größer. Im technischen Bereich sind die innovativen Bereiche fast immer von Ingenieueren besetzt, selten von Technikern, nie von Fachkräften für xyz.

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Viele haben nach 12 oder 13 Jahren Schule einfach keinen Bock auf noch mehr Lernen. Daher entscheiden sie sich gegen ein Studium und für eine Ausbildung. Oder sie haben ihr Abi gerade so geschafft und ihnen gefällt keiner der Studiengänge, der ihnen mit einem nicht so guten Schnitt zur Auswahl steht. Oder es war einfach schon immer ihr Traum, z.B, Zimmerer zu werden. Zimmerer kann man nicht studieren. Oder sie wollen unbedingt sofort Geld verdienen bzw. können es sich finanziell nicht leisten, noch ein paar Jahre ohne Gehalt auszukommen (Nebenjobs sind bei manchen Studiengängen einfach nicht drin). Es gibt viele Gründe.

Und wer sagt denn, dass alle Ausbildungsberufe schlechter oder weniger wert sind als Berufe, die man als Akademiker ergreifen kann? Es geht doch darum, dass die Arbeit einem Spaß macht. Man verbringt so viel Zeit damit. Wie viel man verdient, sollte dann eigentlich nebensächlich sein.

Ich persönlich habe mich nach dem Abi für ein Studium entschieden, weil ich mehr wissen wollte und weil es mir wirklich Spaß macht, zu lernen. Ich studiere Pharmazie, aber ich habe mir vorher auch Gedanken gemacht, ob eine PTA-Ausbildung für mich besser wäre. Da ich die Herausforderung liebe, habe ich das Studium gewählt, und für mich persönlich war es die richtige Entscheidung.

Aber ob nun eine Ausbildung oder ein Studium erfolgsversprechender ist, kann man pauschal nicht sagen. Es kommt auf den einzelnen Menschen und ganz besonders auf das jeweilige Fachgebiet an. Es gibt viele abgehobene Studiengänge, bei denen man danach wahrscheinlich arbeitslos ist oder vollkommen fachfern arbeitet. Ausbildungen sind i.d.R. handfester, aber da gibt es natürlich auch Ausnahmen. Ich kenne auch studierte Biologen, die jetzt den gleichen Job haben wie BTA und entsprechend schlecht bezahlt werden. Es kommt also immer darauf an.

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Kommentar von WildTemptation
09.04.2016, 11:31

Ach ja, und übrigens sind zwei der angesehensten und bestbezahlten Berufe Ausbildungsberufe: Pilot und Fluglotse. Die verdienen teilweise sogar besser als die beiden angesehensten akademischen Berufe - Arzt und Apotheker.

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Kommt darauf was du dir persönlich für Ziele setzt. Beim Studium hast du halt einen akademisch Abschluss vorzuweisen, welcher dir deine Karrieremöglichkeiten erleichtert und verbessert. Auch die Vergütung kann (kommt immer auf den Studiengang an) durchaus besser sein. Aber auch eine Ausbildung hat durchaus Vorteile, so kannst du direkt in die Arbeitswelt einsteigen und verdienst schon dein eigenes Geld. Diese Möglichkeit gibt es neuer Dings auch mit dem dualen Studium. 

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Es kommt immer drauf an worauf mehr Wert legt...

Wenn man bereits überzeugt ist, den richtigen Beruf gefunden zuhaben, ist es durchaus sinnvoll eine Ausbildung zumachen um erstmal was zuhaben worauf man aufbauen kann. Nach der Ausbildung kann man immernoch Abitur machen und Studieren. Auch möchten manche nach der Schule lieber erstmal Geld verdienen. Wenn man danach ein Studium machen möchte, hat man hierfür schonmal was in der Tasche.

Andere möchten dagegen zunächst den optimalen Schulabschluss haben, was auch durchaus sinnvoll ist. Nach einer Ausbildung hat man vlt. nicht mehr unbedingt lust nochmal zur Schule zugehen. Auch machen einige Abitur die noch nicht wissen was sie vorhaben und sich so mehr chancen eröfnen wollen. Andere wissen zwar schon was sie wollen, brauchen aber für ihre Beruflichen Ziele diesen Abschluss. Mit einem anschließenden Studium hat man später mehr möglichkeiten. Aber es kommt natürlich auch darauf an was man studiert.

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Mit studium hast du später bessere chancen aber du kannst auch während der ausbildung die fhr machen.

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Kommt drauf an was du später mal machen willst.. ich arbeite auch nicht mehr in meinem Ausbildungsberuf als Bürofkaufmann sondern bin selbstständig mit Onlinehandel und IT-Dienstleistungen sowie Vermittlung fürs Geld verdienen von Zuhause. Was einem halt eher liegt würde ich sagen.

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