Frage von samman, 68

Welcher Weg ist besser zum studieren?

Hi!

Ich will Medizin studieren und da mein Schnitt nicht reicht um in Deutschland Medizin zu studieren, habe ich 2 Möglichkeiten:

1) Es gibt englischsprachige Medizinstudiengänge in Polen. Dort wird eigentlich fast jeder genommen, der die Gebühren bezahlt. Das Studium dort dauert 6 Jahre (+ 1 Jahr Praktikum), die Qualität soll gut sein und es ist auch weltweit anerkannt.

2) Ich gehe nach Schottland oder in die USA und studiere Biomedizin oder Biologie 4 Jahre lang und bewerbe mich dann für verkürzte 4 Jahres Studiengänge in Medizin, die es in England, Irland und notfalls auch Polen gibt.

Von den Kosten her sind beide Optionen mit Lebenshaltungskosten ähnlich, die zweite könnte aber auch teurer oder günstiger werden. Das alles würde unter anderem durch einen Studienkredit bezahlt werden.

Der zweite Weg öffnet natürlich die besseren Möglichkeiten, ist aber auch unsicherer und von den Kosten her nicht ganz vorherzusagen und dauert länger, vor allem wäre ich aber dann erstmal in den Land in dem ich sein will. Ich persönlich tendiere dazu, aber schaffe es nicht mich dafür zu entscheiden, weil viele was anderes sagen, vor allem dass ich bei der ersten Option sofort Medizin studiere.

Was würde ihr nehmen und was würdet ihr mir raten?

Antwort
von Denise1993i, 7

Beide Optionen hören sich nach einen errolgreichen Berufsweg an. Ich würde allerdings auch die 1. Option wählen.

Antwort
von Arteloni, 20

Ich würde auch in Polen oder Ungarn anfangen und nach dem Vorklinischen Studienabschnitt nach Deutschland wechseln. Kenne auch einige die das gemacht haben.

Das der Abschluss aus Polen weltweit anerkannt wird bezweifle ich stark. Das deutsche Medizinstudium wird es nämlich nicht, und ich glaube nicht das der polnische Abschluss höher eingestuft.

Antwort
von Johannisbeergel, 40

So gut wie ALLE Medizinstudenten, die ich selbst kenne und es hierzulande nicht geschafft haben (und das sind 6), sind nach Ungarn gegangen. Dort ist es leicht hinzukommen, die Lebenshaltungskosten sind sehr niedrig und Budapest ist dazu noch eine sehr geniale Stadt (sowohl kulturell als auch von der Partyszene). Gelehrt wird da, wenn ich das richtig verstanden habe, sogar auf Deutsch. 

Die Leute sind dann in einem höheren Semester (glaube 4. oder 5.Semester) recht problemlos an eine deutsche Uni gewechselt und machen hier weiter und ihren Abschluss. 

Kommentar von samman ,

Man kann nicht mehr problemlos nach Deutschland wechseln, das ging vor ein paar Jahren ganz gut, jetzt sind aber auch in den höheren Semestern kaum Plätze frei. Danke aber :).

Kommentar von Johannisbeergel ,

Wenn "vor ein paar Jahren" letztes Jahr gewesen sein soll...

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