Welcher Verlag passt?

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5 Antworten

Guten Morgen NerdForever.

Verlagssuche hängt vom Thema ab und dann vielleicht noch eine Hiobsbotschaft - in der Praxis ist es so, daß von 100 unaufgefordert an einen Verlag eingeschickten Manuskripten vielleicht 3!!!! dann später auch einmal gedruckt und verkauft werden.
Ich würde mir den Aufwand sparen, da es auch andere Möglichkeiten gibt.

Zum Glück gibt es aber "Literarische Agenturen" - die Agenten(Lektoren)
lesen eingesandte Manuskripte, schätzen Erfolgschancen ein, geben ggf.
Tipps zur Überarbeitung und bieten dann den Titel geeigneten Verlagen
an. Dafür schließen diese Agenturen einen Vetrag mit dem Autor und
verdienen prozentual mit.

Eine der größten Agenturen ist die Agentur Schlück (schlueckagent.com).

Abzuraten ist von den "Zuschußverlagen", viele davon, nicht alle wollen
nichts außer Deinem Geld (getarnt als >Druckkostenzuschuß<). Ob
das Buch jemals jemand kauft interessiert diese "Verlage" leider nicht.

Eine weitere Möglichkeit besteht bei Verlagen, die Manuskripte
digitalisieren und auf ihrer EDV speichern um bei einer Bestellung
entweder ein e-book oder aber ein dann gedrucktes Buch an den Besteller
zu liefern (books on demand). Da gibt es u.a. den Verlag epubli gmbh in
berlin , (kein link aber da müsstes Du ihn finden .w epubli de, googel
mal boersenverein Frankfurt an den Zentralverband der Buchhändler und
Verleger in Frankfurt, die können Dir vermutlich auch weiterhelfen.

Bei epubli kannst Du dich für ein Papierbuch und oder ein ebook entscheiden.
Auf der Seite gibt es auch ein Kostenteil, wo Du genau erkennen kannst,
was es kostet, was Dein Honorar ausmacht etc.

Zum Schluß von Textforen, wo Du Deinen Text zu Beurteilung und oder lesen einstellst, halte ich nicht sehr viel, denn leider geht auch dort der >Ideenklau< um.

Ganz zum Schluß von Lehrer- oder Familien-, Freundmeinungen halte ich leider nicht sehr viel da viel zu subjektiv beurteilt und beeinflusst wird.

Einfach mal ausprobieren !!

Ich wünsch Dir viel Erfolg, Daphne

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Wenn die Geschichte durch einen Verlag veröffentlicht werden soll, empfehle ich euch eine Agentur. Diese Literatur-Agenturen treffen für die Verlage die Vorauswahl und leiten nur Bücher weiter, die sie selber als gewinnbringend ansehen. Bezahlt werden sie mit einer Gewinnbeteiligung, sollte das Buch gedruckt werden.

Du kannst auch direkt Verlage anschreiben, aber die Wartelisten sind manchmal bis zu 10 Jahre lang (z.B.: Klett-Cotta). Dazu suchst du im Buchladen am Besten Bücher die ein ähnliches Thema wie die zu verlegende Geschichte haben und notierst die die Verlage. Auf deren Homepages kannst du dich dann über die Veröffentlichung informieren.

Du kannst dich auch an eine Druckerei wenden. Diese druckt und bindet dir alles, verlangt dafür aber auch ein Honorar. Spricht du kaufst dir die gebundene Version deiner Geschichte von der Druckerei.

Werbung oder ernsten Verkauf machen diese Betriebe aber nicht. Sie verdienen am Autor, nicht am Leser.

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Kommentar von NerdForever
04.03.2016, 20:55

Danke, wie sähe das denn so mit einem kurzem Roman mit evt. einem 2.Band aus?  Und nimmt ein Verlag Bücher entgegen, die von Leuten jünger als 16 Geschrieben werden?

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Das hat als unbekannter Autor überhaupt keinen Sinn. Kurzgeschichten haben keinen Markt. Und eine Kurzgeschichte ist eine hohe Kunst - nicht einfach eine kurze Geschichte! Ein Romen ist einfacher zu schreiben.

Es gibt Träume, die in der Realität wie Seifenblasen zerplatzen, dieser gehört dazu.

Verlage sind knallharte, gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen, die keine kleinen Mädchen, die mal was "geschrieben" haben, finanzieren. Hört sich hart an, ist aber ein Realitätsabgleich.

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Kommentar von NerdForever
04.03.2016, 20:53

Das weis ich ALLES, es IST auch hart, doch: a) Sagen sogar die LEHRER meiner Schwester sie solle das machen, und hatten das auch wirklich vor, b) schreibt sie keine kurzgeschichte, sondern einen kurzen Roman, der auch noch einen 2.Band haben könnte und c) ist das auch nicht eine Kleine-Leute Geschichte, sondern sowas wie harry potter

Sorry, das ich so hart reagiert habe, aber das musste mal raus xD :P

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Kommentar von Protoxin
04.03.2016, 21:41

Wenn die Lehrer deiner Schwester wüssten was ein guter Roman braucht um bei einem breiten Publikum zu landen würden Sie bei einem Verlag arbeiten oder selber Bücher schreiben, das mal so nebenbei.

Als Erstlingswerk Autor einen Verlag anzuschreiben hat keinen Sinn.
Ein vernünftiger Verlag druckt ein Buch erst ab einem gewissen Bekanntheitsgrad und alles was euch vorher druckt zieht euch mit hoher Wahrscheinlichkeit über den Tisch.

Und den "kurzen Roman der eventuell noch einen zweiten Teil haben könnte" mit dem vermutlich besten all ager Buch aller Zeiten ( Harry Potter, die übrigens über 200 Verlage anschreiben musste) ist wohl mehr als eine Anmassung.  

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ALLE seriösen Verlage sind gut!

Die viel WICHTIGERE Frage, die sich ein unerfahrener Hobby-Autor stellen sollte: Ist mein Manuskript SO gut, dass es sich für einen seriösen Verlag lohnen würde, das als Buch zu veröffentlichen?

Verlage sind kommerzielle Unternehmen, die Umsatz und Gewinne erzielen wollen!
Wunschträume von Hobby-Autoren zu erfüllen - ohne realistische Aussicht auf kostendeckende Einnahmen und Gewinne - das ist nicht ihr Geschäft; dann wären sie bald pleite :-(
Der Buchmarkt ist hart umkämpft!

Verlage, die Bücher AUF IHRE KOSTEN überarbeiten, drucken und veröffentlichen, tun das nur dann, wenn sie davon überzeugt sind, dass sich das Buch so gut verkaufen wird, dass alle Kosten wieder hereinkommen und zusätzlich noch Gewinne erzielt werden.
Erstlingswerke von unerfahrenen Jung-Autoren haben da normalerweise keine Chance, weil da erfahrungsgemäß nicht mit hohen Verkaufszahlen zu rechnen ist. So ist leider die Realität :-(

Sogar z.B. Astrid Lindgren und J.K.Rowling mussten diese Erfahrung machen. Erst nach Jahren und vielen geschriebenen Büchern hat sich ein Verlag "erbarmt" und ihre Bücher veröffentlicht.

Vorsicht vor betrügerischen Pseudo-Verlagen! Die geben sich aus als
seriöser Verlag und machen große Versprechungen, aber im Endeffekt zocken sie den Autor ab mit versteckten Kostenfallen im Kleingedruckten des Vertrags.

Eine realistische Alternative wäre die Veröffentlichung als E-Book in Eigeninitiative (Selfpublishing) oder "Book-on-Demand".

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Wie meinst du, der nicht weit weg ist? Meinst du in Deutschland? Denn deine ungefähre Lage kenne ich ja nicht ;)

LG Lisa

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Kommentar von NerdForever
04.03.2016, 18:56

Naja, aus privaten Gründen kann ich dir meine Lage auch nicht _ganz_ beschreiben, aber er sollte so im Umkreis von Düsseldorf liegen

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