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Was unterscheidet die Depression vom Burnout-Syndrom?
Es gibt in der Literatur nur einige markante Unterscheidungsmerkmale.
Eine oft zitierte Faustregel besagt, dass Burnout „kontext-bezogen“ (meist arbeitsbezogen) ist, während Depression „kontext-frei“ und allumfassend ist, also alle Bereiche des Lebens durchdringt.
Es wird auch gesagt, dass Depressive immer depressiv sind, während Ausbrenner(innen), jedenfalls in den früheren Stadien, auch noch teilweise unbeschwerte Phasen haben können.
Man könnte also - sehr stark vereinfacht - sagen: Ein Lottogewinn von 10 Millionen Euro könnte einem Menschen normalerweise aus einem Burnout-Prozess heraushelfen — einem Depressiven (im klinischen Sinne) dagegen nicht.
Bei Burnout trifft man häufig auf ein sonderbares Phänomen, das es nur selten innerhalb der Depression gibt, nämlich "müde, matt und abgeschlagen" nach außen, gleichzeitig innerlich aber unruhig, nervös und gespannt, mitunter sogar reizbar und gelegentlich aggressiv zu sein. So etwas hat man früher sehr treffend als "reizbare Schwäche" bezeichnet.
Ein drittes Unterscheidungsmerkmal zwischen Depression und Burnout besteht darin, dass Menschen in einem Burnout-Prozess normalerweise kämpfen.
Möglicherweise gegen Windmühlenflügel, sonst am falschen Ort, mit den falschen Mitteln, oder gegen sich selbst. Bevor sie sich schließlich geschlagen geben, haben sie in der Regel bereits Kämpfe hinter sich gebracht.
Das scheint bei Depressiven nicht der Fall zu sein. Diese sind antriebslos und lustlos, können Kränkungen oder Verluste viel schwerer verwinden, wie z.B. den Tod eines Menschen, eine Entlassung oder eine Trennung.
Im fortgeschrittenen Zustand lassen sich Burnout und Depression kaum noch auseinander halten.
Wahrscheinlich deswegen, weil Probleme in lediglich einem Lebensbereich im Laufe eines Burnout-Prozesses auf andere übergreifen.
Konnte man im Frühstadium wenigstens zeitweise Abstand von der Lage gewinnen und Entspannung finden, wird später die ganze Welt grau oder sogar schwarz. Suizidgedanken häufen sich und werden zuweilen auch in die Tat umgesetzt.
(http://www.seminare-wieske.com/unterseiten/burnout-vortrag.doc)

Burnout = ausgebrannt, kraftlos. Depressionen = psychische Niedergeschlagenheit

ich bin auch nur Laie, aber ich würde das etwa so erklären: burn-out ist keine Krankheit nach ICD oder DSM, Depression schon - burn-out ist i. d. R. Folge von einer Lebensphase, in der etwas (meist Arbeit) zu viel war, Depression hat häufig auch eine neurologische Ursache und hat mir der Quantität der Arbeit, bevor die Depr. ausbrach, nichts zu tun ... gibt sicherlich noch viele Unterschiede

Ich schätze (weiß es nicht wirklich), dass Burn Out eher zum Vorschein kommt wenn man denkt man habe alles erlebt und keinen Antrieb mehr findet (im Beruf als Beispiel) und so vor sich hinlebt und Depressionen können vorkommen wenn man noch nichts gebacken bekommen hat und allgemein alles vermeintlich schlecht läuft.

Es gibt eigentlich keinen Unterschied. Burn Out klingt nur besser und ist nicht so Stigmatisiert wie das Wort Depression

schwierig zusagen weil meistens ist es so das man erst burnout hat und dadurch entstandene depressionen. symtome sind ähnlich
burn out zieht in fast allen fällen die depressionen nach sich. sind meist beides gleichzeitig.
burn out ist das ausgebrannt sein und somit der verlust an z.b. arbeit. dies wiederum bewirkt das du es nicht versehen kannst wieso das so ist und man fällt in die depression.

http://www.depressionen-depression.net/ da wird dir geholfen, mit vielen hilfreichen tipps und beschreibungen was du tun kannst, einfach mal reinschauen. das ist die beste seite, die ich zu dem thema kenne mit umfangreichen material