Frage von zuitt23, 63

Welcher Trader für Aktien ist der beste?

Ich suche einen günstigen Trader für Aktien. Ich habe bis jetzt bei der Bw-Bank gehandelt, aber das Depot kostet im Jahr und die Order-Gebühren und Schließgebühren sind ziemlich hoch.Nun wollte ich mal fragen wen ihr empfehlen könnt.Es gibt ja viele Bestenlisten,und jede scheint ein komplett anderes Ergebnis zu haben.Welcher ist sicher? Welcher ist am günstigsten?Ich will ausschließlich mit Aktien handeln. Nicht mit CFDs oder sonstogem.Was ist mit DEGIRO,1822direkt,comdirect,finanzen.net,flatex,OnVista oder Sbroker(Sparkasse)?

DAnke schon mal für eure Antworten :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Zappzappzapp, 28

Am günstigsten sind flatex und onvista für jeden Umfang und jede Auftragsgröße.

Falls Du noch weitere Alternativen prüfen möchtest, müsste man wissen, wie viele Orders und in welchen Auftragsgrößen du handeln möchtest.

Hier kannst Du selbst recherchieren, das ist ein gemeinnütziges Verbraucherportal:

http://www.finanztip.de/wertpapierdepot/

etwas weiter unten auf deren Seite steht der Vergleich, falls du Dich nicht für die weiteren Informationen interessierst.

Hier kann man u.A. auch noch vergleichen:

http://online-broker-vergleich.focus.de/

Über die Sicherheit der empfohlenen Broker brauchst du Dir keine Sorgen zu machen. Die sind immer einer Einlagensicherung angeschlossen, wobei Deine Wertpapiere ja ohnehin auf dem Depot sicher sind. auf die darf nicht zugegriffen werden, wenn die Bank oder der Broker Probleme bekommt.

Insolvenz der Depotbank

Die bei der
Depotbank verwahrten Wertpapiere sind nicht von einer Insolvenz dieser
Depotbank betroffen, außer die Depotbank ist selbst der Emittent der
Wertpapiere.

Wenn die Depotbank die Wertpapiere nur verwahrt, ist der Bankkunde im Regelfall Eigentümer oder hat mindestens einen schuldrechtlichen Herausgabeanspruch.

Nach §985 BGB und §47 InsO steht dem Eigentümer in der Insolvenz des Verwahrers ein Herausgabeanspruch zu.

Wird die Depotbank insolvent, kann die BaFin einen Institutswechsel anordnen.

Kommentar von Zappzappzapp ,

Ich musste auch erst mal recherchieren, PN geht nur an "Freunde". Wenn Du Nachfragen hast, einfach "Kommentieren" !

Aber macht nix:

DEGIRO ist wohl auch nicht schlecht, vielleicht sogar in einigen Fällen noch ein klein wenig günstiger als die von mir genannten (aber was sind schon € 2 pro Trade, das ist ja im Promillebereich !!) aber in anderen Fällen auch erheblich teurer. Auch die Auswahl der Handelsplätze ist geringer.

Ich kenne natürlich auch nicht alle Anbieter, ich informiere mich über verbreitete Vergleichsportale und z.B. Finanztest (da war DEGIRO im Test von 2015 noch nicht dabei) oder auch wie schon als Link genannt, Finanztip.

Dort hatte ich DEGIRO bisher nicht gefunden, aber ehrlich gesagt hatte ich auch keinen Bedarf, noch viel herum zu recherchieren. Günstiger geht es im Grunde nicht und wenn ich mit flatex für meine Ansprüche zufrieden bin ...

Ich hatte mal die Unterlagen von onvista und banxbroker (die sind auch günstig) genauer studiert, die unterscheiden sich im Prinzip nicht groß von flatex, besonders, wenn man nur mit Aktien handeln will. Also mach Dich nicht verrückt mit zu viel Recherche. Fordere die Unterlagen von onvista, Banx und flatex an, setz Dich hin vergleiche in Ruhe zuhause und such den für Dich am besten passenden aus.

Nochmal zu DEGIRO. Ich habe das hier gefunden:

http://www.finanzen.net/online-broker-vergleich/degiro

  1. Was ich unter "Fazit" lese, ist mir zu kompliziert.
  2. Es ist ein holländisches Unternehmen, sicher nichts Negatives, aber warum sollte ich, wenn es ein gleichwertiges Unternehmen in Deutschland gibt.
  3. Die Abgeltungssteuer wird nicht abgeführt und eine eventuelle Verlustverrechung geht nicht so einfach wie in Deutschland.

Warum also kompliziert, wenn es auch viel einfacher geht ...

Kommentar von zuitt23 ,

Okey, vielen Dank für deine schnelle Antwort und für deine Tipps :)

Und danke, dass du mal im Gegensatz zu vielen anderen mal die eigentliche Frage beantwortet hast ;)

Ich werde mich mal bei beiden einlesen. Ich weiß du hast eigentlich schon alles beantwortet ,aber eine letzte Frage hätte ich noch. Muss man bei Flatex oder auch bei OnVista ein Bankkonto eröffnen, wenn man ein Depot eröffnet, oder kann ich mein Konto bei einer anderen Bank haben und trotzdem dort ein kostenloses Depot eröffnen?

Kommentar von Zappzappzapp ,

Natürlich kannst Du Dein Konto behalten, so was wie ein Girokonto bieten die reinen online-Broker ja gar nicht an.

Es muss aber ein Abwicklungskonto geben für die Abrechnung der Käufe/Verkäufe, bei flatex ist das das "Cashkonto", das wird automatisch mit dem Depot eingerichtet.

Und noch eine letzte Info:

Du hattest in der Ausgangsfrage auch finanzen.net genannt. Die nutzen für ihr Angebot Onvista. Wenn man sich also für Onvista entscheidet, sollte man zumindest prüfen, ob man das über finanzen.net macht, dann hat man dort Zugang zu den aktuellen Finanzinformationen und kann evtl. Geschäfte direkt von der finanzen.net-Seite aus machen.

Antwort
von AnnaStark, 29

Commerzbank (oder comdirect) haben drei verschiedene Depot-Arten.

Das Direct-depot ist wohl das günstigste, zahlst Du ausser den Ordergebühren nichts, wenn Du mindestens einen Trade im Quartals machst.

Bei Premium-Depot zahlst Du keine Ordergebühren, aber eine Gebühr prozentual von Deiner Einlage, und die ist bei einem gut gefüllten Depot heftig.

Antwort
von BrokerJohny, 24

Du solltest erst mal die Grundlagen üben bevor du ein Konto eröffnest.

Ein Trader ist der der handelt. Du meinst aber ein Broker/Bank.

"Normaler Aktien" Handel setzt ein hohes Kapital vorraus. Wenn man nicht nur spielen will sollten es 30.000 € sein als untere Grenze. Der Nachteil wenn man nicht mit Hebel arbeiten kann.

Consors ist da ein ordentliches Depot

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