Welcher Philosoph sagte das er darüber nachgedacht hatte ob er wirklich existiert und so weiter?

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6 Antworten

Vielleicht hast Du ja auch an R. D. Precht gedacht, der ein Buch mit dem Titel »Wer bin ich, und wenn ja, wie Viele?« verfasst hat.

Ich habe das Buch nicht gelesen, zumindest bisher nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Jedenfalls soll es, anders, als der Titel suggeriert, um sehr viel mehr philosophische Themen gehen als ausschließlich zm die Frage nach dem Ich und dem Bewusstsein, und ob es Das Eine Bewusstsein überhaupt gibt.

Natürlich hatte ich sofort auch Descartes und sein cogito ergo sum im Sinne, das ich oft missverstanden sehe. Wenn etwa jemand meint, man müsse dies durch ein ich fühle, also bin ich ergänzen, so habe ich den Eindruck, man halte den Ausspruch für eine besondere Betonung der führenden Rolle des Intellekts und vernachlässige das Empfinden.
In erster Linie geht es hier jedoch darum, dass, sobald sich ein Mensch diese Frage überhaupt stellt, er sie schon dadurch als beantwortet betrachten kann.

Im Unterschied zur sogenannten cartesischen Teilung finde ich dieses Argument ausgesprochen überzeugend.
Ich habe schon Sätze gelesen wie den, dass das eigene Bewusstsein womöglich Illusion sei. Zur Illusion gehört aber schon begrifflich jemand, der diese Illusion aufsitzt. Von daher ist er die gesamte Außenwelt Illusion als ausgerechnet meine eigene Existenz. Zur Außenwelt freilich gehören auch sämtliche Eigenschaften, die ich zu haben glaube. Wirklich sicher kann ich mir nur des wahrnehmenden Ich sein, nicht des wahrnehmbaren.

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Eigentlich gar keiner und so gesehen, ist die Frage nicht gut gestellt, denn wie will ein Philosoph verdrängen, wenn er denkt, dass er denkt und somit irgendwie existiert. Die Frage, um die es z.B. bei Platon, bei Augustinus, bei Descartes und anderen geht, ist die Frage, wie "gewiss" unser Erkennen ist. So hat Augustinus die Tatsache, dass er zweifelt, Descartes die Tatsache, dass er denkt als "Bodensatz" seiner Existenzgewissheit gesehen. Da in der damaligen Zeit das Geistige das Non-Plus-Ultra war, musste es etwas Geistiges zur Selbstvergewisserung sein, denn ohne Gottnähe tat man es nicht. Jeder Trapper erkennt an den Lebensspuren eines Tieres, dass "es da ist" und welcher Art es ist, aber Trapper und Tiere hatten in der damaligen geistigen Welt keine Glaubwürdigkeit und Beweiskraft. Unsere Sinne waren als Materie diskriminiert. Es musste schon, wie bei Platon in der Höhle, die höhere Schau sein. Normale Menschen lächeln über solche Philosophie, wie die Magd, die sich kringelte, als der Philosoph in den Himmel fixiert in ein Erdloch stolperte. Sieht man sich das Gerangel um die Lehrstühle an, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass bei allem Gerede auch die Philosophen wissen, wie real Gehaltsabrechnungen sind und wie nützlich Seilschaften auf dem Karriereweg.

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Das klingt nach Rene Descartes. In seinem Werk Meditationen über die erste Philosophie, kurz "Meditationen", versucht er rationale Argumente gegen Skeptizismus zu finden. Die wohl bekannteste seiner Schlussfolgerungen ist, dass er sich über seine eigene Existenz sicher sein kann.

Er hat demnach darüber nachgedacht, ob er wirklich existiert (und so weiter). Und er ist heute für genau das bekannt, was die wahrscheinlichkeit erhöht, dass man ihn so beschreibt.

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Der bekannteste ist René Descartes, der feststellte "Cogito ergo sum" (Ich denke, also bin ich).

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Wahrscheinlich meinst Du Rene Descartes.

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Immanuel Kant, David Hume et al.

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Kommentar von lizstyles
15.09.2016, 00:10

Hm, sicher?
Es hieß das er gesagt hat das er darüber nachgedacht hat ob er wirklich existiert und weil er darüber nachgedacht hat, wusste er das er das er existiert 😅

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