Frage von Kieler1992, 31

Welcher Paragraf ist das?

Wenn der Mitarbeiter eine monatliche stundenanzahk von 40 Stunden hat der Arbeitgeber ihn aber nur 30h einsetzt um Stunden zu sparen macht der Arbeitnehmer keine minusstunden!

Minusstunden gibt es nur wenn der Arbeitnehmer frei brauch oder nicht arbeiten kommt

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht, 27

Du meinst bestimmt den § 615 BGB "Annahmeverzug".

Danach trägt der AG das Betriebsrisiko. Wenn er also MA heim schickt weil nicht genug Arbeit da ist obwohl diese arbeiten möchten, befindet er sich in Annahmeverzug. Es können keine Minusstunden entstehen und die Zeit braucht auch nicht nachgearbeitet zu werden.

Der AN muss so bezahlt werden als hätte er gearbeitet, also nach vertraglich vereinbarten Stunden.

Antwort
von RKuchenbuch, 31

Wenn 40 Std. vertraglich vereinbart sind, muss der ArbG den ArbN auch so einsetzen. Anders rum: Der ArbN hat Anspruch auf die Entlohnung der vertragsgemäßen Stundenzahl.

Das ergibt sich eben aus dem Vertrag, nicht aus dem Gesetz.

Für die fehlenden 10 Stunden befindet sich der ArbG in Annahmeverzug, §615 BGB

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