Frage von DeinHerrscher, 102

Welcher Moment war historischer, die Amtseinführung des ersten schwarzen US-Präsidenten oder der 11. September 2001?

Über welches dieser beiden Ereignisse wird man in 500 Jahren wohl noch eher reden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von x9flipper9, 33

Alle sagen 9/11, ich halte jetzt mal dagegen.

Ich denk, dass man in 500 Jahren nicht mehr über einen Terroranschlag sprechen wird. Bis dahin werden ganz sicher noch schlimmere folgen und 9/11 wird verblassen.

Die Präsidentenlaufbahn wird jedoch weiter bestehen, von daher wird Obama auch in 500 Jahren noch in Geschichtsbüchern auftauchen, nicht nur als 1. schwarzer Präsident der USA sondern auch als der 44. Präsident.

Oder redet man heute noch über Mord- und Terroranschläge zu Zeiten von Lincoln oder Washington? Nein aber man weiß noch genau wer Lincoln und Washington waren. 

Kommentar von atzef ,

Na ja, bei Lincoln liegt das u.a. auch daran, dass er Opfer eines Terroranschlags wurde. :-)

Die bloße Hautfarbe eines US-Präsidenten wird in 500 Jahren niemanden mehr jucken. Tut es doch eigentlich schon heute nicht.

Kommentar von x9flipper9 ,

Und weil er von allen Präsidenten heraussticht durch seine Taten.

Durch ein Attentat alleine wird ein Präsident nicht berühmt, es gab in der Geschichte um die 20 Präsidenten, die einem Attentat zum Opfer fielen und man kennt nur eine Hand voll. 

Was machte Washington rein als Präsident so besonders? Nichts wirklich aber er war der 1. Präsident der USA, deswegen kennt ihn jeder.

Obama war der ERSTE schwarze Präsident der USA, das ist ein Meilenstein und er wird immer der 1. schwarze Präsident der USA sein, Rassismus hin oder her.

Antwort
von Thiamigo, 4

ich denke die Frage kann man noch nicht beantworten, denn es kommt darauf an wie die Geschichte der Welt die nächsten Jahrzehnte verläuft

Antwort
von MagicalMonday, 58

9/11, da es überhaupt historisch relevant ist. Dass Obama schwarz war, wird in 500 Jahren hoffentlich nur eine Randnotiz sein.

Kommentar von RoSiebzig ,

Sklaverei, Ghettos, Rassismus, Martin Luther King, Malcolm X, "I have a dream, .. ", .. alles Randnotiz .. ja, wenn man nicht betroffen ist. Klar. Kleine Welt aber auch ..

Kommentar von MagicalMonday ,

Weil du dir in deiner großen Welt bestimmt täglich Gedanken über die Geschehnisse des frühen 16. Jahrhundert machst, hm? Bist ein Held.

Kommentar von RoSiebzig ,

Nee. Über alles. Welt insgesamt. Ich weiß, wo ich hier bin. Es ist ein blauer Planet .. kein kleines Gärtchen mit Zaun hinter dem mir alles am Allerwertesten vorbei geht.

Kommentar von MagicalMonday ,

Tja und ich hoffe eben, dass Rassismus in 500 Jahren kein aktuelles Thema mehr sein wird, so dass man die Tatsache, dass Obama schwarz war, eben nur beiläufig im Geschichtsunterricht erwähnt.

Antwort
von atzef, 11

Wirkmächtiger war absolut eindeutig 9/11!

In 500 Jahren spricht über beides kaum jemand mehr als heutzutage über die Schlacht von Worringen...:-)

Antwort
von abibremer, 18

"historisch" läßt sich nicht steigern: Das ist ein statischer Begriff(genauso wie "bezahlt") entweder IST etwas geschichtlich passiert oder man wurde bezahlt oder NICHT) du meinst sicher "historisch wirkungsvoll") OB in 500 Jahren überhaupt noch einer Sprache mächtige Lebewesen existieren, ist wohl das größere Problem. Wir fressen den Planeten gerade in jeder Hinsicht leer!

Antwort
von RoSiebzig, 20

Kommt ganz drauf an, in welchen Kreisen.

Hoffe doch, daß es bis dahin keinen "historischen mainstream" gibt.

Antwort
von DorkasHDSV, 67

Beide gleichermaßen historisch und bedeutender vermutlich der 11. September.

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