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Welcher Missbrauch kann mit meinen Daten aus einer Gendatenbank betrieben werden?

Frage von howie1 howie1

Soll weiterführen diese Frage beantworten Würdet Ihr einen Massengentest verweigern? Freue mich auf möglichst fanatsievolle Antworten, die aber im Bereich des Möglichen sein sollten:

z.B.: - Mein weggespuckter Kaugummi könnte mich an einem Tatort plötzlich zum potentiellen Täter machen und ich müsste meine Unschuld beweisen... - Falls in der Zukunft jemandem einfällt, das bestimmte genetische Eigenschaften gefährlich sind (Film: Gattaca)

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Antworten (4)

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    Antwort von pippi60 pippi60

    Ich glaube/hoffe, dass Deine Daten gelöscht werden, wenn Du nichts mit der Sache zu tun hast. Und ist es nicht so, dass Dir Deine Schuld nachgewiesen werden muß und nicht Du Deine Unschuld? Ich sehe es eher so, dass mit dem Kaugummi fest steht, dass Du beim Tatort warst. Und vielleicht hast Du etwas beobachtet was hilfreich sein kann?

    Kommentar von howie1 howie1

    Fallen Dir noch andere Beispiele für möglichen Datenmissbrauch ein?

  • 1
    Antwort von maxeIputzeI maxeIputzeI

    gattaca beschreibt das schon sehr gut. Real in den nächsten paar jahren, könnte es zb sein das du mehr krankenversicherung zahlen musst wenn du nen gendefekt hast oder erst garnichtmehr aufgenommen wirst ! da giebts 1000 horrorzenarien.

    Kommentar von howie1 howie1

    Wie könnten die Krankenkassen denn z.B. an die Daten aus Massengentests kommen?

  • 1
    Antwort von digiritter digiritter

    Sowie eben mit allen erhobenen Daten missbrauch betrieben werden kann.

    Kommentar von howie1 howie1

    Ja, gib mal Beispiele. Es gibt Leute die behaupten Daten werden doch nicht missbraucht und ob ich ein Beispiel wüsste, wo Daten missbraucht wurden. Da fehlen mir oft interessante Argumente.

  • 1
    Antwort von GabrielBlack GabrielBlack

    Man kann damit z.B. ein "schönes" Scoring über eine Person erstellen :/

    Kommentar von howie1 howie1

    Scoring? Darf man darunter verstehen, dass in einem Personenprofil gespeichert wird wie hoch die Schwelle des Widerstands ist, seine persönlichsten Daten preiszugeben? Oder Bewegungsdaten zu speichern ala "Minority-Report"?

    Kommentar von GabrielBlack GabrielBlackGabrielBlack

    Scoring wird zB. bei Banken sehr gern genutzt um zu entscheiden, wer z.B. einen Kredit bekommt und wer nicht.

    Dabei wird der Antragsteller ziemlich detailiert ausgefragt (was macht er beruflich? in welcher gegend wohnt er? hat er kinder? was für ein auto fährt er? etc.). Für jede Antwort gibt es dann quasi Punkte. Über- oder unterschreitet man eine gewissen Punktzahl, wird man abgelehnt.

    Das Prinzip lässt sich auch auf Gendaten anwenden wenn man z.B. vergleicht, was andere Leute für Genkonstellationen haben und daraus dann Rückschlüsse ziehen will. Man versucht dann quasi den Menschen anhand seiner Gene zu klassifizieren. Meiner Meinung nach ein sehr fragwürdiges Vorgehen.

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