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Welcher König soll durch eine List den Kartoffelanbau gefördert haben??

gefragt von primaxi am 29.09.2008 um 20:23 Uhr

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RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 29. September 2008 20:26
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Der Alte Fritz: Friedrich II., auch Friedrich der Große oder der Alte Fritz genannt, (* 24. Januar 1712 in Berlin; † 17. August 1786 in Potsdam) war seit 1740 König in Preußen und ab 1772 König von Preußen. Als Kurfürst und Markgraf von Brandenburg wird er als Friedrich IV. gezählt.

Wie die Kartoffel nach Deutschland kam (2) Tatsache, dass sie in Deutschland zum "Volksnahrungsmittel" wurde, ist erstaunlich, wenn man bedenkt, wie groß die Widerstände der Bevölkerung gegen die "Erdäpfel" waren. Zu verdanken ist diese Entwicklung Friedrich dem zweiten von Preußen, dem "Alten Fritz". Dieser erkannte die politische Bedeutung, die die Kartoffel in sich barg. Kartoffelmarketing des Alten Fritz In einer Zeit mit ständig wachsender Bevölkerung und mehrmaligen Hungersnöten durch Getreidemissernten war die Ernährung der Bevölkerung zunehmend schwieriger geworden. Doch die Bevölkerung stand der Kartoffel dennoch skeptisch gegenüber. Schließlich kommt das Sprichwort: "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht", nicht von ungefähr. Das Ansehen der Kartoffel stieg erst, als der Alte Fritz zu einem ungewöhnlichen Mittel griff: Er ließ die Kartoffeln durch Soldaten bewachten. So erkannten auch die Preußen, das die Knollen wohl etwas Besonderes sein mussten. Fortan standen Sie der Knolle weniger skreptisch gegenüber Warum aber erst diese Abneigung? Warum hatten die Preußen eigentlich etwas gegen die Kartoffel, fragt man sich heute. Ein Grund war sicherlich die fehlende "Gebrauchsanweisung". Viele Menschen probierten die Kartoffeln roh und vielleicht noch unreif. Schließlich schmeckten aber auch die reifen Früchte damals noch nicht so gut wie heute, nachdem alle unerwünschten Inhaltsstoffe herausgezüchtet worden sind. Ein weiterer wichtiger Grund für die Abneigung war aber wohl die Umstellung der Anbaumethoden. Die Jahrhunderte lang praktizierte Dreifelderwirtschaft sollte nun wegen der neumodischen Kartoffel nicht mehr praktiziert werden? Im dritten Jahr, in dem der Acker normalerweise brach lag, sollte das Feld nun mit den Hackfrüchten bestellt werden? Das schien einer Revolution gleichzukommen. Schließlich setzte sich die Kartoffel aber dennoch durch und wurde zum Volksnahrungsmittel.

http://www.esskultur.net/lm/kartoffel2.html

Kommentar von Barnstormer am 29. September 2008 22:00

Solche Fachkompetenz lobe ich mir! Sehr gut!


Eppendorf
beantwortet von Eppendorf am 29. September 2008 20:24
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Friedrich der Große.


marusch
beantwortet von marusch am 29. September 2008 20:24
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was das nicht Friedrich II. "der alte Fritz"?

wiki sagt: Sehr verdient machte er sich um die Entwicklung des Rechts, insbesondere des Allgemeinen Landrechts. Als Anekdote zum Umgang des Königs mit dem Recht wird gern die Legende des Müllers von Sanssouci bemüht. Weitere, seine Regierungszeit kennzeichnende, innenpolitische Taten nach 1763 waren in der Landwirtschaft die Einführung der Kartoffel als Nahrungsmittel. So ordnete er allen preußischen Beamten am 24. März 1756 im sogenannten Kartoffelbefehl an, sämtlichen Untertanen den Kartoffelanbau „begreiflich“ zu machen. Nach 1763 kümmerte er sich verstärkt um den Landesausbau, besonders in der Mark Brandenburg durch die Trockenlegung unter anderen des Drömlings ab 1770 und des Oderbruches bis 1762.


Calignis
beantwortet von Calignis am 29. September 2008 20:24
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Friedrich II





hapebue
beantwortet von hapebue am 29. September 2008 20:25
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Die kleine Knolle mit der weltweiten Bedeutung

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Philipp II., König. von Spanien, soll 1565 dem Papst in ..... Winterweizen durch die Kartoffeln er- . gänzt wurde und diesen zum Teil er- . setzte. ...

http://www.sfiar.ch/documents/egger_kartoffeljahr.pdf



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