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Welcher Kindergarten für Mädchen, das ihre Ruhe braucht?

gefragt von visulant am 29.10.2007 um 23:57 Uhr

hallo, meine tochter (4) will in einen anderen kindergarten, weil es in ihrem zu laut ist, die anderen immer stören. erzieherin meint: stimmt, ist viel lauter geworden, kanns aber nicht ändern. meine tochter tobt auch und ist begeisterungsfähig. aber sie befolgt anweisungen penibel und die andern nicht. oft macht sie sachen sehr konzentriert und übrigens auch gut. aber offenbar wird sie oft gestört, bzw. findet ihre ruhe nicht wieder. was soll ich tun? ihr raten auch laut zu sein, weil die lauten immer gewinnen? die kita wechseln? aber wohin? wohnen übrigens in berlin-pankow, falls jemand einen tipp hat.


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koira1975
beantwortet von koira1975 am 30. Oktober 2007 00:02
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Gibt es an der Kita nicht vielleicht eine andere Gruppe, die Deiner Tochter evtl mehr liegt? Sagt die Kleine denn explizit, dass sie wechseln will oder fühlt sie sich generell im Kindergarten nicht wohl? Wie lange ist sie dort? Hat sie in ihrer Gruppe Freunde?

Kommentar von visulant am 30. Oktober 2007 00:43

es ist ein kinderladen, im ganzen gibt es 30 kinder, 2 gruppen (die kleine und die großen) ein gruppenwechsel ist also nicht möglich. sie im gründungsjahr der kita 2004 reingekommen. sie sagt wirklich: "ich will in einen anderen kindergarten !" die veränderungen im kindergarten sind seit ende der sommerpause schon stark: sie hatte einen sehr engen freund, der ist aber seit einiger zeit "zu sehr junge" um mit ihr so und so intensiv wie früher zu spielen. ihre große liebe, ein anderer junge mit dem sie immer kuschelte, ist nun in der schule, der kontakt ist deswegen nur alle paar wochen möglich. sie hat eine andere bezugserzieherin, weil die alte (die sie auch eingewöhnt hat) sich jetzt verstärkt um die neuen kleinen kümmert. ihre gruppe hat sich duch weggang und neuankömmlinge stark verändert. klar gibts übergangszeiten, zeiten des ausprobierens und an die grenzen gehens der neuen, bzw. eine komplette neufindung der grupe wenn 60% der kinder neu sind. aber es sind ja jetzt 3 monate vorbei, irgendwann muß doch wieder ruhe einkehren, oder? oder ist das bei 3-5jährigen nicht mehr drin? ich meine: können die anderen das nicht? warum ist meine so anders? im übrigen mag sie alle kinder im kindergarten. sie sagt die andern stört der lärm auch, aber sie machen ihm trotzdem (was immer sie damit sagen will..). die erzieher beschrieben sie als sehr ausgleichend und bliebten spielpartner, sie sagen, daß sie auch viel tobt und zeigten sich heute überrascht, als ich von dem problem erzählte. wobei die jetzige bezugserzieherin nachher noch zu mir kam und sagte, ihr wäre aufgefallen, daß meine tochter sich zurückzieht wenns laut wird. sie wird zwar nächstes jahr eingeschult, aber sollen wir trotzdem wechseln? vielleicht treffen wir auf das gleiche problem in grün... wenn ich ihr aber sagen "du mußt halt auch schreien und krach machen, das macht doch spaß" (würd ich nicht machen, zu unsozial), - dann ließe ich sie mit ihrem problem allein! außerdem find ichs ja eingentlich nicht verkehrt, das sie sich an regeln hält, aber sie ist halt damit allein und wird deshalb trotz artigkeit übergangen (hab ich selbst oft beobachtet). so bin wirklich ratlos!

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 30. Oktober 2007 01:06

Wenn Deine Tochter nächstes Jahr zur Schule geht, würde ich es möglichst vermeiden jetzt noch zu wechseln. Ich habe das gerade live erlebt: mein Patenkind musste im letzten Jahr noch wechseln, weil der Kindergarten geschlossen wurde. Die Unruhe war enorm und es hat ewig gedauert bis sie sich wieder richtig wohl gefühlt hat und dann kam schon der Wechsel zur Schule, wo auch wieder alles neu ist. Ich denke schon, dass eine Gruppe, wo 60% Neue sind länger als drei Monate unruhig(er) sein kann, gerade in der Altersklasse. Und 30 Kinder sind nun mal laut. Mal ne ganz blöde Frage: kann es vielleicht sein, das Deine Tochter besonders geräuschempfindlich ist oder im Gegenteil nicht besonders gut hört? Das kann nämlich auch das Problem sein. Oder sie ist einfach trauriger als sonst: erste Liebe verloren (das darf man gar nicht lächerlich finden) und noch zusätzlich den Lieblingsspielkameraden. Vielleicht kann sie ihren Kummer auch gar nicht in Worte fassen und will deshalb verstärkt ihr Ruhe. Natürlich gehen ruhigere, brave Kinder eher unter. Sie fallen ja nicht (unangenehm) auf. Ihr nun zu sagen, sie soll auch schreien...naja, da bin ich Deiner Meinung. Aber lernen sich durchzusetzen, muss sie natürlich schon. Ich würde sie jetzt tgl fragen, wie es ihr gefallen hat und auch, was denn schön war. Könnte man nicht eine neue beste Freundin/bester Freund aufbauen, indem Du nachmittags oder am WE mal ein Kind ihrer Wahl einlädst? Ich würde ihr auch erklären, was ein neuer Kindergarten bedeuten würde (kein bekanntes Gesicht etc). Und die Betreuer bitten, verstärkt auf sie zu achten und auch da fragen, wie ihr tgl Ablauf ist.

Kommentar von visulant am 30. Oktober 2007 01:43

vielen vieben dank für deine überlegungen! das ein wechsel unruhe bringt, weiß ich. auch deine anderen überlegungen gleichen meinen. sogar das mit den ohren hab ich kurz angedacht. tatsächlich hat sie polypen und eine daraus resultierende leichte schwerhörigkeit auf einem ohr. der arzt sagte aber, der aufwand einer op würde die zu erwartende besserung nicht aufwiegen, so super schlecht hört sie also nicht. aber warum meinst du schlechtest hören könnte ein problem sein? wäre das in der situation nicht sogar gut? :-( das mit den neue freunde finden ist mir auch eingefallen. das mädchen, das sie auf meine frage hin einladen wollte, ist jedoch die beste freundin von einer anderen. und die machen 4x die woche einen gleichen kurs, sehen sich also häufig. da ist kein rankommen. sie trifft schon immer mal wieder 1, 2 mädchen außerhalb des kiga. aber wir sind vor einem jahr umgezogen und haben einen längeren weg zur kita (ca. 15-20 min), viele schreckt der weg ab. man könnte auch die kinder übernachten lassen, aber seit einiger zeit ist das alles so anstrengend und unspontan geworden. verabredungen müßen mind. 2, besser 3 wochen (im ernst!) vorher abgesprochen werden, weil alle ihre musik-ballett-schwimm-tanz-sport-englisch-kurse haben. ehrlich gesagt, fühle ich mich da auch nicht mehr so wohl wie früher. vielleicht doch wechseln? aber hieße das nicht weglaufen? wie lernt sie, sich durchzusetzen? im übrigen hab ich ihr zum thema kindergartenwechsel genau das gesagt, was du meinstest. meine tochter sagt:"weiß ich!"

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 30. Oktober 2007 08:59

Schwerhörigkeit erzeugt in großen Gruppen oft das Gefühl, dass man nichts mehr versteht, weil man die einzelnen Stimmen nicht mehr zuordnen kann und oft nur noch ein unangenehmes Rauschen wahrnimmt.Ob das bei Deiner Tochter greift liesse sich sicherlich abklären. Grundsätzlich sehe ich es auch als Problem an, dass soviele kleine KInder heute schon ihren eigenen Managerterminkalender dabei haben müssen, um ihre zahlreichen Verpflichtungen zu ordnen... Meiner Meinung nach ist das auch der Grund, warum soviele Kinder laut und furchtbar unruhig werden, da sie ja nie zur Ruhe kommen und kaum Zeit zum Entspannen/Verarbeiten haben, sondern ständig noch mehr neue Eindrücke bekommen. DEine Tochter ist da scheinbar gefestigter. Nur..diese Erkenntnis hilft ihr jetzt nicht viel weiter.;-( Es ist blöd, dass diese Probleme JETZT auftauchen, kurz bevor sie wechselt und "sender" hat recht, dass 60% Wechsel sehr viel sind. Die Frage ist nur: wäre ein Wechsel praktisch überhaupt möglich? Nimmt ein anderer Kindergarten sie so ohne Weiteres auf? Hast Du Dich da mal erkundigt? Deine Tochter scheint generell jetzt keine Bindung mehr an ihren Kiga zu haben. Das kommt ein Jahr vor dem Schulwechsel häufiger vor, allerdings meistens wenn die Kinder dann schon 5 oder 6 sind und ihnen die Anderen zu klein sind.Es ist immer schön, wenn sich das Kind generell mit allen versteht, aber gerade in dem Alter ist eine beste Freundin/Freund ja Pflicht. Das scheinen die Kurzen auch sehr ernst zu nehmen, auch wenn kleinere Wechsel stattfinden. Deine Tochter hat da die Bindung natürlich verloren, unterschwellig kommt sicherlich dazu, dass auch Du mit dem KIga nicht mehr so einverstanden bist. Hat Deine KLeine denn außerhalb Freunde? Nachbarskinder? KInder von Deinen Freunden? Vielleicht besucht sie auch einen Kurs? In welche Kigas gehen die? Vielleicht könnte man dann tatsächlich noch wechseln. Steht sie denn jetzt morgens schon mit Bauchschmerzen auf und will nicht gehen? Nicht das es jetzt heisst: ich würde auf Bauchschmerzen warten, aber mich wundert so ein bisschen, dass die Erzieher sagen , sie spielt weiterhin mit, tobt und scheint glücklich. Mag auch ein Resultat aus:"Wir sind überfordert und sehen einfach nichts!" sein, aber zT hört es sich für mich auch so an, als würde sich Deine Tochter ein kleines Bisschen da reinsteigern. Was sagt sie denn über ihren Tagesablauf? Im Bezug auf das Durchsetzen: ich würde ihr schon sagen, dass sie nicht immer artig sein muss und auch einzelnen Kindern sagen darf, dass sie ruhiger sein sollen. Hast Du mal mit den Erziehern darüber gesprochen, dass es einfache Mittel gibt, um eine Gruppe zu beruhigen: Stuhlkreis, eine Rückzugsecke für die Ruhigeren, wo nicht getobt/geschrien werden darf, raus gehen zum Austoben auch bei schlechtem Wetter, Entspannungsübungen in der Turnhalle, Vorleserunden etc?

Kommentar von visulant am 31. Oktober 2007 16:01

hallo liebe koira1975, nochmal vielen lieben dank für deine zeilen! ich war wohl wirklich etwas ...überspannt? - ich habe einen termin mit der betreuerin ausgemacht. leider erst für 15.11 aber immerhin. sie wollen auch verstärkt ein auge auf meine tochter haben. wir gehen mit ihr nächste woche zum HNO und lassen sie nochmal durchchecken. gestern beim laterne-basten im kindergarten kam überraschend ihre große liebe zu besuch (der hat nämlich einen kleineren bruder inder kita), das war für sie sehr schön. und er hat sich auch sofort zu ihr gesetzt und sie haben zusammen gebastelt. wir haben beschlossen uns nächstens zu treffen (muß nur mit der mutter einen termin machen). außerdem kommt uns in 3 wochen ein kiga-mädchen besuchen, das sie sehr bewundert. mit der mutter eines anderen sehr netten mädchens habe ich viel über mein problem gesprochen, sie hat grad ihren jüngsten eingewöhnt und erzählt, das meine tochter wirklich nicht untergeht und allgemein keinen unglücklichen eindruck macht. meiner tochter habe ich gesagt, das sie mit den krachmachern ordentlich schimpfen darf, wenn sie sie stören. trotzdem habe ich 3 kitas in der nähe rausgesucht, bei einer schon die nummer um einen hospitationstermin auszumachen. meine tochter kommt ja nächstes jahr in die schule und da soll unser söhnchen vielleicht doch hier in der umgebung in den kiga gehen. obwohls IHM im alten sehr gut gefällt... mal sehen. jedenfalls sehe ich - auch dank dir!!! - die situation nicht mehr so dramatisch. für meine tochter ist das noch nicht vom tisch, die meinte als ich gestern nach laternebasteln sagt "ist DOCH ganz schön, oder?", "ja aber ich will doch in einen anderen". das klang nicht wirklich verzweifelt, eher trotzig. ich lass mir ein paar tage zeit herauszufinden was da los ist. vielleicht gibts sich von selber wieder. ich weiß allerdings nicht, ob ich nun mit ihr neue kitas anschauen gehen soll. ich hatte als es akut war dummerweise gesagt, es gibt eien waldkindergarten bei uns und das man da viel draußen ist. hätte ich nicht machen sollen, vielleicht will sie jetzt nur wegen der schönen aussichten wechseln. ich denke nämlich auch, das ein wechsel für ca. ein dreivierteljahr nur im notfall passieren sollte. außerdem soll sie eigentlich nicht vor problemen davonrennen. mal sehen wies weitergeht ...was ich der betreuerin auf jedenfall vorschlagen will, sind deine tollen entspannungstipps!! nochmal ganz herzlichen dank!!!! und liebe grüße!


anonym
beantwortet von ModelD am 30. Oktober 2007 00:17
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ja als erstes würde ich auch schauen ob es in der kida eine besser geeignete gruppe gibt.

ansonsten kann ich nur eine tagesmutti empfehlen die finde ich sowieso viel besser da sie max. 5 kinder haben und sich viel intensiever mit den einzelnen kindern beschäftigen können.

lg Daisy

Kommentar von visulant am 30. Oktober 2007 01:03

wie gesagt: gruppenwechsel ist nicht möglich, da es nur 1 große-gruppe gibt. eine tagesmutti für vorschulkinder? ich weiß nicht, arbeiten die nach dem berliner bildungsplan, oder wie das heißt. je mehr ich drüber nachdenke, desto klarer wird mir, das ich wahrscheinlich auch überfordert wäre mit dieser langanhaltenden störung. ich würdest du reagieren? was würdest du ihr (und mir) raten?

Kommentar von visulant am 30. Oktober 2007 01:47

die frage lautet natürlich: WIE würdest du reagieren?

Kommentar von ModelD am 30. Oktober 2007 12:30

ja klar eine tagesmutti hat die selben auflagen wie auch eine kita und wie gesagt ich würde sie zu einer tages mutti schaffen.

lg Daisy


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 30. Oktober 2007 08:07
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Also, wenn die Erzieherinnen nicht in der Lage sind, die Lautstärke zu verringern und deine Tochter sich dort nur noch unwohl fühlt, würde ich an deiner Stelle über einen Wechsel nachdenken. Nimm dir und ihr doch mal einen Tag frei und besucht ein paar Einrichtungen in der Nähe. Schaut sie euch an, fragt nach, ob sie deine Tochter annehmen würden. Dann lasst ihr das Ganze so ein, zwei Wochen sacken und überlegt noch mal in Ruhe, ob es das wert ist: Wechsel in den anderen KiGa, neue Gesichter, alles fremd usw. Ich denke, dann werdet ihr gemeinsam zu einer Lösung kommen, und selbst wenn ihr dann entscheidet, für das 3/4 Jahr nicht mehr zu wechseln, fühlt deine Tochter, dass du ihre Nöte ernst genommen hast und sie nicht alleine damit stand.

Kommentar von visulant am 1. November 2007 11:56

vielen lieben dank für deine antwort! inzwischen denke ich, daß das lautstärkeproblem "nur" der tropfen ist, der das faß zum überlaufen bringt. nachdem neulich ihre große liebe zu besuch im kindergarten war und wir uns neu verabreden wollen, gehts schon besser. sie erzählte auch, als ihr die jungen neulich unbemerkt ein puppenkleid weggenommen und versteckt haben, daß ihr da ein mädchen geholfen es wiederzufinden und ihr beigestanden. mit diesem mädchen wollen wir uns auch öfter außerhalb der kita treffen. auf nachfrage hat sie auch grinsend zugegeben, daß jungs ärgern auch spaß macht. also ich glaube, es zur zeit wirklich schwierig die lauten kinder zu bändigen, wegen platzmangel und weil die gruppe sich neu finden muß. meine tochter hatte bestimmt ein paar schwere wochen, aber ich habe glaube ich, auch etwas reininterpretiert und überbewertet. ich denke, ich werde es schaffen sie dazu zu bewegen da zu bleiben, sich verbündete zu suchen. (dummerweise habe ich ihr von der wald-kita erzählt und das interessiert sie ungemein, das hätte ich echt nicht machen sollen... ) gleichzeitig will ich bei dem einzelgespräch mit den erziehern koira1975s deeskalationstipps anbringen und nach einer anderen erzieherverteilung fragen. eine von den resoluteren und länger-da-arbeitenden wäre als verstärkung für die berufsanfängerin sinnvoll. das finden auch andere eltern, so das man das eventuell auch mit dem elternrat durchsetzten könnte. ich muß mir dann alles nochmal überlegen, was ich ihr davon erzähle, damit sie einerseits ein besseres bild von der kita bekommt und andererseit merkt das ich mich gekümmert habe. die andere kita mit ihr zu besuchen scheint mir jetzt ein bißchen verfänglich, ich bin mir nämlich ziehmlich sicher das ihr der waldkindergarten super zusagen würde. aber ohne not finde ich einen wechsel für 3/4 jahr auch nicht günstig und eigentlich soll sie vor problemen auch nicht weglaufen. fragt sich nur was sie sagt, wen ihr bruder nächstes jahr hinkommen würde, denn nach unserm umzug ist der waldkiga näher und wenn sie hier um die ecke in die schule kommt, wärs viel praktische ihn auch hier zu haben, als nochmal 2 jahre zu pendeln. ... ich danke dir nochmals für deine anteilnahme und deine hilfreichen gedanken! viele grüße visulant


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 30. Oktober 2007 22:35
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Schau einmal, ob es bei Euch in der Stadt eingruppige Kindergärten gibt. Durch meine Arbeit in Kindergärten habe ich festgestellt, dass die von Deiner Tochter bemängelte Unruhe häufig in städtischen Kindergärten herrscht, die, grössenbedingt, 4, 5 oder noch mehr Gruppen haben. Ein- oder 2-gruppige Kindergärten dagegen sind viel ruhiger und gemütlicher und machen einen konzentrierteren Eindruck.

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 31. Oktober 2007 01:00

Ihr Kindergarten hat nur 2 Gruppen

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 31. Oktober 2007 12:55

Oha - und dann ist es ihr zu laut/unruhig? Dann fällt mir nur ein - schau einmal, ob es Wald-Kindergärten bei Euch gibt. Durch die sehr hohe Naturverbundenheit sollte da eigentlich eine ausgeglichene Stimmung herrschen.

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 31. Oktober 2007 12:57

P.S. Wenn es das in Pankow und Umgebung gibt, natürlich.

Kommentar von visulant am 31. Oktober 2007 16:04

den waldkindergarten hab ich schon angerufen. wir werden demnächst mal hospitieren. auch wenn ichs schon kannte, vielen dank für deinen tipp!!!!


sender
beantwortet von sender am 30. Oktober 2007 01:26
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Kindergärten sind das Billigmodell dieser Gesellschaft und deshalb politisch gewollt. Kindertagesstätten mit altersgemischten Gruppen sind nicht gewollt, weil zu teuer.

Kinder, die einen Kiga besuchen sind einfach schlechter, weil später altersentsprechend sozialisiert. Das erklärt die Lautstärke.




Kommentar von visulant am 30. Oktober 2007 01:57

naja, aber sie geht in einen privaten montessori-kindergarten. die kinder in ihrer gruppe sind zwischen 3-5 und zu den 0-2jährigen besteht kontakt (gleicher morgenkreis, gleiche spielplatzausflüge). früher waren die gruppen ganz offen, aber das war auch zu unruhig. allerdings habe sie wenig platz, bzw. die räume sind ungünstig geschnitten: wer auf toilette will muß durch alle 3 durch. aber sie geht seit 3 jahren dahin und die probleme fingen erst nach diesem sommer an...

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7smallsender am 30. Oktober 2007 02:29

Bei 'Kindertagesstätte' denke ich an das Modell, das in NRW immer weiter gelöchert wird: 4 Monate bis Grundschuleintritt, 15 Kinder, 2 Erzieherinnen, eine kinderpflegerin (ich persönlich finde ja, dass das umgekehrt besser ist, weil die Erzieherinnenausbildung auch nicht mehr das ist, was sie früher auch schon nicht war...)

Montessori hin - Montessori her: Letztlich geht es erst einmal darum, wie viele Kinder im Alter von 2 Jahren bzw. gerade einmal 3 gewordene Kinder aufgenommen wurden. 60 % neue Kinder? Was ist da denn falsch gelaufen? Das kann ja nicht gut gehen. Wer soll die denn alle gleichzeitig eingewöhnen?

Bist Du Dir sicher, dass da Montessori-Pädagogik stattfindet? dafür ist Zusatzausbildung erforderlich.

Kommentar von visulant am 1. November 2007 12:19

hallo sender, als die kita vor 3 jahren eröffnet wurde, sind viele fast gleichaltrige kinder aufgenommen worden. nach schuleintritt sind also recht viele weggegangen, nachgekommen sind nur kleine. gleichzeitig sind viele aus der kleine gruppe in die große gewechsel. die kinder, die neu in die große gruppe kamen, waren also schon im selben kiga, aber die große gruppe muß sich trotzdem erstmal neu finden, weil 60% der kinder NEU IN DER GRUPPE sind. dumm ist halt, das eine von den 2 erzieherinnen für die große gruppe wegen krankheit auf unbestimmt zeit ausfällt und die berufsanfängerin zusammen mit der eilig "beschafften" praktikantin es wirklich schwer hat mit den vielen "neuen" jungen, die wohl eine ausgeprägte rüpelphase haben. die erziehrinnen haben eine zusatzausbildung und sind sonst auch sehr engagiert, die umstände sind eben nicht günstig. wenn die kranke erzieherin, die übrigens eine den ganzen kindergarten prägende ausstrahlung hat, da wäre, wärs garantiert einfacher. ich hoffe, es kann eine lösung gefunden werden, mit einer resoluteren erzieherin als beistand der berufsanfängerin zum beispiel, oder wenn eine der erzieherinnen, die schon länger in der kiga sind und sich schon ordentlich autorität erworben haben bis zur rückkehr der kranken erzieherin in die große gruppe wechseln würde, das wäre auch eine sehr schöne lösung. ich bin jedenfalls schon sehr auf das gespräch mit den erziehern gespannt. dir vielen dank für deine anteilnahme und deinen fragen, die mir geholfen haben, klarer zu sehen. viele grüße visulant



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