Ich weiss, dass Karate und Ju-jitsu die meist populäre Kampfsportarten sind. Ich möchte aber einen Kampfsport machen, der am besten funktioniert, wenn mann z.B. angegriffen wird oder gezwungen wird, auf einen Strassenkampf teilzunehmen.
Ich wonhe in einem armen Stadtteil, komme oft nachts von der Arbeit nach hause, und wurde während meines Lebens mehrmals angegriffen (ich bin weggerannt, und schnell in einen gerade-haltenden Bus eingestiegen). Den Glück kann ich aber nicht immer haben, und so wären WIRKSAME selbstverteidigungstechnicken nutzende für mich.
Einer von meinen Freunden hat Judo in 3 Jahren trainiert, aber als er mal in der U-Bahn angegriffen wurde, musste er den Angreifer schlagen, und hat das auch geschaft. Aber er sagte, dass man Judo Techniken in so einen brutalen Strassenkampf gar nicht nutzen kann :-/
Ich bitte um Antworte von Leuten, die sie mit dem obengenannten Thema auskennen! (LINKS WÄREN AUCH TOLL :-)
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Generell kann man sagen, daß Kontaktkampfsportarten zur SV besser geeignet sind, als welche, wo man nur Löcher in die Luft schlägt.
Manche sagen, daß Boxen in Kombination mit Ringen am besten ist.
Thaiboxer können sich i.d.R. auch ganz gut wehren.
Wenn man nicht gegen mehrere Gegner gleichzeitig kämpfen muß, sind Bodenkampfsportarten wie Ringen gar nicht mal so schlecht. Mit den richtigen Techniken, kann man auch körperlich größter Gegner zu Boden bringen.
Kommt natürlich auch immer auf die Situation an. In der U-Bahn z.B. wieder eher ungünstig.
Oder guck doch mal, ob bei Dir in der Nähe Krav Maga (israelisch) angeboten wird.

die meisten kampfsportarten werden dir "auf der straße" kaum nützen, da es sich meist um wettkampf-sportarten handelt.
ich würde nen "normalen" selbstverteidigungskurs machen, bzw. kann ich krav maga sehr empfehlen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Krav_Maga
bei beiden lernst du deeskalations-strategien, die dir helfen sollen, zu vermeiden, überhaupt erst in die situation zu kommen, dich körperlich verteidigen zu müssen, bieten dir aber auch wirkungsvolle möglichkeiten, falls dieser fall doch eintreten sollte.
Du brauchst keinen kompletten Kampfsport zu erlernen. Es gibt in den meisten Städten Selbstverteidungskurse bzw. Selbstbehauptungskurse, die eine Mischung aus Techniken vermitteln. Ich persönlich halte es für relativ unsinning, einen Kampfsport zu erlernen, nur um sich verteidigen zu können. Sehr oft hilft nämlich bereits die richtige 'Mach-mich-nicht-an-oder-ich-brülle-die-Stadt-zusammen'-Einstellung, und zwar gerade bei Frauen. Ich selbst habe sehr lange aktiv Kampfsport (Karate) betrieben und einige Male unliebsame Erfahrungen gemacht, musste aber nie handgreiflich werden, sondern konnte mich durch selbstbewusstes Verhalten unter Einbeziehung anderer Anwesender bzw. durch Umkehrung der Situation aus der Affäre ziehen. Prinzipiell ist die beste Verteidigung diejenige, bei der eben keine Handgreiflichkeiten erforderlich sind. Wenn es aber drauf ankommt, sind Selbstbehauptung (ganz wichtig vor allem für Mädels und Frauen) und Selbstverteidigung hervorragend geeignet, um kurzen Prozess zu machen. Gerade die Mädels trauen sich oft nicht, sich erst einmal lautstark verbal zu wehren - und das muss erst einmal gelernt werden. Hört sich seltsam an, aber ist so. Damit ist der Agressor nämlich dann auch schon in den meisten Fällen überfordert, denn der rechnet meist mit einem mucksmäuschenstillen Opfer, das sich nicht rührt, nicht aber mit einem - noch so zierlichen - Mädel, das plötzlich den ganzen Bus derart zusammenbrüllt, dass der Agressor völlig verdattert (und mit kurzfristigem Hörschaden) das Weite sucht.
ich bin aber ein Mann, und ziemlich gross, deshalb ist es vielleicht nicht die beste idee, sich verbal zu wehren :-/ Aber trotz meiner Grösse kann ein Überfall immer noch passieren. Jemand, der kleiner ist, kann auch stärker, schneller und selbstbewusster sein. Es kommt eher auf dem Typ an, nich so viel auf die "Höhe" der Person.
aber es ist eine tolle Idee, sich stark verbal zu wehren, wenn man bei jemanden gemobbt wird :-) Das nutzt oft!
Ich bin für Kickboxen, definitiv. Der eine ehmalige Arbeitskollege hat das gemacht und obwohl er auf dem ersten Blick mehr als unscheinbar wirkte, konnte er sich gewaltig wehren! AUch gut für Frauen

Kampftrinken! Denn wenn alle sturzbesoffen sind, sind alle zu faul um sich zu streiten! ;)
gnat01 am 7. Juni 2009 13:37 alk kann ganz schön agro machen... dann lieber kifffen...
judo, da lernst du zuerst, wie du richtig fällst ohne dich zu verletzen dabei
Besser wäre zu lernen
a) auf den Beinen zu bleiben
und
b) den Gegner zu Boden zu schicken.
Willst du wirklich zuschlagen, dann lerne Boxen! Bei allen anderen Sportarten ist es ab der Mitgliedschaft in einem Club vorbei mit der Anwendung von Gewalt! Da man nur Kampfsportarten lernen darf, wenn man diese nie gegen andere anwendet! Ausser natürlich in einem Ring!
Weiß ja niemand.
Sowas spricht sich aber immer sehr sehr schnell rum! Und auf einmal darfst du nicht mehr ins Training!
Und wenn man angegriffen wird? Dann muss man sich doch verteidigen. Und wenn ich dann Kampfkunsttechniken beherrsche, dann muss man die bei einem Angriff auch anwenden, bevor einem was Schlimmes passiert, finde ich.
Ja klar, und wenn dann Aussage gegen Aussage steht, wirst du vielleicht noch der arme sein, weil du mit deinen Fähigkeiten dem Gegner haushoch überlegen warst! Kann auch nach hinten los gehen! Deswegen Boxen! Es ist nicht nachzuweisen ob du einen Glückstreffer gelandet hast, ober ob du eh Gewonnen hättest! Zuschlagen kann jeder!
Stimmt nicht ganz; erste Regel beim Kampfsport - egal ob Karate, Jiu-Jitsu o. ä. - ist, dass Handgreiflichkeiten vermieden werden sollen, also eine Deeskalation herbeigeführt werden soll. Gibt es keinen Ausweg, ist in der Regel eine Ansage erforderlich - und dann so kurzer Prozess wie möglich. Generell ist das Problem, dass die Gegenwehr angemessen sein muss. Eine verbale Verunglimpfung darf also nicht mit einem Schlag auf den Solar Plexus vergolten werden.
@ IRENEBOA
>Gibt es keinen Ausweg, ist in der Regel eine Ansage erforderlich<
Auch hier: Wie kommst Du auf sowas?
Ansage erforderlich ...
@ Prolo
>Da man nur Kampfsportarten lernen darf, wenn man diese nie gegen andere anwendet! <
Wo hast Du das denn her? Stimmt nicht!
Jede gute Schule muss sich rechtlich davor Schützen angezeigt zu werden, wenn sie Techniken lehrt, die einen anderen Menschen verletzen oder gar Töten könnten! Also gibt man in der Regel vor dem Eintritt eine schriftliche Bestätigung, gelerntes nicht auf der Strasse anzuwenden! So sollte es zumindest sein!
>Also gibt man in der Regel vor dem Eintritt eine schriftliche Bestätigung, gelerntes nicht auf der Strasse anzuwenden!<
Das wäre mir neu.
Taekwondo finde ich am besten. Links zeigt google sicher viele an. http://de.wikipedia.org/wiki/Taekwondo-Technik

Hallo planetmillion,
auf Deine Frage gibt es "DIE richtige Antwort" leider nicht. ich habe schon verschiedene Male ausführlich auf solche Fragestellungen geantwortet, z.B. hier:
http://www.gutefrage.net/frage/kampfsport-als-selbstverteidigung-fuer-frauen
Wenn Du mein Profil auf Antworten hin untersuchst, wirst Du noch mehrere sich ergänzende Hinweise finden - hier kann ich nur einen Link angeben. Probiere am Besten mehrere Möglichkeiten - auch in derselben Kampfkunst - aus, bis Du das für Dich Richtige gefunden hast. Das ist nicht nur eine Sache der "passenden" Philosophie und Techniken, sondern auch der Einstellung des Lehrers/Trainers.
DH, ganz meine Meinung. Hilft vor allem auch in Stress-Situationen adäquat zu reagieren, auch unabhängig von einem Kampf, bzw. kann es verhindern überhaupt erst in die Situation zu kommen sich körperlich wehren zu müssen.
Die körperlichen Strategien für den absoluten Notfall sind dabei aber effektiv und für fast jeden durchführbar.