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welcher ist der psychologische hintergrund bei einem messi?

gefragt von andromeda0303andromeda0303 am 05.10.2008 um 10:46 Uhr

welches ist das psychologische problem bei einem messi, es ist klar daß man das nicht mit einem satz erklären kann, da ein mensch nicht einem anderen gleicht, aber es gibt doch ein hauptproblem aus der kindheit. was ist es und kann man irgendwie helfen als freund.

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gesundheit x 60.346 psychologie x 6.265 Messi x 25

Anell
beantwortet von Anell am 5. Oktober 2008 11:16
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Das Messi-Syndrom gehört in die Gruppe der Angst- und Zwangserkrankungen (ICD 10, F 4, neurotische Störungen). Betroffene Menschen "sammeln" zwanghaft Gegenstände, Papier, Verpackungen etc., so dass es zu einer "Vermüllung" ihres Lebensraumes kommt. Dabei kann Verwahrlosung am Körper (mangelnde Hygiene) hinzukommen oder auch nicht. Das Störungsmodell ist ein biopsychosoziales Modell (multifaktoriell). Es gibt sowohl ein Ungleichgewicht von Neurotransmittern als auch psychosoziale Faktoren, die das Krankheitsbild aufrechterhalten. Die Menschen projizieren innere Sicherheit in äußere Dinge, die sie in der Folge nicht loslassen können, da dies sowohl Angst als auch ein Gefühl der Leere auslösen würde. Da ihnen der "Müll" Sicherheit gibt, hält dieses Verhalten des Sammelns die Störung aufrecht. Ursprung in der Kindheit, mangelndes Differenzierungsvermögen und vermutlich emotionale Vernachlässigung (möglich). Helfen kann eine Kombination von Psychoedukation, Psychotherapie, Sozialtherapie und ggf. Medikamente (SSRI). Die Menschen müssen zunächst innere emotionale Sicherheit "erlernen", d.h. aufbauen, um dann zu lernen, sich von Überflüssigem zu trennen (Differenzierungsfähigkeit). Anell

Kommentar von Madcat am 5. Oktober 2008 12:09

Ja, so ist das richtig dargestellt.


tradaix
beantwortet von tradaix am 5. Oktober 2008 10:53
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Zuallererst bin ich nicht Deiner Meinung, dass die Ursache in der Kindheit zu suchen/finden ist. Messis sind für mich Menschen, die bei erkannten(?) Problemen alleine keine Lösungsmöglichkeit finden und dann lethargisch werden.

Kommentar von Stephanie08 am 12. Dezember 2009 00:56

Messies sind keineswegs lethargisch. Oft sind es Rechtsanwälte, Ärzte oder andere Akademiker.


skywalker66
beantwortet von skywalker66 am 5. Oktober 2008 10:49
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Trennungsangst. Sich vom vertrauten nicht zu trennen.


Chwasc
beantwortet von Chwasc am 5. Oktober 2008 10:49
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Da kannst Du glaube ich garnicht helfen. Vielleicht nur schauen, daß er im Müll nicht erstickt. Oder ihn dazu zu bewegen einen Psychologen aufzusuchen. Das ist eine Krankheit.


Glamedia
beantwortet von Glamedia am 6. Oktober 2008 12:35
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Der Hintergrund ist oftmals zu finden in einem alkoholischen oder dysfunktionalen Elternhaus.

Mehr Hilfe findest du sicherlich unter

[...]

Versuche es doch mal.

Viel Erfolg.

Glamedia


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Kommentar von support3 am 6. Oktober 2008 17:19

Liebe/r Glamedia,

Fragen und Antworten dürfen auf gutefrage.net nicht dazu genutzt werden eigene kommerzielle Dienstleistungen anzubieten. Daher musste ich deinen Link entfernen.

Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße

Marie vom gutefrage.net-Support


Viala
beantwortet von Viala am 5. Oktober 2008 10:59
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Verlustangst bzw. Angst, etwas wichtiges zu verlieren/zu verpassen


tradaix
beantwortet von tradaix am 5. Oktober 2008 10:54
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Zuallererst bin ich nicht Deiner Meinung, dass die Ursache in der Kindheit zu suchen/finden ist. Messis sind für mich Menschen, die bei erkannten(?) Problemen alleine keine Lösungsmöglichkeit finden und dann lethargisch werden.


PeterA
beantwortet von PeterA am 5. Oktober 2008 10:53
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bitte um aufklärung: woher kommt >Messi<

Kommentar von 955ba6637d3e5a64c1d2ee095824f132smallAnell am 5. Oktober 2008 11:18

siehe unten. lg, Anell

Kommentar von 65a31f0a12d40d73f98041b273dce952smallPeterA am 5. Oktober 2008 11:39

Danke


wernilein
beantwortet von wernilein am 5. Oktober 2008 10:51
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vieleicht liegt es auch am sozialen Umfeld,der familie und ganz tief im Inneren eines alleingelassenen menschen der keinen kontakt zur aussenwelt mehr hat und über den nur noch gelästert wird.Hier ist gesellschaftlich einiges im Argen denn der Staat hat doch eine Obhutspflicht gegenüber seinen Bürgern oder?


vollimleben
beantwortet von vollimleben am 5. Oktober 2008 10:50
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Ein "messi"Ist ein Mensch,dem alles über "Den Kopf"wächst!er fühlt sich in Allem überfordert,und weiss zum Schluss nicht mehr,Wo er anfangen,soll um sein Leben in den Griff zu kriegen!Er nimmt es sich zwar immer wieder vor,aber dabei bleibt es dann auch!irgendwann ist es ihm dann egal!ohne Hilfe kommt er aus dem Teufelskreis nicht mehr raus!

Kommentar von 75814f6926450234867076505359911fsmallskywalker66 am 5. Oktober 2008 10:53

Das ist nicht das Problem. Es gibt Fälle, die haben immer ein normales Leben geführt, bis zu Tag X. Meistens ausgelöst durch ein bestimmtes Ereignis.


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