Frage von ShirinPetrei, 105

Welcher Hund ist passend?

Hallo, wie ihr vielleicht in meinem anderen Fragen mitbekommen habt, interessiere ich mich sehr für Hunde. Deshalb hat meine Freundin mich um Hilfe gebeten. Sie möchte sich einen Hund zu legen. Allerdings konnte ich ihr nicht wirklich weiter helfen, deshalb wende ich mich jetzt an euch.
Also sie ist auf der Suche nach einem nicht sehr großen also eher kleinerem Hund (Max. 40cm) der sich für Anfänger eignet.
Noch ein paar Infos zu ihr:
Sie wohnt in einer Wohnung mit Garten und direkt neben dem Feld, außerdem wäre der Hund täglich höchstens 3 Stunden allein. Wahrscheinlich nicht mal so lange.
Was meint ihr?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ZeldaTier, 14

In der Regel sind Hunde aus der FCI Gruppe 9 oft gut als Anfängerhunde geeignet. Havaneser, Kromfohrländer, Pudel oder Tibet Spaniel zum Beispiel, um ein paar zu nennen. Wir haben uns für einen Sheltie entschieden, was reflektiert wohl nicht der perfekte Anfängerhund war, aber ein gutes Mittelmaß zwischen Erziehbarkeit und Anspruch bietet. Sie ist ein kleines Monster, aber ein süßes kleines Monster.

Wenn sie sich für eine Rasse entscheiden möchte, sollte sie sich besser über folgende Punkte Gedanken machen:

  • Größe / Gewicht des Hundes
  • geeignet für Anfänger oder Fortgeschrittene
  • Jagdtrieb
  • Wachsamkeit
  • Hütetrieb
  • Schutztrieb
  • Auslastung / Sportliche Eignung
  • Temperament
  • bestimmte Fellstrukturen
  • gesundheitliche Einschränkungen (Zwergzucht, platte Nasen etc.)

Wenn sie sich auf mehr oder weniger alle Fragen eine Antwort geben kann, sollte sie anhand dieser nach einer geeigneten Rasse suchen.

Antwort
von dogmama, 42

Sie möchte sich einen Hund zu legen. 

da kann man schlecht was empfehlen, man kennt sie und ihren Tagesablauf ja nicht.

sie soll sich erst mal Bücher über Hunderassen kaufen und sehen, welcher Rasse sie gerecht werden kann. Jede Rasse stellt da so ihre eigenen Ansprüche. Anfängerhunde gibt es übrigens nicht!

ansonsten kann und sollte sie sich mal in den umliegenden Tierheimen umsehen! Da sind sehr viele mittelgroße Hunde die ein Zuhause suchen und sicherlich sind da auch welche dabei, die zu Deiner Freundin passen. 

außerdem wird man dort auch beraten und unterstützt, was für einen Anfänger ja auch sehr wichtig ist.

Kommentar von weasle20 ,

tierheim hunde sind halt leider meist schon vorbelastet .... auch nicht gerade der beste weg ...

Kommentar von dogmama ,

nein, sind sie nicht alle, man wird ja beraten und kann den Hund im Vorfeld auch kennenlernen! 

sowas ist ein Irrglaube und viele plappern auch einfach nur das nach was sie so aufschnappen!

Kommentar von spikecoco ,

wo kommen immer diese Annahmen her?. Sicher gibt es Hunde im Tierschutz die nicht einfach zu händeln sind und erfahrene Besitzer brauchen. Aber es gibt dort viele Hunde die eben keine Probleme bereiten. Auch bei einem Welpen weis man nicht, wie sich das Tier bei den Besitzern entwickelt. Hat man von Hunden , deren Bedürfnisse, Verhalten so gar keine Ahnung und nicht mal Grundkenntnisse  von Erziehung , kann jeder Hund aus dem Ruder laufen. Ebenso kann ein motivierter Anfänger auch eine anspruchsvollere Rasse halten, wenn er dafür viel Zeit investiert  und sich die nötigen Kenntnisse aneignet. Deshalb kann man auch keine Rasseempfehlung geben, denn unwissende Leute können auch mit Labbi, Golden Retriever und Chihuahua überfordert sein.

Kommentar von weasle20 ,

nein das ist eigen erfahrung ....

Antwort
von XNightMoonX, 31

Naja, von der Größe her gibt es viele Rassen die da passen. Bei einem Hund kommt es auch nicht auf die Rasse an, sondern auf den Charakter. Wenn Hund und Besitzer nicht zusammen passen oder der Hund den Besitzer nicht als Bezugsperson ansieht, wird das nichts.
Daher, ab ins Tierheim und selber umsehen. Wichtig wäre, den Hund vorab etwas kennenzulernen. Vor allem wenn man noch Anfänger ist. Da kann man auf den ersten Blick noch nicht sagen, wie der Hund drauf ist.

3 Stunden sind kein Problem. Ab 5 Stunden wird es zu einem Problem. Welpen sollten allerdings gar nicht alleine bleiben. Erwachsene Hunde sollten die ersten Tage auch nicht unbedingt lange alleine gelassen werden.

Wie sieht es denn mit dem Fachwissen Deiner Freundin aus? Wenn man einen Hund hat, muss man ihn so gut kennen wie sich selbst. D.h. sie muss wissen was der Hund vorhat, noch bevor er dazu kommt es umzusetzen. Körpersprache und Verhaltensmuster muss sie vom Hund lernen und verstehen.

Im Tierheim oder auch Tierschutzverein wird es viele Hunde geben, die sie angucken und mit denen sie sich auch beschäftigen kann. Die Pfleger lassen den Hund, den sie kennenlernen will, auch einmal raus und frei laufen. Hunde die nicht zur Vermittlung geeignet sind oder nur in Fachhände kommen, werden natürlich nicht rausgelassen. Und da kann sie sich auch bei der Größe orientieren. Und wenn es passt, passt es. Das merkt man eigentlich sofort. ;-)


Antwort
von Virgilia, 6

Wenn der Hund in den ersten Monaten 3 Stunden alleine bleiben muss, ist ein Welpe nicht geeignet. 

Am besten seht ihr euch erst einmal in den umliegenden Tierheimen um. Oder ihr guckt nach Hunden aus dem Auslandstierschutz, die in Deutschland auf Pflegestellen leben. (Einem Anfänger würde ich von einem Hund direkt aus dem Ausland abraten.) 

Das alle Tierschutzhunde einen "Schaden" haben stimmt nicht! Klar, einige haben ihre Vergangenheit und es gibt auch "Problemhunde", aber die werden nicht an Anfänger vermittelt! Viele der freundlichsten, unkompliziertesten Hunde, die ich bisher kennengelernt habe, stammen aus dem Tierschutz. 

Wenn es unbedingt ein Welpe sein soll und sie gewährleisten kann, dass der Hund die ersten Monate nicht alleine sein muss, kann sie sich nach einem geeigneten FCI-/VDH-Züchter umsehen.

Bevor sie sich allerdings auf die Suche macht, sollte sie sich darüber klar werden, was sie mit dem Hund machen will. Wenn Sie dem Hund z.B. viele Tricks beibringen will, wäre ein Pudel geeigneter als ein Chihuahua oder ein Dackel. Denn nicht jede Rasse kann gleich ausgelastet werden. 

Abstand sollte sie von spezialisierten Jagd- und Hüterassen und natürlich von Qualzuchten (Zwergspitz, Franz. Bulldogge, Mops, CKC- Spaniel, etc.) lassen. Arbeitsrassen entwickeln in den Händen von Anfängern fast immer "Macken" uns werden dann von ihren überforderten Besitzern abgegeben oder, was ich noch schlimmer finde, die Hunde geben sich auf. 

Antwort
von BrightSunrise, 37

Was für einen Charakter sollte der Hund denn haben? Was will sie mit ihm unternehmen?

Welpen sollten in den ersten Monaten gar nicht alleine sein.

Sie kann sich ja mal im Tierheim umsehen.

Ansonsten sollte sie sich ein Buch mit allen Rassen inklusive Wesensbeschreibung kaufen und das geht sie dann durch.

Grüße

Antwort
von uwe4830, 29

ehrlich gesagt, solltet ihr erst mal im Tierheim schauen. Dann solltet ihr nur einmal proforma nur an den Wochenenden dauerhaft für 6 Monate Hunde ausführen, wenn ihr das bedingungslos bei jedem Wetter durchhaltet, dann könnte eine dauerhafte Mensch Hunde Beziehung funktionieren. 

In der Zwischenzeit solltet ihr euch Literatur besorgen, die die Hundesprache beschreibt. Solltet ihr dann soweit sein würde ich euch zu einem erwachsenen Tier also ab 18 Monate aufwärts raten. Aber bitte keine reinrassigen Arbeitshunde, wie Austrailien-Shepard oder Border Collie oder so.

Kommentar von Gargoyle74 ,

Bist Du noch bei trost ?? 6 Monate einen Hund ausführen,für den Ihr längst der Lebensinhalt geworden seid und ihn immerwieder im Zwinger/Tierheim zurücklassen?? gehts noch ??

Kommentar von uwe4830 ,

wer lesen kann ist klar im Vorteil, danke das du meinen Kommentar gelesen hast, und ich bedaure sehr, dass dein geistiger Horizont zum Verständnis noch nicht ausreicht. Es geht nicht um "Einen oder Den" Hund, es geht hier um Verantwortung. Aber für dich mach ich es gerne nochmal gaaanz langsam.

Das heißt 1x1 Stunde die Woche= 1 Stunde 4x1 Stunde im Monat= 4 Stunden 4 Stunden x 6 Monate = 24 Stunden, ich hoffe ich habe dich nicht überfordert. 

Also wenn du diese Zeit ununterbrochen ohne Ausreden über den Zeitraum ohne wenn und aber durch hältst,  dann kann es sein, dass man für einen Hund geeignet ist.

Ich hoffe ich habe es dir verständlich erklärt, wenn nicht dann lasse es dir von jemandem übersetzen, der in deiner Welt lebt.

Antwort
von HalloRossi, 14

Ein Pudel oder ein Sheltie, evtl ein Beardet Collie. Das sind 3 kluge Hunderassen, die sich gut trainieren lassen und wenn man sie genügend bewegt auch gut in Wohnungen leben können

Kommentar von Gargoyle74 ,

Viel zu schlau für Hundeanfänger !!

Kommentar von weasle20 ,

viel zu schlau für hunde anfänger hahaha !

wieder so eine komplett unnütze antwort ...

Antwort
von weasle20, 43

kommt drauf an wieviel sie mit dem hund tun will .
den je nach rasse mehr oder weniger zeit aufwand ...

Kommentar von ShirinPetrei ,

Also sie möchte schon Zeit in den Hund investieren

Kommentar von weasle20 ,

dan könnte zb ein australien sheppart in frage kommen ?
die lernen ziemlich gern , und werden nicht all zu gross , aus meiner erfahrung , ganz besondere hunde .
aber bei 40 cm höhe tu ich mir ein wenig schwer 😅

Kommentar von weasle20 ,

australian shepherd ^^

Kommentar von dogmama ,

Australian Shepherds sind reine Arbeitshunde und für Anfänger überhaupt nicht zu empfehlen! 

Kommentar von weasle20 ,

wen man von anfänger ausgeht dan brauchst du gar keinen hund erst nehmen , jeder fängt mit irgentenbem hund an !

auf sowas würd ich mich nicht einlassen !

hab mich damals auch von *besserwissern* beeinflussen lassen .
und das ist alles andere als toll ...

Kommentar von dogmama ,

es gibt keine Anfängerhunde (siehe meinen Beitrag) 

aber einem Anfänger direkt einen Arbeitshund aufs Auge zu drücken, ist sehr unüberlegt oder auch unverantwortlich, da sogar viele erfahrene Hundehalter den Anforderungen (enormer Arbeits-und Bewegungstrieb) dieser Hunde nicht gerecht werden können! 

Kommentar von weasle20 ,

wen sie mit dem hund arbeiten will , warum ihr dan einen hund aufschwäzen der nicht oder wenig lernfähig ist ??

oder einen hund vom tierheim , macht es auch nicht besser , die sind meist vorbelastet , und man weis meist nichts über die vorgeschichte ...

einen welpen zu bekommen und in der präge zeit dabei zu sein ( wen es vom züchter zugelassen wird )
macht mehr sinn als einen älteren hund !

Kommentar von LukaUndShiba ,

Ein aussie muss aber neben Arbeit in den ersten 1-2 Jahren vor allem Ruhe lernen und das ist viel wichtiger. Und Leute die viel arbeiten wollen, gerade Anfänger, schaffen es nicht das richtige Maß zu finden.

Und dann hat man einen aufgedrehten Hund der 24/7 bespaßt werden will, unruhig ist weil er nicht genug bekommt, bis zum umkippen spielen und arbeiten will und schneller zum Problemhund wird als man schauen kann.

Ich habe vor gut einer Woche einen 2 jährigen aussie aufgenommen und ich bin so froh da drüber das er Ruhe gelernt hat und selber weiß wann Schluss ist. Wenn ich das mit den ganzes Ball Junkis vergleiche oder die ganze Hyperaktiven aussies die man meist sieht und die sich unerfahrene Leute heran ziehen ist er ein Traum dagegen. 

Für einen Anfänger der mit seinem Hund arbeiten will ist ein arbeits Hund der nicht selber weiß wann Schluss ist absolut ungeeignet. 

Kommentar von weasle20 ,

gut das es immer solche leute wie dich gibt .... 😏

ich denke sie wird sich sowieso für den hund entscheiden den sie für richtig haltet ... egal was du oder ich meinen denken wissen oder auch nicht .

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