Frage von Nayes2020, 44

welcher der beiden Teleobjektive?

Hallo an Alle,

Ich schwanke zwischen 2 Tele Objektiven. wäre auch mein erstes und soll das Kit objektiv ergänzen. Ich kenne mich leider noch nicht sooo gut aus und hoffe auf Tipps.

Entweder dieses: Canon EF 75 mm - 300 mm F 4.0-5.6 III 58 mm Filtergewinde

oder: Sigma 55- 200mm 1:4-5.6 DC 55 mm Filtergewinde

Habe eine eos 600d. soll für Architekturfotografie benutzt werden, um vom weiten nah ran zu zommen bei Urban fotografie. und für Details in der Landschaftsfotografie.

Gewicht und Autofokus ist mir egal. ich habe ein guten Rucksack, wenig euqip und ich fokussiere eh manuell.

die canon hat die höhere brennweite und damit ja den größeren zoom (so denke ich) aber die Rezensionen sind nicht immer gut.

beim sigma sind die rezensionen viel besser. hat aber auch nur 200mm

Antwort
von Tasha, 30

Schau mal ins DSLR-Forum, da wird so etwas oft besprochen. Über das Canon weiß ich nichts, sehr beliebt ist meist das Tamron 70-300 4-5,6 VC USD.

Hier ein Thread dazu:

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=747958

Auf den letzten Seiten findet man auch als Nicht-User Bilder.

Antwort
von KlecksKeks, 10

Zum Sigma Objektiv kann ich nichts sagen, aber das Canon EF 75-300mm f/4-5.6 III habe ich mir auch mal für meine Canon EOS 600d ausgliehen.

Ich habe an dem Tag Fotos draussen in einem Park gemacht und da sind auch schöne Bilder entstanden. Allerdings macht sich der fehlende Bildstabilisator sehr schnell bemerkbar und schon bei Schatten (oder bewölktem Himmel) wird es freihand schon kritisch. Man muss mit höheren ISO-Werten arbeiten, was bei der EOS 600d ab einem bestimmten Wert auch nicht mehr so gut aussieht.

Ja, man kann ein Stativ benutzen, aber dadurch geht die Spontanität verloren und ist was die Perspektive angeht etwas eingeschränkt.

Die Kamera ist mit dem Objektiv ziemlich schwer, im Vergleich zum Kit-Objektiv.

Ich wollte mir das Objektiv kaufen, habe es mir dann aber, wegen des fehlenden Bildstabilisators, anders überlegt. Für mich hatte das Objektiv mehr Nach- als Vorteile gehabt.

Von Canon gäbe es da noch das Canon EF-S 55-250mm 1:4-5.6 IS STM Tele-Zoomobjektiv (58 mm Filtergewinde) (169 Euro auf Amazon) oder das Vorgängermodell Canon EF-S 55-250mm 4,0-5,6 IS II Objektiv (154,66 Euro auf Amazon).

Vielleicht wäre das noch eine Option.

Kommentar von Nayes2020 ,

vielen dank für deine antwort^^

Antwort
von blackbirdsr71, 14

Mehr als 200mm braucht man an APS-C ziemlich selten. Mein Vorschlag wäre in einem guten Objektiv zu investieren (d.h. natürlich mehr Geld). Wenn das Gewicht keine Rolle spielt, dann ein älteres 70-200mm f/2.8.

Expertenantwort
von nextreme, Community-Experte für Kamera, 15

Eher dieses https://www.fotokoch.de/29024.html?redirect=29024&partnerid=10261&gclid=... Zum Fotografieren braucht man nunmal Licht. Und durchgehende 2,8 sind doch schon eine ganz andere Hausnummer, als deine beiden Dunkelrohre. Gerade weil einem dieses Tamron überall gerade zum halben Preis hinterher geschmissen wird (wegen eines Nachfolgemodels). Bei F2,8 und 200mm kann man später auch nochmal über einen Telekonverter nachdenken. Mit F5,6 bei 200-300mm ist sowas nicht ratsam.


Kommentar von Nayes2020 ,

danke für deinen Rat.

Leider ist das Objektiv zu teuer. bzw nicht in meinem Budget. Da ich hauptsächlich Musiker bin und ich das professionell betreibe fließt da schon viel Geld rein^^.

aber deswegen möchte ich auch sehr günstige Objektive kaufen, damit ich beim aufrüsten und aufstocken kein so großen verlust habe.

wenn ich von 100 auf 500 springe habe ich 600€ ausgegeben.

bei 300 auf 500 sinds schon 800€.

deswegen suche ich nach sehr günstugen Objektiven.

Kommentar von nextreme ,
Kommentar von Nayes2020 ,

danke dir^^

Kommentar von zonkie ,

Wenns ins Budget passt echt ein klasse Teil. Da dir Autofokus egal ist macht der "alte" Fokus ja auch nichts aus (So schlecht is er ja auch nicht)

Gewicht ist dir auch egal ... wobei das schon unhandlich wird mit dem Ding, aber mir hats Spaß gemacht :D

Die Bildqualität die das Ding liefert ist wirklich super. Noch ein Nachteil: keinen Bildstabilisator. Das wird durch die 2.8er Blende etwas kompensiert aber muss man einfach im Kopf haben.... manchmal vermisst man ihn halt... aber wozu gibt es Mauern, Pfosten und alles andere an das man anlehnen kann:D

Kommentar von nextreme ,

Also ich glaube er wollte nicht Fußball fotografieren und auch nicht die Formel 1, ein normaler AF wie beim "alten" Tamron ist also durchaus real. An der Schärfe hat sich nichts geändert und an der Lichtstärke auch nicht, nur ein Bildstabilisator ist hinzugekommen- schade das er auf Canon und nicht auf SONY oder Pentax gesetzt hat, da wärs egal gewesen. Aber F2,8 sind einfach F2,8 und hätte er gleich als Kit ein 17-50F2,8 statt dem 18-55F3,5-5,6 genommen, würde er sich auch kaum mehr mit lichtschwachen Objektiven befassen.

Antwort
von Airbus380, 4

Alle Canon Objektive mit Anfangsbrennweite 75mm sind grottenschlecht. Der fehlende Bildstabilisator waere dann noch das Tuepfelchen auf dem i.

Ich rate dir auch, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und ein anderes Objektiv zu nehmen. Das neuere Sigma 50-200mm/4,0-5,6 HSM OS ist sehr guenstig und brauchbar. 

Das schon erwaehnte Tamron 70-300mm mit VR ist gut brauchbar.

Gebrauchtkauf waere auch eine sehr guenstige Option. Das Canon EF 70-210mm/3,5-4,5 USM ist fuer ca 150€ zu bekommen.

Meine Wahl waere ein Canon EF 70-200mm/4,0 USM fuer gut 550€ oder das auch schon erwaehnte Tamron 70-200mm/2,8 fuer gut 500€. 

Antwort
von Kai42, 16

Was ist den "das Kit-Objektiv"?

Und was ist urban-Fotografie? Lost Places?

Wenn du ferne Objekte nah heranholen willst, dann sind die 300mm natürlich besser. 

Was sind Details in der Landschaftsfotografie? Aber ich denke, dass auch hier 300mm besser sind.

Und wenn ich mit Lost Places recht haben sollte, dann solltest du ganz andere Objetktive nehmen.

Aber zu den von dir genannten Objektiven. Ich hoffe, ich darf offen schreiben: Ich würde keines der beiden nehmen. Denn beide haben keinen Bildstabilisator UND sind recht lichtschwach. Spätestens bei schlechten Lichtbedingungen wirst du keine Freude mehr dran haben.

Meine Empfehlung für den Einstieg: 

https://www.amazon.de/Tamron-70-300mm-4-5-6-digitales-Objektiv/dp/B003YUBTIU/ref...

Ja, es ist etwas teurer, aber schau, ob du es gebraucht bekommst. Das ist für dieses Preissegment das beste, was du bekommen kannst.

Kommentar von Nayes2020 ,

das objektiv was mit dem Body immer zsm verkauft wird. also das 18-55mm

Nein keine Lost places. da wäre eine Tele nicht sooo sinnvoll^^ Ich meine damit in der Stadt rumlaufen und Details aufnehmen. z.b ein cooles grafiti. oder sowas. manchmal sind die Dinge aber weiter weg und komme nicht immer nah ran. Zäune etc. da wäre halt ein starker zoom praktisch.

Man läuft halt rum ohne wirklich zu wissen was man fotografieren wird. und wenn sich eine szene ergibt oder so dann wird ein foto gemacht.

naja details eben xD. z.b du fotografierst eine Küste mit leutchtturm. und willst aber ein vollfächiges Bild des Leuchtturms selbst. oder eine Baumgruppe oder eine felsformation. ein Detail aus einer Landschaft eben. Und auch da ist es nicht immer leicht näher hinzukommen.

uff das Ist schon etwas teuer. da müsste ich schauen ob ich das gebraucht kriege.

und wo ist der Unterschied zum
Tamron 70-300 4-5,6 VC USD

weil von der Blende sind beide gleich. Wird ein stabilisator benötigt wenn ich mit nem Stativ arbeite? also Telesachen würde ich wahrscheinlich immer mit einem Stativ machen

Kommentar von christl10 ,

Wenn Du mit Stativ arbeitest, dann brauchst Du keinen Stabilisator. Aber aus Erfahrung weiss ich, daß man hin und wieder mal ein schnelles Foto aus der Hand schießen will, ohne Stativ, daher rate ich zum Objektiv mit Stabilisator. Den kann man ja dazuschalten, wenn benötigt. Zudem hat das Objektiv einen besseren Wiederverkaufswert.

Kommentar von Kai42 ,

Alles klar und vielen Dank. In der Stadt rumlaufen und Details aufnehmen? Da würde ich bei den 18-55er bleiben. Denn DAS klassische Objektiv für Streetfotografie ist doch das 35mm. In deinem Fall, der APS-C Kamera sind das dann ca. 24mm.

Aber nach dem was du schreibst, solltest du echt eher auf 300mm gehen. Dann kannst du mehr zoomen. Oder ein RICHTIG hochwertiges mit "nur" 200mm, dann kannst deinen Auschnitt am PC erstellen. Das wird mit 18MPixel ganz gut gehen, ist dann aber noch teurer.

Auf Stativ brauchst du keinen Stabi. Im Gegenteil, es wird sogar dringend angeraten, den Stabi dann auszuschalten.

Aber spontan Fotos schießen mit 300mm kann schwierig werden. Denn als Fausformel solltest du den Umkehwert der Brennweite als kürzeste Verschlusszeit wählen. In diesem Fall also 1/300 Sekunde. Ansonsten ist die Gefahr des Verwackelns zu groß.

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