Frage von travnicanka 25.01.2010

Welcher Arzt behandelt ADS?

  • Antwort von Alex247 25.01.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    erstmal den hausarzt darauf ansprechen, aber meistens erstmals der psychologe oder dann der psychiater. erst muss mal eine diagnose gestellt werden, falls die noch nicht gestellt wurde

  • Antwort von lockewirsch 27.01.2010

    Psychiater. Die dürfen nämlich - anders als Psychologen oder Therapeuten - auch Medikamente verschreiben. Zusätzlich solltest du auch einen Therapeuten suchen, der sich mit ADS auskennt. Hausärzte kennen sich - meiner Erfahrung nach - zu wenig mit ADS aus. Deine erste Frage beim Psychiater sollte lauten: "Wie stehen Sie zu ADS?" Es gibt leider immer noch sehr viele Ärzte, die sich nie mit dem Thema ADS befasst haben, sich auch nciht damit befassen wollen und schlichtweg leugnen, dass es diese Krankheit gibt, dass sie angeboren ist oder dass sie im Erwachsenenalter fortbesteht (am schlimmsten sind die, die alles gleichzeitig leugnen). Wenn der Arzt dann etwas von Modeerscheinung oder dergeleichen faselt, oder wenn er erstmal versucht, dir die Krankheit auszureden, also deine eigenen Erlebnisse, Gefühle und Beobachtungen infrage stellt, kannst Du direkt zu einem anderen gehen und Dir damit viel Ärger und Zeitverschwendung ersparen. Denn es hilft nichts, wenn ein Arzt Dir Medikamente verschreibt, und hinterher immernoch deine Beobachtungen anzweifelt, wenn es zum Beispiel um die Einstellung der Dosierung der Medikamente oder um deren Nebenwirkungen geht. Es gibt Ärzte, die einen Zusammenhang zwischen Medikamenten und bestimmten Symptomen abstreiten, weil sie nicht im Beipackzettel beschrieben werden, oder weil sie noch keine Patienten mit diesen Problemen hatten. Zum Beispiel habe ich schon zu hören bekommen: "Von den Tabletten bekommt man keine Kopfschmerzen." wenn ich aber vorher nie Probleme damit hatte, und die Schmerzen nachlassen, sobald ich das Medikament mal einen Tag lang nicht nehme - dann sollte der Arzt diese Beobachtung nicht einfach vom Tisch fegen. Derartige Debatten kannst Du umgehen, indem du direkt am Anfang auf Dein Gefühl hörst. Nimmt der Arzt dich ernst? Glaubt er dir, oder veruscht er deine Sorgen herunter zu spielen? etc.

  • Antwort von giolina 26.01.2010

    schau mal hier: adhs-anderswelt.de

    Bedenke aber: ADHS hat die gleichen oder sehr ähnliche Symptome wie z.B. eine Schilddrüsenfunktionsstörung (siehe http://www.schilddruesenguide.de/kinder.html) oder Kryptopyrrolurie (siehe kpu-berlin.de/ForEiLoesung.html. Ich empfehle bei AD(H)S-Symptomatik die Schilddrüse untersuchen zu lassen. Die Untersuchung muss durch einen Facharzt ausgeführt werden (Endokrinologe, Nuklearmediziner mit Schwerpunkt Schilddrüse), der TSH-Wert alleine reicht nicht aus. Und schildere unbedingt alle Symptome. Auch wenn die Werte noch im Normbereich sind, können Schilddrüsenmedikamente ausprobiert werden, wenn die Symptomatik auf eine beginnende Erkrankung hinweist. Hier ist ein Forum für Schilddrüsenerkrankte, man bekommt viele Fragen beantwortet und kann auch seine Werte einstellen und beurteilen lassen - das empfehle ich insbesondere dann, wenn bei der Untersuchung "alles in Ordnung" herauskommen sollte: ht-mb.de/forum/ Und hier findest Du eventuell einen guten Arzt: top-docs.de Buchtipps: Eine andere Art, die Welt zu sehen – Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom von Thom Hartmann und ADS – So stärken Sie Ihr Kind von Uta Reimann-Höhn. Interessant finde ich auch das Buch „Hochrisiko ADHS – Plädoyer für eine frühe (medikamentöse) Therapie“ von Kirsten Stollhoff, Wilma Mahler und Karin Duscha.

    Empfehlenswert finde ich auch das Buch „Die Hormonrevolution“ von Dr. med. M.E.Platt – es geht um die Behandlung mit bioidentischen Hormonen (entsprechen den natürlichen, d.h. den vom Körper selbst produzierten Hormonen 1 : 1, nicht zu verwechseln mit pflanzlichen Hormonen, die entsprechen den körpereigenen nicht unbedingt) bei Schilddrüsenstörungen, Osteoporose, Migräne, Depressionen, AD(H)S, Gewichtsproblemen, PMS u.v.m. Alles Gute! Giolina

  • Antwort von jimmini 25.01.2010

    SPORTVEREINE, man.

  • Antwort von Fragen1001 25.01.2010

    Es kommt darauf an, ob es eine gesicherte Diagnose durch einen Facharzt gibt. Ein Selbsttest im Internet kann zwar ein erster Hinweis sein, ersetzt aber weder die Diagnose noch den Arztbesuch. Die erste Anlaufstelle wäre bei einem Verdacht erst einmal der Hausarzt bei Erwachsenen bzw. Kinder- und Jugendarzt für alle unter 18-jährigen, der einen dann entsprechend weitervermittelt bzw. überweist. Beim Facharzt werden oft spezielle Tests gemacht, zu denen auch ausführliche Gespräche gehören sollten. Bei einer gesicherten Diagnose kann - muss aber nicht - ein entsprechendes Medikament verordnet werden. In der Regel das bekannte Ritalin oder ähnliches. Das erforderliche Rezept kann dann entweder vom Facharzt oder vom Kinder-/Hausarzt ausgegeben werden. Aber nicht immer sind Medikamente erforderlich und/oder erwünscht. Hierzu gibt es Alternativen, die aber nicht durch Arzt verschrieben werden können.

  • Antwort von moonwalker001 25.01.2010

    bei kindern der kinderarzt in zusammenarbeit mit verhaltensterhapeuten und/oder psychologen oder psychotherapeuten, internisten/psychologen und psychotherapeuten bei erwachsenen - nach intensiver diagnostik

  • Antwort von Entdeckung 25.01.2010

    Die Ärztekammer gibt Auskunft und sendet auf Wunsch auch eine Liste zu.

  • Antwort von laurel 25.01.2010

    Erstmal den Hausarzt/Kinderarzt konsultieren. Eventuell überweist er zum Neurologen oder Psychiater.

  • Antwort von abe1910 25.01.2010

    wir waren mit unserem Sohn bei einem Kinderpsychologen, der ADS diagnostizierte. Aber was heisst das schon? Lass Dich nicht verrückt machen!

  • Antwort von BEAFEE 25.01.2010

    Bei Kindern der Kinderarzt

  • Antwort von Link27Park 25.01.2010

    Psychiater stimmt, "geschlossenen" ----> totaler blödsinn, manchmal wird es auch mit Medikamenter behandelt wie z.b Ritalin!

  • Antwort von Andrea2009 25.01.2010

    Psychologe

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