Frage von fredytheripper, 33

Welcher Ansprechpartner zu schwieriger Lebenssituation (Ausziehen/Kindergeld/Unterhalt/Sozialamt etc.)?

Lieber Leser

folgende Situation: Ich hatte meine gesamte Jugend über schwerwiegende familiäre- wie auch psychische Probleme. Mittlerweile bin ich fast 20,hab irgendwie meine Mittlere Reife erlangt und strebe die schulfremden Abi Prüfung an. Die Situation zu Hause ist schwierig. Ich bin sehr privilegiert so viel steht fest, ich habe relativ gut verdienende Eltern und kann daher auch echt gut (finanziell gesehen leben). Meine Mutter jedoch macht mich seit meiner Kindheit regelmäßig fertig, weil sie immer mal wieder Phasen hat in denen sie fast schon psychotisch ausrastet. (Nein, nicht nur eine Woche pro Monat ;-) ) Mein Vater ist schwer krank (sowohl körperlich als auch psychisch). Daraus lässt sich schlussfolgern, dass ich quasi niemanden habe der sich wirklich (außer finanziell) um mich sorgt, wenn meine Mutter diese Phasen hat und heute kann ich das zwar ertragen, indem ich das meiste was sie sagt einfach ignoriere, aber auf Dauer belastet es mich natürlich schon. Nun möchte ich ausziehen, weil ich die Situation einfach nicht mehr ertrage und ich glaube, dass es der einzige Weg wäre die Beziehung zu bessern. Meine Psychische Verfassung (fast 7 Jahre Therapie hinter mir) lässt es mir einfach noch nicht zu neben dem eigenständigen lernen (Lehrmaterial und Schulbescheinigung durch Ferninstitut) einen Vollzeitjob anzunehmen ganz zu schweigen davon, das ich hier möglichst schnell raus will und das daher dann noch länger dauert. Die Frage an euch lautet jetzt, dass ich erstens gerne jemanden zum reden hätte der sich mit der Materie auskennt (ggf. wieder ein Psychologe?) und zweitens wüsste ich gerne an welches Amt ich mich bei solchen Fällen halten müsste, bzw. ob es da eins gibt und was für Möglichkeiten mit zustehen. Kennt sich jemand damit aus?

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Antwort
von silberwind58, 29

Wo  oder bei wem warst Du denn in Therapie? Vielleicht kannst Du Dich dort nochmal hin wenden und die Fragen stellen. Vielleicht wäre auch ein Betreutes Wohnen möglich,vorübergehend oder auf Dauer,jenach Deiner Verfassung. Dein Therapeut kann bestimmt weiter helfen. Alles Gute!

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