Frage von Koala41, 171

Welcher Ansicht würdet ihr am Besten zustimmen?

Hi Leute.

Ich wollte mal eine kleine Umfrage starten wobei es mich Interessieren würde welcher Ansicht ihr mehr Recht geben würdet: Der Religiösen oder Wissenschaftlichen Ansicht beim Thema Mensch > Tier / Tier > Mensch

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von OskarL, 10
Der "Mensch" ist auch nur eine Tiergattung neben den anderen.

So etwas wie "Hohe Entwicklung" gibt es nicht, und der menschliche Körper enthält zu viele offensichtliche und vermeidbare Fehler um von einem allwissenden Wesen erschaffen worden sein. Gott ist vieles, aber kein idiotischer Schussel der die Verdrahtung einer Kamera zwischen Linse und Bildträger anbringt.

Expertenantwort
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Biologie & Evolution, 51
Der "Mensch" ist auch nur eine Tiergattung neben den anderen.

Wertungen können immer nur subjektiv ausfallen, deshalb bemüht sich die moderne Biologie, die ja möglichst objektive Ergebnisse erzielen will, sich solcher Kategorien wie "hochentwickelt" oder "niedrigentwickelt" zu entledigen. Rein objektiv betrachtet haben Bandwurm und Adler ihren jeweiligen Platz in der Natur, wobei sie sich ihr Überleben auf unterscheidlichen Wegen sichern. Aber der eine tritt für uns als Schädling auf und wirkt auf die meisten abstoßend, während der andere unserem Empfinden für Ästhetik und Eleganz genügt.

Wenn es um unsere eigene Art geht, sind wir natürlich besonders befangen und damit gefährdet, die Realität verzerrt wahrzunehmen. Viele Schöpfungsmythen z.B. haben zum Ziel, dem Menschen eine besondere Stellung in der Natur einzuräumen und damit das eigene Selbstwertgefühl aufzupolieren.

Wertungen an sich sind nichts Schlechtes und bilden die Grundlage jeglicher gesellschaftlicher Diskussion, aber es sollte einem immer klar sein, dass es sich dabei nicht um objektive Realitäten handelt. Nur dann ist eine Reflexion der eigenen Position möglich und das Abdriften in den Fanatismus abwendbar.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 52
Der "Mensch" ist auch nur eine Tiergattung neben den anderen.

Was heißt schon "hoch entwickelt" ?

Wir mögen intellektuell entwickelt und dadurch anderen Tierarten geistig überlegen sein - doch Sinne wie der Seh-/Hör-/Geruchs/Geschmacks- und Tastsinn sind dagegen im Vergleich zu einigen anderen Tieren absolut unterentwickelt.

Meiner Meinung nach sollten wir uns zwar unserer Verantwortung für diese Welt bewusst sein, aber gleichzeitig nicht so schrecklich wichtig nehmen.

Die Lebewesen auf dieser Erde haben bereits vor der Menschheit existiert und könnte es nach dem Verschwinden des Menschen weiterhin, sofern er nicht jegliches Leben mit sich in den Abgrund reißt.

Da sollte sich der Mensch nicht wichtiger machen, als er ist, sondern lieber darauf acht geben, diese Welt nicht weiter zu zerstören.

Ich selbst bin Buddhist und glaube nicht an einen personifizierten Gott.

Antwort
von dadita, 40
Der Mensch ist nur ein hoch entwickelter Trockennasenaffe bzw. Primat

Wer an einen wie auch immer gearteten Gott glauben will, sei es Zeus, Krishna oder Allah, soll dies tun. 

Daran dass unsere Spezies sich einen gemeinsamen Vorfahren mit den anderen heute lebenden Primaten und, wenn man weit genug zurückgeht, mit allen anderen auf diesem Planeten lebenden Tieren teilt, besteht allerdings keinerlei begründbarer Zweifel mehr. Wer diese Fakten aus religiösem Fanatismus ignoriert, macht sich der willentliche Ignoranz schuldig. 

Ich würde die Formulierung "höher" oder "weiter" entwickelt allerdings nicht verwenden. Wir sind nicht weiter entwickelt als andere Spezies auf diesem Planeten, auch wenn unsere Intelligenz auf den ersten Blick so aussehen mag...aber es ist auch nur eine Überlebensstrategie. Ich bin also zwischen 2 und 3 geschwankt und habe dann zufällig eins davon angeklickt ;) 

Antwort
von CalicoSkies, 26
Der Mensch ist nur ein hoch entwickelter Trockennasenaffe bzw. Primat

Servus,

In der Naturwissenschaft kommt es nicht darauf an, welcher Ansicht man "Recht gibt".

Es ist schlicht und ergreifend Tatsache, dass der Mensch einerseits von der Taxonomie zu den Trockennasenaffen und Primaten gehört, andererseits auch ein Tier ist.

Auch für die Evolutionstheorie haben wir soviele Beweise, dass daran kein ernstzunehmender Entwicklungsbiologie dran zweifelt.

Die Ansicht, "Gott" hätte etwas erschaffen wird entweder mit deisen zwei Tatsachen zusammengestopft (im Sinne von "Gott hat Evolution erschaffen") oder es handelt sich um Kreationisten, die die anderen Antworten ablehnen - Beides ist selbstverständlich völlig unsinnig.

Lg

Antwort
von SelinaPlath, 3
Ganz klar. Gott erschuf Mensch und Tier.

Es gibt zu viele Beweise, die gegen die Evolution sprechen! Die Erde ist überfüllt an Beweisen für einen Schöpfer

Antwort
von Willibergi, 76
Der Mensch ist nur ein hoch entwickelter Trockennasenaffe bzw. Primat

Mag vielleicht auch an meinen naturwissenschaftlichen Interessen und meinem wissenschaftlichen Studium liegen. ;)

Ich bin kein Freund von Gott und glaube auch nicht an ihn.

Ich finde aber völlig in Ordnung, wenn andere Menschen anderer Ansicht sind.

LG Willibergi

Kommentar von Koala41 ,

Ich bin voll deiner Meinung, obwohl ich auch an Gott glaube.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich ebenfalls. Allerdings ist der Mensch noch nicht einmal der am höchsten entwickelte Trockennasenaffe. Seit der Trennung von Mensch und Schimpanse haben unsere nächsten Verwandten sehr viel mehr Generationen hervorgebracht als wir. Aus Sicht der Evolution ist also der Schimpanse höher entwickelt als wir. ;-)

Kommentar von mychrissie ,

Man müsste in diesem Zusammenhang definieren, was "höher" bedeutet. Immerhin habe ich noch keinen Schimpansen erlebt, der eine Johannes-Passion schreiben kann. Und friedlicher als der Mensch sind die haarigen Biester auch nicht.

Aber zum Glück (für die Schimpansen?), arbeitet der Mensch zur Zeit ja fleißig an seiner Devolution.

Antwort
von MarkusKapunkt, 69
Der "Mensch" ist auch nur eine Tiergattung neben den anderen.

Die Evolution bewertet nicht. Es kommt ganz darauf an, wie angepasst eine Spezies ist, damit sie einen langen Zeitraum überlebt und nicht ausstirbt. Der Mensch existiert auf diesem Planeten erst seit zwei Jahrhunderttausenden und seine Aussichten für die Zukunft sind alles andere als rosig. Aus dieser Sicht steht sogar die Kakerlake über dem Menschen.

Antwort
von nowka20, 8
Ganz klar. Gott erschuf Mensch und Tier.

1.Mose 1,26
26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

Antwort
von comhb3mpqy, 47
Ganz klar. Gott erschuf Mensch und Tier.

Ich glaube an Gott. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht? Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Zur Wissenschaft: es gibt die Meinung, dass sich Glaube und Wissenschaft nicht immer widersprechen müssen. Man kann sich ja mal mit den Meinungen der Kirchen zur Wissenschaft beschäftigen.

Kommentar von Willibergi ,

"Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht?"

Archimedisches Prinzip:
Wir Menschen können uns diese Frage nur stellen, WEIL eben diese Welt so entstanden ist, wie sie ist.
Wäre sie das nicht, könnten wir nicht leben und uns diese Fragen nicht stellen.
Woher wollen wir wissen, ob das nicht "zufällig" nach 4 Milliarden Jahren, in denen immer neue Sterne und Planeten entstanden, passiert ist?

Aber ich kann deine Meinung durchaus verstehen.

LG Willibergi

Kommentar von Raubkatze45 ,

Woher wollen wir wissen.....?

Wir wissen nicht, aber als Christen haben wir guten Grund, der Offenbarung Gottes zu glauben, dass alles aus seiner Hand hervorgegangen ist. Nicht zufällig, sondern gezielt geplant und dies in einer langen Zeit der Entwicklung.

Kommentar von Mark1616 ,

wir guten Grund

Nein, habt ihr nicht. Ihr habt ein 2000 Jahre altes Buch an das ihr euch klammert. Das wars. Die Beweise für euren Gott sind genauso "gut" wie die Beweise für die 2000 anderen Götter dieser Erde.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Willibergi: wenn Sie meine Meinung verstehen können, dann können Sie vielleicht auch noch andere Gründe/Argumente verstehen, warum ich an Gott glaube. Falls Sie sich für weitere Argumente interessieren, dann können Sie mich fragen. Oder Sie gehen auf mein Profil und sehen sich mal bei meinen hilfreichen Antworten kurz um, dort findet man auch noch mehr Argumente.

Antwort
von DerBuddha, 57

solche fragen werden langsam lästig, da sie gefühlte milliarden mal schon gestellt wurden.......und ausserdem enthält sie einen fehler, denn punkt 2+3 sind gleich zu bewerten und identisch, ich würde beide "ankreuzen", wenn man es könnte, denn egal wie "hoch" oder wie "tief" man entwickelt ist, wir bleiben trotzdem alle eine "gattung" neben der anderen...........:)

Antwort
von mysunrise, 74
Der Mensch ist nur ein hoch entwickelter Trockennasenaffe bzw. Primat

Der Mensch ist auch nur ein Lebewesen, das sich aber gut entwickelt hat...

Kommentar von Koala41 ,

Stimmt wahrscheinlich vollauf. Aber manchmal frage ich mich wirklich warum unsere Gattung Trockennasenaffe genannt wird; weil wenn mich mein Heuschnupfen mal wieder plagt bin ich wirklich alles andere als ein "Trocken"nasenaffe xD lol

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Wenn es dich wirklich interessiert: Trockennasenaffen haben keine Schleimhäute außerhalb der Nasenlöcher (Nasenspiegel), im Gegensatz zu den meisten anderen Säugetieren, wie Katzen, Hunden oder eben Feuchtnasenaffen, die alle eine "feuchte Schnauze" haben. Im Innern der Nase von Trockennasenaffen kann es natürlich trotzdem ganz schön feucht zugehen.

Antwort
von Raubkatze45, 24
Ganz klar. Gott erschuf Mensch und Tier.

Deine Auswahlpunkte stimmen so nicht. Du gehst offenbar davon aus, dass man entweder Gott als Schöpfer sieht oder die Entwicklung des Menschen aus dem Tierreich. Es gibt aber kein "oder".

Als Christ glaube ich zunächst der Offenbarung, wonach Gott das ewige Sein ist, aus dem alles andere Sein entstanden ist, von Ihm abhängt und von Ihm erhalten wird.

Diese Offenbarung Gottes steht in keinem Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Gott steht unendlich erhaben über jedem menschlichen Zeitbegriff und jeder menschlichen Vorstellungskraft. Die Erschaffung der Welt kann in Milliarden von Jahren erfolgt sein und ist für Gott doch nur ein Augenblick. Das will uns die Genesis in der Vorstellung der damaligen Menschen sagen.
Evolution als zufälliges Ereignis - wie es meist dargestellt wird - ist allerdings für einen gläubigen Menschen nicht akzeptabel.. Evolution hat zwar stattgefunden, aber unter der gezielten Planung Gottes. Er, der Ewige, Lebendige, entwickelte sein Universum nach seinen Gedanken und er entwickelt bis heute neue Materie und neues Leben. Er ist der ewig Schaffende, lebendige Geist der sich verströmenden Liebe Gottes.


Ebenso ist es mit dem Menschen. Warum sollte sich der Mensch körperlich nicht aus dem Tierreich entwickelt haben und wie angenommen sich aus den Trockennasenaffen entwickelt haben?  Was ihn nach Aussage der Bibel zu Gottes Ebenbild macht, ist sein Geist, seine Seele, seine einzigartige Würde und Freiheit. Wann der Mensch zum Homo sapiens wurde und damit zu unseren Stammeltern, ist unbedeutetend. Biologisch mag der Mensch dem Tierreich entstammen, seiner geistigen Bestimmung nach ist er unvergleichlich mehr und für eine Teilnahme am göttlichen Leben bestimmt.




Kommentar von danhof ,

Eine interessante und für mich plausible Sicht der Dinge.

Kommentar von SelinaPlath ,

Also entweder ich schenke dem Göttlichen Buch der Bibel glauben oder ich lass es sein.

Wenn du als Christ der Offenbarung glaubst, warum dann nicht auch Genesis?

Die Fossilfunde sprechen für ein "plötzliches" Auftreten der Arten und gegen die Makroevolution.

Da passt der Schöpfungsbericht, der in der Bibel geschildet wird, ganz klar dazu.

Antwort
von mychrissie, 22
Der Mensch ist nur ein hoch entwickelter Trockennasenaffe bzw. Primat

Schon wieder ein als bescheidene Frage getarnter Missionierungsversuch???

Warum fragst Du nicht gleich:

Welcher Ansicht stimmt ihr eher zu, der Mensch sollte sein Gehirn benutzen oder der Mensch sollte irgendeinen Unsinn  nachplappern, ohne ihn jemals zu hinterfragen.

oder:

Wen haltet ihr für kompetenter, einen Nobelpreisträger oder einen Laienprediger aus dem amerikanischen Bibelgürtel?


Antwort
von Omnivore10, 32
Der Mensch ist nur ein hoch entwickelter Trockennasenaffe bzw. Primat

So und nicht anders. Und das steht biologisch fest!

Antwort
von Teddylein, 4
Ganz klar. Gott erschuf Mensch und Tier.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Antwort
von Sturmwolke, 5
Ganz klar. Gott erschuf Mensch und Tier.

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/frage-an-glaeubigewarum-glaubt-ihr-an-einen-gott...

Antwort
von kgunther, 18
Der "Mensch" ist auch nur eine Tiergattung neben den anderen.

Die scheinbare Alternative "Schöpfung durch einen Gott" oder "Evolution" besteht tatsächlich nicht. Zumindest nicht für den Christen, für den der (Heilige) "Geist" selbst mit Gott identisch ist.

Die Geschichte im Alten Testament (VORchristlich, also eigentlich UNchristlich) über die Erschaffung des Alls aus dem Nichts durch einangenommenes übermächtiges Superwesen, das nicht in dieser Welt zu Hause ist, sondern in einem Jenseits, baut auf einem nichtchristlichen Gottesbegriff auf. Für den Christen liegt "Gott" nicht irgendwo weit weg,    "im Himmel", "im Jenseits". Für den Chrrristen liegt Gott im Menschen selbst.

Im Christentum wird das Alte Testament mit allen seinen Geschichten von
Völkermord nur deshalb erwähnt, weil es die Vorgeschichte der Lehre
Christi (Propheten) plausibel macht. Christus hat mit diesen Lehren eben
gerade gebrochen. Nicht umsonst war das AT über viele Jahrhunderte lang
"verbotene Literatur" für Christen, es stand auf dem "Index" des
Vatikans, einer Liste verbotener Bücher.
Daher interpretiert der Christ die Schöpfungsgeschichte, die Teil des AT
(vorchristlich, also eigentlich unchristlich!) nicht wortwörtlich. Das
tun möglicherweise Anhänger der mosaischen Lehre, aber keinesfalls
Christen, die ihre Religion kennen.

Es gibt aber in Wirklichkeit keinen Widerspruch zwischen dem  christlichen Glauben und den Erkenntnissen der Wissenschaft. Der Christ braucht sich nicht für eine der beiden Gebiete zu entscheiden. Der scheinbare Widerspruch entsteht bloß daraus, daß viele Christen eigentlich nicht wissen, welchen Gottesbegriff Christus und das Christentum (zum Unterschied aller anderen Religionen, besonders dem Judentum) haben.

"Glauben" kann man, streng gesehen, keins von beiden. Eine
wissenschaftlich fundierte Theorie (wie die Evolutionslehre) kann man
nur für wahr halten oder für falsch. Und die Lehren des Christentums
sind evident, keines Glaubens bedürftig. Denn im Kern spricht das
Christentum nur aus, daß es ein geistiges Prinzip
(Erkenntnismöglichkeit) in der Welt gibt und daß dieses Prinzip sich im
Menschen manifestiert. Und daß die christliche Lehre damit recht hat,
das zeigt jede Diskussion, jede Behauptung, jeder Zweifel.

Das Christentum ist eine moderne Transzendenzphilosophie, allerdings
belastet mit der Erscheinung, daß wir eine Art Kinderglauben von der
Evolution auferlegt bekommen haben. Wer an "Gott" denkt, hat zumeist
dieses Bild vor sich: ein übermächtiger Großvater auf Wolke sieben, der
auf alles aufpaßt. Das ist aber keineswegs der christliche
Gottesbegriff!

Der angebliche Widerspruch zwischen der Schöpfungsgeschichte und der
wissenschaftlichen Theorie von der Entstehung der Arten aus anderen
Arten besteht in Wirklichkeit nicht, wenigstens nicht für einen
gläubigen Christen. Denn das Christentum sieht (nach der
Dreifaltigkeitslehre) das GEISTIGE PRINZIP in der Welt (den "Heiligen"
Geist) als das einzig Göttliche an, manifestiert im "Menschensohn", im
erkennenden Menschen.

Für den Christen ist "Schöpfung der Welt" nicht die Erschaffung des
Alls aus dem Nichts durch das geistige Prinzip in der Welt (also Gott).
Die Frage nach der Erschaffung des Alls stellt der Christ innerreligiös
überhaupt nicht, das All war schon da mit Land und Meer und Klippen und
Lebewesen. Dann kam der erkennende Mensch, sah das All, "erkannte" es,
"schaute es an" und "gab jedem Gegenstand einen Namen", erfaßte das All
im Geistigen. Dadurch wird das "All" für den Christen zur "Welt" und das
ist der Schöpfungsakt im christlichen Sinne.

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