Frage von 123tutu, 91

Welcher Hund ist am besten geeignet?

Wir wohnen in einer Wohnung am Feldrand mit großem Garten. Hatten bis jz noch nie einen Hund. Gehen mit einem Hund seit über einem Jahr täglich Gassi. Können mit dem Hund 2-3 Stunden am Tag raus. Am Wochenende auch mehr. Welchen findet ihr am geeignetsten? Havaneser, Malteser,Pudel, Sheltie, Border collie, Mini Australian shepherd, West Highland Terrier 

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Starciel, Community-Experte für Hund, 26

Zu einer bestimmten Rasse zu raten ist selten sinnvoll, da fallen die einzelnen Hunde einfach zu unterschiedlich aus und du nennst wenig Kriterien die wirklich entscheidend sind.

Mittlerweile sind auch bei Rassehunden die Chancen hoch dass diese aus verschiedenen Gründen- von erziehungsfehlern bis falschen Anlagen - nicht mehr dem Rasseideal entsprechen.

Grade bei den als "einfach" gehandelten Rassen wie Labrador, Golden etc kommt es in den letzten Jahren durch mehr Gewicht auf Optik statt auf Wesen zu Problemen da die Hunde einfach nicht mehr so stark auf die Wesenseigenschaften selektiert werden wie das früher der Fall war als sie noch Arbeitstitel haben mussten.

Wenn es dir also sehr wichtig ist dass der Hund bestimmte Eigenschaften zeigt oder eben nicht (Jagdtrieb, Verträglichkeit, Auslastungsbedürfnis) bleibt dir nur einen bereits ausgereiften Hund b ca. 2-3 Jahren auszusuchen. Im Tierheim findest du diverse Kandidaten und kannst zunächst nach deinen optischen Wünschen aussuchen. Die Pfleger können dir dann sagen ob der Hund auch im Wesen deinen Anforderungen entspricht. Wohlgemerkt kann auch der Anfangs einfachste Hund Unarten entwickeln wenn ihr es dann mit der Führung und weiteren Erziehung nicht hinbekommt aber ihr habt dann schonmal ne solide Basis statt einem Überraschungspaket beim Welpen.

Als generelle Faustregel kann man heranziehen dass die meisten Terrier mehr oder weniger stark ausgeprägten Jagdtrieb mitbringen, verbunden mit einem eigenständigen Wesen. Die zu führen und zu kontrollieren ist für Anfänger meist zu viel.

Hunde aus Rassen die zu spezialisierten Arbeit gezogen werden, am besten aus Leistungslinien, sollten auch dort eingesetzt werden und nicht gezwungen werden sich in einer Familie durchzuschlagen. Die sind dort meist nicht angemessen ausgelastet oder werden bei dem Versuch zu stark überdreht. Border sind da der Klassiker.

Havaneser und Malteser dagegen gehören zu der Gruppe der Gesellschaftshunde. Diese sind in der Regel auf freundliches Wesen, geringe Aggression und wenig Jagdtrieb selektiert und sollen einfach nette Begleiter sein (auch wenn viele sie zu kläffenden Tölen verziehen). Damit fährt man als Anfänger meist besser. Außer Grunderziehung brauchen die meist nicht zwingend Arbeit um zufrieden zu sein.

In die Gruppe gehören auch Bolonka Zwetna etc. Negativpunkt ist da ev. die Fellpflege, ich kenne aber einige die selbst geschoren werden und sehr pflegeleichte nette Tierchen sind die gleichzeitig im Sport/Ausbildung viel Spaß machen.

Für dich sollte daher entscheidend sein wieviel Jagdtrieb du ab kannst, wie gut du damit umgehen kannst wenn der Hund nachher nicht einfach zu handeln ist, ob du bereit bist den Hund nach seinem Bedürfnis geeignet auszulasten (zB. Dummytraining, Fährtenarbeit, Sucharbeit) oder ob dir das zu viel Aufwand ist.

Kommentar von 123tutu ,

Diese Rassen stehen auch eher als Auswahl an. Eigentlich wollen wir zu 97% einen Mischlingshund. Auch tendieren wir eher zu einem Welpen, da wir Katzen im Alter von 5 Jahren haben. Und sie sich bestimmt eher an einen Welpen gewöhnen kann und auch der Hund an die Katzen.

Zum Hund selber er sollte mäßig sportliche sein. Eine Größe so um die 30-45 max. 50 cm Endgroße haben. Er sollte aber auch alles mitmachen als sowohl kuscheln als auch Tricks wie gib Pfote oder ähnliches. Das Fell ist uns eigentlich egal. 

Kommentar von Starciel ,

Hm, ich weiß dass alle immer Welpen wollen, warum man sich das auch immer einredet. Meine Erfahrung aus vielen Jahren auch als Trainer in Welpen- und Junghundegruppe ist, dass Anfänger dann mit dem Training erstmal überfordert sind und in den meisten Fällen die Hunde sich genau das angewöhnen was man beim "gebrauchten" Hund nicht haben wollte.

Aber die Erfahrung muss anscheinend jeder selber machen.

Den Katzen ist es übrigens egal wenn der Hund sie nicht aktiv verfolgt. Die sind eher von nem neugierigen verspielten Welpen und Junghund genervt den ihr noch nicht per Kommando kontrollieren und auch mal auf seinem Platz halten könnt.

Ich habe neue ausgewachsene Hunde und neue erwachsene Katzen aus dem Tierheim bisher immer problemlos vergesellschaftet. Man braucht eben Geduld, eine sorgfältige Wahl der geeigneten Tiere und einen Plan, das ist aber beim Welpen nicht anders.

Tricks kann jeder Hund lernen, das können sogar meine Katzen. Ob er kuscheln will kommt dagegen auf den Charakter des einzelnen Hundes an, auch ein Grund einen erwachsenen zu nehmen wo man das beurteilen kann. Das zeigt sich erst nach der Pubertät wenn der Hund erwachsen ist und sich im Wesen nichtmehr grundlegend verändert.

Was den mäßigen Sport angeht sind die Begleithunderassen eine ganz gute Bank.

Antwort
von Jonas66666, 35

Hallo,

bist du auf die Rassen festgelegt die du geschrieben hast?

Wenn nicht würde ich dir evt. auch einen Jack Russel Terrier empfehlen. Die kleinen haben eine Menge Power und eine recht hohe Lebenserwartung.

MfG

Antwort
von Berlinfee15, 30

http://www.focus.de/wissen/experten/katharina_schlegl-kofler/die-qual-der-wahl-b...

Bitte auch einkalkulieren: Tier VS, Ernährungskosten, Tierarzt, mögliche Sonderausgaben, Unterbringung im Urlaub usw....viel, viel Zeit und liebevolle Pflege.

Kommentar von 123tutu ,

Darüber haben wir uns schon Gedanken gemacht nur bei der Rasse gibt es bei uns noch Streitigkeiten! Deshalb die Frage 

Kommentar von Berlinfee15 ,

Viel Glück für passende Entscheidung.

Antwort
von 2354cannes, 37

Pudel sind intelligent und schön,müssen aber alle 8 Wochen geschoren werden,das kostet. Border Collies sind nicht immer einfach. Beagle und Shelti sind gut.Eine Bekannte hat einen Hund aus einem Tierheim,Mischling,sie darf ihn nicht anfassen,dann beisst er. Ich kenne einen Border Collie,er hat irre Augen und schnappt. Ein Mischling von einem Bekannten hat schon zwei Besucher gebissen,sie mussten ins Krankenhaus, der Berner Sennenhund von verwandten hat zwei Frauen in die Beine gebissen,sie mussten auch zum Arzt.Man sollte zur Tierheim gehen und erst mal testen,ob man mit dem Hund klar kommt bevor man kauft und Geld  ausgibt. Ich hatte zwei tage einen Dalmatinermix vom Tierschutz,war spanischer Kettenhund,war hübsch,aber hörte nicht,ich gab ihn ab,weil er mir Sachen zerstörte,es war sicher zu früh, aber ich konnte ihn nicht alleine lassen,das Geld,die 350 E waren futsch.Ein Hundetrainer ist ratsam,kostet aber auch einiges.

Antwort
von AlderMoo, 17

Ich würde einen (nicht zu kleinen) Mischling vorschlagen. Die sind nicht überzüchtet, haben also kaum (oft sehr lästige, schwerwiegende und ins Geld gehende) Degenerationserscheinungen, sind in aller Regel außerordentlich intelligent und besitzen ein sehr robustes Immunsystem.

Schon einmal im nächsten Tierheim nach einem noch einigermaßen jungen Tier umgeschaut?

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 12

So hört sich das ja prima an, aber abgesehen von Waldrand und 2-3 Stunden Gassi gehen. Wie lange muss der Vierbeiner alleine sein?

Laut anderen fragen , machst du doch bald eine Ausbildung bist dann so um die 8-9 Stunden außer Haus was wird dann aus dem Hund?

Kommentar von 123tutu ,

Ich mache keine Ausbildung. Ich hab mich zusammen mit nem Freund angemeldet. Und wir nutzen den Account zusammen. 

Antwort
von laura230, 11

also ich würde ein labrador oder goldenretriver nehmen sin süß kinder lieb und sind famielien hunde 

Antwort
von Paulos222, 21

Ich weiß über die natürlich wenig, man müsste sich dazu belesen. Ich kenne mich nur mit Goldis ( Golden Retriever ) aus. Dieser Hund wäre natürlich wie beschrieben wunderbar, er würde diese Gassistunden vollkommen nutzen, denn das würde für ihn vollkommen ausreichen. Er ist ein Familienhund, liebevoll, zärtlich usw. Vielleicht genauere Vorstellungen wie der "passende Hund" für dich aussehen sollte (Größe, Felllänge........)

Antwort
von CyrieIIe, 32

Border Collies und Australien Shepherds sind Hunde die mehr für Menschen mit Erfahrung geeignet sind. Hütehunde sind keine Idealen Familienhunde.

Einfache Hunde sind Labradore und Retriver 

schaut doch im Tierheim, die Pfleger kennen die Tiere und können beraten wer am besten zu euch passt. ;)

Antwort
von smokyunicorn, 11

Ich finde die Australien shepard sehr schön 😊😊😊

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