Ich leide an einer Kuhmilcheiweiß-Allergie (keine Laktose-Intoleranz) und einer Fructose-Malabsorption. Womit kann ich meinen Tee und alles andere denn jetzt süßen? In Rohrzucker ist ja auch Fructose enthalten :( Ich habe vor kurzem gelesen, dass in Milchzucker (Laktose) keine Milch an sich enthalten ist. Stimmt das?
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Google mal nach STEVIA http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana
Rein Pflanzlich, 100 mal süßer als zucker. Leider in deutschland nur als Medikament erhältlich
Hallo Vreli 93, Du solltest eine Ernährungsberatung bei einem Ernährungsberater machen. Hier bekommst Du alle Informationen und auch Tipps, wie Du Schwierigkeiten umschiffen kannst. Eine Ernährungsberatung wird meines Wissens von den Krankenkassen bezahlt, wenn der Arzt sie vorordnet - eine Nachfrage lohnt sich. Und bei diesen zwei Unverträglichkeiten müsste der Arzt das auf jeden Fall machen. Zu Stevia: Ich habe keine guten Erfahrungen mit Stevia. Ich fand, es hat einen Eigengeschmack und lässt sich sehr schwer dosieren. Aber Versuch macht klug .... Zur Fruktose-Malabsorption: Traubenzucker müsste gehen. Gibt es im Supermarkt als 500g-Paket zu kaufen, aber Achtung, nimm keinen mit zusätzlichen Vitaminen, da bekommst Du eine Vitaminüberversorgung mit fettlöslichen Vitaminen. Zur Laktose: Deine Vermutung ist richig. Milch besteht aus Milcheiweiß und Milchzucker, der Laktose. Laktose wiederum besteht aus zwei Einfachzuckern, Galaktose und Glucose = Traubenzucker. Von dieser Seite besteht keine Gefahr. WEnn Du es zum Süßen benutzt, kannst Du allerdings Probleme bekommen, da es abführend wirkt. Also bleibt Dir am besten der Traubenzucker und eine Ernährungsberatung ....

Die Antwort von dtheres ist leider falsch: bei einer Fruktose-Malabsoption solltest du auch kein Sorbit, Xylit, Mannit oder Maltit zu dir nehmen. Alle diese Zuckeralkohole, besonders aber Sorbit, behindern die Aufnahme des Fruchtzuckers ins Blut - die ohnehin schon schlechte Aufnahme der Fruktose durch den Mangel an GLUT5 (einem Transportprotein) wird noch weiter behindert. Du würdest dir also einen Bärendienst erweisen!
Deine Frage, ob du Milchzucker verzehren darfst, kann mit "ja" beantwortet werden, denn bei einer Milcheiweißallergie schadet Milchzucker nicht.
Da jedoch der Milchzucker (Laktose) nur sehr wenig süßt und darüber hinaus in größeren Mengen auch für Menschen ohne eine Laktose-Intoleranz abführend wirkt (er wird als "sanftes" Abführmittel in Apotheken und Drogerien verkauft), solltest du bei einem durch die Fruktose-Malabsorption ohnehin empfindlichen Verdauungssystem die Finger davon lassen.
Süße deinen Tee vorerst mit Stevia aus dem Bioladen und gewöhne dir das Süßen von Tee nach und nach ab. Teste verschiedene Teesorten: Fenchel- oder Anistee schmecken beispielsweise von sich aus schon süß, da muss man gar nicht nachsüßen.
versuchs doch mal mit süßstoff. oder informiere dich in einem bio kost laden was die so haben.

ich glaube es ist nur Diabetikerzucker möglich:
http://www.ernaehrung-online.at/fructose-intoleranz/fruktose-intoleranz-ernaehru...
Sorbit, Xylit, Mannit, Maltit
und natürlich künstliche Süsstoffe, die allerdings krebs verdächtig sind
Entweder verwendest du Süßstoffe oder reinen Traubenzucker (Glucose).
Ich leide selbst seit fast 3 Jahren schon an Fructose Malabsorption sowie einem massiven Reizdarmsyndrom. Am meisten kämpfe ich gerade vormittags, schon direkt beim Aufstehen mit extremer Übelkeit, gefolgt von häufigen Bauchkrämpfen und ständigem Unwohlsein. Ich war die letzten 2 Jahre bei diversen Ärzten, die mir alle immer wieder gegensätzliche Aussagen und Tips gemacht haben, eine Ernährungsberatung habe ich ebenfalls besucht, und dort leider nichts für mich neues erfahren. Meine Verlobte und Ich haben natürlich auch das Internet durchwühlt, die bekanntesten Seiten zu diesen Krankheiten kennen wir, doch hat sich meine Lebensqualität, trotz 3 monatiger strengster Diat und Karenzphase nicht gebessert.
Ich bin schier verzweifelt, weiss nicht mehr weiter, die Beschwerden sind inzwischen so massiv, das meine gesamte Lebensqualität stetig sinkt. Wer morgens aufwacht und dem direkt übel ist, der ständig aufstossen muss, für den ist der Tag dann eigentlich schon gelaufen.
Das Vermeiden von Fructose haltigen Lebensmitteln, ob Obst (was mir sehr schwer fällt) oder Gemüse, bis hin zu Bonbons oder anderem, hat leider nicht den erhofften Effekt gebracht. Nun bin ich heute auf Stevia gestossen, und werde dies nachher bestellen, und mal ausprobieren, da ich an einem Punkt angekommen bin, wo ich mir für nichts mehr zu schade bin, solange wenigstens eine deutliche Linderung der Beschwerden irgendwie erreichbar wäre.
Ich wünschte ich könnte hier jedem mit ähnlichen Problemen mehr Mut zusprechen, gebt nicht auf, probiert weiter aus, lebt nach strenger Diat etc. aber da es bei mir bisher nichts gebracht hat, fällt es mir schwer das anderen einfach zu empfehlen. Traubenzucker ist übrigens auch keine wirkliche Alternative, sobald man das in Kaffee beigibt an Speisen macht, werden diese bitter und ungeniessbar, für mich also zumindest keine Alternative.
Dank diesen vielen Einschränkungen tut man auch der Seele und dem Geist nichts gutes, wie man es dreht und wendet, diese Erkrankung ist wirklich furchtbar. Ich hoffe es gibt vielleicht eines Tages, ähnlich wie bei der Lactose Intoleranz, Pharmazeutika die wirklich wirksam ist, die den Betroffenen das Leben wieder lebenswerter stimmt...
Wollte ich auch empfehlen, ist allerdings umstritten (siehe Wikipedia), was von Seiten der Zuckerindustrie allerdings auch nicht verwundert.
Klar der Zuckerindustrie würden Millionen flöten gehen. Kenne Stevia aus Asien. Und die Leben alle noch..lol
Nein, Stevia ist offiziell als Badezusatz o.ä. auf dem Markt. Als Lebensmittel besitzt es keine Zulassung, kann aber ohne Bedenken als Süßungsmittel verwendet werden.